E-Book, Deutsch, 312 Seiten
Verwiebe Werte und Wertebildung aus interdisziplinärer Perspektive
1. Auflage 2019
ISBN: 978-3-658-21976-5
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
E-Book, Deutsch, 312 Seiten
Reihe: Social Science and Law (German Language)
ISBN: 978-3-658-21976-5
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
?Werte sind nicht nur in der Öffentlichkeit ein vieldiskutiertes Thema. Diverse wissenschaftliche Fachdisziplinen setzen sich aus unterschiedlicher Perspektive mit Werten sowie mit dem Konzept der Wertebildung auseinander. Vor diesem Hintergrund vereint der Sammelband theoretische und methodische Ansätze aus Philosophie, Erziehungswissenschaft, Politologie, Theologie, Kommunikationswissenschaft, Literaturwissenschaft und Soziologie. Ziel ist die Darstellung inter- und transdisziplinärer Verbindungslinien und Differenzen innerhalb der Forschung zu Werten und Wertebildung. Die Beiträge in diesem Band bieten einen aktuellen Überblick über verschiedene Theorietraditionen, diskutieren aber auch relevante empirische Befunde zu Werten und Wertebildung. Allen Ansätzen gemeinsam ist die Frage danach, was unter Werten verstanden werden kann und wie und unter welchen Umständen sie sich herausbilden.
Dr. Roland Verwiebe ist Universitätsprofessor für Sozialstrukturforschung und quantitative Methoden am Institut für Soziologie der Universität Wien.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Danksagung;5
2;Inhaltsverzeichnis;6
3;Herausgeber- und Autorenverzeichnis;8
4;Werte und Wertebildung – einleitende Bemerkungen und empirischer Kontext;11
4.1;1Hintergrund und Aktualität der Debatte um Werte und Wertebildung;11
4.2;2Werte und Werthaltungen im europäischen Vergleich – empirische Tendenzen;15
4.2.1;2.1Werthaltungen in Europa – länderspezifische Gewichtung;16
4.2.2;2.2Sozialstrukturelle Unterschiede in den Werthaltungen;20
4.3;3Aufbau des Buches;25
4.4;Literatur;27
5;Teil I Konzeptuelle und theoretische Beiträge;33
6;Werte aus philosophischer Perspektive;34
6.1;1Einleitung;34
6.2;2Begriffsgeschichtliches: Wert, Natur, Wissenschaft;36
6.3;3Wertarten;39
6.4;4Die philosophische Rechtfertigung von Werten;41
6.5;5Werte und Normen;45
6.6;6Der implizite Wert des Handelns;47
6.7;7Entstehung individueller Werthaltungen und Wertebildung aus philosophischer Sicht;50
6.8;8Fazit: Der Mensch als wertsetzendes Wesen und die Herausforderungen der Zukunft;53
6.9;Literatur;54
7;Werte und Wertebildung aus soziologischer Sicht;56
7.1;1Einleitung;56
7.2;2Was sind „Werte“?;57
7.3;3Spezifische analytische Dimensionen und Unterscheidungen;61
7.3.1;3.1Sachliche, zeitliche und soziale Generalisierung;61
7.3.2;3.2Werte „instrumentell“ oder als „letzte Ziele“ betrachtet;63
7.3.3;3.3Verwandte Konzepte: Bedürfnisse, Einstellungen, Normen;65
7.4;4Wertebildung und Werteentwicklung;67
7.5;5Methoden und Resultate empirischer Werte(wandels)-Forschung;74
7.6;6Abschließende Bemerkungen zu Werten und Wertebildung;79
7.7;Literatur;82
8;Wertebildung in der Schule;87
8.1;1Verständnis und Ziele schulischer Wertebildung;87
8.2;2Rahmenbedingungen und Potenziale schulischer Wertebildung;90
8.3;3Pädagogische Modelle zur Förderung schulischer Wertebildung;94
8.3.1;3.1Der romantische Ansatz: Wertklärung als Ziel;94
8.3.2;3.2Der technokratische oder technologische Ansatz: Wertevermittlung als Normkonformität;95
