E-Book, Deutsch, 192 Seiten
Reihe: Next Level Verlag
Wagner Eine Welt ohne Männer
1. Auflage 2026
ISBN: 978-3-68969-102-8
Verlag: Next Level Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
E-Book, Deutsch, 192 Seiten
Reihe: Next Level Verlag
ISBN: 978-3-68969-102-8
Verlag: Next Level Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Dr. med. Konstantin Wagner ist Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe, mehrfacher SPIEGEL-Bestsellerautor und einer der bekanntesten medizinischen Aufklärer für Frauengesundheit im deutschsprachigen Raum. Über seinen YouTube-Kanal, Podcast und Social Media erreicht er monatlich mehr als 1 Million Menschen und vermittelt komplexe medizinische Zusammenhänge verständlich, evidenzbasiert und alltagsnah. Seine Bücher - darunter der Bestseller 'Richtig schwanger' sowie seine Bestseller- Aufklärungsbücher für Kinder und Familien - verbinden medizinische Expertise mit gesellschaftlichen und psychologischen Fragestellungen rund um Körper und Sexualität. Neben seiner ärztlichen Tätigkeit engagiert er sich für eine moderne, ehrliche Gesundheitskommunikation und setzt sich für eine Enttabuisierung von Frauengesundheitsthemen ein.
Autoren/Hrsg.
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Wer kannte so viele Details? Wer wusste von ihr und Aaron, von dem Experiment? Und warum spielte ihr jemand ihre eigenen Unterlagen heimlich zu? Vielleicht wollte tatsächlich jemand helfen, die Entscheidungen des Gremiums zu untergraben, Männer zu retten – oder es war eine Falle. Ihre Gedanken überschlugen sich. Auf einmal wurden kleinste Details der vergangenen Tage zu unüberhörbar lauten Signalen der Überwachung. Die Geräusche in der Nacht, das leise Klicken in der Wand, der Zimmerservice, der trotz Schild an der Tür die Zimmer betreten hatte. Ihre Angst formte sich zu Klarheit, aber auch zu Paranoia: Vielleicht war jeder Schritt, jede Entscheidung längst Teil eines größeren Plans, den sie nie hätte durchschauen sollen. Sie musste hier weg. Und Aaron auch. Doch wohin?
Sie betrat sein Zimmer. Aaron lag jetzt auf dem Bett, sein Kopf auf dem Kissen, die Augen offen. Er war wach, aber blass. Das Thermometer ließ sie sinken. Stattdessen setzte sie sich neben ihn.
»Aaron«, begann sie leise. Ihre Stimme war ruhig, doch in ihr brodelte es. »Ich glaube, wir müssen gehen.«




