Thacker / Woods / Wilding | Bianca Exklusiv Band 182 | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 182, 384 Seiten

Reihe: Bianca Exklusiv

Thacker / Woods / Wilding Bianca Exklusiv Band 182

Daddy ist zurück / Fast ein Engel / Liebling, wir bekommen ein Baby /
1. Auflage 2009
ISBN: 978-3-86349-826-9
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Daddy ist zurück / Fast ein Engel / Liebling, wir bekommen ein Baby /

E-Book, Deutsch, Band 182, 384 Seiten

Reihe: Bianca Exklusiv

ISBN: 978-3-86349-826-9
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



DADDY IST ZURÜCK von WOODS, SHERRYL
Cody kennt kein Pardon, als er Melissa nach ihrer Trennung wieder sieht: Noch immer glaubt er, dass sie ihn betrogen hat! Als er erfährt, dass sie eine Tochter von ihm hat, ist er trotzdem bereit sie zu heiraten. Das Kind soll einen Vater haben. Und Melissa einen Mann?
FAST EIN ENGEL von WILDING, KAY
Die verführerische Laurel geht ihren Weg - und fällt dem charmanten Garrett sofort auf. Von dem Tag an, als er sie mit ihrem Baby vor zwei Männern rettet, weiß er, dass er immer ihr Beschützer sein möchte. Dabei ahnt er: Laurel verbirgt ein dunkles Geheimnis vor ihm ...
LIEBLING, WIR BEKOMMEN EIN BABY von THACKER, CATHY GILLAN
Für die Journalistin Abby und ihren Kollegen Tad ist es Liebe auf den ersten Blick! Doch schon kurz nach der überstürzten Hochzeit ziehen dunkle Wolken auf: Tad kauft einen Verlag auf dem Land, wo Abby auf keinen Fall hinziehen will ...



Cathy Gillen Thacker ist eine Vollzeit-Ehefrau, - Mutter und - Autorin, die mit dem Schreiben für ihr eigenes Amusement angefangen hat, als sie Mutterschaftszeit hatte. Zwanzig Jahre und mehr als 50 veröffentlichte Romane später ist sie bekannt für ihre humorvollen romantischen Themen und warme Familiengeschichten. Wenn sie schreibt, ist ihr größter Wunsch zu unterhalten und mit ihren Worten aufzubauen. 'Menschen den Mut und die Kraft zu geben, zu träumen.' Ihre Bücher erscheinen zahlreich auf Bestseller - Listen und sind in 17 Sprachen übersetzt und in 35 Ländern in der ganzen Welt veröffentlicht.

Thacker / Woods / Wilding Bianca Exklusiv Band 182 jetzt bestellen!

Weitere Infos & Material


1. KAPITEL

Tad betrat die Redaktionsräume der Zeitschrift Trend in der Gewissheit, dass der Moment der Abrechnung endgültig gekommen war. Er fand seine ihm davongelaufene Frau genau dort, wo er es erwartet hatte – hinter ihrem Schreibtisch, mit offenem, schulterlangem goldbraunem Haar, ihre gleichfarbigen Augen mit den langen Wimpern auf das Layout der Zeitschrift vor sich gerichtet.

Abby drehte sich um, als er sich mit Riesenschritten dem Schreibtisch näherte.

Tad widerstand dem Drang, Abby in die Arme zu nehmen und einigen Verstand in sie hineinzuküssen. Genau das war es gewesen, was sie in diesen Schlamassel gebracht hatte … der Leidenschaft zu erliegen, statt miteinander zu reden.

„Was soll das bedeuten?“ Tad gab sich nicht die Mühe, zu verbergen, wie unglücklich ihn Abbys Verhalten machte, als er ihr das Bündel juristischer Papiere übergab, die ihn endlich per Einschreiben erreicht hatten.

Abby zog eine fein geformte Augenbraue hoch, während sie Tad ansah, und wollte ihm die Papiere zurückgeben. „Ich möchte meinen, dass das ganz offensichtlich ist.“

Tad nahm die Unterlagen nicht entgegen. Er schob einiges auf dem Schreibtisch beiseite, ehe er sich darauf setzte. „Nun, das ist es nicht.“

Abby legte die Papiere achtlos vor sich und blickte ihm herausfordernd ins Gesicht. „Ich möchte eine Annullierung.“

Nein, dachte Tad, das möchtest du nicht. Du bist im Moment nur böse mit mir, was nur allzu verständlich ist bei dem riesigen Missverständnis, das wir gehabt haben.

Tad verschränkte die Arme. Er war entschlossen, sich die Zeit zu nehmen, die sie brauchten, um die Sache ins Reine zu bringen und die Ehe zu retten, die nur knapp einen Tag gehalten hatte. „Mit welcher Begründung?“, wollte er wissen und blickte ihr forschend in die Augen. „Wie ich mich erinnere, haben wir die Ehe auf eine überaus gründliche Weise vollzogen.“

Abby wurde rot. Das konnte sie nicht leugnen. Und mit gutem Grund, dachte Tad. Sie hatten sich wiederholt geliebt, und zwar das ganze Wochenende, vor und nach der Zeremonie.

