Violet | Gefährlich passend | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 208 Seiten

Violet Gefährlich passend


1. Auflage 2016
ISBN: 978-3-96089-056-0
Verlag: dead soft verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, 208 Seiten

ISBN: 978-3-96089-056-0
Verlag: dead soft verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Als die beiden attraktiven Cops in seine Bar kommen, glaubt Mason an einen Witz. Niemals können diese zwei Typen echte Cops sein! - Doch rasch erfährt er, dass Jack und Gray nicht nur tatsächlich bei der Polizei arbeiten - sondern auch noch ganz andere Dinge für ihn auf Lager haben. Denn beide begehren ihn. Was als heiße Nacht zu dritt beginnt, wird schnell mehr. Jack und Gray erfüllen Masons devote Fantasien und aus hartem Sex wird rasch Freundschaft. Doch Mason möchte nicht zwischen den beiden Männern stehen, die ihm bereits nach kurzer Zeit so viel bedeuten. Viel zu viel. Aber kann eine Beziehung zu dritt wirklich funktionieren? Fitting In Reihe - Volume 1

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Kapitel 1


Zwei Polizisten betraten das Lokal. Das konnte nur ein Scherz sein, dachte Mason, der Barkeeper. Denn nie im Leben konnten diese geradezu lachhaft heißen Typen echte Cops sein. Die Jungs waren absoluter Stoff für Tagträume. Mason hoffte inständig, sie wären Stripper und bereit, eine Privatvorstellung für ihn zu geben. 

Ihre engsitzenden, dunkelblauen Uniformen betonten ihre Körper genau an den richtigen Stellen. Der größere der beiden Männer war kräftig genug, um Mason hochzustemmen. Sein Hemd sah aus, als würde es aus allen Nähten platzen, und Mason hoffte, es würde genau das tun. Dunkles, gewelltes Haar fiel in seine Stirn und milderte die harten Konturen seines Gesichts. Seine Augen waren dunkel und strahlten keine Wärme aus. Genau richtig für einen Bullen.

Sein Partner war ungefähr so groß wie Mason, etwa 1,80 m und hatte ganz kurz getrimmtes, dunkelblondes Haar und blaue Augen. Er sah jünger aus, so als käme er gerade erst von der Akademie, aber er war genauso unfassbar scharf wie der Große. Er sah eher aus wie der Junge von nebenan, hatte in der Schule wahrscheinlich Baseball gespielt und mit seinem Lächeln die Herzen aller Mädchen erobert. Er war das perfekte Gegenstück zum rauen, beherrschenden Auftreten seines Partners. Die beiden hätten guter Bulle – böser Bulle spielen können, dass nur so die Funken sprühten, und es hätte Mason gefallen, ihr Opfer zu sein.

Wäre Mason in einem Porno gewesen, hätten sie ihn ins Hinterzimmer geschleift und sich seinen Arsch vorgenommen, bis er nicht mehr aufstehen konnte. Doch leider war das hier die Realität. Vermutlich waren die beiden gnadenlos hetero und nur da, um ein Bier zu trinken. Sie steuerten auf das Ende der Bar bei der Kasse zu, wo während der Nachmittagsflaute keine Kunden waren.

„Was darf ich Ihnen bringen, Officers?“, fragte Mason.

Der Große lächelte. „Irgendwas, Hauptsache, es ist kalt.“

Der Kleinere boxte seinen Partner in den Arm.

„Nichts, danke. Wir sind beruflich hier.“

Der große Mann rollte mit den Augen.

„Kriege ich wenigstens eine Limo?“

„Na schön. Zwei Cola, bitte.“

Mason war froh über die simple Aufgabe, Eiswürfel zu schöpfen und Getränke zu zapfen, um sich für ein paar Minuten abzulenken. Welcher berufliche Grund konnte die beiden hergeführt haben? Auch wenn hin und wieder eine Schlägerei ausbrach, typischerweise während der NCAA Basketballmeisterschaften, war das Nathan’s doch kaum eine Brutstätte der Kriminalität.

