Walker / Lennox / Roberts | Romana Extra Band 97 | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 97, 448 Seiten

Reihe: Romana Extra

Walker / Lennox / Roberts Romana Extra Band 97


1. Auflage 2020
ISBN: 978-3-7337-4799-2
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 97, 448 Seiten

Reihe: Romana Extra

ISBN: 978-3-7337-4799-2
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



EIN TRAUM WIRD WAHR IN GRIECHENLAND von PENNY ROBERTS
Schon lange träumt Lydia heimlich von ihrem attraktiven Boss Stefanos Papadakis. Als sie ihn wegen einer Erbschaft auf eine Reise begleitet, kommen sie einander endlich näher! Dabei weiß Lydia genau, dass der griechische Playboy zwar an Leidenschaft, aber nicht an die Liebe glaubt ...
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Kate Walker wurde zwar in Nottinghamshire in England geboren, aber ihre Familie zog nach Yorkshire, als sie 18 Monate alt war, und deshalb sah sie Yorkshire immer als ihre Heimat an. In ihrer Familie waren Bücher immer sehr wichtig, und so lasen sie und ihre vier Schwestern schon als Kind alles, was sie in die Finger bekamen. Schon bevor sie schreiben konnte, dachte sie sich Geschichten aus, und sie schrieb ihr erstes "Buch" im zarten Alter von 11 Jahren. Jeder sagte ihr, sie könne nie vom Bücher schreiben leben, und so suchte sie sich einen Beruf, bei dem sie wenigstens mit Büchern zu tun hatte: Sie wurde Bibliothekarin. Nach der Schule studierte sie in Wales Englisch und Bibliothekswissenschaften. Dort lernte sie ihren zukünftigen Mann kennen, der ebenfalls dort studierte. Nach ihrer Heirat zogen sie nach Lincolnshire, wo sie als Bibliothekarin arbeitete, bis ihr Sohn auf die Welt kam.
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1. KAPITEL

Die Aussicht über die Dächer Athens war einfach fantastisch. Lydia Jasper stand am Fenster des Penthouse im achtundzwanzigsten Stockwerk eines Wolkenkratzers und zog die Vorhänge auf, um Licht in das riesige Schlafzimmer zu lassen. Ringsum gab es keine anderen Gebäude von nennenswerter Höhe, die den Blick auf die Akropolis versperrten. Die Sonne ging gerade hinter dem Parthenon auf und tauchte die antike Tempelanlage in goldenen Glanz.

Vom Bett her hörte sie ein leises Seufzen, dann das Rascheln der Laken aus feinster ägyptischer Baumwolle.

„Stefanos …?“, erklang eine weibliche Stimme. „Wer … sind Sie?“

Lydia atmete tief durch und wandte sich dann vom Fenster ab und der Blondine zu, die inmitten besagter Laken lag und diese bei Lydias Anblick hastig bis zum Hals hochzog.

„Tut mir leid“, erklärte Lydia ungerührt, während sie die im Schlafzimmer verstreuten Kleidungsstücke der Blondine aufsammelte und ihr überreichte, „aber Stefanos ist geschäftlich leider unabkömmlich. Er bittet um Verzeihung, lässt Ihnen aber ausrichten, dass Sie herzlich eingeladen sind, in der Kantine von Abraxas Financial auf seine Kosten zu frühstücken.“

„Ich …“ Die junge Frau errötete und nahm mit gesenktem Blick ihr Kleid und ihre Unterwäsche entgegen. „Wie kann ich Stefanos erreichen?“

„Er wird Sie erreichen“, entgegnete Lydia, wohlwissend, dass er nichts dergleichen unternehmen würde. Im Berufsleben gehörten Loyalität und Zuverlässigkeit zu Stefanos Papadakis’ größten Stärken. Doch was sein Privatleben betraf, war er vor allem eines: ein unverbesserlicher Playboy.

Lydia musste es wissen. Nicht nur, weil sie seit fast fünf Jahren seine persönliche Assistentin war. Hätte sie von Anfang an gewusst, dass sie weit mehr würde organisieren müssen als nur seine Geschäftstermine, hätte sie den Job vielleicht gar nicht erst angenommen.

Allerdings war es da vermutlich bereits zu spät gewesen. Ein Blick in Stefanos’ Augen hatte genügt, und es war um Lydia geschehen gewesen – lange vor ihrem Vorstellungsgespräch bei Abraxas Financial.

