Strohmeier | Das Grubenunglück von Lassing | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 366 Seiten

Strohmeier Das Grubenunglück von Lassing

Ein Beitrag zur Katastrophenforschung
1. Auflage 2018
ISBN: 978-3-8309-8817-5
Verlag: Waxmann Verlag GmbH
Format: PDF
Kopierschutz: PC/MAC/eReader/Tablet/DL/kein Kopierschutz

Ein Beitrag zur Katastrophenforschung

E-Book, Deutsch, 366 Seiten

ISBN: 978-3-8309-8817-5
Verlag: Waxmann Verlag GmbH
Format: PDF
Kopierschutz: PC/MAC/eReader/Tablet/DL/kein Kopierschutz



Am Mittag des 17. Juli 1998 nahm in einer kleinen obersteierischen Gemeinde ein Verhängnis seinen Lauf, das als das Grubenunglück von Lassing in die jüngere österreichische Geschichte und damit in das kollektive Gedächtnis eingehen sollte.
Die Psychotherapeutin Brigitte Strohmeier leistet mit ihrem Werk einen wertvollen Beitrag zur Analyse der psychischen Dimension dieses Ereignisses. Dabei stehen das Warum und das Wie des individuellen und kollektiven Verhaltens ebenso im Fokus wie die Frage nach den Möglichkeiten und Grenzen psychologischer, aber auch physischer Unterstützung der direkt und indirekt Beteiligten.
Zu diesem Zweck nimmt die Autorin neben einer detaillierten chronologischen Aufbereitung des Unglücks eine umfassende Auswertung von Artikeln aus Printmedien und narrativ geführten Interviews unter kulturgeschichtlichen, ethnologischen, soziologischen und vor allem psychotherapiewissenschaftlichen Gesichtspunkten vor, die das Grubenunglück von Lassing begreifen helfen.

Mag.a Dr.in Brigitte Strohmeier, 1966 in Graz geboren, ist Psychotherapeutin (Existenzanalyse und Logotherapie) in freier Praxis mit den Schwerpunkten Psychotraumatologie, Psychoonkologie und Krisenintervention. Sie studierte Psychotherapiewissenschaft an der Sigmund-Freud-Privatuniversität in Wien und war davor 18 Jahre in verschiedenen Bereichen und Funktionen des Gesundheitswesens tätig.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


