E-Book, Deutsch, Band 1, 384 Seiten
Reihe: Tiffany Hot & Sexy
Thompson / D'Alessandro / Hardy Tiffany Hot & Sexy Band 1
1. Auflage 2006
ISBN: 978-3-942031-28-8
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Wildes Verlangen / Licht aus - Sex an! / Der Liebesbeweis /
E-Book, Deutsch, Band 1, 384 Seiten
Reihe: Tiffany Hot & Sexy
ISBN: 978-3-942031-28-8
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
WILDES VERLANGEN von HARDY, KRISTIN
WILDES VERLANGEN Die erotischen Szenen des freizügigen Films wirken wie eine Liebesdroge: Sabrina verbringt mit dem Regisseur Stefos Costas eine leidenschaftliche Nacht. Nur ein Mal soll er ihr wildes Verlangen stillen! Doch am nächsten Abend brennt es noch heißer. Soll sie der Lust erneut nachgeben?
LICHT AUS - SEX AN! von D'ALESSANDRO, JACQUIE
LICHT AUS - SEX AN! Stromausfall in New York - genau in dem Moment, als Mallory beschließt, ihren Traummann Adam zu verführen. Ein sinnliches Spiel beginnt: heiße Hände auf weicher Haut, erregende Zärtlichkeiten und hemmungslose Erfüllung - bis das Licht wieder angeht. Oder für immer?
DER LIEBESBEWEIS von THOMPSON, VICKI LEWIS
DER LIEBESBEWEIS Der attraktive Jess will Katie beweisen, dass er der beste Liebhaber ist, den sie jemals hatte. Ihre wildesten Wünsche wird er erraten und ihre geheimsten Sehnsüchte befriedigen. Katie ist zu allem bereit .- unter einer Bedingung ...
Eine Karriere als Liebesroman - Autorin hat Vicki Lewis Thompson viele wunderbare Dinge eingebracht: den New York Times Bestsellerstatus, einen Fernsehauftritt, den Nora - Roberts - Lifetime - Achievement Award, Tausende Leser und viele gute Freunde. Ihre Karriere hat ihr ebenso Arbeit eingebracht, die sie liebt. Sie hat mehr als 100 Bücher geschrieben und ist immer noch fasziniert davon, wie viele unterschiedliche Wege es gibt, sich zu verlieben. Und das mit jedem Buch immer wieder neu zu erleben, macht sie zu einer sehr glücklichen Person.
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1. KAPITEL
Jess Harkins war zu alt für Verkupplungsversuche. Doch das hatte er in einem Moment der Schwäche vergessen, weshalb jetzt diese Frau neben ihm in seinem Jaguar saß – Suzanne Dougherty, eine Bekannte seine Freundes Gabe und von diesem angekündigt als „witzig und genau dein Typ“.
Sie hatten bei einem sehr teuren Abendessen bei „Anthony’s“ angestrengt versucht, eine Unterhaltung in Gang zu halten, und waren jetzt auf dem Weg ins „Flying V“ zum Tanzen, weil es unhöflich wäre, sie um neun Uhr an einem Freitagabend nach Hause zu bringen. Wieso hatte er sich überhaupt darauf eingelassen?
Gabe, seit fünf Jahren Vorarbeiter in seiner Baufirma, hätte wissen müssen, dass es keinen Sinn hatte, ihn mit jemandem wie Suzanne zusammenzubringen. Gabe und er besuchten oft gemeinsam Sportveranstaltungen und machten Bergwanderungen. Inzwischen sollte sein Freund eigentlich wissen, was für Frauen ihm gefielen. Doch entweder besaß Gabe keine allzu gute Menschenkenntnis, oder seine Bekannte hatte ihn dazu gedrängt, dieses Blind Date zu arrangieren. Wie dem auch sei, es funktionierte nicht.
Suzanne stellte das Radio an. „Lass uns Musik hören.“
„Gute Idee.“ Hauptsache, kein peinliches Schweigen, dachte Jess.
Kaum hatte sie den Knopf gedrückt, fiel ihm ein, auf welchen Sender das Radio eingestellt war und was von montags bis freitags nach den Neun-Uhr-Nachrichten kam.
