Trump | Trump: Think like a Billionaire | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 272 Seiten

Trump Trump: Think like a Billionaire

Das sollten Sie über das Leben, Erfolg und Immobilien wissen
1. Auflage 2018
ISBN: 978-3-86470-537-3
Verlag: Plassen Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)

Das sollten Sie über das Leben, Erfolg und Immobilien wissen

E-Book, Deutsch, 272 Seiten

ISBN: 978-3-86470-537-3
Verlag: Plassen Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)



Es reicht nicht, etwas nur zu wollen. Man muss auch wissen, wie man es bekommt. In diesem Trump-Klassiker lehrt 'The Donald' seine Leser das Milliardärs-Mindset. Themen wie Immobilien, Geld, Luxus und Leben werden anekdotenreich behandelt. Außerdem begleiten wir Trump durch eine Arbeitswoche und blicken hinter die Kulissen von 'The Apprentice', der Reality-TV-Show, die ihn zu einer US-weiten Berühmtheit machte. Donald Trump beweist: Reich werden ist einfach. Reich bleiben ist härter. Ihre Chancen stehen besser, wenn Sie denken wie ein Milliardär! In der Tradition von Bestsellern wie 'Think like a Champion' erscheint nun auch der Klassiker 'Think like a Billionaire' erstmals auf Deutsch.

Donald Trump wurde als Immobilieninvestor reich und als Gastgeber der TV-Show 'The Apprentice' berühmt. Er ist der 45. Präsident der USA.
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Einleitung
Denken wie ein Milliardär


Bei einer Weltbevölkerung von sechs Milliarden Menschen gibt es nur 587 Milliardäre. Es ist ein exklusiver Klub. Wollen Sie sich uns anschließen?

Natürlich stehen die Chancen etwa zehn Millionen zu eins gegen Sie. Aber wenn Sie denken wie ein Milliardär, dann wird Sie das kein bisschen entmutigen.

Milliardäre scheren sich nicht darum, wie die Chancen stehen. Wir hören nicht auf den gesunden Menschenverstand oder tun, was konventionell ist oder erwartet wird. Wir verfolgen unsere Vision, egal für wie verrückt oder idiotisch andere Menschen sie halten. Darum geht es in diesem Buch – zu lernen, wie ein Milliardär zu denken. Selbst wenn Sie nur zehn Prozent der Weisheiten in diesem Buch beherzigen, stehen Ihre Chancen, Milliardär zu werden, nicht schlecht.

In meinem vorherigen Buch „Wie man reich wird“ habe ich einige meiner Lieblingstechniken verraten, wie man ein profitables Unternehmen führt und ein Fernseh-Megastar wird. Betrachten Sie dieses neue Buch als den zweiten Teil einer andauernden Unterhaltung zwischen Ihnen und mir – wie die Milliardärversion der inspirierenden Bestseller „Gespräche mit Gott“ und „Gespräche mit Gott – Band 2“.

Sicher wird irgendein Schlaumeier in den Medien behaupten, ich hätte mich mit Gott verglichen, also nur fürs Protokoll: Ich halte mich nicht für Gott. Ich glaube an Gott. Sollte Gott jemals ein Apartment im Trump Tower haben wollen, würde ich ihm sofort die beste Luxussuite anbieten, und das zum Sonderpreis. Ich glaube, Gott ist überall und in uns allen, und ich will, dass jede meiner Entscheidungen ein gutes Licht auf mich wirft, wenn es Zeit ist, die große Chefetage im Himmel aufzusuchen. Wenn ich meine letzte Kündigung vom großen Boss erhalte, dann will ich, dass der Fahrstuhl zum Himmel nach oben und nicht nach unten fährt.

Manche von Ihnen denken vielleicht, es wäre falsch, über Gott und Geschäfte im selben Atemzug zu sprechen, aber Gott war schon immer zentral für unsere Ansichten über den Kapitalismus. Die protestantische Arbeitsethik floriert seit Jahrhunderten. Das Streben nach Wohlstand ist in unserer religiösen Kultur verwurzelt. Je mehr man hat, desto mehr kann man geben.