8.3.3;3.3Entwicklungsfördernder oder progressiver Ansatz: Wertebildung als Lernprozess;95
8.3.4;3.4Der handlungsorientierte Ansatz: Wertebildung durch Reflexion sozialer Tätigkeiten;96
8.3.5;3.5Der Vorbild-Ansatz: Wertelernen am Vorbild;96
8.4;4Good- Practice- Beispiele;97
8.4.1;4.1Der Klassenrat;97
8.4.2;4.2Service Learning/Lernen durch Engagement;97
8.4.3;4.3HörensWert;97
8.4.4;4.4Klarigo;98
8.4.5;4.5Hands for Kids;98
8.4.6;4.6Konstanzer Methode der Dilemma-Diskussion;99
8.4.7;4.7Hands Across the Campus;99
8.5;5Fazit;101
8.6;Literatur;101
9;Der Mensch, er selbst und sein Selbst im Universum der Medien. Zur Mediologie der Musterbildung von Werten am Beispiel des Selfies;105
9.1;1Einleitung: Deutungen des Mediengeschehens;105
9.2;2Das Selbst und das Ich-Selbst: Im Anfang war das Selfie;112
9.3;3Wertelogik: Selbst-verständliche Sichtbarkeit;116
9.4;4Das Konzept Menschlichkeit;120
9.5;Literatur;122
10;Systematische Grundlagen der literaturwissenschaftlichen Wertanalyse – mit einer Beispielanalyse zu Schillers „Verbrecher aus verlorener Ehre“;125
10.1;1Einleitung;125
10.2;2Zum Stand der literaturwissenschaftlichen Forschung zu Theorie und Methodologie der Wertanalyse;126
10.3;3Theoretische Grundlagen der Wertanalyse;130
10.4;4Heuristik der wertbezogenen Erzähltextanalyse;132
10.5;5Ein Analysebeispiel aus Schillers „Verbrecher aus verlorener Ehre“;136
10.6;Literatur;141
11;Auf Spurensuche: Religion im Kontext von Wertebildung;145
11.1;1Religion und Werte: Zur gesellschaftspolitischen Brisanz eines spannungsgeladenen Verhältnisses;145
11.2;2Aktueller Forschungsstand zum Verhältnis von Werten, Religion und Wertebildung;147
11.2.1;2.1Werte: autonom oder heteronom?;147
11.2.2;2.2(Un)verrechenbarkeit von Werten;149
11.2.3;2.3Verlust des absoluten Horizonts – „fremde“ Religion;149
11.2.4;2.4Religionspädagogische Forschung: Theoretisches und Empirisches;150
11.2.5;2.5Optionen zur Rolle der Religion in der Wertebildung;152
11.3;3Sozioreligiöse Transformationsprozesse im religiösen Feld;154
11.4;4Empirische Spurensuche;156
11.4.1;4.1Verwendete Daten und Methoden;157
11.4.2;4.2Welche Bedeutung hat Religion im Kontext von Werten?;158
11.4.2.1;4.2.1 Kontext;158
11.4.2.2;4.2.2 Quantität und Qualität;159
11.4.2.3;4.2.3 Stil;159
11.4.2.4;4.2.4 Freiheit als zentraler Wert;160
11.4.2.5;4.2.5 Religion ist individuell und privat;161
11.4.2.6;4.2.6 Affekte und Emotionen;162
11.4.2.7;4.2.7 Macht und Gewalt;162
11.4.2.8;4.2.8 Geld;164
11.4.2.9;4.2.9 Religiöse Werte in säkularisierter Form?;164
11.4.3;4.3Welchen Beitrag leistet Religion zur Wertebildung?;164
11.4.3.1;4.3.1 Religion als „Hintergrundgeräusch“;165
11.4.3.2;4.3.2 Eine Tradition mit praktikablen Restbeständen;166
11.4.3.3;4.3.3 Negativ-Schablone;166
11.4.3.4;4.3.4 Islam als Projektionsfläche und Abgrenzungsfolie;167
11.4.3.5;4.3.5 Werte-Fundus und „Selbstbedienungsladen“;168
11.4.3.6;4.3.6 Spiritualität als „Quelle“;168
11.4.3.7;4.3.7 Deuteressource;169
11.5;5Interpretation und Konsequenzen;169
11.6;Literatur;172
12;Teil II Empirische Beiträge;174
13;Wertebildung im Arbeitsleben – generationsspezifische Differenzen und Gemeinsamkeiten;175
13.1;1Einleitung;175
13.2;2Kollektive und individuelle Wertebildung durch Arbeit: Ein Forschungsstand;177
13.2.1;2.1Kollektive Prozesse der Wertebildung;177
13.2.2;2.2Individuelle Prozesse der Wertebildung;178
13.3;3Wandel des österreichischen Arbeitsmarktes: Nachkriegszeit bis Heute;179