„Hallo, Leute! Hier ist Crazy Katie vom Sender KRZE in Tucson, Arizona. Heute ist Freitag, der siebzehnte Oktober, und dies ist Sex Talk!“
Suzanne lachte schrill. „Ich habe ganz vergessen, dass es neun Uhr ist.“
„Vielleicht sollten wir lieber Musik hören.“
„Nein, lass es an.“ Suzanne hielt seine Hand fest. „Ich mag ihre Sendung. Ich habe sie schon eine Weile nicht mehr gehört.“
Jess hatte die Sendung früher auch gemocht und hatte sie regelmäßig gehört, egal, ob daheim oder wenn er mit seinem Wagen unterwegs war. Katies freche Stimme weckte Erinnerungen, und die Themen, die sie behandelte, interessierten ihn sehr.
Er hatte sogar mit dem Gedanken gespielt, beim Sender vorbeizufahren und sie um der alten Zeiten willen zu bitten, mit ihm auszugehen. Jetzt, wo er neben dem KRZE-Studio, das in einem kleinen Lehmziegelbau aus den vierziger Jahren untergebracht war, ein Hochhaus baute, lag es sogar auf dem Weg.
Er hatte überlegt, ihr auf dem Heimweg eine Nachricht zu hinterlassen. Würde sie nicht überrascht sein, plötzlich wieder von ihm zu hören? Auch wenn sie vielleicht mit jemandem zusammen war, war es einen Versuch wert.
Aber der Gedanke daran, dass sie seit einigen Wochen sein Projekt attackierte und damit die Demonstranten anfeuerte, mit denen er sich herumärgern musste, hatte ihn von dieser Idee abgebracht. Das Projekt hatte von Beginn an Gegner mobilisiert, doch nachdem das Bauamt das Projekt genehmigt hatte, waren die meisten Proteste verstummt. Nur Katie ließ sich nicht beirren.
Na schön, die Baustelle bedeutete für einige Angestellte des Senders ein Hindernis. Aber das würde sich schon bald erledigt haben, da der Sender umziehen musste. Die Livingston Development Corporation verhandelte mit den Eigentümern des Senders über den Verkauf des Grundstücks.
Das Gebäude von KRZE stand auf einem Grundstück, das schlicht und einfach besser genutzt werden konnte. Die übrigen Grundstücke in der Straße waren für die Errichtung eines mehrstöckigen Einkaufszentrums freigegeben worden. Jess rechnete damit, auch dafür den Bauauftrag zu bekommen. Wie auch immer, sein jetztiges Bauprojekt war das prestigeträchtigste, das er je erhalten hatte. Wenn es fertig war, würde Harkins Construction die angesagte Baufirma in Tucson sein. Und Jess wollte diese Art von Jobsicherheit.
Außerdem machte ihm die Arbeit daran Spaß. Die neuen Gebäude würden das Geschäft in der Innenstadt beleben und der Skyline eine interessante neue Silhouette hinzufügen. Sie würden kein „Schandfleck“ sein, wie Katie sie Mittwochabend genannt hatte, oder ein „Zeugnis menschlicher Gier und Ausschweifung“, ihre Bezeichnung von gestern Abend.
Er hätte Katies Sendung schon nach ihrem ersten Angriff nicht mehr hören sollen, doch die Neugier trieb ihn dazu. Es passte es ihm gar nicht, vor Suzanne beleidigt zu werden. Aber jetzt konnte er nichts mehr tun. Wenn er darauf bestand, den Sender zu wechseln, würde er sich nur in die Defensive begeben.
„In dieser Sendung dreht sich alles um Sex“, kündigte Katie an. „Und hier ist unser allabendlicher Tipp aus dem Kamasutra. Seid ihr der üblichen, ewig gleichen Stellungen überdrüssig? Dann probiert das, Ladys – setzt euch auf ihn, presst die Beine zusammen und vollführt eine Drehbewegung. Lasst mich wissen, ob es bei euch funktioniert, ja?“
Jess hustete, um seine Bestürzung zu verbergen. Suzanne hatte ihm den ganzen Abend sexuelle Signale gesandt. Dieser Beitrag würde sie nur anspornen.
„Eine interessante Vorstellung“, bemerkte sie prompt. „Hat eine Frau das je mit dir probiert?“
„Nicht direkt.“
„Ich finde, es hört sich nach viel …“
„… Arbeit an“, meinte Jess.
