E-Book, Deutsch, 354 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 225 mm
Reihe: Urban Studies
Taubert Räume stören, Stadt gestalten
1. Auflage - Neueauflage 2025
ISBN: 978-3-8394-6753-4
Verlag: transcript
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Szenografische Interventionen und soziokulturelle Praktiken in der Quartiersarbeit
E-Book, Deutsch, 354 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 225 mm
Reihe: Urban Studies
ISBN: 978-3-8394-6753-4
Verlag: transcript
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
1. Warum ein Buch zu diesem Thema?
Ich möchte sichtbar machen, wie szenografische Interventionen als kritische, körpernahe Praktiken in soziale und räumliche Ordnungen eingreifen. Das Buch zeigt, dass soziokulturelle Arbeit im Quartier politische Wirkung entfalten kann, indem sie dominante Narrative irritiert und kollektive Mitgestaltung ermöglicht.
2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?
Das Buch verknüpft die Felder Szenografie, Intervention und Soziokultur erstmals systematisch und praxisnah am Beispiel des Flensburger Stadtteilprojekts ›UTOPOLIS – Transformation in der Neustadt‹. Es zeigt, wie szenografische Mittel Wahrnehmungen, Orientierungen und Zugehörigkeiten im Stadtteil beeinflussen – und wie dadurch neue Zugänge, Beteiligungsformen und politische Räume von unten entstehen.
3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?
Mein Buch knüpft an internationale Ansätze zu einer Szenografie an, die über die Grenzen der Raumkünste hinaus gedacht wird, und schließt eine Lücke im deutschsprachigen Diskurs, indem es diese erstmals konkret im Feld der soziokulturellen Quartiersarbeit beschreibt. Angesichts zunehmender Ausgrenzung, sozialer Ungleichheit und verschärfter Machtkonflikte muss die Frage, welche Perspektiven im urbanen Raum sichtbar sind, außerdem stärker ins Zentrum der Forschung rücken.
4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?
Mit Bewohner*innen marginalisierter Quartiere, deren Stimmen für eine gerechte Stadtentwicklung zentral sind. Mit allen Menschen, die öffentliche Räume und Stadtbilder erleben und prägen, mit Aktivist*innen, Szenograf*innen, Soziokulturakteur*innen, Künstler*innen, Ehrenamtler*innen, Kulturpolitiker*innen – mit Kunstvereinen und Sanierungsgesellschaften.
5. Ihr Buch in einem Satz:
Eine Analyse darüber, wie szenografische Interventionen dominante Raumordnungen stören und selbstbestimmte Umorientierung im Quartier ermöglichen.




