E-Book, Deutsch, 150 Seiten
Summer Control of Love: Lass Dich Lieben
1. Auflage 2021
ISBN: 978-3-96204-214-1
Verlag: Written Dreams Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: PC/MAC/eReader/Tablet/DL/kein Kopierschutz
E-Book, Deutsch, 150 Seiten
ISBN: 978-3-96204-214-1
Verlag: Written Dreams Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: PC/MAC/eReader/Tablet/DL/kein Kopierschutz
Nach allem, was Davina und Jonathan durchgemacht haben, hoffen sie auf eine Zukunft ohne Altlasten. Doch das Schicksal hat andere Pläne mit ihnen. Die Polizei verdächtigt Jonathan, etwas mit dem Verschwinden von Davinas Exfreund zu tun zu haben und kommt der Wahrheit bei ihren Ermittlungen immer näher. Währenddessen taucht Jonathans Schwester wieder auf und zwingt ihn, sich der Vergangenheit zu stellen. Davina ist der Meinung, dass er erst Frieden findet, wenn er die Konflikte mit seiner Schwester aus der Welt geschafft hat. Jonathans strikte Weigerung stellt ihre Beziehung auf eine harte Probe und ihre Meinungsverschiedenheiten treiben die beiden mehr und mehr auseinander. Ein letzter Kampf, der darüber entscheidet, ob Jon und Davina am Ende beweisen, dass Liebe einfach alles besiegt oder letztlich alles vergebens war. Abschluss des Vierteilers um Jon und Davina. Kein Cliffhanger.
Der Gedanke 'Das kann ich auch!' motiviert Kate Summer 2015 dazu, ihr erstes Buch zu schreiben. Seitdem tut sie nichts anderes mehr und fühlt sich auch erst richtig wohl, wenn sie von Büchern und Geschichten umgeben ist. Anfangs hat sie die Geschichten nur für sich selbst geschrieben, als Hobby, um ihre Gedanken und Wünsche irgendwie festzuhalten und sich eine Welt zu erschaffen, in der alles möglich ist.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
Kapitel 1
Jonathan Ich war nervös. Mein Herz raste und meine Finger zitterten, während ich vor Davina kniete und zu ihr aufschaute. »Heirate mich, Davina. Werde meine Frau und bleibe den Rest unseres Lebens an meiner Seite.« Sie schnappte nach Luft, während Tränen in ihren Augen glitzerten und ihre Hände zu zittern begannen. »Jon«, hauchte sie, ohne mir eine Antwort zu geben, was einer Qual glich. Ich hatte meinen ganzen Mut zusammenkratzen müssen, um ihr diesen Antrag zu machen, und Davina wusste, dass ich bisher nicht viel von einer Ehe hielt. Wieso auch? Mein Vater hatte uns verlassen und keine der Frauen, die es in meinem Leben gegeben hatte, war bei mir geblieben. Außer Davina, sie würde ich niemals gehen lassen, nicht noch einmal. »Baby«, murmelte ich, weil sie noch immer auf den Ring starrte. »Möchtest du denn gar nichts sagen?« »Doch! Ich meine … Ja!« Sie lachte, bevor sie aufschluchzte. »Ja, Jon, ich will deine Frau werden.« Vor Erleichterung sackten meine Schultern herab. Gott sei Dank. Ich wollte gerade etwas erwidern, als Davina sich plötzlich nach vorn fallen ließ, ihre Arme um meinen Nacken schlang und mich stürmisch küsste. Überrumpelt davon verlor ich das Gleichgewicht, fiel nach hinten und landete mit ihr im Sand. Kichernd drückte sie mir einen weiteren Kuss auf den Mund. »Ich liebe dich.« Mit einem Lächeln strich ich ihr eine Locke hinters Ohr und betrachtete ihr strahlendes Gesicht. »Und ich liebe dich.« Nachdem wir uns erneut geküsst hatten, ergriff ich ihre Hand und schob den weißgoldenen Ring mit dem rechteckigen Brillanten, der von unzähligen kleineren Brillanten umgeben war, auf ihren Finger. Er passte wie angegossen. Schniefend betrachtete Davina den Ring, wobei ihr mehrere Freudentränen über die Wangen rollten. »Er ist wunderschön.« »So wie du, mein Engel«, sagte ich. Sie lächelte mich an, ehe sie ihren Kopf auf meine Brust legte und gestand: »Ich kann kaum glauben, dass wir heiraten werden.