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Ihr Team von Sack Fachmedien
E-Book, Deutsch, 288 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 225 mm
Reihe: Gender Studies
Thürmer-Rohr Fremdheiten und Freundschaften
1. Auflage 2019
ISBN: 978-3-8394-4826-7
Verlag: transcript
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Essays
E-Book, Deutsch, 288 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 225 mm
Reihe: Gender Studies
ISBN: 978-3-8394-4826-7
Verlag: transcript
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Sich mit einer Welt anzufreunden, die sich der Anfreundung entzieht, scheint paradox. Die Welt liegt in Scherben, so heißt es.
20 Essays zu Feminismus, Pluralität, Dialog, Außenseitertum, Vergänglichkeit und zum politischen Denken Hannah Arendts kreisen um den Widerstreit zwischen dem Heimatlichen und dem Unheimlichen und um Fiktionen vom »heilen« Geschlecht. Sie widersprechen der Annahme, Fremdheit sei das Andere der Freundschaft, Freundschaft das Andere der Fremdheit. Die Texte ergeben eine Karte, auf der man sich hin und her bewegen kann. Ihre Nachbarschaft eröffnet Türen zu Lesarten, die nicht in den gewohnten Spuren bleiben, und zu unerledigten Fragen, die keine Ruhe lassen.
Christina Thürmer-Rohr (Prof. em., Dr. phil., Dipl. Psych.), geb. 1936, lebt in Berlin. Sie lehrte an der Technischen Universität Berlin mit dem Schwerpunkt Feministische Theorie/Menschenrechte und war Gastprofessorin an der Universität Fribourg (zur Politischen Theorie von Hannah Arendt) sowie an der Universität Salzburg (zur Gender-Forschung). Sie gründete 2004 zusammen mit Laura Gallati den Verein »Akazie 3 e.V.«: Übungen im politischen und musikalischen Denken.
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
Weitere Infos & Material
1;Inhalt;5
2;Einführung: Welt in Scherben?;7
3;Das Tröstende der Ordnung und das Gift der Fremdheit – Das Tröstende der Fremdheit und das Gift der Ordnung;19
4;Die Anstößigkeit der Freiheit des Anfangens. Feministische Kritik – Feminismuskritik;31
5;Fremde, Andere, Feinde. Zur Idee des Kosmopolitismus;43
6;Anfreundung mit der Welt. Zum politischen Denken von Hannah Arendt;53
7;Kontroversen zur Kohabitation. »Denken von anderswo«;69
8;Dialog und die Stummheit der Gewalt;85
9;Schweigen. Zuviel der Worte;97
10;Das Kassandra-Syndrom. Leben um zu sehen und sehen um zu sprechen;111
11;Feministische Rückblenden. Einfache Fragen ohne einfache Antworten;117
12;Existentielle und intentionelle Außenseiter. Das Leben macht grauenvoll normal;133
13;Innere Kontroversen. Verrückungen und »Traumes-Wirren«1 am Beispiel Robert Schumann;149
14;Unrechtsbewusstsein und sexuelle Gewalt. Zur Ambivalenz der Opferrolle;161
15;Gender&Diversity. Schauplätze und Nebenschauplätze;173
16;Die Löschung des Anderen. Omnipotenz und totalitäres Bewusstsein;183
17;Rausch und Kälte. Das Böse in Thomas Manns »Dr. Faustus«;197
18;Deutsche Gedenkkultur. Zur Abhängigkeit des Vergangenen vom Urteil der Jetztlebenden;213
19;Verstehen ohne zu trauern. Eine lange Geschichte des Nachdenkens;227
20;Hiob. Eine Geschichte anhaltender Ratlosigkeit;239
21;Vergänglichkeit. Abwehr und Nicht-Wissen, Anfangen und Aufhören;257
22;Verzeichnis der bereits veröffentlichten Texte;285




