E-Book, Deutsch, Band 2094, 144 Seiten
Reihe: Baccara
Wade Prickelnde Nacht mit dem Boss
1. Auflage 2019
ISBN: 978-3-7337-2534-1
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
E-Book, Deutsch, Band 2094, 144 Seiten
Reihe: Baccara
ISBN: 978-3-7337-2534-1
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
'Möchtest du tanzen?' Ivy zögert. Sie hat den Mann mit der Maske sofort an seinen faszinierenden Augen erkannt: Paxton McLemore. Seit über einem Jahr arbeitet sie für ihn, und genauso lange versucht sie, seinem Sex-Appeal zu widerstehen. Denn er ist nicht nur ihr Boss. Ihre beiden Familien haben eine gemeinsame Geschichte voller Rätsel, von denen Paxton nichts ahnt und die Ivy unbedingt lösen möchte. Trotzdem lässt sie sich auf einen sinnlichen Tanz ein. Und danach ist der Abend für sie beide noch lange nicht vorbei ...
Als Jugendliche erstaunte Dani Wade die Mitarbeiter der örtlichen Bibliothek regelmäßig. Sie lieh sich wöchentlich bis zu zehn Bücher aus - und las diese dann tatsächlich bis zu ihrem nächsten Besuch. Sie stellte sich gerne vor, selbst in der Rolle der weiblichen Heldin zu stecken. Vielleicht gelingt es ihr auch deshalb heute so gut, ihren eigenen Figuren Leben einzuhauchen ... Ihre Geschichten regen zum Mitfiebern an, ihre Helden sind zum Verlieben, ihre Romane die reinste Achterbahn der Gefühle! Die geborene Südstaatlerin ist ihrer Heimat treugeblieben, heute lebt sie mit ihrem Ehemann, ihren zwei Kindern, zwei Hunden und einer mürrischen Katze zusammen in Alabama, USA und nutzt jede freie Minute in ihrem chaotischen Alltag, indem sie an ihren Romanen arbeitet.
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1. KAPITEL
„Tanzen Sie mit mir?“
Ivy schaute zögernd auf die Hand, die sich ihr entgegenstreckte. Nervös strich sie sich mit den Fingernägeln über den Arm. Eigentlich war sie der Ansicht, dass man sich nehmen sollte, was man begehrt, aber hatte sie dafür Paxton McLemore seit über einem Jahr auf Abstand gehalten? Um sich jetzt bei einem Walzer in seinen Armen zu drehen?
Andererseits wäre es vollkommen normal, auf diesem Maskenball, den ihre Schwester Jasmine Harden ausgerichtet hatte, mit Paxton zu tanzen. Es handelte sich immerhin um die bedeutendste Wohltätigkeitsveranstaltung, die jährlich in Savannah stattfand.
Niemand würde es merkwürdig finden, wenn sie heute mit ihrem Arbeitgeber tanzte. Sie selbst aber wusste ganz genau, was sie empfand, und war sich nicht sicher, ob sie ihre Gefühle verbergen konnte, wenn sie ihm so nah war.
Obwohl er die traditionelle schwarze Maske trug, würde sie seine bernsteinfarbenen Augen immer erkennen. Nicht nur wegen der intensiven Farbe, sondern auch wegen des wachen, intelligenten Blicks, den sie als seine Assistentin so gut kannte.
Es war doch nur ein Tanz. Sie sollte nicht lange überlegen. Entschlossen nahm sie seine Hand und schenkte ihm ihr schönstes Lächeln.
„Wissen Sie, in meinem Büro hat sich etwas ganz entscheidend verändert“, sagte Paxton, während sich seine warmen Finger um Ivys Hand schlossen. „Diese neue Assistentin, die ich jetzt habe, bringt mich jeden Tag zum Lächeln.“ Er drückte einen Kuss auf Ivys Hand.
Ivy errötete. Ihr Herz schlug schneller, als Paxton sie auf die Tanzfläche des glamourösen Ballsaals von Keller House führte. Nie zuvor hatte er sie berührt, und das Gefühl, das sie durchströmte, war unbeschreiblich.
Es stimmte, sie gab sich alle Mühe, ihn während der anstrengenden Arbeit im Büro zum Lächeln zu bringen, aber dabei war sie stets professionell geblieben.
Keine Berührungen. Bis heute.
Paxton drehte sich zu ihr und schaute ihr in die Augen, während er die Arme weit öffnete.
Das war gefährlich.
