E-Book, Deutsch, 190 Seiten
Summer Control of Love: Lass Dich Retten
1. Auflage 2021
ISBN: 978-3-96204-209-7
Verlag: Written Dreams Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: PC/MAC/eReader/Tablet/DL/kein Kopierschutz
E-Book, Deutsch, 190 Seiten
ISBN: 978-3-96204-209-7
Verlag: Written Dreams Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: PC/MAC/eReader/Tablet/DL/kein Kopierschutz
Davinas Ex ist zurück in ihrem Leben und beginnt eine Hetzjagd, bei der es keine Regeln, keine Gesetze und auch keine Grenzen gibt. Als sie ihr Geheimnis nicht mehr länger geheim halten kann, erfährt Jonathan alle Details ihrer Vergangenheit auf schmerzvolle Art und Weise. Davina ist diejenige, die um ein gemeinsames Leben mit ihrer großen Liebe kämpft, während Jonathan an seine Grenzen stößt. Werden die beiden einen Weg finden, diese Jagd zu beenden oder werden sie nach allem, was sie bereits zusammen erreicht haben, letztlich doch scheitern? Teil 3 des Control-Vierteilers. Nicht in sich abgeschlossen, aber alle Teile der Serie sind erschienen.
Der Gedanke 'Das kann ich auch!' motiviert Kate Summer 2015 dazu, ihr erstes Buch zu schreiben. Seitdem tut sie nichts anderes mehr und fühlt sich auch erst richtig wohl, wenn sie von Büchern und Geschichten umgeben ist. Anfangs hat sie die Geschichten nur für sich selbst geschrieben, als Hobby, um ihre Gedanken und Wünsche irgendwie festzuhalten und sich eine Welt zu erschaffen, in der alles möglich ist.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
Kapitel 1
Heute war ein aufregender Tag, denn heute durfte ich mein neues Büro einrichten, das ich – wenn alles glatt lief – nach Neujahr gemeinsam mit Gracie und Shannon besetzen würde. Ich war schon ganz hibbelig und hoffte, mich richtig entschieden zu haben, als ich das Jobangebot von Jonathan angenommen hatte. Jonathan. Er musste schon früh das Haus verlassen, weil er einen Außentermin hatte, von dem er pünktlich zum Mittag zurück sein wollte, um mit mir essen zu gehen. Aus diesem Grund fuhren wir getrennt zum Heming’s RC Gebäude, vor dem Devid soeben parkte und mir beim Aussteigen half. Und wie jedes Mal, wenn ich mich mit Jonathan traf, verspürte ich das vertraute Flattern in meiner Brust. Als ich die Empfangshalle betrat, begrüßten mich die Sicherheitsleute freundlich und auch Dorotha schien sich über meine Anwesenheit zu freuen. »Davina«, flötete sie und richtete sich hinter ihrem Empfangstresen auf. »Sie sehen wieder einmal umwerfend aus.« Lächelnd strich ich mir das anthrazitfarbene Etuikleid glatt. »Danke«, erwiderte ich. »Das kann ich nur zurückgeben.« Dorotha winkte lachend ab. »So eine alte Dame wie ich, kann mit einer Frau wie Ihnen kaum mithalten.« »Ich würde mich freuen, wenn ich später noch so fit bin und so gut aussehe wie Sie, Dorotha«, sagte ich wahrheitsgemäß. Die Empfangsdame von Jonathan, Tyler und Nathan war zwar in den Fünfzigern, sah aber noch jung und sympathisch aus: top gestylt, kräftiges und glänzendes Haar, in dem ein paar graue Strähnen zwischen den braunen zu sehen war, und ein natürliches, schönes Lächeln. Sie schüttelte belustigt den Kopf. »Nun gehen Sie schon rein, Liebes, Mr. Hemington wartet bestimmt auf Sie.« »Hat er sich beeilt?«, fragte ich grinsend. »Wie jedes Mal, wenn er weiß, dass Sie vorbeikommen.« Das ließ mich eine Spur breiter grinsen und ich verabschiedete mich von Dorotha, um zu Jonathan zu gehen. Er hob den Blick, als seine Bürotür auf- und wieder zuging. »Davina.