Vale | Tangled - mit euch verschlungen | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 175 Seiten

Vale Tangled - mit euch verschlungen


1. Auflage 2018
ISBN: 661-000011067-4
Verlag: Vanessa Vale
Format: EPUB
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)

E-Book, Deutsch, 175 Seiten

ISBN: 661-000011067-4
Verlag: Vanessa Vale
Format: EPUB
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)



Cricket ist daran gewöhnt, sich auf niemand anderen als sich selbst zu verlassen. Sie hat zwei Jobs, um sich die Krankenpflegeschule leisten zu können, und keine Zeit für irgendetwas anderes als Lernen und Rechnungen bezahlen. Als drei heiße Cowboys ihre eine denkwürdige Nacht schenken, glaubt sie, dass es genau das war - eine Nacht.
Für Sutton, Archer und Lee ist Cricket die Eine, die davonkam. Zur Hölle, sie ist Die Eine. Punkt. Als das Schicksal sie zurück in ihre Arme führt, tun sie alles, um sie für sich zu gewinnen.
Dies ist das dritte Buch der Steele Ranch Reihe. Wenn du heiße Cowboys magst, bekommst du (genauso wie Cricket) in diesem Buch gleich drei auf einmal. Sie sind heiß, sie wissen genau, was sie wollen und nichts wird sie aufhalten können. Dies ist ein alleinstehendes Buch, eine MFMM Geschichte - bei der es nur um die Heldin geht.