« Insgeheim wartete ich auf das vertraute Gefühl von Unbehagen, das sonst immer bei dem Thema in mir aufkeimte … doch dieses Mal blieb es aus. Stattdessen war da eine Vorfreude, als ich daran dachte, wie Davina in einem Brautkleid aussehen würde. Sie hatte schon immer Outfits gewählt, bei denen mir der Atem wegblieb und ich mich fragte, mit was sie mich beim nächsten Mal überraschen würde. Jetzt die Vorstellung von einem weißen Kleid zu haben, während sie auf mich zuschritt, machte mich ungeduldig, sodass ich es kaum abwarten konnte. Plötzlich wollte ich der Mann sein, der am Altar stand und nicht Tyler, der es gestern war. Ehrlich gesagt hatte ich Neid auf meinen besten Freund empfunden, obwohl ich ihm alles Glück der Welt wünschte. Aber der Drang in mir, Davina zu meiner Frau zu machen und sie an mich zu binden, wuchs im rasanten Tempo und ließ alles andere in den Schatten rücken. Ich wollte nicht mehr länger warten. Am liebsten würde ich sie hier und jetzt heiraten. Am Strand, in unserem Haus, allein … Doch ich wusste, dass sie Scarlett bei sich haben wollte, genauso wie Blaire, und das akzeptierte ich, weil Davina ihre Familie und Freundinnen brauchte, um sich vollständig zu fühlen. »Wenn wir wieder zu Hause sind«, begann sie, »werde ich zuallererst Mom anrufen. Sie wird ausflippen vor Freude.« Der Gedanke, dass ich bald offiziell zu Davinas Familie gehörte, löste eine wohlige Wärme in meiner Brust aus. Ich liebte ihre Mutter wie eine eigene und würde ewig dafür dankbar sein, dass Scarlett mir stets das Gefühl gab, als wäre ich ihr leiblicher Sohn, der immer einen Platz in ihrem Herzen hatte. Etwas, das mir meine Mom nie gegeben hatte. »Und danach rufe ich Blaire und Beth an«, fügte Davina hinzu. Dass ich dann in meinem Arbeitszimmer verschwinden würde, um dem Gekreische ihrer besten Freundin zu entgehen, behielt ich besser für mich. Es war kein Geheimnis, dass ich Blaire nicht besonders mochte, was eindeutig an ihrer aufgekratzten Art lag. Oder daran, dass sie nie etwas für sich behalten konnte. Und an dem Umstand, dass sie vor längerer Zeit die Verantwortung dafür getragen hatte, dass Davina mir beinahe entglitten war. Wegen dieses Verlusts und des Streits damals hegte ich noch immer einen Groll und ein gewisses Misstrauen gegen Blaire, da sie ein zu loses Mundwerk hatte und nicht vorher zu überlegen schien, was sie sagte. »Jon?« »Hm?« Davina schaute zu mir auf. »Wann wirst du es Nate und Ty sagen?« »Wenn Blaire mir nicht zuvorkommt …« Sie schlug mir auf die Brust, lachte dann aber selbst. »Na gut, du hast Recht. Deswegen musst du schneller sein, als sie.« »Das werde ich«, versprach ich und zog Davina enger an mich, um sie zu küssen. Etwas, das ich den ganzen Tag lang tun könnte, weil sie so köstlich war und ihre Lippen sich so weich anfühlten. Ich richtete mich auf, trug sie auf meinen Armen zum Himmelbett, das auf der Terrasse stand, und legte uns hinein. Anschließend löste ich mich von ihr und fixierte sie. Sie war wunderschön, liebevoll und sanft. Alles an ihr machte mich süchtig, sodass ich immer mehr wollte, bis ich Davina voll und ganz eingenommen hatte. Mit Haut und Haaren, Körper und Seele. Und selbst das schien mir nicht genug zu sein, was mir Angst machte. Dieses intensive Gefühl, das ich nur bei ihr empfand, schüchterte mich von Anfang an ein und machte mich gleichzeitig abhängig von ihr. »Bleiben wir die Nacht hier draußen?«, fragte sie leise, wohl wissend, dass ich ihr niemals etwas abschlagen könnte. »Alles, was du willst, Baby.