« Seine Stimme klang weich und sehnsüchtig und sandte mir einen angenehmen Schauer über die Arme. »Hey, schöner Mann«, schnurrte ich und ging mit lasziv wiegenden Hüften auf ihn zu, wohl wissend, dass er jeden meiner Schritte beobachtete. Wie ein Raubtier, das seine Beute im Visier behielt, fixierte er mich, wobei seine bernsteinfarbenen Augen gefährlich aufblitzten. »Dieses Kleid steht dir fantastisch, mein Engel.« Ich blieb vor ihm stehen und musterte seinen dunkelblauen Dreiteiler, zu dem er ein weißes Hemd trug. »Und dir der Anzug«, erwiderte ich und ließ meinen Blick über seine Weste gleiten, die seine Taille schmal und seine Schultern breit wirken ließ. Jonathan griff mit einer Hand nach mir und zog mich seitlich auf seinen Schoß. »Ich weiß, deswegen trage ich ihn ja«, sagte er grinsend und senkte seinen Mund auf meinen. Er küsste mich langsam und innig, schob seine Zunge zwischen meine Lippen und kostete von mir. Ich drängte mich gegen ihn und seufzte genüsslich auf. »Du hast mir heute Morgen gefehlt«, flüsterte ich, sobald sein Mund von mir abgelassen hatte. »Du mir auch«, raunte Jonathan und rieb seine Wange an meiner, kratzte mit seinen dunklen Bartstoppeln über meine Haut, sodass ich ihn noch später auf ihr spüren würde. »Wann war noch gleich dein Termin mit Mr. Brown?« Ich hob seine Hand und sah auf die silberne Rolex. »In fünf Minuten. Er erwartet mich vorm Büro.« »Dann habe ich also noch genug Zeit«, murmelte er, ehe seine Lippen auf meinen landeten. Fünf Minuten und eine wilde Knutscherei später eilte ich zum Fahrstuhl und fuhr eine Etage tiefer. Dort steuerte ich meinen zukünftigen Arbeitsplatz an, blieb aber vor der Tür stehen. Dahinter war es. Mein eigenes Büro. Eine Chance auf eine Weltklassekarriere. »Ms. Clairson?« Ich drehte mich um und entdeckte einen Mann neben mir, der gerade mal so groß war wie ich und mich aus blauen Augen durch eine schmale Brille anschaute. Er war wahrscheinlich nicht älter als Mitte vierzig. »Mein Name ist Mr. Brown, ich sollte mit Ihnen die Inneneinrichtung besprechen.« »Freut mich, Sie kennenzulernen«, erwiderte ich lächelnd und schüttelte seine Hand, die er mir reichte. »Haben Sie den Raum schon gesehen?«, fragte er, als wir eintraten. »Mr. Callaghan hat ihn mir gezeigt, sodass ich mir ein paar Gedanken zur Einrichtung machen konnte.« Mr. Brown nickte. »Das ist gut, dann kann ich heute schon eine Skizze anfertigen.« Mein Herz klopfte aufgeregt in meiner Brust. Gott, das ging auf einmal alles so schnell. »Ist die Information richtig, dass drei Schreibtische benötigt werden?« »Das ist sie«, bestätigte ich und deutete auf die große Fensterfront. »Dort kommt meiner hin und die anderen beiden auf die rechte Seite, damit links noch Platz für eine Sitzecke bleibt. Ach, und ich dachte an eine Regalwand, direkt hier.« Ich zeigte auf die andere Seite, während Mr. Brown sich alles notierte und eine grobe Skizze erstellte. »So etwa?« »Genauso«, sagte ich fröhlich. »Großartig, dann werde ich alles arrangieren, damit Sie nach Weihnachten einräumen und pünktlich zum neuen Jahr starten können.« Er wandte sich zu mir und reichte mir seine Hand. »Hat mich gefreut, Ihre Bekanntschaft zu machen, Ms. Clairson.« »Mich ebenfalls.« Zusammen verließen wir den Raum, gingen zum Fahrstuhl und fuhren in verschiedene Etagen – Mr. Brown nach unten und ich nach oben zu Jonathan. Er schaute auf, als ich sein Büro betrat. »Es wird wundervoll!