Aber Ivy ignorierte alle Warnsignale, die ihr Körper aussendete, und nahm ihre Tanzposition ein. Sie merkte, dass auch Paxton wie elektrisiert war, als sie sich jetzt so nah gegenüberstanden. Unter gesenkten Augenlidern sah er sie an. Sein Blick war so sexy, wie Ivy ihn sich manchmal in ihren wildesten Fantasien ausgemalt hatte.
Ihr Herz hämmerte jetzt wie wild. Paxton machte den ersten Schritt, und Ivy ließ zu, dass er sie noch näher an sich zog. Sie fühlte sich wie in einer anderen Welt, als sie mit den vielen anderen Tanzpaaren über das Parkett schwebten. Über ihnen warfen strahlende Kronleuchter ihr Licht in den Raum, dessen eine Wand mit kunstvoll gerahmten Spiegeln versehen war. Im Vorübergleiten bewunderte Ivy den Anblick, den sie beide als Paar boten. Während Paxton einen klassischen Frack trug, hatte sie ein smaragdgrünes Abendkleid gewählt.
Seit dem Tod ihrer Eltern hatte Ivy immer versucht, praktisch zu denken und unabhängig zu sein. Dennoch war eine romantische Seite in ihr, die sich wie im Märchen manchmal einen Prinzen wünschte, der vielleicht eines Tages auf einem weißen Pferd angeritten kommen würde.
Heute war so ein Abend, und sie ließ sich bereitwillig von Paxton führen und im Takt der Musik drehen. In den achtzehn Monaten, die sie nun für Paxton arbeitete, hatte sie unendlich oft davon geträumt, von ihm berührt zu werden. Im Arbeitsalltag war es nicht so schwer, diese Gedanken zu verdrängen, wenn Klienten, Konferenzen und Terminabsprachen den Tag beherrschten. Sie steckte ihre ganze Energie in die Arbeit, die Paxton McLemore mit seinem Team in dem großen Konzern seiner Familie leistete. Aber es gab jene unbeobachteten Momente, in denen sie weitaus intimer von ihrem Boss träumte, als sie sollte.
Jetzt fühlte sie sich wie im siebenten Himmel. Seine Hände auf ihrer Haut und sein Blick gaben ihr das Gefühl, schön und begehrenswert zu sein. Was heute geschah, hätte sie sich nie träumen lassen. Es war völlig unmöglich, diese Gefühle weiterhin zu ignorieren.
Sie bewegten sich auf der Tanzfläche, als wären sie allein. Ivys Herz raste, und ihre Haut prickelte bei jeder noch so sanften Berührung seiner Finger.
Jedes Mal, wenn ihr Verstand sich meldete, reichte ein Blick von Paxton, um sie erneut dahinschmelzen zu lassen. Die Realität konnte warten. Ivy würde ihm folgen, wohin auch immer er sie führte.
Als er seinen Druck um ihre Taille verstärkte, wurden seine Augen noch dunkler. Sie fühlte, wie sich sein Körper anspannte.
Selbst als der Walzer vorbei war und Ivy ihre Runden inmitten der Gäste drehte, um ihre Schwester zu unterstützen, verlor sie Paxton nicht aus den Augen. Sie spürte immer genau, wo er gerade war. Später begegneten sie sich im Foyer.
Ivy sah ihn unsicher an. „Paxton, ich …“
„Ich weiß, was du sagen willst“, unterbrach er sie und strich mit dem Finger über das Samtband, das ihre Maske hielt. „Für mich kam das auch vollkommen überraschend. Ich … ich finde dich unwiderstehlich.“
Als er sich zu ihr beugte, strich sein frischer Atem warm über ihr Gesicht.
„Wir sollten das nicht tun“, flüsterte Ivy und schaute ihn unter halb geschlossenen Lidern an.
„Du hast recht“, murmelte er, bevor er sie küsste.
Ivy lehnte sich an ihn und erwiderte seinen Kuss. Als seine Umarmung drängender wurde, wusste sie, wie die Nacht enden würde, doch es gab kein Zurück mehr.
„Ich habe eigentlich kein Recht, dich das zu fragen“, flüsterte Paxton an ihrem Ohr. „Aber ich tue es trotzdem. Kommst du heute mit zu mir, Ivy?“
Seit über einem Jahr hatte sich Ivy nichts mehr erhofft, als die Nacht in Paxtons Armen zu verbringen.
„Ja, Paxton, ja“, antwortete sie, während Glück und Aufregung ihr fast den Atem nahmen.
