Stoll / Ziemainz | Laufen psychotherapeutisch nutzen | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 171 Seiten

Stoll / Ziemainz Laufen psychotherapeutisch nutzen

Grundlagen, Praxis, Grenzen
1. Auflage 2011
ISBN: 978-3-642-05052-7
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)

Grundlagen, Praxis, Grenzen

E-Book, Deutsch, 171 Seiten

ISBN: 978-3-642-05052-7
Verlag: Springer
Format: PDF
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Breitensport für die Therapie nutzbar gemacht Joggen, Laufen und Walking scheinen eine hohe Akzeptanz zu haben. Inzwischen ist auch ihre therapeutische Wirksamkeit nachgewiesen. In diesem Buch werden neben Grundlagen auch die Besonderheiten in der Anwendung bei einzelnen Störungsbildern beschrieben. Außerdem wird solide auf Kontraindikationen und Grenzen hingewiesen.Grundlagen, Praxis und Grenzen Das Buch der Fachexperten Professor Stoll und Dr. Ziemainz, die selbst erfahrene Läufer sind, gliedert sich in drei Teile: Theoretische Grundlagen, Lauftherapie - praktische Empfehlungen; Grenzen von Lauftherapie bzw. von ausdauerndem Laufen; Praktische Schritte zur Lauftherapie, störungsbildbezogen. Therapeuten und Berater erfahren, wie sie schrittweise vorgehen. Einige Fragen: Wie kann ich als Therapeut oder Berater meinen Klienten animieren, Ausdauersport als Ressource auszuprobieren und möglichst dauerhaft in seinen Alltag einzubauen? Wie kann ich Laufen in der Gruppe einsetzen (z.B. in der Suchtbehandlung)? Welche Mythen gibt es, die so nicht zutreffen?Geschrieben für Psychotherapeuten und andere Fachleute, die den Nutzen von Laufen und Ausdauersport in der psychotherapeutischen Praxis einsetzen wollen, für den Berufsverband der Deutschen Sporttherapeuten DVGS (Deutsche Verband für Gesundheitssport und Sporttherapie), für Studierende der Psychologie und Sportwissenschaften und für interessierte Laien.Ein Buch, das motiviert und informiert, den therapeutischen Nutzen von Joggen, Laufen, Walking selbst anzuwenden

Professor Dr. Oliver Stoll, Leiter des Arbeitsbereichs Sportpsychologie & Sportpädagogik & Sportsoziologie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Stellvertretender Direktor des Instituts für Leistungsdiagnostik und Gesundheitsförderung (ILUG), Mitglied in der Medizinischen Kommission des Deutschen Schwimmverbandes sowie im Vorstand der Arbeitsgemeinschaft für Sportpsychologie (asp), Präsident des Deutschen Unihockey Bundes. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Neuro-kognitiven Grundlagen psychischer Prozesse im Sport, zum Zusammenhang von Perfektionismus und Leistung im Sport sowie zu Gruppenprozessen in Mannschaften.
Oliver Stoll absolvierte über 50 Marathonläufe, zwei 80-km-Läufe sowie einen 24-Stunden Lauf. Außerdem kam er bei den Ironman-Triahlon Wettkämpfen in Roth und Hawaii 1988 ins Ziel. Er gehörte darüber hinaus zur Olympiamannschaft 2008 in Peking und agierte als Sportpsychologe in diesem Zusammenhang in der Betreuung der Nationalmannschaft im Wasserspringen. Dr. Heiko Ziemainz, Akademischer Oberrat am Institut für Sportwissenschaft und Sport der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Seine Forschungsschwerpunkte liegen vor allem in der Entwicklung und Evaluation sportpsychologischer Diagnostik und/oder Trainingsverfahren im Leistungssport. Heiko Ziemainz macht seit 25 Jahren Triathlon und finishte u.a. beim Ironman Germany, Lanzarote und Switzerland. Er ist lizensierter A-Trainer der deutschen Triathlon Union und seit Jahren in der Traineraus- und -fortbildung tätig. Er arbeitet seit 15 Jahren als Sportpsychologie mit  Athleten unterschiedlicher Leistungsniveaus und Sportarten, so ist er u.a. der Sportpsychologe am Nachwuchsleistungszentrum des 1 FC Nürnberg.