«, jubelte ich und ließ mich auf seinem Schoß nieder, ehe ich ihn glücklich küsste. Jonathan gluckste. »Das hoffe ich doch. Ich will dich immerhin rund um die Uhr in meiner Nähe haben. Da wäre es schlecht, wenn es nicht wundervoll werden würde.« »Stimmt«, seufzte ich und lehnte mich an seine Brust. Noch im selben Moment knurrte mein Magen. Amüsiert sah Jonathan zu mir hinunter. »Hat da jemand Hunger?« Sanft knuffte ich ihn gegen den Oberarm. »Das ist deine Schuld! Du hast mir schließlich ein Mittagessen versprochen.« »Was kann ich dafür, wenn du so lange brauchst, hm?« »Es war eben viel zu schön, um mich davon loszureißen«, meinte ich zu meiner Verteidigung. »Nun, jetzt konntest du es ja, also lass uns was essen, mein Engel.« Freitagabend traf ich mich mit Blaire in der Mall und ging mit ihr auf die Suche nach Weihnachtsgeschenken … Was, wie jedes Jahr, eine Herausforderung darstellte, da ich nie wusste, welches Geschenk das richtige war und auch niemand etwas haben wollte. »Hast du mal wieder was von Nic gehört?«, erkundigte Blaire sich mit leiser Stimme, woraufhin ich mich versteifte. »Nein, und das macht mir, um ehrlich zu sein, Angst.« »Vielleicht wollte er dich mit seinem Brief nur verunsichern«, vermutete sie und ich zuckte mit den Schultern. »Wenn ja, gelingt ihm das ziemlich gut. Sein letzter Satz lässt mich nicht mehr los.« Niemand liebt dich außer mir, und das werde ich dir beweisen, wenn wir uns wiedersehen, Honey. Ein unbehaglicher Schauer rann über meine Wirbelsäule, weshalb ich ein anderes Thema anschlug. »Weißt du schon, was du Nate schenkst?« Meine beste Freundin zog eine Grimasse. »Nein, und du Jon?« »Ich habe keinen blassen Schimmer.« Sie stöhnte entnervt. »Herrgott, D, diese Männer haben alles, was sie sich je wünschen können, und besitzen mehr Geld, als sie überhaupt ausgeben können. Was soll man ihnen da noch schenken?« Seufzend schüttelte ich den Kopf. »Frag mich nicht, ich weiß es nämlich auch nicht.« »Ich bin schon so verzweifelt, dass ich an Sextoys gedacht habe, die Nate an mir ausprobieren darf«, grummelte sie. »Aber der Herr ist rundum zufrieden, keine Schlafzimmer-Wünsche mehr offen.« Mir entkam ein belustigter Laut. »Eigentlich sollten wir froh darüber sein, wenn unsere Männer sexuell befriedigt sind, immerhin kann das nicht jede Frau behaupten.« Blaire schnaubte spöttisch. »Sex ist unsere Geheimwaffe. Wenn die Männer keine Wünsche mehr haben, haben wir zwar alles richtiggemacht, allerdings auch unsere Macht verloren.« »Dann probiere doch mal was Neues aus«, schlug ich vor, während wir an mehreren Schaufenstern vorbeiliefen und ich daran dachte, dass Jonathan gern etwas Abwechslung im Bett hatte. Dabei mochte er es am meisten, wenn er mich fesseln und dominieren durfte. Bei dem Gedanken machte sich ein köstliches Ziehen in meinem Unterleib bemerkbar. Oh ja, ich mochte es definitiv, wenn Jonathan seine herrische Ader an den Tag legte. »Nee, Nate ist nicht der Typ für Spiele, dafür ist er viel zu faul. Er bevorzugt lieber verschiedene Orte.« Ich sah meine beste Freundin an. »Orte wie … die Küche oder reden wir hier über etwas anderes?« Grinsend zuckte sie die Achseln. »Wir sind spontan.« Sie warf mir einen kurzen Seitenblick zu. »Was ist Jon für ein Typ? Abgesehen von seiner Kommando-Krankheit.« »Kommando-Krankheit«, wiederholte ich lachend. »Du weißt schon … Er hat immer gern das Sagen, obwohl er bei dir oft den Kürzeren zieht.« Amüsiert verdrehte ich die Augen. »Zwar liegst du damit nicht falsch, aber so schlimm ist er auch wieder...