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2
Es war ein verdammt langer Tag gewesen. Auf dem Highway hatte eine Seitenkollision die nach Westen führenden Fahrbahnen für zwei Stunden blockiert. Wundersamerweise hatte es nur geringfügige Verletzungen gegeben. Dann hatte Mrs. Bickers nach dem Mittagessen angerufen. Ich hatte das Münzenwerfen mit dem anderen diensthabenden Polizisten verloren und war derjenige gewesen, der bei ihr vorbeischauen und die Zündflamme an ihrem Herd hatte überprüfen müssen. Die Achtzigjährige hatte flinke Finger für eine Frau ihres Alters und mein Hintern war dieses Mal nicht nur einmal, sondern zweimal gezwickt worden. Dann war da noch der Fall häuslicher Gewalt in der Hawkins Creek Road. Barlow war eine ruhige Stadt und mir gefiel das so. Ich war zufrieden damit, mich von dem großen Mist, mit dem sich größere Städte vierundzwanzig Stunden am Tag rumschlagen mussten, fernzuhalten. Heute allerdings war eine Erinnerung daran gewesen, dass sich schlimme Dinge überall ereigneten, sogar im ländlichen Montana. Da die Sonne jetzt langsam hinter den Bergen versank, wollte ich nur noch unter die Dusche, ein Bier, vielleicht zur gleichen Zeit und dann das Baseballspiel im Fernsehen. Weil ich die nächsten paar Tage frei hatte, würde ich mich mit einigen Bieren zufriedengeben. Das war der Grund, warum ich, als ein Auto in der entgegengesetzten Richtung an mir vorbeiraste und mit achtzig in einer Fünfziger-Zone registriert wurde, leise fluchte. Ich konnte die Person nicht weiterfahren lassen, ohne zu überprüfen, ob sie betrunken war oder nicht. Ich würde die zwei Baseballspiele nicht genießen können, wenn ich mich fragen musste, ob der Kerl jemanden getötet hatte. Nachdem ich an die Seite gefahren war, wendete ich und schaltete das Blaulicht und die Sirene meines Polizeiwagens ein. Ich setzte einen Funkspruch ab, als das Auto auf den Seitenstreifen fuhr und anhielt. Ich parkte dahinter, wobei ich den SUV so stellte, dass ich vor dem Verkehr geschützt war, während ich neben dem Fahrzeug stand und das Nummernschild abtippte. Der kleine Computerbildschirm verriet mir, dass es gültig und auf eine Christina Johnson in Missoula zugelassen war. Zwei Stunden mit dem Auto entfernt, aber in Montana war das nichts. „Guten Abend, Ma’am“, begrüßte ich sie, als ich mich dem Fenster näherte. Ich nahm eine sofortige Einschätzung der Lage vor. Eine Frau, Mitte zwanzig, dunkle Haare. T-Shirt und Jeans. Kein Alkoholgeruch, Tabak oder Marihuana. Sie war angeschnallt. „Wussten Sie, dass Sie in einer Fünfziger-Zone achtzig gefahren sind?“ „Oh ähm, hallo, Officer“, erwiderte sie mit nervöser Stimme. „Ich habe nicht wirklich auf die Geschwindigkeit geachtet. Tut mir leid.“ Ihre Nervosität und ihre angespannte Antwort waren beide völlig normal für eine Fahrzeugkontrolle. Aber sie schwitzte und ihre dunklen Haare klebten feucht an ihren Schläfen, obwohl das Fenster geöffnet war. Der Tag war warm gewesen, aber die Sonne ging unter, womit die wundervolle, kühlere Sommernachtluft einherging. Ihre Hände umfassten das Lenkrad so fest, dass ihre Knöchel weiß hervortraten. Durch meine Arbeit war ich ziemlich gut darin geworden, Menschen zu lesen und sie war entweder auf Drogen oder hatte panische Angst. „Wohin sind Sie heute Abend unterwegs?“ „Barlow.“ „Führerschein und Fahrzeugpapiere bitte, Ma’am“, sagte ich. Sie schüttelte sich, als ob sie eine Sekunde bräuchte, um zu verarbeiten, was ich gesagt hatte. Ihre Handtasche war über ihren Körper geschlungen und hatte sich im Sicherheitsgurt verfangen. Ich trat zurück und nutzte das Auto während ihrer Suche als Schutzschild für mich selbst. Dies war ein gefährlicher Moment bei einer Fahrzeugkontrolle, da ich keine Ahnung hatte, was sie aus ihrer Tasche ziehen würde. Eine verborgene Waffe mit sich zu führen, war in Montana – für diejenigen mit einer Erlaubnis – legal, was mich ein bisschen nervös machte. Ich trug meine Waffe an der Hüfte, aber ich mochte keine Überraschungen. Während sie suchte, fragte ich: „Wie lautet Ihr Name?“ „Cricket. Cricket Johnson.