Wallon | Liebe, so stürmisch wie das Meer | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 8, 129 Seiten

Reihe: Romantic-Kiss

Wallon Liebe, so stürmisch wie das Meer

Ein Romantic-Kiss-Roman - Band 8
1. Auflage 2014
ISBN: 978-3-95520-585-0
Verlag: dotbooks
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection

Ein Romantic-Kiss-Roman - Band 8

E-Book, Deutsch, Band 8, 129 Seiten

Reihe: Romantic-Kiss

ISBN: 978-3-95520-585-0
Verlag: dotbooks
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection



Wenn aus Wut Leidenschaft wird: der Romantic-Kiss-Romane 'Liebe, stürmisch wie das Meer' im eBook bei dotbooks. So eine Unverschämtheit! Linda schäumt vor Wut: Bei ihrer Kreuzfahrtbuchung auf der noblen MS Victoria ist etwas schief gegangen. Statt einer Einzelkabine hat man ihr ein Doppelabteil zugewiesen - und das soll sie sich nun mit einem wildfremden Mann teilen. Noch dazu mit einem von jener Sorte, die zu gut aussehen, um wahr zu sein. Eins steht für Linda fest: mit diesem Playboy Tom Corley will sie absolut nichts zu tun haben! Doch dann nimmt die Reise eine unerwartete Wendung ... Jetzt als eBook kaufen und genießen: der Romantic-Kiss-Roman 'Liebe; stürmisch wie das Meer' von Isabelle Wallon. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag.

Isabelle Wallon, geboren 1957, schreibt seit über 20 Jahren Romane in den unterschiedlichsten Genres. Bei dotbooks veröffentlichte Isabelle Wallon zahlreiche Hot-Romance- und Liebesromane wie »My Hot Cowboy«, »Liebe ist wie Sommerwind« oder »Ein Abenteurer zum Verlieben« - ihre Einzeltitel sind in verschiedenen Sammelbänden erhältlich.
Wallon Liebe, so stürmisch wie das Meer jetzt bestellen!

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Kapitel 2


Linda kam sich ein wenig hilflos und verloren im Innern des großen Schiffes vor. Deshalb atmete sie förmlich auf, als ihr ein Steward begegnete, den sie nach dem Weg zu ihrer Kabine fragen konnte. Mit einem verständnisvollen Lächeln beschrieb er ihr die Richtung und wünschte einen guten Aufenthalt an Bord.

Sie bedankte sich und setzte dann im allgemeinen Gedränge ihren Weg fort. Erleichtert atmete sie auf, als sie am Ende des schmalen Ganges endlich die Kabine mit der Zahl Dreizehn entdeckte.

Die ominöse Mrs. Corley schien noch nicht da zu sein, denn die Kabine war noch verschlossen. Linda drehte den Schlüssel, und unwillkürlich entfuhr ihr ein Ausruf des Entzückens. Das war keine Kabine, das war ein richtig großes Zimmer, in zarten Pastellfarben gehalten, mit einer Einrichtung, die jedem Luxushotel zur Ehre gereicht hätte. Hoffentlich war diese Mrs. Corley halbwegs vernünftig, dann würde diese Fahrt wohl doch kein Reinfall werden.

Sie muss bald hier sein, dachte Linda und blickte unwillkürlich zur Tür, als sie draußen Schritte vernahm. Aber es war nur ein Steward mit Lindas Koffern, wie sich Sekunden später herausstellte. Mit einem freundlichen Lächeln stellte er das schwere Gepäck ab und verzog sich dann wieder diskret. Unterdessen inspizierte Linda die beiden Fenster der Kabine. In der Tat, die Stewardess hatte wirklich nicht übertrieben. Von hier aus hatte sie einen herrlichen Blick auf das Meer und den gesamten Hafen.

Sei’s drum, dachte sie und beschloss, Optimismus an den Tag zu legen. Bestimmt würde sich diese Mrs. Corley als freundliche ältere Dame entpuppen. Angesichts des Panoramas beschloss Linda, nicht länger zu warten, sondern wieder an Deck zu gehen und sich mit Jill zu treffen. Für das Auspacken der Koffer würde sie anschließend noch genügend Zeit haben.

Froh darüber, diesen Entschluss gefasst zu haben, verließ sie ihre Kabine, verschloss die Tür hinter sich und schlenderte dann langsam in Richtung Oberdeck, in der Hoffnung, dass sie diesmal den richtigen Weg gleich auf Anhieb finden würde.