Er nahm die Getränke, wandte sich ihnen wieder zu und zwang seine Hände, nicht zu zittern. Es war nicht so, als hätte er in der Vergangenheit nicht schon eine Menge attraktiver Männer bedient. Was hatten die beiden nur an sich, das ihn so erregte?

Er stellte die Drinks vor ihnen auf den Tresen und beobachtete, wie sie beide einen Schluck nahmen. Hitze schoss in seine Wangen, als ihm klar wurde, dass er das Muskelspiel in der

Kehle des größeren Mannes beobachtete, als der schluckte.

Konzentrier dich, Mason, konzentrier dich.

„Also … ähm … welche berufliche Angelegenheit bringt Sie zu uns?“

Der kleinere Mann lächelte und streckte ihm die Hand hin.

„Ich bin Officer Jack Abney und das ist mein Partner, Gray Sadler. Wir würden gerne mit den Angestellten sprechen, die gestern Nacht hier gearbeitet haben, als das Gino’s ausgeraubt wurde. Nur für den Fall, dass jemand etwas gehört oder gesehen hat, das bei den Ermittlungen helfen kann.“

Mason schüttelte Jacks Hand. Seine Haut war weicher, als Mason erwartet hatte, und er hielt Masons Hand ein paar Sekunden länger als nötig.

„Ähm … ich bin Mason Shields.“

Jack grinste.

„Nett, Sie kennenzulernen, Mr. Shields.“

Mason dachte, er würde schmelzen. Aber das war nicht der Zeitpunkt, um zu einer Pfütze lustvoller Absichten zu zerfließen. Die Raubüberfälle hatten die Lokalbesitzer im Zentrum von Durham, wo sich auch das Nathan’s befand, ziemlich aufgerüttelt. Der Einbruch bei Gino’s war der dritte in der Gegend und man vermutete, dass es sich in allen Fällen um die Taten von Insidern gehandelt hatte, ausgeführt von gut organisierten Berufsverbrechern.

Gruppen von Jugendlichen, die gelegentlich eine Fensterscheibe einschlugen, um an eine Ladenkasse zu kommen oder die Wertgegenstände zu klauen, die Kunden sorglos in ihren Autos liegen ließen, waren nicht ungewöhnlich. Aber diese Art systematisch organisierter Kriminalität war etwas Neues.

„Ich war letzte Nacht hier, aber bis ich die Sirenen hörte, hatte ich keine Ahnung, dass etwas los war. Es war wirklich voll hier und ich hatte eine Warteschlange an der Bar, also war ich darauf konzentriert, Drinks zu mixen und die Kunden bei Laune zu halten.“

Jack stand auf und sah zum Fenster.

„Man hat hier auch keinen besonders guten Blick.“

Mason schüttelte den Kopf.

„Wenn da drüben die Lichter ausgehen, sehe ich gar nichts. Vor allem, wenn viele Leute mir die Sicht verstellen.“

Nun musterte sein Partner, Officer Sadler, Mason mit einem berechnenden Blick.

„Wenn wir das richtig sehen, hat eine eurer Kellnerinnen bis vor etwa einem Monat bei Gino’s gearbeitet.“

„Ja, Gwen.“

Die Vorstellung, Gwen könnte für eine Bande krimineller Superhirne arbeiten, war lächerlich. Sie war kaum in der Lage, ein paar Tische zu bedienen, ohne die Bestellungen durcheinander zu bringen.

„Hat sie gestern Nacht gearbeitet?“, fragte Gray.

Mason ging den Abend in Gedanken durch. Gwen war da gewesen. Er konnte sich aber nicht erinnern, sie gesehen zu haben, nachdem die Schar der Gäste, die zu Abend gegessen hatten, das Lokal verlassen hatte. Er hatte sich gewundert, weshalb sie unterbesetzt waren, als sich die Bar mit Rowdies gefüllt hatte, die sich ein Spiel ansehen wollten.

