Thompson / Michaels / Weber | Tiffany Extra Hot & Sexy Band 64 | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 0064, 448 Seiten

Reihe: Tiffany Extra Hot & Sexy

Thompson / Michaels / Weber Tiffany Extra Hot & Sexy Band 64


1. Auflage 2017
ISBN: 978-3-7337-5284-2
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 0064, 448 Seiten

Reihe: Tiffany Extra Hot & Sexy

ISBN: 978-3-7337-5284-2
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



WAS ICH IMMER SCHON MIT DIR MACHEN WOLLTE von MICHAELS, TANYA
Ihr Ex ist mit seiner Neuen auf der Party erschienen! Phoebe ist entsetzt. Doch ihr bester Freund Heath ist zur Stelle - und küsst sie heiß. Ihre Würde als begehrenswerte Frau ist gerettet. Aber noch etwas ist passiert: Für Phoebe ist Heath plötzlich nicht mehr nur Kumpel ...
DIE NÄCHTE MIT SHANE von WEBER, TAWNY
Sie macht wirklich ganz Erstaunliches mit ihm! Shane kann nicht genug bekommen von der aufregenden Lark. Doch so erregend die Nächte mit seiner sexy Geliebten sind - das darf nicht für immer sein. Denn sie hat keine Ahnung, womit er seinen Lebensunterhalt verdient ...
KÜSSE ON THE ROCKS von CRITCH, J. MARGOT
Eine dumme Wette ist schuld: Maya gibt einem Fremden an der Bar den Kuss ihres Lebens. Nur gut, dass sie ihn nie wieder sehen wird - er ist gefährlich attraktiv! Doch schon am nächsten Tag läuft sie dem Mann mit den weichen Lippen erneut über den Weg ...
FÜHR MICH IN VERSUCHUNG, COWBOY von THOMPSON, VICKI LEWIS
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Eine Karriere als Liebesroman - Autorin hat Vicki Lewis Thompson viele wunderbare Dinge eingebracht: den New York Times Bestsellerstatus, einen Fernsehauftritt, den Nora - Roberts - Lifetime - Achievement Award, Tausende Leser und viele gute Freunde. Ihre Karriere hat ihr ebenso Arbeit eingebracht, die sie liebt. Sie hat mehr als 100 Bücher geschrieben und ist immer noch fasziniert davon, wie viele unterschiedliche Wege es gibt, sich zu verlieben. Und das mit jedem Buch immer wieder neu zu erleben, macht sie zu einer sehr glücklichen Person.

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1. KAPITEL

„Wie kannst du nur!“

Phoebe Mars starrte ihre Mitbewohnerin fassungslos an. Gwen saß mit unbeeindruckter Miene auf dem Bettrand und hielt Phoebe den Telefonhörer hin.

„Sprichst du jetzt mit deinem Boss, oder soll ich das machen? Ich kenne ihn länger als du, wie wir beide wissen.“

Das stimmte. Genau genommen hatte Phoebe den Traumjob als Chefin der Patisserie bei All The Right Notes nur bekommen, weil Gwen ihr den Betreiber der Tapas Bar vorgestellt hatte. Sie und James waren schon lange befreundet. Das gab Gwen aber dennoch nicht das Recht, heimliche Absprachen mit James über Phoebes Abendgestaltung zu treffen!

Phoebe nahm den Telefonhörer. „Hallo?“

„Phoebe!“ James verlor keine Zeit mit Small Talk. „Warum hast du nicht gesagt, dass du heute zu dieser Party musst? Ich bestehe darauf, dass du den Abend freinimmst und dich amüsierst!“

Phoebe schluckte schwer. Gwen hatte also mit James darüber gesprochen. Und dabei wusste sie doch genau, warum Phoebe nicht zu der Feier wollte!

„Aber … Samstag ist der belebteste Tag im Restaurant“, entgegnete sie. „Ich möchte euch nicht hängenlassen.“

„Süße, das weiß ich zu schätzen“, sagte James. „Und du weißt, ich liebe die Desserts, die du für unser Restaurant kreierst. Es sind Kunstwerke! Aber wir haben Monate ohne dich überstanden und wir werden diesen einen Samstagabend auch ohne dich auskommen. Nach allem, was du hinter dir hast, brauchst du ein wenig Ablenkung!“

Wunderbar! Gwen hatte James also wirklich alles erzählt.