Sie war so sehr mit ihren Gedanken beschäftigt, dass sie den schwarzhaarigen Mann beinahe überrannt hätte, der plötzlich um die Ecke kam. Im letzten Augenblick konnte Linda einen Schritt zur Seite machen, sonst wäre sie unweigerlich mit ihm zusammengestoßen.

»Entschuldigen Sie«, murmelte sie hastig und schlug die Augen nieder, nachdem sie einen kurzen Blick in die markanten Gesichtszüge des Mannes geworfen hatte. Ihr Gefühl sagte ihr, dass der Fremde genau so aussah, als wenn er es auf alleinstehende junge Frauen abgesehen hätte. Ein typischer Playboy. Höchste Zeit also, sich von hier zu entfernen. Nicht zuletzt deswegen, weil der kurze, aber dafür intensive Blickkontakt zwischen ihr und ihm sie verunsichert hatte.

»Aber keine Ursache«, beeilte sich der Mann, ihr mit einem gewinnenden Lächeln zu versichern. Linda erwiderte das Lächeln nicht, sondern rauschte wortlos an ihm vorbei. Sie spürte jedoch förmlich seine Blicke im Rücken und war froh, als sie um eine Ecke biegen konnte und damit seinem Blickfeld entzogen war.

Nein, keine Abenteuer!, beschwor sie sich noch einmal. Und erst recht nicht mit gutaussehenden Männern!

***

Als sie an Deck kam, empfing sie eine kräftige Brise, die in der Zwischenzeit aufgekommen war und an ihren langen blonden Haaren zerrte. Nicht gerade das ideale Wetter für eine Reise; dachte sie, tröstete sich aber dann mit dem Gedanken, dass sich das Klima schon recht bald ändern würde. Spätestens, wenn das Schiff die Karibik erreicht hatte. Im Vergleich zu dem ewig trüben Wetter der Britischen Inseln würde das eine wahre Wohltat bedeuten.

Sie ging hinüber zur Reling, spähte nach unten zum Pier, wo gerade die Vorbereitungen getroffen wurden, damit die »MS Victoria« in See stechen konnte. Die letzten Passagiere gingen an Bord. Unwillkürlich richtete sich Lindas Blick auf eine ältere Frau, die jetzt die Gangway passierte. In ihrer Gesellschaft befand sich ein kläffender Hund.

Hoffentlich ist das nicht Mrs. Corley, dachte Linda und stöhnte bei dem Gedanken, die Kabine mit einem verzogenen Hund teilen zu müssen.

»Hallo, Linda!«, riss sie eine Stimme aus ihren Gedanken, die sie nur zu gut kannte. Sie drehte sich um und erkannte Jill, die ihr hocherfreut zuwinkte. So, als habe sie auf dem Weg zu ihrer Kabine schon etwas Höchsterfreuliches entdeckt. »Na, wie ist deine Unterkunft?«

»Kein Grund zur Klage«, erwiderte Linda achselzuckend. »Groß und geräumig, toll eingerichtet und mit einer schönen Aussicht. Diese Mrs. Corley habe ich allerdings noch nicht gesehen. Und wie ist es bei dir?«

»Ich habe fast den Eindruck, die haben meine Gedanken gelesen, Linda«, erwiderte Jill. »Die Kabine ist ein Traum. Und mein Nachbar zur Linken ist ein äußerst gutaussehender Mann …«

»… dem du natürlich liebend gern deine Kabine von innen zeigen möchtest, habe ich recht?«, vollendete Linda Jills Gedankengänge. »Überstürze bloß nichts. Lass dir lieber etwas Zeit, bis du ihn näher kennengelernt hast und …«

»Und ob ich ihn kennenlernen werde!«, behauptete Jill. »Spätestens heute Abend in der Disco. Männer wie ihn findet man immer an solchen Orten, Linda. Du kommst doch mit?«

»Ach, Jill«, winkte Linda ab. »Ich bin wirklich nicht in der Stimmung, heute Abend schon alles Mögliche zu unternehmen. Geh doch allein.«

»Nun sei doch kein Spielverderber«, bat Jill. »Es ist doch nicht für lange. Nur auf einen Drink, okay? Den Rest schaffe ich schon allein.«

»Also gut«, seufzte Linda. »Ich gehe mit – aber das ist auch alles. Bekanntschaften schließt du bitte allein, ja?«