« Sie lächelte, und es reichte aus, um mir einen Herzschlag zu stehlen. Zum Frühstück hatte ich draußen am Meer alles vorbereitet: Kaffee, frische Waffeln und Toasts standen auf einer Decke. »Das sieht ja toll aus«, sagte Davina, als sie nach ihrer Dusche aus dem Haus kam. Sie blieb neben mir stehen, betrachtete das kleine Picknick und gab mir einen Kuss. »Danke.« »Für dich mache ich das gern.« »Du verwöhnst mich zu sehr«, meinte sie lächelnd und ließ sich im Schneidersitz auf die Decke nieder. Ich nahm gegenüber von ihr Platz und griff nach einer Tasse. »Überlass mir die Entscheidung, ob es zu viel ist oder nicht.« Sie biss von einer Waffel ab, ehe sie erwiderte: »Aber wenn du mir diesen Ort noch schmackhafter machst, will ich nicht mehr weg von hier. Obwohl das jetzt schon der Fall ist.« »Wir können immer wieder herkommen, mein Engel.« Seufzend nickte sie. »Ich weiß, trotzdem ist es nicht dasselbe.« Ich konnte ihre Betrübtheit verstehen, da es mir nicht anders ging. Hier waren wir allein, weg von der Arbeit, den Verpflichtungen und dem ganzen Scheiß, der in den letzten Monaten geschehen war. Hauptsächlich weit weg von ihrem toten Ex. Nur an diesen Mann zu denken, löste eine gewaltige Wut in mir aus. Was er Davina alles angetan hatte … Gott, ich hatte es so genossen, als er endlich gestorben war – durch meine Hände, was ich bis heute nicht bereute. Im Gegenteil, ich würde es wieder tun, auch wenn es nie genug wäre, um das Leid von Davina zu rächen. Ebenso wie meine eigenen Qualen. Als ich sie gesehen hatte … all das Blut im Wohnzimmer und im Bad, während sie in der Dusche auf dem Boden saß, nackt, mit Platzwunden übersät und blass wie ein Geist, und vor sich hinstarrte und zitterte, wobei weiteres Blut den Abguss hinabfloss … Ich musste schwer schlucken bei der Erinnerung. Bis zu diesem Tag hatte mich nichts mehr schockiert und verängstigt wie dieser Anblick. Nicht einmal mein Vater, der der Verursacher all meiner Albträume und Dämonen war. »Hey«, sagte Davina sanft und griff nach meiner Hand. »Woran denkst du?« Sie hatte schon immer ein Gespür dafür, wenn mich etwas belastete, und schaffte es jedes Mal, mich aus dem düsteren Nebel der Vergangenheit zu holen. Dafür, und für viele andere Dinge, liebte ich sie. Ich lächelte. »Daran, wie wir nackt im Meer schwimmen und den restlichen Tag im Bett verbringen.« »Du Lustmolch!« Als Davina lachte, spürte ich, wie mein Innerstes sich erhellte und sämtliche Dämonen verschwanden. »Das ist nur deine Schuld«, verteidigte ich mich. Seit ich sie zum ersten Mal gesehen hatte, dachte ich an Sex mit ihr: Wie ich meine Finger in ihrem Haar vergrub, es mir um das Handgelenk wickelte und daran zog, bis sie zu mir aufschauen musste. Wie sie keuchte und stöhnte, mich anbettelte oder vor Lust schrie, während ich mich tief in ihrer heißen Mitte versenkte. »Natürlich«, spottete Davina und quiekte erschrocken auf, als ich sie auf meinen Schoß zog. Ihre Knie waren neben meine Oberschenkel gestemmt, ihre Beine eng an mich gedrückt und ihr Schritt verharrte über meinem, wobei sie mich anblickte. Ich lehnte mich ein Stück vor und bedeckte ihren Mund mit meinem, küsste sie langsam und geduldig, ehe ich mit meiner Zungenspitze über ihre Unterlippe strich. Ein entzücktes Summen entkam Davina, als sie sich für mich öffnete und meine Zunge mit ihrer empfing. Es berauschte mich, sodass ich eine Hand in ihren Locken vergrub, sie näher an mich zog und verschlang. Der Kuss war fordernd, wild und leidenschaftlich. Ich stöhnte, als Davina anfing, sich an mir zu reiben. Ruckartig löste ich mich von ihren weichen Lippen, musterte ihr Gesicht und sagte: »Ach scheiß aufs Frühstück.« Dann packte ich ihren Arsch, drehte mich um und legte...