Allerdings hatte sie vergessen, zu erwähnen, dass Phoebes Exfreund auch auf der Party sein würde…

Die Trennung war jetzt zehn Tage her, doch Phoebe fühlte sich nicht in der Lage, Cameron zu begegnen. Es war einfach zu schmerzhaft.

„Ich könnte vielleicht für einige Stunden vorbeikommen“, sagte Phoebe matt. Doch natürlich ließ James das nicht zu.

„Kommt gar nicht in die Tüte. Du amüsierst dich heute. Ich muss los, Phoebe – hab einen schönen Abend.“

Er legte auf. Phoebe atmete tief durch und ließ den Telefonhörer sinken.

Gwen lächelte ihr zu. „So. Und jetzt steh auf und geh duschen. Ich mache Kaffee. Wir haben einen anstrengenden Shoppingmarathon vor uns.“

„Shopping?“ Phoebe schloss die Augen. „Warum?“

„Weil ich möchte, dass du umwerfend aussiehst, wenn du Cameron heute Abend begegnest. Wie konnte er eine so tolle Frau wie dich nur verlassen? Er wird es bitter bereuen, glaub mir. Und er wird dich zurückhaben wollen. Dafür sorgen wir.“

Phoebe zog sich das Kissen über den Kopf. Sie wollte Cam nicht treffen, aber natürlich konnte sie sich auch nicht ewig verkriechen. Dass Gwen ihr helfen wollte, war ein Geschenk des Himmels. Ihre beste Freundin und Mitbewohnerin war Make-up-Artist und arbeitete für Filmproduktionen. Sie würde ganz sicher dafür sorgen, dass Phoebe hinreißend aussah.

Trotzdem. Am liebsten wäre sie schreiend davongerannt. Sie und Cam waren zwei Jahre zusammen gewesen und hatten einige Zeit auch im gleichen Restaurant gearbeitet. Er war Chefkoch in einem der besten Lokale von Atlanta.

Vor zehn Tagen hatte Cam sie um ein Treffen gebeten. Er hatte merkwürdig ernst ausgesehen, als er während eines Spaziergangs im Park ihre Hand genommen hatte. Und für einen Moment hatte Phoebe mit wild klopfendem Herzen tatsächlich geglaubt, er würde ihr einen Antrag machen. Doch dann war alles ganz anders gekommen …

Als hätte Gwen ihre Gedanken gelesen, zupfte sie Phoebe das Kissen weg. „Mal ehrlich, wir sind zu jung zum Heiraten“, sagte sie. „Du bist erst fünfundzwanzig! Man legt sich da noch nicht fest! Mit Mitte 30 können wir langweilig werden. Jetzt müssen wir das Leben genießen!“

Phoebe musste lachen. Sie war dankbar, denn Gwen wusste immer, wie man das Beste aus jeder Situation machte.

„Meinst du wirklich, Cameron will mich zurück, wenn er mich sieht?“ Phoebe bemerkte den hoffnungsvollen Klang in ihrer Stimme und hasste sich sofort selbst dafür. Sie sollte so etwas nicht denken.

„Natürlich“, erwiderte Gwen. „Du bist die beste Frau, die ihm jemals passieren konnte. Doch die Frage ist, ob du ihm verzeihen kannst, dass er dich so sehr verletzt hat.“

Phoebe schluckte schwer. „Ich weiß es nicht.“

Doch sie wünschte sich wenigstens die Chance, es herauszufinden.

„Heath Jensen ist da! Jetzt ist es wirklich eine Party!“

Bobbi Barrett, Geburtstagskind und Heaths liebste Food-Bloggerin, begrüßte ihn mit Küsschen auf beide Wangen.

„Herzlichen Glückwunsch, meine Schöne“, sagte er und lächelte ihr zu. „Danke für die Einladung.“ Er spähte ins Wohnzimmer. „Meine Güte, es ist ja halb Atlanta zu Besuch! Keine Angst, dass die Nachbarn sich beschweren?“

„Nein“, erwiderte Bobbi. „Die haben nämlich als Erste eine Einladung bekommen.“

„Clever.“ Er überreichte Bobbi eine kleine goldene Schachtel, die ihr Geschenk enthielt. Bobbi musterte die Schachtel mit Röntgenblick. „Danke! Ich bin gespannt. Aber du weißt, dass du mir eigentlich nichts schenken musst? Außer einer Tischreservierung im Piri. An die kommt man ja überhaupt nicht mehr.“

Heath hatte immer daran geglaubt, dass das Restaurant, das er zusammen mit Cameron Pala eröffnet hatte, ein Erfolg werden würde. Dass sie allerdings mit ihrer portugiesischen Fusionsküche so ein Hit in Atlanta werden würden – damit hatte auch Heath nicht gerechnet.

