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Wagner | Familienleben: Entgrenzt und vernetzt? | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 7, 161 Seiten

Reihe: Interdisziplinäre Dikurse

Wagner Familienleben: Entgrenzt und vernetzt?


1. Auflage 2013
ISBN: 978-3-86736-797-4
Verlag: kopaed
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

E-Book, Deutsch, Band 7, 161 Seiten

Reihe: Interdisziplinäre Dikurse

ISBN: 978-3-86736-797-4
Verlag: kopaed
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Familie gibt in vielfacher und entscheidender Hinsicht den sozialen Bezugsrahmen für das Heranwachsen und damit auch für die Medienaneignung in Kindheit und Jugend vor. Auf Seiten der Familie als soziales Gefüge sind in den letzten Jahren erhebliche Veränderungen zu beobachten: Sie ist heute ein fragiler Sozialraum mit sehr unterschiedlichen Ausprägungsformen. Alleinerziehende, neue Lebenspartner, Patchwork-Familien, die Generationen und Zwischengenerationen umfassen, multilokal lebende Familien sind nur einige Stichworte, die dabei relevant sind. Auch die Entgrenzung von Freizeit und Beruf, die Herausforderungen bei der Vereinbarkeit von Erwerbsleben und die Gestaltung des Familienlebens gehören zu den Bedingungen, die das Zusammenleben rahmen. Vor diesem Hintergrund wird das ‚doing family‘ konstanter Bestandteil des Alltags vieler Erwachsener und Heranwachsender. Als integrierter Bestandteil der Lebensvollzüge der einzelnen Familienmitglieder und des alltäglichen Gemeinschaftslebens spielen auch Medien in das ‚doing family‘ hinein, in vielfacher Funktion und mit konstruktiven ebenso wie destruktiven Anteilen. Mediale Entwicklungen stellen Familien dabei vor neue Herausforderungen: Die flächendeckende Verbreitung mobiler Endgeräte, das Web 2.0, individualisierte und interaktive Medieninhalte, neue Kommunikations- und Präsentationsräume im Netz aber auch die Konvergenz von Medieninhalten und Medienkanälen.

Die 8. Interdisziplinäre Tagung nimmt sich dieses Themas an und holt Expertise zu aktueller Forschung und Theorie aus verschiedenen issenschaftsperspektiven ein. Auf der Tagung wird der aktuelle Stand der wissenschaftlichen Auseinandersetzung zum Themenkomplex entgrenzter Lebensverhältnisse von Familien mit dem Fachpublikum diskutiert und für die Praxis in unterschiedlichen pädagogischen Feldern zugänglich gemacht.

Wagner Familienleben: Entgrenzt und vernetzt? jetzt bestellen!

Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


1;Inhaltsverzeichnis;6
1.1;Teil 1 Familie heute: Anforderungen und Bedingungen entgrenzter Lebensverhältnisse;6
1.2;Teil 2 Medienumgang und Medienerziehung in der Familie;6
1.3;Teil 3 Zielgruppe mit besonderem Unterstützungsbedarf;7
2;Familienleben: Entgrenzt oder vernetzt?!;8
2.1;Familiäres Medienhandeln im Rahmen des ‚doing family‘;8
2.2;Interdisziplinäre Perspektiven;10
2.3;Literatur;13
3;Grußworte zur Tagung „Familienleben: Entgrenzt oder vernetzt?!“;14
3.1;Bernd Schorb, Vorsitzender des JFF – Institut für Medienpädagogik und Professor (em.) für Medienpädagogik an der Universität Leipzig;14
3.2;Siegfried Schneider, Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM);18
4;Teil 1 Familie heute: Anforderungen und Bedingungen entgrenzter Lebensverhältnisse;22
4.1;Entgrenzte Arbeit(sverhältnisse);24
4.1.1;1 Einleitung;24
4.1.2;2 Der Blick zurück: fordistische Grenzziehungen;25
4.1.3;3 Zum Begriff der Entgrenzung;27
4.1.4;4 Entgrenzung von Arbeit und ihre ambivalenten Folgen;28
4.1.5;5 Ausblick;36
4.1.6;Literatur;37
4.2;Räumliche Entgrenzungen – Multilokales Familienleben;40
4.2.1;1 Einleitung;40
4.2.2;2 Das Phänomen der Multilokalität von Familie: Entstehungszusammenhänge, Formen und Verbreitung;42
4.2.3;3 Doing Multi-local Family: Alltägliche Praktiken und die Konstruktion von Gemeinsamkeit – raumübergreifend und an mehreren Orten;45
4.2.4;4 Anforderungen eines mehrörtigen Familienlebens an die Alltagsgestaltung;47
4.2.5;5 Die Rolle von Medien für die mehrörtige familiale Lebensführung;51
4.2.6;6 Fazit;53
4.2.7;Literatur;54
5;Teil 2 Medienumgang und Medienerziehung in der Familie;58
5.1;Medien und die gefo(e)rderte Familie;60
5.1.1;1 Trotz des medialen Kompetenzzugewinnes der Heranwachsenden bleibt Familie eine wichtige Größe in der medialen Aneignung;60
5.1.2;2 Die Beziehungen zwischen Medienforschung und Familien­- wissenschaften können von einer gesellschaftstheoretischen Einbettung profitieren;61
5.1.3;3 Gesellschaftliche Zugriffe auf Familien und deren Umgang damit;64
5.1.4;4 Der Bildungshype und die Moralisierung des familialen Umgangs mit Medien;65
5.1.5;5 Mediengebrauch stellt einen integralen Teil des „Doing Family“ dar;67
5.1.6;6 Fernsehen bleibt ein wichtiges Leitmedium für Familien und einzelne Familienmitglieder – dazu tragen Alltäglichkeit, flow und Serialität bei;70
5.1.7;7 Ausblick auf „hot spots“ der zukünftigen integrativen Familienmedienwissenschaft;71
5.1.8;Literatur;73
5.2;Medienwandel und Generationenunterschiede;78
5.2.1;1 Einleitung;78
5.2.2;2 Generationsspezifische Unterschiede aus Perspektive der quantitativen Nutzungsforschung;79
5.2.3;3 Generationsspezifische Ausdifferenzierungen von Nutzungsvorlieben;80
5.2.4;4 Veränderung der Erkenntnisgewinnung;83
5.2.5;5 Ausblick: „Digital Natives“ in der Schule;86
5.2.6;Literatur;87
5.3;Mediale Interaktion und Kommunikation in der Familie;88
5.3.1;1 Einleitung und Methode;88
5.3.2;2 Kommunikation in der Familie;89
5.3.3;3 Mediennutzung in der Familie;95
5.4;Muster medienerzieherischen Handelns in der Familie als Ausgangspunkte für Unterstützung;100
5.4.1;1 Fragestellungen der Studie;101
5.4.2;2 Muster medienerzieherischen Handelns;102
5.4.3;3 Elterliche Wahrnehmung von Medienerziehung und der Aufgaben, die sich ihnen dabei stellen;104
5.4.4;4 Musterbezogener medienerzieherischer Unterstützungsbedarf und Ansatzpunkte;108
5.4.5;5 Übergreifende Anforderungen an eine gelingende Unterstützung von Medienerziehung;112
5.4.6;Literatur;114
6;Teil 3 Zielgruppe mit besonderem Unterstützungsbedarf;116
6.1;Exzessive und suchtähnliche Internetnutzung in Familien;118
6.1.1;1 Einleitung;118
6.1.2;2 Exzessive Internetnutzung und die Rolle der Familie;119
6.1.3;3 Fazit;131
6.1.4;Literatur;133
6.2;Medienumgang in sozial benachteiligten Familien;136
6.2.1;1 Einleitung;136
6.2.2;2 Mediensozialisationsforschung als integrative Familienforschung – Zur Studie;137
6.2.3;3 Zur Mediennutzung der Kinder – Medien genießen große Bedeutung;139
6.2.4;4 Eltern fühlen sich bei der (Medien-)Erziehung überfordert;140
6.2.5;5 Integrative Konzepte sind nötig – Konsequenzen und Wege der Hilfe zur Selbsthilfe;143
6.2.6;Literatur;145
6.3;Medienkompetenzförderung in sozial benachteiligten Milieus;148
6.3.1;1 Unterstützungsangebote für Familien;148
6.3.2;2 Gemeinsam stark? – Workshops mit Familien;150
6.3.3;3 Einstieg in das Thema;150
6.3.4;4 Einheiten für Eltern und Kinder;151
6.3.5;5 Zusammenführung;152
6.3.6;6 Zusammenfassung der bisherigen Erfahrungen;153
6.3.7;7 Fazit und Perspektive;154
6.3.8;Literatur;155
7;Autorinnen und Autoren;156



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