Und noch etwas anderes über Gott, das jeder Milliardär weiß: Er steckt im Detail und Sie müssen sich ebenso um diese Details kümmern. Anders könnte ich gar kein Geschäft leiten. Wenn ich mit einem Subunternehmer spreche, einen Baugrund begehe oder eine neue Erschließung plane, dann ist kein Detail zu klein, um nicht beachtet zu werden. Ich versuche auch, die meisten Schecks persönlich zu unterschreiben. Für mich gibt es nichts Schlimmeres als einen Computer, der Schecks unterschreibt. Wenn Sie einen Scheck selbst unterschreiben, bekommen Sie mit, was wirklich in Ihrem Unternehmen vorgeht, und wenn die Leute Ihre Unterschrift auf dem Scheck sehen, wissen sie, dass Sie ein Auge auf sie haben. Man wird Sie weniger häufig übers Ohr hauen, denn man sieht, Sie kümmern sich auch um die Details.

Ich habe wie ein Milliardär zu denken gelernt, indem ich meinen Vater, Fred Trump, beobachtete. Er war der tollste Mann, der mir je begegnet ist, und der wichtigste Einfluss auf mein Leben.

Über meine Familie wurde schon viel geschrieben. Eine Schriftstellerin namens Gwenda Blair hat zwölf Jahre für die Familienchronik „The Trumps: Three Generations That Built an Empire“ recherchiert. Sie hat sogar unsere Ahnenreihe bis 1608 zurückverfolgt, als ein deutscher Anwalt namens Hanns Drumpf sich in der Stadt Kallstadt niederließ, etwas über 60 Kilometer westlich des Rheins. Laut Blair hat einer meiner Vorfahren, ein Weinbauer, den Familiennamen Ende des 17. Jahrhunderts in Trump geändert – eine gute Entscheidung meiner Meinung nach, denn Drumpf Tower klingt längst nicht so eingängig.

Mein Großvater Friedrich war der erste Trump, der nach Amerika kam. Wie viele Entrepreneure verließ er sein Zuhause, weil er nicht im Familiengeschäft, dem Weinbau, arbeiten wollte. Ein anderer Milliardär, John R. Simplot, verließ die elterliche Farm, weil er nicht den Rest seines Lebens mit dem Melken von Kühen verbringen wollte. Stattdessen wurde er Kartoffelbauer und einer der größten Zulieferer von McDonald’s. Er verdiente seine Milliarden mit Pommes frites. Wie ein Milliardär zu denken heißt unter anderem, seine Umgebung infrage zu stellen: Geben Sie sich nicht mit dem Blatt zufrieden, das Sie als erstes auf die Hand bekommen.

Mein Großvater war Barbier und ihm gehörten mehrere Unternehmen, unter anderem ein Hotel und ein Restaurant. Er zog von New York City nach Seattle und schließlich während des Goldrausches nach Alaska, wo er im größten Laden der Stadt, dem Arctic Restaurant, die Goldschürfer bewirtete. Leider erkrankte er an Lungenentzündung und starb, als mein Vater noch ein kleiner Junge war. Mein Vater hat nie viel von ihm oder anderen Teilen der Familiengeschichte erzählt.

Fred C. Trump war nicht die Sorte Vater, der uns ins Kino mitnahm oder mit uns im Central Park Fangen spielte. Er war besser als diese Sorte Väter. Stattdessen nahm er mich mit zu seinen Baugrundstücken nach Brooklyn oder Queens. Er sagte: „Lass uns mal die Runde machen“, und schon waren wir unterwegs. Er schrie mich nie an oder musste mich bestrafen, aber er war immer stark und ein wenig distanziert, bis ich mit in sein Geschäft einstieg. Dann lernte ich ihn erst richtig kennen.