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Weitere Infos & Material


1;Vorwort;5
2;Die Autoren;6
3;Inhaltsverzeichnis;7
4;1Psychotherapie , Sporttherapie ,Lauftherapie – worüber redenwir?;11
4.1;1.1 Psychotherapie – wo sehen wirAnknüpfungspunkte?;13
4.2;1.2 Sporttherapie;14
4.3;1.3 Lauftherapie;15
4.3.1;1.3.1 Das Paderborner Modell – Ein Rahmenmodelllauftherapeutischen Handelns;16
4.3.2;1.3.2 Ziele und Teilziele der Lauftherapie;17
4.3.3;1.3.3 Der organisatorische Rahmen desPaderborner Modells;18
4.3.4;1.3.4 Das DLZ-Standardlaufprogramm;19
4.3.5;1.3.5 Die Besonderheit der Rückmeldungen durchden Lauftherapeut;20
4.3.6;1.3.6 Laufen als Gruppentherapie;21
4.3.7;1.3.7 Lauftherapie und Beratung;21
4.4;1.4 Zusammenfassung;22
4.5;Literatur;23
5;2Wirkungen von Ausdauerlaufenauf körperliche Parameter;24
5.1;2.1 Wirkung von Laufen auf das Herz-Kreislauf-System;25
5.2;2.2 Wirkung von Laufen auf die Lunge;26
5.3;2.3 Wirkung von Laufen auf das Körpergewicht;27
5.4;2.4 Wirkung von Laufen auf verschiedeneAnpassungsprozesse;28
5.5;Literatur;29
6;3Wirkungen von Ausdauerlaufenauf psychische Parameter;30
6.1;Literatur;37
7;4Ausdauerlauf als Therapie – deraktuelle Stand der Forschung;38
7.1;4.1 Übersicht vorliegender Studien zum ThemaLauftherapie;41
7.1.1;4.1.1 Blumenthal et al. (2007);41
7.1.2;4.1.2 Brené et al. (2007);42
7.1.3;4.1.3 Dunn et al. (2005);43
7.1.4;4.1.4 Haff mans et al. (2006);44
7.1.5;4.1.5 Knubben et al. (2007);44
7.1.6;4.1.6 Nabkarson et al. (2005);45
7.1.7;4.1.7 Neumann, Frasch (2008);46
7.2;Literatur;47
8;5Mit Ausdauerlaufen beginnen– erste Schritte, die nichtschwerfallen müssen;49
8.1;5.1 Bevor man mit dem Laufen beginnt;50
8.2;5.2 Ein kleines Aufwärmprogramm;51
8.3;5.3 Wo sollte man laufen?;51
8.4;5.4 Wie schnell sollte man laufen ?;52
8.5;5.5 Nach der Trainingseinheit;53
8.6;5.6 Ein Lauftagebuch führen;53
8.7;5.7 Trainingsmethoden;54
8.7.1;5.7.1 Dauermethode;54
8.7.2;5.7.2 Intervallmethode;54
8.7.3;5.7.3 Wiederholungsmethode;55
9;6Lauftherapie in der praktischenBehandlung von Depressionen;55
9.1;6.1 Indikation;57
9.2;6.2 Lauftherapie bei Depressionen – zum Standder Forschung;59
9.3;6.3 Übersicht vorliegender Wirkungsstudien zumThema Lauftherapie bei Depressionen;60
9.3.1;6.3.1 Daley (2008);60
9.3.2;6.3.2 DGPPN (2009);61
9.3.3;6.3.3 Dirmaier et al. (2010);61
9.3.4;6.3.4 Mead GE et al. (2010);62
9.3.5;6.3.5 NICE (2009);63
9.3.6;6.3.6 Perraton et al. (2009);63
9.4;6.4 Mögliche Wirkmechanismen von Lauftherapiebei Depressionen;64
9.5;6.5 Praktische Hinweise zum Einsatz vonLauftherapie bei Depressionen;66
9.6;Literatur;68
10;7Lauftherapie in der praktischenBehandlung von Essstörungen;70
10.1;7.1 Indikationen;73
10.1.1;7.1.1 Übergewicht und Adipositas;73
10.1.2;7.1.2 Anorexia und Bulimia nervosa;75
10.2;7.2 Bewegung und Sport bei Adipositas – zumStand der Forschung;76
10.3;7.3 Übersicht vorliegender Studien zum ThemaSport bei Adipositas;76
10.3.1;7.3.1 Deutsche Adipositas Gesellschaft (DAG) (2007);76
10.3.2;7.3.2 DAG (2003);78
10.3.3;7.3.3 RKI (2005);79
10.3.4;7.3.4 Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit imGesundheitswesen (IQWiG) (2009);79
10.3.5;7.3.5 ACSM (2009);81
10.3.6;7.3.6 Hauner & Berg (2000);81
10.4;7.4 Praktische Hinweise zum Einsatz vonLauftherapie bei Adipositas;82
10.5;7.5 Lauf- und Bewegungstherapie bei Anorexiaund Bulimia nervosa – zum Stand derForschung;83
10.6;7.6 Übersicht vorliegender Studien zum ThemaLauf- und Bewegungstherapie bei Anorexiaund Bulimia nervosa;86
10.6.1;7.6.1 Arbeitsgemeinschaft der WissenschaftlichenMedizinischen Fachgesellschaften (AWMF)(2006);86
10.6.2;7.6.2 NICE (2004);86
10.6.3;7.6.3 American Psychiatric Organisation (APA)(2006);88
10.6.4;7.6.4 Bratland-Sanda et al. (2010);89
10.6.5;7.6.5 Bratland-Sanda et al. (2010);90