»Das werde ich!«, antwortete Jill hocherfreut, weil es ihr doch noch gelungen war, Linda umzustimmen. »Du wirst sehen, es wird ein toller Spaß werden. Außerdem sieht der Typ von nebenan ganz danach aus, als wenn er nicht gerade arm ist …«

»Also genau deine Kragenweite«, fügte Linda hinzu und sah, wie Jill heftig nickte. Die Freundin war also schon wieder einmal auf dem besten Wege, sich Hals über Kopf in eine Affäre zu stürzen. »Na, dann drücke ich dir die Daumen …«

In diesem Moment ertönte die Schiffssirene. Die Haltetaue wurden losgeworfen, und dann setzte sich die »MS Victoria« langsam in Bewegung. Linda spürte, wie eine wachsende Aufregung von ihr Besitz ergriff. Nun war es so weit, die Reise in das Land der weißen Strände nahm ihren Anfang. Sie hoffte, dass dieser Urlaub mit dazu beitrug, sie endlich von ihren trüben Gedanken an eine unglückliche Liebe zu befreien.

Ihre Blicke schweiften über den Kai. Einige Menschen hatten sich dort versammelt, um ihren Angehörigen oder Freunden, die jetzt diese Reise antraten, noch einmal zuzuwinken.

Als das Schiff die Hafenanlagen passiert hatte und nun Kurs auf die offene See nahm, wurde der Wind, der jetzt aus Richtung Westen kam, noch eine Spur stärker. Linda fühlte, wie ihr eine Gänsehaut über den Rücken strich. Das Kleid, das sie trug, war etwas zu sommerlich für die britischen Klimaverhältnisse. Trotzdem ignorierte sie das Frösteln und blickte weiter über die Reling, hinunter zum Bug, der das aufschäumende Wasser zerteilte. Weiße Kronen tanzten auf den Wellen, die Brise nahm weiter zu. Die Küste war mittlerweile zu einem schmalen Streifen am Horizont geworden. Wenig später verschwand auch der, und der Luxusdampfer befand sich jetzt endgültig auf offener See. Mit Kurs auf die sonnige Karibik:

»Brr, langsam wird es mir aber ziemlich ungemütlich hier bei dieser Brise!«, beklagte sich Jill auf einmal. »Ich verziehe mich lieber in meine eigenen vier Wände und mache es mir da bequem. Kommst du mit, Linda?«

»Warum nicht?«, erwiderte die. »Da kann ich mir ja gleich einmal ansehen, wie du wohnst.«

***

»Na, was meinst du?«, fragte Jill wenig später, als sie die Tür zu ihrer Kabine öffnete und ihre Freundin zuerst eintreten ließ. »Schau dich in aller Ruhe um, Linda. Was hältst du übrigens von dem Bett? Gemütlich, oder?« Ihre Stimme ließ keinen Zweifel daran, wie sie das meinte.

»Es ist schon ein faszinierender Gedanke, wenn man weiß, dass ein gutaussehender Mann jenseits dieser Wand seine Kabine hat«, fuhr sie denn auch prompt in ihrer Schwärmerei fort. »Aber das muss ja nicht lange so bleiben.«

»Deine Energie möchte ich haben«, erwiderte Linda kopfschüttelnd. »Du bist doch bestimmt schon des Öfteren mit deinen überschnellen Gefühlsreaktionen auf die Nase gefallen. Reicht das denn nicht, um dich wenigstens etwas vorsichtiger werden zu lassen?«

»Man lebt nur einmal«, bekam sie daraufhin zur Antwort. »Und eine erfahrene Frau muss rechtzeitig die Weichen für ihre Zukunft stellen. Das solltest auch du berücksichtigen.«

»Mag sein«, antwortete Linda, weil sie die Ansichten ihrer Freundin nicht teilen konnte. »Aber ich bin bis jetzt ganz gut gefahren mit meinen Ansichten, und das werde ich auch weiter tun. Lass uns lieber darüber reden, wie du dir die nächsten Tage auf dem Schiff vorstellst. Schließlich wirst du ja wohl nicht die ganze Zeit über flirten wollen …«

»Natürlich nicht«, beeilte sie sich zu beteuern. »Ich habe mich sogar schon bei einer Stewardess informiert. Die ›MS Victoria‹ bietet eine ganze Menge an Freizeitmöglichkeiten. Es gibt ein Kino an Bord, einen großen Tanzsaal, eine Disco und vieles mehr. Ich denke doch, dass wir beide eine ganze Menge unternehmen können, Linda.«

»Dann sollten wir jetzt erst einmal...



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