Vivaldi / Wolf | Beatus vir (Klavierauszug) | Buch | 979-000735672-9 | www.sack.de

Buch, Englisch, Deutsch, Latin, 20 Seiten, Format (B × H): 190 mm x 184 mm, Gewicht: 62 g

Vivaldi / Wolf

Beatus vir (Klavierauszug)

RV 598
Erscheinungsjahr 2026
ISBN: 979-000735672-9
Verlag: Carus-Verlag Stuttgart

RV 598

Buch, Englisch, Deutsch, Latin, 20 Seiten, Format (B × H): 190 mm x 184 mm, Gewicht: 62 g

ISBN: 979-000735672-9
Verlag: Carus-Verlag Stuttgart


Dreimal hat Antonio Vivaldi Psalm 111 (112) „Beatus vir“ vertont („Wohl dem Manne, der den Herrn fürchtet“). Davon sind zwei erhalten, die unterschiedlicher kaum sein könnten: das umfangreiche, doppelchörig angelegte Werk RV 597 (Carus 40.012/00) und die kleine, aber feine und wirkungsvolle Vertonung RV 598. Vivaldi komponierte letztere für seine Schülerinnen am venezianischen Ospedale della Pietà.

Die Urtext-Ausgabe dieses Werkes beruht auf Vivaldis Autograph. Das etwa achtminütige Stück in moderatem Schwierigkeitsgrad zeichnet sich durch einen reizvollen Wechsel zwischen chorischen Abschnitten und Solopartien aus – mal erklingt ein Alt-Solo, mal ein Duett zweier Soprane, mal der Chor. Besonders bemerkenswert ist der weitgehende Verzicht auf den Generalbass in den Solopassagen, was ihnen eine schwebende, ätherische Klangwirkung verleiht. Die im Psalm angelegte Gegenüberstellung des „Gottlosen“ und des „Gottesfürchtigen“ setzt Vivaldi musikalisch kontrastreich um. Den Abschluss bildet eine jubelnde Doxologie, die dem Werk einen würdigen Höhepunkt verleiht. Mit sparsamen musikalischen Mitteln gelingt dem Komponisten eine eindrucksvolle und abwechslungsreiche Auslegung des Psalmtextes.

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Weitere Infos & Material


Vivaldi, Antonio
Antonio (Lucio) Vivaldi war ein italienischer Komponist und Geiger der Barockzeit.
Es wird angenommen, dass sein Vater, der selbst Musiker war, für Vivaldis musikalische Ausbildung verantwortlich war. Seine berufliche Laufbahn begann er jedoch als Priester, was ihm in Venedig den Spitznamen „Il prete rosso“ (der rothaarige Priester) einbrachte.
Ab 1703 arbeitete Vivaldi mit Unterbrechungen bis kurz vor seinem Tod als Geigenlehrer und Komponist am Ospedale della Pietà, einem Waisenhaus für Mädchen in Venedig. Zunächst war er dort auch als Priester tätig, gab diese Tätigkeit aber nach drei Jahren wieder auf. Für seine Schülerinnen an der Pietà schrieb er zahlreiche Kammermusikwerke und Konzerte. Die berühmten „Vier Jahreszeiten“ sind besonders bekannt und werden heute oft aufgeführt. Vivaldi komponierte unter anderem auch geistliche und weltliche Vokalmusik und war Opernkomponist und Intendant.
Von den über 800 Werken, die heute bekannt sind, wurden zu Vivaldis Lebzeiten nur 135 veröffentlicht. Nach seinem Tod gerieten die Kompositionen Vivaldis zunächst weitgehend in Vergessenheit. Viele seiner Werke wurden erst im 20. Jahrhundert wiederentdeckt und veröffentlicht. Darunter ist auch das „Gloria in D“ RV 589, die allererste Notenausgabe des Carus-Verlags.

Wolf, Uwe
Dr. Uwe Wolf ist als Musikwissenschaftler vor allem im 17. und 18. Jahrhundert zuhause. Seine Arbeitsschwerpunkte reichen von der Zeit Monteverdis und Schütz über Bach und die Generation der Bach-Söhne und -Schüler bis hin zur Wiener Klassik.
Seit Oktober 2011 leitet er das Lektorat des Carus-Verlags. Zuvor war er über 20 Jahre in der Bach-Forschung tätig.



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