Thomas / Calmbach | Jugendliche Lebenswelten | E-Book | www.sack.de
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E-Book, Deutsch, 352 Seiten

Thomas / Calmbach Jugendliche Lebenswelten

Perspektiven für Politik, Pädagogik und Gesellschaft
1. Auflage 2012
ISBN: 978-3-8274-2971-1
Verlag: Springer Berlin Heidelberg
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Perspektiven für Politik, Pädagogik und Gesellschaft

E-Book, Deutsch, 352 Seiten

ISBN: 978-3-8274-2971-1
Verlag: Springer Berlin Heidelberg
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Ein ermutigendes Buch, das endlich einmal nicht den Defizitblick in der Vordergrund stellt, sondern zeigt, wie viele Ressourcen die junge Generation in Deutschland in Wirklichkeit hat. Klaus HurrelmannWie sehen die aktuellen Lebenswelten 14- bis 17-Jähriger in Deutschland aus? Wie denken, fühlen und lernen sie, wie gestalten sie ihren Alltag, wo finden sie Sinn, Chancen und Anerkennung? Eine große Vielfalt an grundlegenden Wertorientierungen, an Alltagseinstellungen etwa zu Schule, Familie, Freizeit, Konsum und Medien sowie Unterschiede in der sozialen Lage kennzeichnen Jugendliche heute. Ähnliche Lebensweisen und Lebensauffassungen gruppiert die Sinus-Jugendforschung in  verschiedenen Lebenswelten, die die Vielfalt der Jugend abbilden. Diese Studien des SINUS-Instituts zählen mittlerweile zu den Standardwerken der Jugendforschung und bilden eine wichtige Grundlage für die Arbeit mit jungen Menschen. Jugendliche Lebenswelten befasst sich mit den Fragen, Handlungsanforderungen und Perspektiven, die sich aus der Kenntnis jugendlicher Lebenswelten ergeben. Angesprochen werden Themen wie das Interesse Jugendlicher an Selbstinszenierung und Jugendszenen oder deren Begeisterung für Mode- und Elektronik-Marken. Diese werden oft problemorientiert diskutiert, während die Autorinnen und Autoren in diesem Buch sie als zentrale Facette von Identität auffassen. Bei der Frage nach dem Verständnis von politischer Bildung diskutieren sie , wie man verhindert, 'benachteiligte Jugendliche' auszugrenzen. Den zeitlosen Begriffen wie Sinn, Glück und Erfolg und deren unterschiedlichen Bedeutungshorizonten in den verschiedenen Lebenswelten widmet sich ein weiteres Kapitel. Mit den wünschenswerten und notwendigen Implikationen für Politik, Pädagogik und Gesellschaft schließen die Herausgeber von Jugendliche Lebenswelten.  Klaus HurrelmannWie sehen die aktuellen Lebenswelten 14- bis 17-Jähriger in Deutschland aus? Wie denken, fühlen und lernen sie, wie gestalten sie ihren Alltag, wo finden sie Sinn, Chancen und Anerkennung? Eine große Vielfalt an grundlegenden Wertorientierungen, an Alltagseinstellungen etwa zu Schule, Familie, Freizeit, Konsum und Medien sowie Unterschiede in der sozialen Lage kennzeichnen Jugendliche heute. Ähnliche Lebensweisen und Lebensauffassungen gruppiert die Sinus-Jugendforschung in  verschiedenen Lebenswelten, die die Vielfalt der Jugend abbilden. Diese Studien des SINUS-Instituts zählen mittlerweile zu den Standardwerken der Jugendforschung und bilden eine wichtige Grundlage für die Arbeit mit jungen Menschen. Jugendliche Lebenswelten befasst sich mit den Fragen, Handlungsanforderungen und Perspektiven, die sich aus der Kenntnis jugendlicher Lebenswelten ergeben. Angesprochen werden Themen wie das Interesse Jugendlicher an Selbstinszenierung und Jugendszenen oder deren Begeisterung für Mode- und Elektronik-Marken. Diese werden oft problemorientiert diskutiert, während die Autorinnen und Autoren in diesem Buch sie als zentrale Facette von Identität auffassen. Bei der Frage nach dem Verständnis von politischer Bildung diskutieren sie , wie man verhindert, 'benachteiligte Jugendliche' auszugrenzen. Den zeitlosen Begriffen wie Sinn, Glück und Erfolg und deren unterschiedlichen Bedeutungshorizonten in den verschiedenen Lebenswelten widmet sich ein weiteres Kapitel. Mit den wünschenswerten und notwendigen Implikationen für Politik, Pädagogik und Gesellschaft schließen die Herausgeber von Jugendliche Lebenswelten. 