„Nein, das wollte ich nicht sagen. Ich finde …“
„Heute Abend begrüßen wir Dr. Janice Astorbrooke im Studio.“ Katies Stimme übertönte, was Suzanne sagen wollte. „Dr. Astorbrooke ist die Autorin von ‚Himmelwärts streben – Sexualsymbolik in der Architektur‘.“
Jess fuhr weiter, obwohl die Ampel Gelb zeigte. Als hätte der Kamasutra-Tipp noch nicht genug Ärger verursacht, musste er sich jetzt auch noch eine Diskussion über Hochhäuser als Phallussymbole anhören.
„Kommen wir gleich zum Thema, Dr. Astorbrooke. Auf Ihrem Weg hierher haben Sie sicher bemerkt, was mit unserem netten kleinen Studio passiert. Eine so tiefe Baugrube bedeutet, dass das Fundament für ein sehr hohes Gebäude entsteht. Vierzig Stockwerke hoch, um genau zu sein.“
Dr. Astorbrooke besaß die tiefe Stimme einer starken Raucherin. „Katie, solange wir Männern erlauben, Gebäude zu entwerfen, werden wir immer höhere Häuser sehen. Mit vierzig Stockwerken ist dieses noch bescheiden.“
„Aber wir sind in Tucson, nicht in Manhattan“, gab Katie Leidenschaft in der Stimme zu bedenken.
„Mir ist aufgefallen, dass es sehr wenige Hochhäuser gibt. Die Motivation ist jedenfalls dieselbe, egal, wie hoch sie sind.“
Jess wappnete sich innerlich.
„Und welche Motivation soll das sein, Dr. Astorbrooke?“, fragte Katie.
„Kompensation für sexuelle Unzulänglichkeit.“
„Vorsicht!“, schrie Suzanne.
Jess trat auf die Bremse und verfehlte nur knapp den Wagen vor ihm. „Tut mir Leid“, sagte er automatisch, in Gedanken jedoch noch ganz bei dem, was er gerade gehört hatte. Sexuelle Unzulänglichkeit? Blödsinn. Er verdiente gutes Geld mit dem Bau des Bürokomplexes und kompensierte überhaupt nichts.
„Faszinierend“, bemerkte Katie. „Es ist also so ähnlich wie die Vorliebe für PS-starke Autos?“
Katie konnte nicht wissen, dass er einen Jaguar fuhr. Trotzdem zuckte er zusammen.
„Genau so, nur noch auffälliger“, bestätigte Dr. Astorbrooke.
Suzanne lachte erneut schrill. „Mir ist gerade etwas klar geworden. Die Frau redet von deinem Hochhaus, stimmt’s?“
„Meine Firma baut es, aber ich habe es nicht entworfen.“ Ja, ja, dachte er, gib ruhig dem Architekten die Schuld. „Aber mir gefällt der Entwurf“, zwang er sich hinzuzufügen.
Während Dr. Astorbrooke ihre Theorie detailliert erklärte, registrierte Jess, dass Suzanne auf seine Hose starrte.
Endlich machte Katie eine Werbepause. Noch nie war Jess so froh gewesen, Werbung für Autoreifen zu hören.
„Du hast mehrere Hochhäuser in der Stadt gebaut, nicht wahr?“, fragte Suzanne.
„Darauf sind wir spezialisiert.“ Ja, er arbeitete gern an hohen Gebäuden, doch hatte es für ihn keinerlei sexuelle Bedeutung. Er mochte Sex. Und er war wahrhaftig kein schlechter Liebhaber. Sex war eine Sache, Arbeit eine andere. Für ihn hatte das eine nichts mit dem anderen zu tun.
„Und wieso bist du darauf spezialisiert?“
„Ich mag die Herausforderung, die mehrstöckige Gebäude darstellen.“ Er hatte nicht vor, von seiner Faszination für Stahlträger oder seine Liebe zu Baukästen als Kind zu erzählen. Das würde bloß falsch interpretiert werden. Wenn er sagen musste, weshalb er gerne an Hochhäusern arbeitete, würde er möglicherweise zugeben, dass er die Macht und das Ansehen bewunderte, das sie repräsentierten. Als Sohn einer Kassiererin und eines Vaters, der ständig auf der Flucht vor dem Gesetz war, waren Macht und Ansehen etwas, das Jess während seiner Kindheit und Jugend nie kennen gelernt hatte.
„Was hältst du von dieser Theorie?“
...