„Ja, hat sie. Aber ihre Schicht muss um neun zu Ende gewesen sein.“

„Ist das ungewöhnlich?“

Jack musterte ihn so aufmerksam, wie es zuvor sein Partner getan hatte. Von diesen beiden hinreißenden Männern so angestarrt zu werden, versetzte Masons Inneres ganz schön in Aufruhr und sein anschwellender Schwanz ließ es in seiner Hose ungemütlich eng werden.

„Ja, irgendwie schon, schätze ich. Gewöhnlich arbeiten die Kellner an Wochenenden bis elf. Aber ich glaube wirklich nicht …“

Jack hob die Hand. „Reine Routinefragen.“

„Okay, vielleicht wäre es dann besser, wenn Sie mit der Managerin sprechen.“

„Das werden wir“, versicherte Gray, „aber im Augenblick wollen wir mit Ihnen reden.“

Seine Stimme war tief und sexy. Wenn Mason es nicht besser gewusst hätte, hätte er glauben können, dass Gray mit ihm flirtete. Aber das musste Einbildung sein. Jack starrte seinen Partner an, als ob er den Verstand verloren hätte.

Mason sah zurück zu Gray und war gebannt von seinem coolen, fixierenden Blick. Er biss sich auf die Lippe, bis der scharfe Schmerz ihm erlaubte, den Zauber zu brechen und wegzusehen. Gray strahlte enorme Dominanz aus. Mason bezweifelte nicht, dass er gewohnt war, zu bekommen, was er wollte, und Mason wäre glücklich gewesen, ihm genau das zu geben. Der Gedanke, unter ihm festgehalten zu werden und genau gesagt zu bekommen, wie er ihm gefällig sein konnte, ließ Mason schaudern.

In dem Versuch, die Spannung aufzulösen, die zwischen ihnen vibrierte, sagte Mason:

„Der Barkeeper weiß immer alles, ist das die Theorie?“

„So etwas in der Art.“

Jacks pfiffiges Grinsen ließ Masons Knie weich werden. Diese beiden könnten sein Ende sein.

Die Beamten stellten noch ein paar Fragen, aber Mason hatte ihnen wirklich nichts Nützliches zu erzählen, weshalb sie weitergingen, um die Kellner zu befragen. Er war froh, dass nicht viele Kunden in der Bar waren, denn die beiden Bullen hatten Ärsche, die seine ungeteilte Aufmerksamkeit verdienten. Er seufzte, als er sie beobachtete, während er vorgab, die Theke sauber zu wischen. Was hätte er nicht alles darum gegeben, sie aus ihren dunkelblauen Hosen zu schälen und einen genaueren Einblick zu bekommen.

Mason war erstaunt, wie sehr er sich angezogen fühlte. Grays Größe und seine dominante Ausstrahlung drückten sämtliche Knöpfe bei ihm, weckten seinen Wunsch nach Unterwerfung und lösten Fantasien aus, die ihn schwach werden ließen. Und Jack, Mason konnte ihn sich vorstellen, wie er in einem harten Fick schwelgte oder auch selbst Anweisungen gab, mit dem gleichen selbstbewussten Auftreten, das er bei Verhören an den Tag legte. Hätten die beiden Männer ihn angewiesen, die Hose herunterzulassen, und sich über die Bar zu lehnen, hätte er es womöglich getan. Das brachte ihn aus dem Konzept. Obwohl er seinen Anteil an flüchtigen sexuellen Begegnungen, bei denen keine Namen ausgetauscht wurden, gehabt hatte, war er gewöhnlich keine solche Nutte. Vielleicht war sein Problem ja die Tatsache, dass es bereits Monate her war, seit er sich zuletzt die Mühe gemacht hatte, überhaupt einen Partner zu finden. Er hatte anonymen Sex in Clubs nie wirklich genossen, aber er hatte auf die harte Tour gelernt, dass es sinnlos war, sich darauf zu verlassen, dass jemand für ihn da sein würde. Also war er auch nicht ausdrücklich auf eine Beziehung aus. Durch die Clubs zu ziehen, war die einfachste Möglichkeit, seine sexuellen Bedürfnisse zu befriedigen. Er wagte sich gerade oft genug aus seiner...



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