Die Herausgeber:Peter Martin Thomas ist Leiter der Sinus-Akademie sowie freiberuflich tätig als Diplompädagoge, Organisationsberater und Supervisor. Er ist ein gefragter Referent im deutschsprachigen Raum. Gemeinsam mit Marc Calmbach ist er Autor der SINUS-Jugendstudie 2012.Dr. Marc Calmbach ist Direktor der Sozialforschung am Sinus-Institut und leitet gemeinsam mit Peter Martin Thomas die Sinus-Akademie. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich Jugend, Religion, Glaube und Kirche, Gender sowie politische Bildung.

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Weitere Infos & Material


1;Inhalt;5
2;Danksagung;11
2.1;Tarek Musleh;12
3;1Einleitung;13
3.1;Ästhetik und Marken;15
3.2;Lernen und Bildung;16
3.3;Teilhabe und Anerkennung;17
3.4;Perspektiven;18
3.5;Peter Martin Thomas;20
3.6;Dr. Marc Calmbach;21
4;2Was sind Sinus-Milieus?;23
4.1;Zum Begriff der Sozialen Milieus;24
4.2;Wie entstehen und verändern sich soziale Milieus?;26
4.3;Was sind die Sinus-Milieus?;30
4.4;Zur Geschichte der Sinus-Milieus;33
4.5;Die aktuellen Sinus-Milieus;36
4.6;Anwendungsfelder für die Sinus-Milieus;39
4.7;Berthold Bodo Flaig;45
4.8;Dr. Bertram Barth;46
5;3Wie ticken Jugendliche?;48
5.1;Die SINUS-Lebenswelten der 14bis 17-Jährigen;49
5.2;Konservativ-Bürgerliche;51
5.2.1;Werte;51
5.2.2;Kulturelles Interesse;53
5.2.3;Vergemeinschaftung;54
5.2.4;Medien;54
5.2.5;Politik;54
5.3;Adaptiv-Pragmatische;57
5.3.1;Werte;57
5.3.2;Kulturelles Interesse;58
5.3.3;Vergemeinschaftung;61
5.3.4;Medien;61
5.3.5;Politik;61
5.4;Prekäre;62
5.4.1;Werte;62
5.4.2;Kulturelles Interesse;63
5.4.3;Vergemeinschaftung;64
5.4.4;Medien;64
5.4.5;Politik;64
5.5;Materialistische Hedonisten;67
5.5.1;Werte;67
5.5.2;Kulturelles Interesse;68
5.5.3;Vergemeinschaftung;68
5.5.4;Medien;69
5.5.5;Politik;69
5.6;Experimentalistische Hedonisten;70
5.6.1;Werte;70
5.6.2;Kulturelles Interesse;73
5.6.3;Vergemeinschaftung;74
5.6.4;Medien;74
5.6.5;Politik;77
5.7;Sozialökologische;78
5.7.1;Werte;78
5.7.2;Kulturelles Interesse;79
5.7.3;Vergemeinschaftung;79
5.7.4;Medien;80
5.7.5;Politik;80
5.8;Expeditive;80
5.8.1;Werte;83
5.8.2;Kulturelles Interesse;83
5.8.3;Vergemeinschaftung;84
5.8.4;Medien;87
5.8.5;Politik;87
5.9;Inga Borchard;88
6;4„Es darf einfach nicht scheiße aussehen!“;90
6.1;Neue Schuhe;91
6.2;Forschungsansätze zur jugendlichen Alltagsästhetik;92
6.3;Eine neue Beobachtung?;93
6.4;Erste alltagsästhetische Folgerungen;95
6.5;Und heute? Die Verschärfung des Befundes;98
6.5.1;Iconic turn;100
6.6;Literatur;101
6.7;Matthias Sellmann;103
7;5„Alle anderen haben das auch!”;105
7.1;Die Zielgruppe Jugend zwischenSelbst- und Fremdbild;105
7.2;Der Markt der Jugendlichen: Hohe ak-tuelle und potenzielle Kaufkraft;108
7.2.1;Jugendliche als durchaus vermögende direkteKonsumenten;109
7.2.2;Jugendliche als stark beeinfl ussende indirekteKonsumenten;109
7.2.3;Jugendliche als attraktive künftigeKonsumenten;110
7.3;Die soziale Umwelt von Jugendlichen prägt deren Kaufverhalten;111
7.3.1;Die Familie als (zunächst) bedeutendsteEinfl ussgruppe;112
