E-Book, Deutsch, 226 Seiten
Straßner / Klein Wenn Staaten scheitern
1. Auflage 2007
ISBN: 978-3-531-90554-9
Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Theorie und Empirie des Staatszerfalls
E-Book, Deutsch, 226 Seiten
Reihe: Humanities, Social Science (German Language)
ISBN: 978-3-531-90554-9
Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Die Problematik zerfallender Staaten erhielt seit dem Ende des Kalten Krieges neue Brisanz. Davon zeugen die aktuellen Entwicklungen im Irak und Libanon ebenso wie die ungelösten Spätfolgen in Ländern wie Bosnien-Herzegovina, Ruanda und Kolumbien. Staatliche Zerfallsprozesse zerstören nicht nur die soziokulturellen, wirtschaftlichen und politischen Grundlagen der jeweiligen Bevölkerung, sondern stellen auch eine neue Herausforderung für die internationale Gemeinschaft dar.
Welche internen und externen Ursachen liegen dem Verfall von Staatlichkeit zugrunde? Und welche Dimensionen umfasst dieser Prozess? Diesen Fragen wird anhand von Fallbeispielen aus verschiedenen Kontinenten nachgegangen. Mit der Kategorie der 'Proto'-Staaten wird zudem dem Umstand Rechung getragen, dass scheiternde Staatlichkeit nicht nur die Folge des Zerfalls bestehender Staatsgebilde, sondern auch missglückter Staatsbildung sein kann.
Dr. Alexander Straßner ist Akademischer Rat z.A. am Institut für Politikwissenschaft der Universität Regensburg.
Dr. Margarete Klein ist Wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für Vergleichende Politikwissenschaft (Mittel- und Osteuropa) der Universität Regensburg.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Inhaltsverzeichnis;5
2;Staatszerfall – ein neuer Untersuchungsgegenstand?;7
3;I. Theorie;11
3.1;Nation-building und state-building Zur empirischen Fruchtbarkeit eines politischen Ordnungskonzeptes;12
3.2;Failing states Der Kollaps staatlicher Institutionen und sozialer Regelsysteme;30
4;II. Fallbeispiele;50
4.1;Jugoslawien Von Marschall Tito zu den Kosovo-Unruhen;51
4.2;Rwanda Paradoxon zwischen instabilem Staat und starkem Regime;61
4.3;Algerien Unabhängigkeit, verhinderte Islamisierung und Stabilisierung;91
4.4;Kolumbien Zwischen Guerillakrieg, Drogenkartellen und Reststaatlichkeit;107
4.5;Afghanistan Von der Stammesherrschaft zur Beseitigung der Taliban;129
4.6;Libanon Staatszerfall durch interne Konflikte und externe Interessen;144
5;III. „Protostaaten“: Grenzfälle und Zwischenformen;164
5.1;Palästina Permanenter Kampf um Staatlichkeit zwischen Terrorismus und Aushandlung;165
5.2;Tschetschenien Zwischen Islamismus und „Befriedungskriegen“;191
6;IV. Unterschiede und Gemeinsamkeiten;210
6.1;Staatszerfall zwischen regionaler Problematik und Generalisierung;211
7;Herausgeber und Autoren;224