13.4;4Daten und Methoden;184
13.5;5Ergebnisse;186
13.5.1;5.1Stellenwert von Arbeit im Vergleich zu anderen Lebensbereichen – quantitative Befunde;186
13.5.2;5.2Der Wert von Arbeit – qualitative Befunde;188
13.5.2.1;5.2.1 Kohorte 46–56: Arbeit durch Mission und Arbeitsteilung;189
13.5.2.2;5.2.2 Kohorte 66–76: Arbeit als solidarischer Zusammenhalt;191
13.5.2.3;5.2.3 Kohorte 86–96: Arbeit als Selbstverwirklichung;193
13.6;6Fazit;195
13.7;Literatur;197
14;Wie Werte erlernt werden: Zur Rolle zivilgesellschaftlicher Organisationen bei der Internalisierung von Werten;200
14.1;1Einleitung;200
14.2;2Organisationen und Wertebildung: Theoretischer Hintergrund und Stand der Forschung;201
14.3;3Methoden und Daten;204
14.3.1;3.1Problemzentrierte Interviews;204
14.3.2;3.2Fokusgruppen;204
14.3.3;3.3Auswahl der Organisationen;205
14.4;4Empirische Befunde zu Werten und ihrer Internalisierung in vier ausgewählten österreichischen Organisationen;206
14.4.1;4.1Zentrale Werte und ihre Institutionalisierung: Perspektive der Organisationsleitung;206
14.4.2;4.2Wie Werte in Organisationen internalisiert werden: Perspektive der Mitglieder;211
14.4.2.1;4.2.1 Einüben und Wiederholen;213
14.4.2.2;4.2.2 Vorbilder;215
14.5;5Zusammenfassung und Ausblick;216
14.6;Literatur;219
15;Transmission von Werten in der politischen Sozialisation: Eine quantitative Fallstudie von Mutter-Kind-Paaren in Österreich;222
15.1;1Einleitung;222
15.2;2Werteprioritäten und politisch-ideologische Einstellungsdimensionen;224
15.3;3Transmission von Werthaltungen und politischen Einstellungen;227
15.3.1;3.1Stärke der Transmission;227
15.3.2;3.2Unterschiedliche Transmissionseffekte nach Geschlecht;228
15.4;4Daten und Methode;229
15.4.1;4.1Forschungsdesign und Stichprobe;229
15.4.2;4.2Variablen;230
15.4.3;4.3Analyse;231
15.5;5Ergebnisse;231
15.5.1;5.1Ausprägung der Werte und Einstellungen von Müttern und ihren Kindern;231
15.5.2;5.2Ähnlichkeit der Werte und Einstellungen zwischen Müttern und Kindern;232
15.5.3;5.3Multivariate Modelle zur Erklärung politischer Einstellungen von Kindern;233
15.5.4;5.4Unterschiede in der Transmission nach dem Geschlecht des Kindes;237
15.6;6Diskussion;238
15.7;7Anhang;240
15.8;Literatur;242
16;Werte und Wertebildung in der Einwanderungsgesellschaft;244
16.1;1Einleitung;244
16.2;2Migrationsgeschehen, Werte und Wertebildung;246
16.3;3Methoden- und Datenkonzeption;247
16.4;4Ergebnisse;249
16.4.1;4.1Wertunterschiede und -gemeinsamkeiten: Einheimische und MigrantInnen der ersten und zweiten Generation;249
16.4.2;4.2Orte der Wertebildung;254
16.4.3;4.3Werte und Wertebildung bei MigrantInnen: ausgewählte Befunde aus Fokusgruppendiskussionen;259
16.4.3.1;4.3.1 Werteprägung in der Familie;259
16.4.3.2;4.3.2 Migrationsspezifische Werteprägungserfahrungen;260
16.4.3.3;4.3.3 Auseinandersetzung mit Religion als werteprägende Erfahrung;263
16.5;5Fazit;265
16.6;Literatur;267
17;„Macht. Führung. Sinn?“ – Leadership als Wertebildungsort;270
17.1;1Einleitung;270
17.2;2Forschungstheoretischer Hintergrund;272
17.3;3Sample und Methodik;275
17.4;4Empirische Befunde: Bedeutungszuschreibungen von Macht;277
17.5;5Fazit;285
17.6;Literatur;288
18;Werte, Wertebildung und ihre interdisziplinäre Deutung;290
18.1;1Die theoretische Diskussion zu Werten und Wertebildung;291
18.1.1;1.1Werte;292
18.1.2;1.2Wertebildung;300
18.2;2Empirische Befunde zu Werten und Wertebildung;304
18.3;Literatur;311




