E-Book, Deutsch, Band 40, 180 Seiten
Reihe: Beiträge zur Gesundheitsökonomie und Versorgungsforschung
Storm / Tisch / Deckenbach Versorgungsreport Knieschmerzen/Gonarthrose
1. Auflage 2022
ISBN: 978-3-86216-954-2
Verlag: medhochzwei Verlag
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Wie eine bessere Versorgung Gelenkersatz vermeiden kann
E-Book, Deutsch, Band 40, 180 Seiten
Reihe: Beiträge zur Gesundheitsökonomie und Versorgungsforschung
ISBN: 978-3-86216-954-2
Verlag: medhochzwei Verlag
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
DAK-Versorgungsreport Gonarthrose
Knieschmerzen und Gonarthrose sind in der Bevölkerung Deutschlands weit verbreitet. Dabei sind nicht nur ältere Menschen von Gonarthrose betroffen, sondern auch viele jüngere Menschen im erwerbsfähigen Alter leiden an anhaltenden oder wiederkehrenden Knieschmerzen. Von der großen Relevanz des Krankheitsbildes zeugt vor allem die große Zahl von Implantationen eines künstlichen Kniegelenks.
Dabei ist die Versorgungssituation der letzten fünf Jahre in Deutschland vor allem dadurch gekennzeichnet, dass die von medizinischen Leitlinien empfohlenen nichtmedikamentösen, konservativen Behandlungsmaßnahmen weitgehend fehlen und die verfügbaren Maßnahmen - insbesondere Physiotherapie - nicht im angezeigten Umfang in Anspruch genommen bzw. verordnet werden. Hier lohnt ein Blick über die Grenzen, in Länder, die bereits strukturierte, evidenzbasierte Versorgungsprogramme bei Gonarthrose aufgelegt haben, diese auch weit verbreitet umsetzen und damit deutlich weiter sind als wir.
Vor diesem Hintergrund untersucht der fünfte Versorgungsreport der DAK-Gesundheit, wie effektiv eine konsequente leitlinienkonforme Versorgung in Kombination aus nichtmedikamentösen, konservativen Therapien und digitalen Gesundheitsanwendungen bei Gonarthrose im Hinblick auf die Verbesserung der Gelenkfunktion, die Reduktion von Schmerzen und die Verbesserung der Lebensqualität der Betroffenen wirken und welchen Beitrag eine derart konsequente Versorgung für den Gelenkerhalt der Betroffenen leisten kann.
„Die Ergebnisse des fünften DAK-Versorgungsreports unterstreichen eindrucksvoll, welche Reserven in der konsequenten Umsetzung leitlinien- und evidenzbasierter Therapien bei Knieschmerzen und Gonarthrose liegen. Das hier vorgestellte Konzept stützt sich auf neue wissenschaftliche Erkenntnisse, die zeigen, dass durch Patientenedukation, angeleitetes körperliches Training, ergänzender Ernährungsberatung in Kombination mit digitalen Gesundheitsanwendungen ein Gelenkerhalt möglich ist und sich die Versorgungssituation von Menschen mit Knieschmerz und Gonarthrose verbessern lässt.“, so Andreas Storm, Vorstandsvorsitzender der DAK-Gesundheit.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Titelblatt;1
2;Vorwort;6
3;Danksagung;7
4;Inhalt;8
5;Abbildungen;10
6;Tabellen;14
7;Abkürzungsverzeichnis;16
8;Zusammenfassung;18
9;1. Einleitung;22
9.1;1.1 Schmerzen und Verschleiß im Kniegelenk sind verbreitete Gesundheitsprobleme;22
9.2;1.2 Ziele und Vorgehen des DAK-Versorgungsreports „Knieschmerzen und Gonarthrose“;23
9.3;1.3 Aufbau des Versorgungsreports;24
10;2. Medizinische Grundlagen: Knieschmerz und Gonarthrose;26