7.3.2;Freunde als zunehmend relevanter werdendeBezugsgruppe;113
7.3.3;Medien- und Werbekompetenz entwickelnsich nur schrittweise;115
7.4;Marken und ihre Funktionen für Jugendliche;117
7.4.1;Marken bieten Orientierung, Identität,Zugehörigkeit und Hoffnung;118
7.4.2;Die Marke als aktive Partnerin imBeziehungsaufbau;119
7.4.3;Das Markenuniversum der Jugendlichen;122
7.5;Die Konsumsituation prägt die Markenführung: Wie Bezugsgruppen die Produktund Markenwahl bei Jugendlichen beeinfl ussen;124
7.5.1;Implikationen der Konsumsituation für dieMarkenführung;127
7.6;Fazit;128
7.7;Literatur;129
7.8;Felicitas Manger;133
7.9;Prof. Dr. oec. Sven Reinecke;134
8;6Do it yourself;135
8.1;Sozialisation in Eigenregie;136
8.2;Kulturelles Kapital – was ist das?;137
8.3;Die Erweiterung oder „Popkulturali-sierung“ des Bourdieuschen Konzepts des kulturellen Kapitals;138
8.4;Zum kulturellen Kapital Jugendlicher oder warum Eltern die alten BandT-Shirts ihrer Kinder nie entsorgen sollten;140
8.5;Kulturelles Kapital als wichtiges ressourcenorientiertes Konzept im Zugang zu Jugendlichen;142
8.6;Literatur;143
8.7;Dr. Silke Borgstedt;145
9;7Ein Netz von Entwicklungsräumen;147
9.1;Wie kam es zu homogenisierenden Schulen und ihrer Schulglocke?;149
9.2;Was kann die Schule aus dem Alltag außerhalb der Schule und der Arbeitswelt übernehmen?;150
9.3;Wie sieht eine lebensweltorientierte Schule aus?;154
9.4;Manfred Künzel;159
10;8Den Kids eine Stimme geben!;161
10.1;Ein Begriff politischer Bildung;162
10.2;Politische Bildung und benachteiligte Jugendliche;165
10.3;Was kann politische Jugendbildung von der Milieuorientierung lernen?;167
10.4;Grenzen der Umsetzbarkeit von Milieustudien in politische Bildung;175
10.5;Literatur;180
10.6;Benedikt Sturzenhecker;182
11;9Jugendliche im Netz;184
11.1;Digital Immigrant trifft auf DigitalNatives;185
11.2;Aktuelle medienbezogene Entwicklungen;186
11.3;Was machen Jugendliche im Netz? Und machen sie alle dasselbe?;190
11.4;Medien und Medienaktivitäten sind sozial bedeutsam;191
11.5;Medienszenen und -kulturen: Vergemeinschaftung und soziokultu-relle Selbstpositionierung;193
11.6;Digital Divide: Das Problem der ungleichverteilten Ressourcen;195
11.7;Doing Identity im Netz;197
11.8;But what about Doing Privacy?;199
11.9;Beziehungsmanagement: Gleichgesinnte, Freunde und Bekanntschaften im Netz;200
11.10;Was bedeutet das für Eltern und Pädagogen?;202
11.11;Literatur;204
11.12;Dr. Stefanie Rhein;208
12;10Lernen kann man überall;210
12.1;Bildung bedeutet Selbst-Entwicklung und Welt-Erschließung;211
12.2;Schule bleibt zentraler Lernort von Jugendlichen;213
12.3;Schlüsselrolle der Lehrerinnen und Lehrer;217
12.4;Lernen an anderen Lebensorten;218
12.5;Literatur;219
12.6;Erik Flügge;221
13;11Die Entwicklung vor Augen und die Gesellschaft im Nacken;222
13.1;Über das Beziehungsgefl echt von Bedürfnissen, Entwicklungsaufgaben, gesellschaftlichen Verhältnissen und Interessen;223
13.2;Über die zentralen Interessen Jugendlicher;227