10.6.6;7.6.6 Thien et al. (2000);92
10.7;7.7 Praktische Hinweise zum Einsatz von LaufundBewegungstherapie bei Anorexia undBulimia nervosa;93
10.8;Literatur;94
11;8Lauftherapie in derpraktischen Behandlung vonSuchterkrankungen;96
11.1;8.1 Suchterkrankungen;97
11.2;8.2 Bewegung und Sport bei Suchterkrankungen– zum Stand der Forschung;99
11.3;8.3 Übersicht vorliegender Wirkungsstudien zumThema Bewegung und Sport beiSuchterkrankungen;100
11.3.1;8.3.1 AWMF (2006);100
11.3.2;8.3.2 AWMF (2005);101
11.3.3;8.3.3 American Psychiatric Association (APA) (2006);102
11.3.4;8.3.4 RKI (2008);103
11.3.5;8.3.5 Broocks (2005)/Brooks (2008);103
11.3.6;8.3.6 Broocks & Meyer (2009);105
11.4;8.4 Lauftherapie bei Suchterkrankungen – zumStand der Forschung;106
11.5;8.5 Übersicht vorliegender Evaluationsstudienzum Thema lauftherapeutische Interventionbei Suchterkrankungen;106
11.5.1;8.5.1 Legl (2004);107
11.5.2;8.5.2 Bartmann (2009);109
11.5.3;8.5.3 Schay et al. (2006);109
11.6;8.6 Praktische Hinweise zum Einsatz vonLauftherapie bei Suchterkrankungen;110
11.7;Literatur;112
12;9Lauftherapie in derpraktischen Behandlung vonPersönlichkeitsstörungen;113
12.1;9.1 Bewegung und Sport beiPersönlichkeitsstörungen bzw. weiterenpsychopathologischen Indikationen – zumStand der Forschung;116
12.2;9.2 Praktische Hinweise zum Einsatz vonLauftherapie bei Persönlichkeitsstörungen;117
12.3;Literatur;119
13;10Lauftherapie in derpraktischen Behandlung vonKrebserkrankungen;120
13.1;10.1 Sport und Lauftherapie bei Lungenkrebs –zum Stand der Forschung;123
13.2;10.2 Übersicht vorliegender Studien zum ThemaLauftherapie bei Lungenkrebs;125
13.2.1;10.2.1 Barinow-Wojewódzki et al. (2008);125
13.2.2;10.2.2 Spruit et al. (2006);126
13.2.3;10.2.3 Riesenberg et al. (2009);126
13.2.4;10.2.4 Wall (2000);127
13.2.5;10.2.5 Jones et al. (2008);128
13.2.6;10.2.6 Jones et al. (2010);129
13.2.7;10.2.7 Cesario et al. (2007);129
13.2.8;10.2.8 Lee et al. (1999);130
13.2.9;10.2.9 Temel et al. (2009);131
13.2.10;10.2.10 Coups et al. (2009);132
13.3;10.3 Sport und Lauftherapie bei Brustkrebs – zumStand der Forschung;133
13.4;10.4 Übersicht vorliegender Studien zum ThemaLauftherapie bei Brustkrebs;133
13.4.1;10.4.1 Segal et al. (2001);133
13.4.2;10.4.2 Sprod et al. (2010);134
13.4.3;10.4.3 May et al. (2008);135
13.4.4;10.4.4 Matthews et al. (2006);136
13.4.5;10.4.5 Courneya et al. (2007);137
13.4.6;10.4.6 Pinto et al. (2005);138
13.5;10.5 Praktische Hinweise zum Einsatz vonLauftherapie bei Krebserkrankungen;139
13.6;Literatur;141
14;11Lauftherapie in der praktischenBehandlung von koronarerHerzerkrankung (KHK) undchronischem Bluthochdruck;142
14.1;11.1 Bewegung und Sport bei koronarerHerzerkrankung (KHK) – zum Stand derForschung;145
14.2;11.2 Übersicht zu Wirkungsstudien zum ThemaLauftherapie bei koronarer Herzerkrankung(KHK);147
14.2.1;11.2.1 Hasnain et al. (2010);147
14.2.2;11.2.2 Eshah (2009);147
14.2.3;11.2.3 Cassar et al. (2009);148
14.3;11.3 Bewegung und Sport bei Bluthochdruck – zumStand der Forschung;149
14.4;11.4 Übersicht zu Wirkungsstudien zum ThemaLauftherapie bei Bluthochdruck;150
14.4.1;11.4.1 Williams (2008);150
14.4.2;11.4.2 Kokkinos et al. (2009);150
14.4.3;11.4.3 Bhatt et al. (2007);151
14.4.4;11.4.4 Khan et al. (2009);152
14.5;11.5 Hinweise zur praktischen Umsetzung vonLauftherapie bei koronarer Herzerkrankung(KHK) und Bluthochdruck;153
14.6;Literatur;156
15;12Kontraindikationen fürausdauerndes Laufen;156
15.1;12.1 Sportsucht und Laufsucht;158
15.1.1;12.1.1 Symptome von Laufsucht;159
15.1.2;12.1.2 Physiologische Zugänge;161
15.1.3;12.1.3 Suchtpersönlichkeit;162
15.1.4;12.1.4 Komplexere Modelle;163
15.2;12.2 Zusammenfassung;166
15.3;Literatur;167
16;Stichwortverzeichnis;169



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