Ich sah, wie er mit seinen Subunternehmern und den Gewerkschaften umging und wie er das Beste aus jedem Fleckchen Land herausholte. Mein Vater versuchte immer, seinen Immobilien etwas „ganz Besonderes“ hinzuzufügen – er war einer der Ersten, der Häuser in Brooklyn mit Garagen ausstattete. Er war außerdem ein echter Showman. Seine Deals schafften es oft auf die Titelseiten der Zeitungen in Brooklyn. Er schaltete regelmäßig Werbung und veranstaltete große Eröffnungspartys für seine Bauprojekte. Sein Talent für Werbung färbte auf mich ab, aber darüber sprachen wir eigentlich nie und bis heute glaube ich nicht, dass Werbung viel mit seinem und meinem Erfolg zu tun hatte. Wir hatten Erfolg, weil wir lernten, die besten Gebäude an den besten Orten mit der besten Flächennutzung zu bauen. Mein Vater zeigte mir, wie man die Gewerkschaften und die Politiker bekämpft, um das Gebäude für weniger als das angepeilte Budget und noch vor der Deadline fertigzustellen. Und wenn dann das Gebäude steht und es ein großer Erfolg ist, sagt jeder: „Junge, Donald, du hast ja ganz schön die Werbetrommel gerührt“, obwohl das eigentlich nichts damit zu tun hatte.

Mein Vater hat mir immer vertraut. Er war 50 Jahre im Geschäft und hat nie jemand anderen in der Firma seine Schecks unterschreiben lassen, bis ich bei ihm einstieg. Er hatte absolut keine Zweifel an meinen Fähigkeiten.

Sein Glaube an mich gab mir unerschütterliches Selbstvertrauen. Selbst auf meinem Tiefpunkt in den frühen 1990er-Jahren, als der Immobilienmarkt einbrach, ich Milliarden an Schulden hatte und Ivana und ihre Anwälte und Hunderte Banken bereit waren, mir das letzte Hemd vom Leib zu klagen, meinte mein Vater, er zweifle keinen Moment daran, dass es mit meinem Business wieder aufwärts gehen würde. Er sagte: „Du bist ein Killer. Du bist ein König.“

Mein Vater wollte nie in Manhattan bauen. Er war der Meinung, das sei zu teuer. Er sagte: „Wenn ich ein Stück Land für zehn Dollar pro Quadratmeter in Brooklyn kaufen kann, wieso sollte ich dann 10.000 für den Quadratmeter in Manhattan zahlen?“ Das war eine andere Philosophie als meine, aber sie bewährte sich für ihn.

Ich hatte fünf Jahre im Familiengeschäft gearbeitet, bevor ich Manhattan in Angriff nahm. Einige meiner Kritiker haben gesagt, mein Erfolg beruhe nur auf dem Geld meiner Familie, aber meine ersten Projekte in Manhattan wurden nicht vom Geld meiner Familie finanziert. Ich musste selbst zig Millionen Dollar bei Investoren einsammeln, um diese Aufträge zu finanzieren. Mein Vater hatte mir nicht Geld gegeben, sondern Wissen – Wissen, das mir in Fleisch und Blut überging.

Als ich auf dem College war, wollte ich Filmproduzent werden, aber immer wenn ich mich mit Freunden über den Immobilienmarkt unterhielt, sagten sie: „Wieso willst du denn Filme machen, wenn du schon so viel über Immobilien weißt?“ Ja, mein Vater war mehrfacher Millionär, aber wenn er mir nicht seinen Geschäftssinn vermittelt hätte, wäre ich nie ein Mitglied im Klub der Milliardäre geworden.

Ich wünschte, ich könnte sagen, dass der Klub der Milliardäre sich regelmäßig im Mar-a-Lago trifft, wo wir zusammen unsere Portfolios analysieren, unglaublich erfolgreiche Deals abschließen, Kaviar essen und erlesene Weine trinken, aber die Wahrheit ist: Ich trinke nicht, ich mag Steak lieber als Kaviar und ich habe bisher in all den Jahren nur etwa 20 Mitglieder des Klubs...


Donald Trump wurde als Immobilieninvestor reich und als Gastgeber der TV-Show "The Apprentice" berühmt. Er ist der 45. Präsident der USA.



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