1;Buchtitel;1
2;Impressum;4
3;Inhalt;7
4;Vorwort;9
5;Danksagung;10
6;Einleitung;11
7;I Ein historischer Rückblick;14
7.1;1 Über die Bergbaukulturgeschichte;14
7.1.1;1.1 Brauchtum und Symbolik;16
7.1.2;1.2 Die Bergbau-Volkskunde;20
7.1.3;1.3 Sozialpolitische Auswirkungen des Bergbauwesens;24
7.2;2 Über den Ort des Unglücks;25
7.3;3 Das Grubenunglück – ein kurzer chronologischer Ablauf;29
8;II Die wissenschaftliche Annäherung an den Topos Katastrophe;33
8.1;1 Über die Wurzeln unseres Katastrophenbegriff es;34
8.2;2 Das Katastrophenverständnis unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen;37
8.2.1;2.1 Die Theologie;37
8.2.2;2.2 Die Geologie und Geografie;39
8.2.3;2.3 Die Geschichte;42
8.2.4;2.4 Die Ethnologie;44
8.2.5;2.5 Die Philosophie;45
8.2.6;2.6 Die Soziologie;47
8.2.6.1;2.6.1 Der prozesshafte Verlauf einer Katastrophe;51
8.2.6.2;2.6.2 Katastrophentypologien;54
8.2.7;2.7 Die Medizin;56
8.2.8;2.8 Die Psychologie und Psychotherapie;56
8.3;3 Definition und Merkmale einer Katastrophe aus heutiger Sicht;59
9;III Die Ausgangslage meines Forschungsprojektes;62
9.1;1 Fragen, die mich bewegten;62
9.2;2 Zusammensetzung der Interviewpartner;62
9.3;3 Ängste, die mich begleiteten;64
9.4;4 Die Qualitative Forschung und ihre Prinzipien nach Lamnek;65
9.4.1;4.1 Die Offenheit des Forschers;67
9.4.1.1;4.1.1 Die Bedeutung von Husserls Phänomenologie für die angestrebte Offenheit;68
9.4.1.2;4.1.2 Die einzelnen Schritte hin zur „Wesensschau“;69
9.4.2;4.2 Keine Forschung ohne Kommunikation;75
9.4.3;4.3 Die Forschung als Prozess;76
9.4.4;4.4 Die Refl exivität in der Forschung;77
9.4.5;4.5 Die angestrebte Explikation;77
9.4.6;4.6 Die Flexibilität im Forschungsprozess;77
9.5;5 Die unterschiedlichen Methoden der Datensammlung;78
9.5.1;5.1 Die Interviews;78
9.5.2;5.2 Die Analyse von Zeitungsartikeln;80
9.5.3;5.3 Die teilnehmende Beobachtung;80
9.5.4;5.4 Eine Kasuistik;81
10;IV Die Auswertung der Daten;82
10.1;1 Die Analyse der Interviews;82
10.1.1;1.1 Die psychologisch-psychotherapeutische Matrix der Auswertung;83
10.1.2;1.2 Das individuelle Erleben der traumatischen Situation;89
10.1.2.1;1.2.1 Die erste Phase des Stresssyndroms – die Alarmreaktion;116
10.1.2.2;1.2.2 Thematische Schwerpunkte der ersten Stunden;127
10.1.2.3;1.2.3 Die Besonderheiten und Gemeinsamkeiten des Erlebens;136
10.1.3;1.3 Von der traumatischen Situation zur traumatischen Reaktion;145
10.1.3.1;1.3.1 Die zweite Phase des Stresssyndroms – die Widerstands oder Adaptationsphase;145
10.1.3.2;1.3.2 Thematische Schwerpunkte der 29 Tage zwischen Bangen und Hoffen;164
10.1.3.3;1.3.3 Erste individuelle Bewältigungsstrategien;177
10.1.4;1.4 Das Leben danach;200
10.1.4.1;1.4.1 Die dritte Phase des Stresssyndroms – die Erschöpfungsphase;200
10.1.4.2;1.4.2 Thematische Gemeinsamkeiten der postexpositorischen Phase;222
10.1.4.3;1.4.3 Besonderheiten der Einzelinterviews;243
10.2;2 Die Analyse der Zeitungsartikel;254
10.2.1;2.1 Ereignisse im Vorfeld;259
10.2.2;2.2 Die eigentliche Katastrophe;261
10.2.3;2.3 Die Stunden, Tage und Wochen danach;263
10.2.4;2.4 Die Funktion der Katastrophe;307
10.2.4.1;2.4.1 Juristische Konsequenzen;308
10.2.4.2;2.4.2 Die Implementierung der psychosozialen Krisenintervention in das Staatliche Krisenmanagement;311
10.2.5;2.5 Die Besonderheiten der psychosozialen Katastrophenhilfe;311
10.3;3 Die Gedenkfeier 14 Jahre danach;315
10.4;4 Die Kasuistik;319
11;V Über die Bewältigung von Katastrophen;326
11.1;1 Das Wiederauffinden der „causa finalis“;326
11.2;2 Über die Ressourcen;331
11.3;3 Die Wirkkraft der Narration;332
11.4;4 Zur Verurteilung des Betriebsleiters;333
12;VI Ergebnisdiskussion;337
13;Anlagen;345
13.1;Anhang 1: Aufgabengebiete, Struktur und Gliederung der Bergbaukunde;345
13.2;Anhang 2: Der Untergang des Silberwerkes in Zeiring;346
13.3;Anhang 3: Abschiedsbrief einer Mutter;350
13.4;Anhang 4: Rede des Betriebsrates bei der Trostfeier am 9. September 1998;352
14;Literatur;354



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