“ Cricket. Heilige Scheiße. Es konnte doch sicherlich nicht zwei Crickets im westlichen Montana geben, oder? Mein Herz setzte einen Schlag aus und mein Schwanz erwachte zum Leben. Während einer verdammten Fahrzeugkontrolle, aber trotzdem. Wenn dies Cricket war, die Frau, nach der Sutton gesucht hatte, diejenige, die wir in einer wilden Nacht letzten Sommer gemeinsam mit Lee erobert hatten… „Hier“, verkündete sie und streckte mir den Führerschein entgegen. Ihre Finger zitterten und ich fragte mich ein weiteres Mal, ob sie auf Drogen war. Sie griff nach rechts, um die Papiere aus dem Handschuhfach zu ziehen, aber ich überprüfte ihren Ausweis. Christina Johnson. „Ist Cricket ein Spitzname, Christina Johnson?“, fragte ich, als sie mir die Fahrzeugpapiere reichte. „Oh, ähm, ja. Tut mir leid, ich werde nie Christina genannt.“ Ich schwieg und wartete, wodurch ich sie dazu zwang, zu mir hochzusehen. Sie hatte lange, fast pechschwarze Haare, vom Wind verweht und zerzaust. Ihre dunklen Augen waren groß und sie biss sich auf ihre volle Unterlippe. Wunderschön. Sie vibrierte förmlich vor Energie. Sie sah nicht aus, als wäre sie high, aber wer wusste das schon in diesen Tagen. Die Cricket, an die ich mich erinnerte, war nicht die Art von Frau gewesen, die sich auf Drogen einließ, aber es war ein Jahr her und es war nur eine Nacht gewesen. In meinem Job hatte ich verrücktere Dinge als das erlebt. „Bin gleich zurück“, informierte ich sie und nahm ihre Papiere mit mir. Ich kehrte zu meinem Polizeiwagen zurück, steckte ihren Führerschein in den kleinen Computer, um ihre Informationen abzurufen. Ich nahm das Funkgerät und teilte der Zentrale mit, dass die Fahrzeugkontrolle erfolgreich durchgeführt worden war. Theoretisch gesehen war sie das nicht, aber ich befand mich hier in einer Grauzone, vor allem da ich nicht mehr im Dienst war. Ich zog mein Handy heraus. „Du wirst das nicht glauben“, sagte ich, als Sutton abnahm. „Was? Hat Mrs. Bickers dich wieder in den Hintern gezwickt?“, fragte mein Freund. „Ich habe gerade eine Frau angehalten, die auf den Namen Cricket hört.“ Die Leitung wurde ruhig. „Fuck, ernsthaft?“ Ich warf einen Blick auf ihren Ausweis. „Fünfundzwanzig, schwarze Haare, dunkle Augen. Eine Windpockennarbe auf ihrer linken Wange. Wirklich verdammt hübsch.“ „Das ist sie. Sie hat auch eine Narbe auf der Innenseite ihres rechten Knies“, fügte er hinzu. „Das Licht war aus. Ich habe nichts gesehen“, grummelte ich. „Aber du hast jede Menge gefühlt.“ Das hatte ich. Jene Nacht war mir ins Gedächtnis gebrannt. Sutton hatte die Frau seiner Träume ausgerechnet auf dem Poulson Rodeo getroffen und war mit ihr für eine wilde Nacht in sein Hotelzimmer gegangen. Eine Nacht wurde zu zwei und er entdeckte, dass sie darauf stand, zu teilen. Da er ihr eine ihrer Fantasien erfüllen wollte, hatte er mich und Lee angerufen, damit wir uns ihnen anschlossen. Gott, ich erinnerte mich an jedes einzelne Detail jener Nacht. Das volle Gewicht ihrer Brüste, den Geschmack ihrer Muschi, als ich sie leckte, das Gefühl, wie sich ihre Wände um meinen Schwanz zusammenzogen, während sie kam, als ich ihren Hintern fickte – sie hatte sogar das gewollt – die Art, wie sie mich tief in ihrer Kehle aufgenommen hatte. Die Art und Weise, wie sie von drei Männern befriedigt worden war, die sie zum Zentrum ihrer Welt gemacht hatten. Es war…intensiv gewesen und unglaublich und ich hatte mich völlig verloren gefühlt, fast so sehr wie Sutton, als sie sich einfach davongeschlichen hatte. Lee erging es genauso. „Ich habe dir das ganze vergangene Jahr über erzählt, dass sie es wollte, aber nervös war. Das Zimmer stockdunkel zu machen, hat ihr die Drei-Männer-Erfahrung verschafft, ohne Gesichter zu sehen. Sie hat es geliebt.“ „Himmelherrgott, ich weiß das. Sie hatte drei Münder, drei Schwänze und sechs Hände auf sich.“ Die ganze Nacht lang. „Und ungefähr ein dutzend Orgasmen.“ Ich hörte ihn stöhnen, nur weil wir davon redeten. Es war auch nicht so, als hätte ich nicht versucht sie mit Hilfe des Polizeicomputers unter dem Namen Cricket zu finden. Nichts. Sie war wie ein verdammtes Gespenst gewesen. Bis jetzt. „Jene Nacht steht an der Spitze meiner Wichsfantasien-Liste“, gestand ich, wobei mein Schwanz auch jetzt hart wurde, hier am Straßenrand. Ihr polizeiliches Führungszeugnis tauchte auf dem Bildschirm auf. „Du hast gesagt, dass sie verdammt heiß wäre. Du hast recht.“ Ich erinnerte mich an das süße Saugen ihres Mundes, das Pulsieren ihrer Muschi, das heisere, lustvolle Stöhnen, aber ich hatte nie ihr Gesicht gesehen. Eine wilde Nacht lang war ich blind gewesen und jetzt konnte ich sehen. „Scheiße“, stöhnte er,...



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