„Du brauchst keine Reservierung“, sagte er zu Bobbi. „Fühl dich jederzeit herzlich willkommen.“

„Okay, damit bist du jetzt offiziell mein Lieblingsfreund.“ Bobbi lehnte sich ein wenig dichter heran. „Übrigens, nimm dich heute vor den Kemp-Schwestern in Acht. Sie haben eine Wette laufen, welche von ihnen dich heute ins Bett bekommt.“

„Ich hasse es, wenn jemand verliert“, erwiderte Heath. „Um das zu vermeiden, sollte ich wohl beide mit nach Hause nehmen, oder?“

Bobbi stieß ihm mit dem Ellbogen in die Seite. „Du bist unmöglich!“

„Nein. Vielleicht werde ich nur immer missverstanden.“ Er blickte Bobbi tief in die Augen und bemühte sich, ernst zu bleiben. „Was ist, wenn ich mich eigentlich nach dir verzehre? Und mein wildes Liebesleben nur aus nutzlosen Ablenkungsmanövern besteht? Ich verfluche die Tatsache, dass Matt dich zuerst kennengelernt hat.“

„Höre ich da meinen Namen?“ Matt Grantham, Bobbis Freund, kam zu ihnen und legte einen Arm um Bobbis Taille.

„Oh, ich habe Bobbi nur gerade wissen lassen, dass alle Single-Männer in Atlanta dich um sie beneiden. Du kannst dich glücklich schätzen, Matt.“

„Das tue ich“, erwiderte Matt und küsste Bobbi in den Nacken. „Heath, wie wäre es mit einem Drink? Was kann ich dir anbieten?“

Bobbi entließ die beiden Männer in Richtung Hausbar, und Heath entschied sich für ein Glas exzellenten Bourbon. Plötzlich sah er aus den Augenwinkeln eine wilde rotgoldene Lockenmähne auftauchen.

Phoebe?

Soweit er wusste, hatte sie nicht zu der Party kommen wollen. Doch anscheinend hatte sie es sich anders überlegt.

Bemerkenswert, denn schließlich hatte sein Geschäftspartner Cameron sie auf schäbigste Art abserviert. Und zuvor noch dafür gesorgt, dass sie sich eine andere Arbeit suchte. Nur weil er zu feige war, um mit seiner Exfreundin weiterhin zusammenzuarbeiten. Dadurch hatte das Piri die beste Dessert-Kreateurin verloren, die es hätte finden können. Ärgerlich.

Heath war etwas hin und her gerissen. Einerseits tat es ihm leid, dass Phoebe von Cam so verletzt worden war. Andererseits erfreute ihn der Gedanke, dass sie jetzt wieder Single war …

Heath ließ von Matt einen Wodka Martini mixen und folgte dann Phoebe mit den beiden Drinks auf die Dachterrasse.

Phoebe stand am Geländer und blickte auf die Lichter der Stadt. Sie wirkte merkwürdig verlassen – und dennoch unfassbar sexy in dem kurzen blauen Kleid, das ihre perfekte Figur eindrucksvoll zur Geltung brachte, und den wilden Locken, die ihr bis über die Schultern fielen. Heath spürte, dass sein Herz schneller zu schlagen begann.

„Ein Drink für die Lady?“ Heath stellte sich neben Phoebe und reichte ihr den Martini.

Phoebe blickte ihn überrascht an, dann legte sich ein Lächeln auf ihr hübsches Gesicht. „Heath!“

Sie umarmte ihn so ungestüm, dass Heath beinahe die Getränke verschüttet hätte.

„Wow, was für eine Begrüßung“, sagte er und lachte.

Phoebe ließ ihn los. „Entschuldige.“ Röte legte sich auf ihre Wangen. „Ich bin nur so froh, ein bekanntes Gesicht zu sehen. Oder besser gesagt – ein bekanntes Gesicht ohne Begleitung....



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