„Genug davon, Tad“,fauchte Abby irritiert, sprang vom Stuhl auf und fing an, auf und ab zu laufen. Ihre gertenschlanke Figur wurde durch ein buttergelbes Jerseykleid noch hervorgehoben. Die hellen Strümpfe und passenden Schuhe brachten ihre aufregend langen Beine zur Geltung. Sie nur anzuschauen genügte, um Tad in Erregung zu versetzen. „Wir haben uns von unseren Hormonen leiten lassen. Wir waren nicht bei klarem Verstand.“

Sprich für dich selbst, dachte Tad gereizt. Er war bei sehr klarem Verstand gewesen, vorher und jetzt. In dem Moment, wo er Abby erblickt hatte, hatte er gewusst, dass er sie haben musste. Und diese Sehnsucht, sie zu besitzen – voll und ganz – war während der vergangenen zwei Wochen nur noch größer geworden.

„Du bist noch immer sauer auf mich, weil ich die Zeitung gekauft habe“, vermutete Tad und versuchte nicht daran zu denken, wie gut und richtig ihre weichen Lippen sich unter seinen angefühlt hatten.

Abby warf wütend den Kopf zurück. Der berauschende Vanilleduft ihres Parfüms füllte ihr kleines elegantes Büro. „Du hättest mich in deine Pläne einweihen können, bevor wir geheiratet haben!“

„Das habe ich!“, entgegnete Tad. Und das hatte er tatsächlich. Sie hatten darüber gesprochen am Morgen nach ihrer Heirat … dem Morgen, wo sie ihn verlassen hatte.

„Komisch, ich kann mich nicht entsinnen, dass du auch nur ein verdammtes Wort über unseren Umzug nach North Carolina gesagt hast.“

Tad blickte sie finster an. „Ich habe dir erzählt, dass ich die Sommermonate dort als Kind verbracht habe.“

„Um deine Tante Sadie zu besuchen, ja, das hast du“, gab Abby ungeduldig zu. Sie war deutlich aufgebracht, dass sie das Ganze noch einmal durchgehen musste.

„Ich habe dir auch erzählt, dass ich meine eigene Zeitung besitzen wollte“, fuhr Tad ergeben fort.

„Richtig!“ Abby stieß anklagend mit dem Finger in seine Richtung. „Irgendwann einmal!“

Tad zog eine Braue hoch. Der Anflug eines Lächelns spielte um seine Mundwinkel, als er bemerkte, dass Abby immer noch den 14-karätigen goldenen Ring mit dem Jadestein trug, den sie sich als Ehering ausgewählt hatte. Das konnte nur das eine bedeuteten: Ihre ungestüme Verbindung war bei Weitem noch nicht vorbei, wie Abby es ihn glauben machen wollte. „Du hast es mir nicht abgenommen, dass ich es ernst meinte?“ Er würde es nicht zulassen, dass sie sich auch nur für eine Sekunde aus der Schlinge zog.

Abby verdrehte die Augen. „Natürlich habe ich es dir abgenommen. Dein Plan, eine vor sich hin kränkelnde Kleinstadtzeitung zu kaufen und aufzupäppeln, hört sich genauso an wie einer dieser unsinnigen, verrückten Rentnerträume, die jeder Mann, den ich kenne, hat. Ich habe angenommen, dass du damit beginnen wirst, wenn du die sechzig überschritten hast. Und ich in fünfundzwanzig Jahren oder so mitmachen würde, wenn ich selbst im Ruhestand bin!“

Abby hätte sich nicht träumen lassen, dass ein Journalist von Tads Kaliber und Ansehen den Versuch starten würde, sich im Alter von fünfunddreißig Jahren aus dem Hauptverkehr zurückzuziehen! Und das auch noch buchstäblich am Tag nach ihrer Heirat. Aber genau das war geschehen.

Da es ihr nicht möglich gewesen war, ihm sein Vorhaben auszureden, und sie ihr bisheriges geruhsames, wenn auch mit Arbeit beladenes Leben nicht aufgeben wollte, hatte sie einen Rückzieher gemacht. Sie hatte Tad gesagt, dass sie beide Zeit brauchten – mindestens drei Wochen! – um abzukühlen und noch einmal zu überdenken, was sie getan hatten.

Anfangs war Tad eisern gegen eine solche Abmachung gewesen. Als Abby aber nicht nachgegeben hatte, willigte er schließlich in ihren Vorschlag ein. Außerdem hatte er noch einige Artikel abfassen und noch einige eigene offene Probleme lösen müssen, bevor er sich wieder auf Abby und ihre Ehe konzentrieren konnte.