10.1;2.1 Definition;26
10.2;2.2 Diagnostik;27
10.3;2.3 Frühintervention und Behandlung;28
11;3. Verbreitung und aktuelle Versorgung der Gonarthrose;32
11.1;3.1 Datengrundlage;32
11.2;3.2 Auswahl und Abgrenzung der Untersuchungsgruppen in den Routinedaten der DAK-Gesundheit;33
11.3;3.3 Operationalisierung von Auswertungsgrößen in den DAK-Routinedaten;39
11.4;3.4 Häufigkeit und Verbreitung der Gonarthrose;44
11.5;3.5 Ambulante ärztliche Versorgung;51
11.5.1;3.5.1 Behandlungsdiagnosen;51
11.5.2;3.5.2 Begleiterkrankungen;52
11.5.3;3.5.3 Behandlungen durch Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie;57
11.5.4;3.5.4 Bildgebende diagnostische Maßnahmen;61
11.5.5;3.5.5 Ärztlich durchgeführte invasiv-diagnostische sowie operative und therapeutische Verfahren;66
11.6;3.6 Heilmittelverordnungen (Physiotherapie);71
11.7;3.7 Hilfsmittelverordnungen;77
11.8;3.8 Schmerzmittelverordnungen;83
11.9;3.9 Arbeitsunfähigkeit;90
11.10;3.10 Revisions- und Folgeoperationen nach KEP;95
11.11;3.11 Zusammenfassung, Bewertung und Schlussfolgerungen in Bezug auf die Versorgung bei Gonarthrose;98
12;4. Versorgungskonzept „Frühintervention bei Knieschmerz/Gonarthrose“;105
12.1;4.1 Evidenz für die Wirksamkeit von konservativen, nicht-medikamentösen Interventionen bei Gonarthro;105
12.1.1;4.1.1 Ergebnisse von Reviews und Metaanalysen;105
12.1.2;4.1.2 Ergebnisse exemplarischer Einzelstudien;107
12.2;4.2 Kernelemente von wirksamen konservativen, nicht-medikamentösen Maßnahmen bei Gonarthrose;109
12.2.1;4.2.1 Modularer Aufbau;109
12.2.2;4.2.2 Organisatorisches und technisch-kommunikatives Setting;110
12.2.3;4.2.3 Interventionsdauer und Interventionsfrequenz;111
12.2.4;4.2.4 Inhaltliche Ausgestaltung der Interventionsprogramme;112
12.2.5;4.2.5 Qualifikationsanforderungen an das Behandlungsteam;115
12.2.6;4.2.6 Exkurs: Gesundheits-Apps zur Gonarthroseprävention und -therapie;116
12.3;4.3 Ablauf und Maßnahmen des Versorgungsprogramms „Knieschmerz/Gonarthrose“;122
12.3.1;4.3.1 Inhalte der Gonarthrose-Programme;124
12.3.2;4.3.2 Umsetzung der Gonarthrose-Programme;127
13;5. Modellierung des Effekts der Umsetzung des Versorgungskonzepts „Knieschmerz/Gonarthrose“ auf die;128
13.1;5.1 Methodisches Konzept;128
13.2;5.2 Datengrundlage der Modellierung;132
13.3;5.3 Details der Modellierung;134
13.3.1;5.3.1 Populationsgrößen der Modellierung;134
13.3.2;5.3.2 Gesundheitszustände des Markov-Modells;136
13.3.3;5.3.3 Bestimmung der Übergangswahrscheinlichkeiten;138
13.3.4;5.3.4 Inanspruchnahme des Interventionsprogramms;140
13.3.5;5.3.5 Effektivität der Maßnahmen des Interventionsprogramms;143
13.3.6;5.3.6 Analyse der Wirtschaftlichkeit;143
13.4;5.4 Ergebnisse der Modellierung;146
14;6. Diskussion;164
14.1;6.1 Relevanz des Problems „Gonarthrose“;164
14.2;6.2 Die Versorgung von Versicherten mit Gonarthrose;166
14.3;6.3 Versorgungskonzept „Knieschmerzen und Gonarthrose“;168
14.4;6.4 Zu erwartende Auswirkungen der Nutzung des Versorgungsprogramms auf die Häufigkeit von KEP-Impla;169
14.5;6.5 Limitationen der Modellierung;170
14.6;6.6 Wirtschaftlichkeit des Versorgungsprogramms;173
14.7;6.7 Schlussfolgerungen und Empfehlungen;174
15;Literaturverzeichnis;176