Alles schien ihr plötzlich völlig unwirklich. In letzter Sekunde dachte sie daran, wenigstens ihrer Schwester Bescheid zu sagen, damit diese wusste, wo Ivy war. Sie holte ihr Handy aus der Tasche und wählte die Nummer. Das würde schneller gehen, als Jasmine unter all den Leuten zu suchen.
Paxton ging den Wagen holen, während Ivy telefonierte. Sie wusste, dass sich Jasmine wie immer Sorgen um sie machen würde, war aber nicht auf die heftige Reaktion ihrer Schwester vorbereitet, als sie ihr erklärte, wo sie die Nacht verbringen würde. Egal, darauf konnte sie jetzt keine Rücksicht nehmen.
Das ganze vergangene Jahr hindurch hatte sie die geheime Verbindung zwischen ihrer Familie und den Paxtons ignoriert. Als es um die Stelle ging, hatte sie sich vorgenommen, ihm einfach nicht zu sagen, wer sie in Wirklichkeit war. Niemals hätte sie sich in ihrem Alter so einen Traumjob erhofft, und ihn auszuschlagen wäre für jemanden wie sie, der mit beiden Beinen fest auf dem Boden stehen wollte, unmöglich gewesen. Und natürlich war da auch die Hoffnung …
Ja, sie war vielleicht eine Närrin, darauf zu hoffen, aber vielleicht war das, was sie tat, doch genau richtig.
Ivy warf einen Blick auf den tropfenförmigen Smaragd an ihrem rechten Ringfinger, der ihr im Schein der Lampe am Portal zuzuzwinkern schien. Der Ring war schon seit Generationen im Besitz ihrer Familie und sollte die Kraft besitzen, die Harden-Frauen zur Liebe ihres Lebens zu führen.
Die Ivy von heute lehnte solche Gedanken natürlich strikt ab, aber das Mädchen in ihr, das insgeheim an den Prinzen glaubte, wollte sich nur zu gern vorstellen, dass der Ring sehr viel mit diesem Abend zu tun haben könnte.
Gerade fuhr Paxton in der Limousine der Firma vor. Er stieg aus und streckte ihr die Hand hin. „Wollen wir?“
Noch hatte sie die Möglichkeit zu gehen. Paxton, der durch und durch ein Gentleman war, hätte niemals etwas dagegen eingewandt. Aber Ivy wollte heute Nacht ihm gehören.
Er hielt ihr die Tür auf, sie stieg ein und Paxton nahm neben ihr im Fond Platz. Kaum war das Licht erloschen, fuhr der Wagen an.
Paxton verschwendete keine Zeit. Ohne zu zögern, umarmte er Ivy und legte beide Hände um ihr Gesicht, ehe er sie küsste. Im Nu verschwanden alle Gedanken an ihre Schwestern, an magische Ringe und daran, dass Paxton ihr Boss war. Jetzt war er nur der Mann, dessen leidenschaftliche Berührung sie schon lange herbeigesehnt hatte. Seine Hände strichen über ihren Hals, den Ansatz ihrer Brüste und weiter zu ihrer Taille. Dann folgte er dieser Spur mit seinem Mund, sodass Ivy leise aufstöhnte. So eng sie konnte, schmiegte sie sich an ihn und drängte ihm ihren Körper entgegen.
Als Paxton sich von ihr löste, fühlte sie Enttäuschung in sich aufsteigen. Doch dann kniete er sich vor sie und zog ihre Beine mit festem Griff so weit auseinander, wie es das Ballkleid erlaubte. Ivys Herz raste. Alles in ihr war bis zum Äußersten angespannt und ihre Haut vibrierte bei jeder Berührung seiner Finger.
Seine Hände suchten sich zwischen den Unterröcken ihres Ballkleids den Weg nach oben. Fest schlossen sie sich um ihren Po, kneteten ihn, glitten dann wieder hinab zu ihren Schenkeln und Knien.
Ivy keuchte leise, während sie spürte, wie sie feucht wurde. Würde er sie dort berühren … oder sie warten lassen?
„Oh Gott“, stöhnte Paxton und tauchte zwischen ihre Röcke. Er zog Ivy an den Knien zu sich heran, sodass sie sich ihm weit öffnete. Ihre Kehle war plötzlich so trocken, dass sie nach Luft schnappte.
Paxton verteilte zarte Küsse auf ihren Oberschenkeln oberhalb der langen Seidenstrümpfe. Ivy wand sich vor Erregung, als er erst die...