Abby bemühte sich sehr, nicht daran zu denken, was seine Nähe ihr antat, oder auf ihren Herzschlag zu achten, der sich beschleunigt hatte. „Hör mal, ich bin sicher, dass das, was du in Blossom tust, lobenswert ist“, sagte sie höflich.

„Aber?“, hakte Tad nach.

Abby schluckte, um die unübliche Trockenheit ihrer Kehle loszuwerden. „Wenn du mir zuvor erzählt hättest, dass du bereits ein Angebot für die Blossom Weekly News abgegeben und vorhattest, nach North Carolina zu ziehen, sobald das Angebot angenommen wird …“

Falls das Angebot angenommen worden wäre“, verbesserte Tad, um deutlich zu machen, dass ein abgeschlossener Handel zu diesem Zeitpunkt noch nicht sicher gewesen war.

„Dann hätte ich dich niemals geheiratet“, fuhr Abby unbeirrt fort. Das hätte nämlich bedeutet, dass sie ihren Job bei Trend aufgeben müsste, und das wäre niemals infrage gekommen.

Tad glitt von ihrem Schreibtisch. „Also ist es vorbei … einfach so?“

„Es muss sein.“

„Nein“, entgegnete Tad, der sehr sexy aussah. Die Jeans saß wie eine zweite Haut, das weiße Oxfordhemd stand am Hals ein wenig offen, und sein Tweedsakko und die handgearbeiteten Lederstiefel vervollständigten den männlichen Eindruck. „Es muss nicht sein.“

Zum Kuckuck mit allem, dachte Abby und kehrte zu ihrem Schreibtisch zurück. Sie hätte wissen sollen, dass ein Mann wie Tad, der es gewohnt war, alles und jedes zu bekommen, was er sich in den Kopf gesetzt hatte, schwierig sein würde! Sie setzte sich wieder in den Schreibtischsessel, ließ die Arme auf den Armlehnen ruhen und schlug die Beine übereinander, wobei ihr Rock ein ganzes Stück hoch rutschte.

„Wie soll ich das, was du hier sagst, verstehen? Dass du die Annullierung anfechten willst?“, fragte sie mit angespannter Stimme und wünschte sich, sie würde sich nicht so zu ihm hingezogen fühlen. Wünschte sich, dass sie sich nicht an die köstlichen Einzelheiten erinnern würde, wie es gewesen war, sich mit ihm auf eine so wunderbare Weise zu lieben.

Er lehnte sich über den Schreibtisch zu ihr herüber. „Ich möchte, dass du einsiehst, was du aufgibst, bevor du es tatsächlich aufgibst.“ Er zog zwei Flugtickets aus der Sakkotasche und legte sie vor Abby auf den Tisch.

„Ich werde nicht nach North Carolina fliegen!“, rief Abby aus.

„Warum nicht?“, meldete sich Abbys beste Freundin, Yvonne Kirschner, die unangemeldet hereinkam. „Morgen ist Samstag.“

Es war ein Wochenende mit Tad, das mich überhaupt erst in Schwierigkeiten gebracht hat, dachte Abby böse.

Yvonne spürte, dass hier etwas ablief, was nicht unter normal eingestuft werden konnte. Sie musterte Tad, dann kehrte ihr Blick zu Abby zurück. „Wer ist der Mann?“, fragte sie mit einem neugierigen Lächeln.

Abby wusste nicht, was sie darauf antworten sollte, und schaute die einundvierzigjährige Redakteurin für Sonderbeiträge bei Trend unsicher an. Ihr Kostüm und ihre hochhackigen Schuhe waren eine Wucht. Mit ihrem tadellos frisierten roten Haar war Yvonne nicht nur die Verkörperung einer Karrierefrau aus New York City, sondern sie war auch Abbys Vorbild und treue Ratgeberin in der Pressewelt. Sie war Abby fast eine Freundin. Doch welche Antwort konnte sie Yvonne geben? Yvonne war – und würde es immer sein – mit ihrer Karriere verheiratet. Sie würde niemals einer Laune nachgeben und einem Mann verfallen, wie sie selbst es getan hatte.

Tad ging auf Yvonne zu und streckte ihr die Hand zum Gruß hin....



Ihre Fragen, Wünsche oder Anmerkungen
Vorname*
Nachname*
Ihre E-Mail-Adresse*
Kundennr.
Ihre Nachricht*
Lediglich mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.
Wenn Sie die im Kontaktformular eingegebenen Daten durch Klick auf den nachfolgenden Button übersenden, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Ihr Angaben für die Beantwortung Ihrer Anfrage verwenden. Selbstverständlich werden Ihre Daten vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können der Verwendung Ihrer Daten jederzeit widersprechen. Das Datenhandling bei Sack Fachmedien erklären wir Ihnen in unserer Datenschutzerklärung.