Sie unterdrückte ein Seufzen, als die Erinnerungen über sie hereinbrachen. Es war nun mehr als fünf Jahre her, dass ihre Freundin sie in eine Bar mitgeschleppt hatte, um sie nach einer persönlichen und beruflichen Katastrophe auf andere Gedanken zu bringen.

Nun, das hatte in der Tat funktioniert dank des attraktiven Griechen, der sie zuerst auf einen Drink eingeladen und dann zum Tanzen aufgefordert hatte.

Lydia war eigentlich keine Frau, die beim ersten Treffen gleich mit einem Mann ins Bett ging. Doch Stefanos … Er hatte etwas an sich, das sie einfach in seinen Bann gezogen hatte. Und auch heute noch flatterte ihr Herz, wenn sie ihm gegenüberstand.

Es war ein Schock für sie gewesen, als sie sechs Monate später im Vorstandsbüro von Abraxas Financial Services ausgerechnet auf den Mann traf, der sie in jener Nacht so leidenschaftlich geliebt hatte. Und sie war nicht sicher gewesen, ob sie enttäuscht oder erleichtert darüber sein sollte, dass er sie nicht wiedererkannt zu haben schien.

Seither hatte sie nicht mehr aufhören können, an ihn zu denken.

Verliebt in den Chef – was für ein erbärmliches Klischee …

Trotz der unpassenden Gefühle, die Stefano in ihr hervorrief, verhielt sie sich jedoch nicht weniger professionell. Ganz im Gegenteil. Um sich selbst immer wieder zu beweisen, dass sie sich von ihrer albernen Verliebtheit nicht beeinflussen ließ, arbeitete sie doppelt so hart und beklagte sich auch dann nicht, wenn Stefanos’ Wünsche wieder weit über das normale Maß hinausgingen.

So wie heute.

Mit einem Seufzen schüttelte sie den Kopf und bedachte die Blondine, die gerade ihr Kleid überstreifte, mit einem halb mitleidigen Blick. Nur halb, weil ihr immerhin etwas zuteil geworden war, von dem Lydia seit Jahren lediglich träumen konnte.

Nicht, dass es ihr Wunsch war, so wie diese junge Frau hier zu enden. Als amüsanter Zeitvertreib in Stefanos’ Bett, den er am nächsten Morgen nicht schnell genug wieder loswerden konnte. Deshalb war sie damals in aller Früh, als er noch schlief, aus seinem Penthouse geschlichen. Sie hatte den Gedanken einfach nicht ertragen können, von ihm als lästige Verpflichtung empfunden zu werden.

Nein, daran hatte sie nun wirklich kein Interesse. Was nicht bedeutete, dass es ihr gefiel, als Frau praktisch unsichtbar für den großen Stefanos Papadakis zu sein. Damals hatte ihre Freundin sie zurechtgemacht, sodass sie sich im Spiegel selbst kaum wiedererkannt hatte.

„Wünschen Sie, dass ich Sie zu unserer Kantine geleite?“, fragte Lydia, als die Blondine gerade den zweiten ihrer halsbrecherisch hohen Manolo Blahniks überstreifte.

Sie schüttelte den Kopf. „Nein, danke. Kann ich mich wenigstens noch rasch frischmachen?“

„Natürlich.“ Lydia deutete in Richtung der Tür, die zum Ensuite-Badezimmer führte. „Nehmen Sie sich ruhig so viel Zeit, wie Sie brauchen. Ein Mitarbeiter wird draußen im Wohnzimmer auf Sie warten und Sie zum Ausgang begleiten.“

Sie verließ den Raum und gab dem Sicherheitsmann noch ein paar Anweisungen, ehe sie selbst in den Lift trat und zwei Stockwerke nach unten in die Vorstandsetage fuhr.

„Ist er inzwischen da?“, fragte sie Peter, ihren Assistenten, als sie ihr Büro betrat.

Er schüttelte den Kopf. „Nein, tut mir leid. Aber ich habe ein wenig herumtelefoniert. Anscheinend hält er sich noch immer im Fitnessbereich auf.“

Es war absurd, dass sie als persönliche Assistentin des Geschäftsführers selbst einen Assistenten brauchte. Doch die Dinge, die sie für Stefanos erledigte, gingen weit über die üblichen Aufgaben einer PA hinaus. Peter war für all das zuständig, was sie selbst aus Zeitmangel nicht schaffen konnte. Denn auch ihr Tag hatte nur vierundzwanzig Stunden, und die meisten von ihnen widmete sie bereits Stefanos Papadakis.