13.3;Über die Kunst der Interessenorientierung;232
13.4;Literatur;234
13.5;Dr. Margit Auer;236
14;12„Ich wusste ja nicht, dass ich mal was sagen darf“;238
14.1;Veränderung statt Rückgang von Partizipation;239
14.2;Unterschiedliche sozialräumliche Vorstellungen;242
14.3;Biografi sche Passung;245
14.4;Literatur;248
14.5;Larissa von Schwanenfl ügel;250
15;13Wer nicht ausgegrenzt wird, muss auch nicht integriert werden;252
15.1;Inklusion ist mehr als nur Integration – zur Begriffl ichkeit von Inklusion;254
15.2;Inklusion als sozialpolitische Forderung – normativ-ethische Vorstellungen einer inklusiven Gesellschaft;257
15.3;Inklusion fängt in den Köpfen an – Pädagogische und sozialpsychologi-sche Überlegungen zur Umsetzung von Inklusion;262
15.4;Schlussfolgerungen und Ausblick – Inklusion als gesamtgesellschaftliche Herausforderung;271
15.5;Literatur;272
15.6;Thomas Meyer;276
16;14„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren“;278
16.1;Anerkennung ist die Voraussetzung der Identitätsbildung;280
16.2;Liebe, Recht und Solidarität sind die zentralen Formen der Anerkennung;281
16.2.1;Liebe und Freundschaft;281
16.2.2;Recht und moralischer Respekt;283
16.2.3;Soziale Wertschätzung und Solidarität;284
16.2.4;Kultur-biographische Anerkennung würdigt das kulturelle Kapital von Jugendlichen;285
16.3;Die allgemeinen Menschenrechte geben den Rahmen für soziale Wertschätzung über die Lebenswelten hinweg;288
16.4;Literatur;290
17;15Warum sind manche trotz desas-tröser Verhältnisse gesund?;291
17.1;Psychisch auffällig – Epidemiologie und Ursachen;292
17.2;Epidemiologie;292
17.3;Risikound Schutzfaktoren;293
17.3.1;Familiär;293
17.3.2;Sozial;294
17.4;Störung des Sozialverhaltens;296
17.5;Resilienz;298
17.6;Salutogenese;300
17.7;Zusammenfassung der Ergebnisse aus Resilienz und Salutogenese;301
17.8;Nichtforderndes Beziehungsangebot;302
17.9;Prof. Dr. Dr. Norbert Grulke;305
18;16Sinn, Glück, Erfolg;307
18.1;Sinn;307
18.2;Glück;308
18.3;Erfolg;311
18.4;Milieu-Sinn, Milieu-Glück, Milieu-Erfolg;311
18.5;Literatur;321
18.6;Prof. Dr. Michael N. Ebertz;323
19;17Jugend im Jahr 2020;325
19.1;Die Neupositionierung der Lebensphase Jugend im Lebenslauf;326
19.2;Die Umstellung der lebensgeschicht-lichen Rhythmisierung;328
19.3;Die verstärkten Anforderungen an das biografi sche Selbstmanagement;330
19.4;Jugendlichkeit als Paradigma für die Lebensführung im Erwachsenenleben;331
19.5;Die ungleiche Verteilung der Belastungen durch die fl exible Lebensführung;333
19.6;Die Geschlechtsunterschiede bei der Bewältigung der Entwicklungsaufgaben;335
19.7;Literatur;337
19.8;Prof. Dr. Klaus Hurrelmann;339
20;18Vielfalt statt Einheit;341
20.1;Ressourcen und Risiken der ver-schiedenen Lebenswelten müssen im Umgang mit jungen Menschen beach-tet werden;342
20.2;Jugendforschung muss den differen-zierten Umgang mit jungen Menschen unterstützen;345
20.3;Jugendforschung muss politische Konsequenzen haben;346
20.4;Literatur;348
21;Stichwortverzeichnis;349



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