Das würde sich allerdings bald ändern.

Seufzend strich sie sich eine blonde Haarsträhne zurück hinters Ohr, die sich aus dem akkurat gebundenen Knoten gelöst hatte. „Also schön“, wandte sie sich dann an Peter, „sorgen Sie bitte dafür, dass das Meeting mit Valerian Andrimidou um zwei Stunden verlegt wird. Wenn ich jetzt gleich runtergehe, ihn mir schnappe und unter die Dusche befördere, könnten wir es schaffen. Wenn nicht, dann muss Andrimidou eben ein paar Minuten warten.“

Peter nickte und setzte sich sofort hinter seinen Schreibtisch, um die notwendigen Anrufe zu führen. Wenigstens ein Mann in meinem Leben, der nicht alles unnötig kompliziert macht, dachte Lydia.

Sie kehrte wieder zum Aufzug zurück und fuhr fünf Stockwerke nach unten, wo sich der Freizeitbereich für die Angestellten der Bank befand. Das Fitnesscenter, der Pool und der Saunabereich standen allen Mitarbeitern nach Feierabend zur Verfügung, und in den Mittagspausen wurden kostenlose Massagen angeboten. Ein wahres Paradies, sofern man über Freizeit verfügte.

Was für Lydia nicht zutraf.

Sie durchquerte den lang gestreckten Korridor, an dem zu beiden Seiten die Umkleideräume lagen, und trat dann durch die Glastür in das zu dieser Tageszeit nur schwach beleuchtete Fitnesscenter.

In der hintersten Ecke trainierte ein Mitarbeiter auf dem Laufband, doch Lydias Aufmerksamkeit richtete sich auf den Mann, der gerade, ihr den Rücken zugewandt, am Reck Klimmzüge machte.

Er trug schwarze Shorts und ein schwarzes Muskelshirt, sodass sie bei jeder Aufwärtsbewegung sehen konnte, wie sich sein eindrucksvoller Bizeps anspannte. Seine olivfarbene Haut war mit einem dünnen Schweißfilm überzogen, der im Schein der Deckenbeleuchtung schimmerte.

Lydia schluckte hart, dann strich sie glättend über ihren knielangen Bleistiftrock, straffte die Schultern und räusperte sich vernehmlich.

Er ließ sich auf die Gymnastikmatte unter dem Reck fallen und federte den Schwung mit den Knien ab. Dann drehte er sich um und schenkte Lydia ein Strahlen, das ihr Herz einen Moment lang aussetzen ließ.

„Lydia!“, rief er und kam mit energischen Schritten auf sie zu. „Ist sie weg?“

„Ich möchte Sie darüber in Kenntnis setzen, dass es nicht zu meinem Aufgabenbereich gehört, Ihre One-Night-Stands vor die Tür zu setzen“, entgegnete sie steif. „Aber um Ihre Frage zu beantworten, Stefanos: Ja, sie ist fort. Und Sie müssen sich jetzt auf der Stelle fertig machen – Andrimidou wird in weniger als anderthalb Stunden hier sein, und bis dahin müssen Sie geduscht, angezogen und gebrieft sein. Ich schlage also vor, dass Sie sich in Bewegung setzen.“

„Wenn Sie mich so freundlich bitten …“, entgegnete er mit einem leicht spöttischen Grinsen. „Dann muss ich mich jetzt leider entschuldigen – die Dusche ruft.“ Er hob eine Braue. „Es sei denn, Sie wollen mich begleiten? Ich könnte jemanden brauchen, der mir den Rücken einseift …“

Obwohl das Angebot absolut unangebracht und zudem nicht ernst gemeint war, brachte die Vorstellung Lydias Blut zum Kochen. Verflixt, es wurde wirklich Zeit, dass sie die Kündigung einreichte. Lange würde sie diese Tortur nicht mehr durchstehen.

„Es erstaunt mich zwar immer wieder, dass es noch Dinge gibt, beiden denen Sie nicht meine Hilfe benötigen“, entgegnete sie trocken und mit einer Gelassenheit, die sie bedauerlicherweise nicht empfand, „aber ich bin recht zuversichtlich, dass Duschen in diese Kategorie fällt.“

Mit diesen Worten wandte sie sich ab und ließ ihn...



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