Ward | Star Trek - Vanguard 9: Spuren des Sturms | E-Book | www.sack.de
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E-Book, Deutsch, Band 9, 90 Seiten

Reihe: Star Trek - Vanguard

Ward Star Trek - Vanguard 9: Spuren des Sturms


1. Auflage 2014
ISBN: 978-3-86425-341-6
Verlag: Cross Cult Entertainment
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 9, 90 Seiten

Reihe: Star Trek - Vanguard

ISBN: 978-3-86425-341-6
Verlag: Cross Cult Entertainment
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Die U.S.S. Enterprise und andere Raumschiffe, die an der letzten Schlacht in der Taurus-Region teilgenommen hatten, wurden zu einer entlegenen Sternenbasis zurückbeordert. Während Evakuierte der Station versorgt und die Schiffe je nach Bedarf repariert, wiederbemannt und die Lager aufgefüllt werden, erhält Captain James T. Kirk Befehl, sich bei Admiral Heihachiro Nogura zu melden, dem zweiten und letzten befehlshabenden Offizier von Sternenbasis 47. Durch Rückblicke, die mit der fortschreitenden Unterhaltung zwischen Kirk und Nogura abwechseln, wird die Rolle der Enterprise während der letzten Tage von Operation Vanguard - und der Konflikt zwischen Sternenflotte und tholianischen Streitkräften - nun aus der Sicht von Kirk und seiner Besatzung erzählt.

Dayton Ward ist Star Trek-Fan seit Anbeginn der Zeit; seiner, nicht der Zeit generell. Ward diente elf Jahre im U. S. Marine Corps. Seine professionelle Autorenkarriere begann mit Geschichten, die für jede der drei 'Star Trek: Strange New Worlds'-Anthologien ausgewählt wurden. Zusätzlich zu seinen verschiedensten Schreibprojekten mit Kevin Dilmore, ist Dayton der Autor des Star-Trek-Romans 'In the Name of Honor' und den Science Fiction-Romanen 'The Last World War' und 'The Genesis Protocol'. Er verfasste zahlreiche Kurzgeschichten, die im Magazin 'Kansas City Voices' und der Anthologie 'No Limits' aus der Reihe 'Star Trek - New Frontier' erschienen. Dayton lebt mit seiner Frau, Michi, in Kansas City.
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Kapitel 1


James Kirk liebte den Anblick seines Schiffs.

Es so zu sehen war ein seltener Luxus. Wann immer die Umstände es erlaubten, genoss Kirk die Gelegenheit, die von außen zu betrachten, jede Linie und jede Kurve des Schiffs, jede einzelne Platte der Hülle und jede Schweißnaht. Die unregelmäßigen Flüge mit dem Shuttle von oder zum Schiff boten solche Gelegenheiten, aber selbst dann hielten ihn Pflichten und enge Zeitpläne davon ab, sich derartigen Freuden zu widmen. Ein computergeneriertes Bild oder ein technischer Bauplan, selbst die Korridore und die Innenräume des Schiffs zu durchwandern hielt keinem Vergleich damit stand, die so zu sehen, wie es vorgesehen war – den Schiffskörper direkt vor den Sternen.

Kirk lächelte angesichts dieses milden Rüffels, den er sich selbst erteilte. Er lehnte an einem Geländer, das ihn von den großen, gewölbten Fenstern aus transparentem Aluminium trennte, die einen Blick in die innere Andockhalle von Sternenbasis 12 erlaubten. Von hier aus konnte er die vollständig vor sich sehen. Doch der Anblick war nicht makellos. Das Raumschiff wurde sorgfältig vor dem offenen Weltraum abgeschirmt und in seiner Anlegeposition von unsichtbaren Andockstrahlen festgehalten. Versorgungs- und Wartungspersonal in Raumanzügen und Arbeitsbienenen der Sternenflotte wuselten um es herum. Der Warp-Antrieb des Schiffs und die Hauptenergieversorgung waren abgeschaltet. Die benötigte Energie wurde durch massive Kabel herangeführt, die das Schiff mit dem operativen Zentrum für Liegeplatzkontrolle verbanden. Die Schiffshülle war beschädigt, unzählige Brandflecken und eingedellte Hüllenplatten verunzierten sie, Hinweis auf die letzte Konfrontation, unter der sie gelitten hatte. Die Mängel würden bald verschwunden sein, zusammen mit den anderen Schäden, die das Schiff in der letzten harten und verlustreichen Schlacht hatte einstecken müssen.

„Captain.“

Als Kirk sich beim Klang dieses Wortes umdrehte, sah er Commander Spock neben sich stehen. War die Szene dort draußen so fesselnd gewesen, dass Kirk nicht bemerkt hatte, wie sein Erster Offizier herangekommen war? Wie lange stand Spock überhaupt schon da? Hatte er schon mehr als nur einmal versucht, die Aufmerksamkeit seines Captains auf sich zu ziehen?

„Tut mir leid, Mister Spock.“ Kirk räusperte sich. „Sie stehen noch nicht lange hier, oder?“

Spock hatte die Hände hinter dem Rücken verschränkt und betrachtete den Captain wie üblich mit einem neutralen Gesichtsausdruck. „Drei Komma acht Sekunden seit meiner Ankunft, Sir.“

Kirk lachte leise. „Ich werde versuchen, mich zu bessern.“ Er wies über seine Schulter hinweg aus dem Fenster und zur dahinter. „Irgendwelche Neuigkeiten zum Fortschritt der Reparaturen?“

„Die Reparaturen der Angriffsschäden und die anderen Wartungen verlaufen planmäßig“, erwiderte der Vulkanier und trat neben Kirk an das Geländer. „Sowohl die als auch die und die benötigen Reparaturen, daher sind die Wartungs- und Versorgungsmannschaften der Station stark in Anspruch genommen. Wie auch immer, Mister Scott unterstützt ihre Bemühungen mit unserem eigenen Personal. Ich schätze, dass die ausstehenden Reparaturen in achtundfünfzig Komma sieben Stunden beendet sein werden.“

Kirk runzelte die Stirn. „Warum dauert das so lange? Ich hätte nicht gedacht, dass wir so viel eingesteckt haben.“ Er konnte sich an keinen Bericht seines Chefingenieurs erinnern, der die Notwendigkeit solch ausführlicher Reparaturen erwähnt hatte.

„Mister Scott will die Möglichkeiten ausnutzen, die die Station ihm bietet, um einige wichtige Komponenten des Warpantriebs und der Schildgeneratoren auszutauschen. Sie haben keine ernsthaften Schäden erlitten, aber sowohl Antrieb als auch die Verteidigungssysteme sind während der Auseinandersetzungen stark in Mitleidenschaft gezogen worden.“

„Na ja, das ist eine Art, das auszudrücken“, überlegte Kirk und rief sich die wilde Schlacht ins Gedächtnis, in der sich die erst kürzlich wiedergefunden hatte. „Ist das wirklich erst fünf Tage her? Was habe ich eigentlich die ganze Zeit über getan?“

Spock, der immer darauf vorbereitet war, Kirk eine Antwort zu geben, selbst wenn dieser gar keine brauchte, erwiderte: „Sie haben die meiste Zeit zurückgezogen in Ihrem Quartier verbracht und die Wünsche des Sternenflottenkommandos bezüglich Berichten und Vermerken zur Rolle der in der vergangenen Schlacht zu erfüllen versucht.“

„Richtig.“ Kirk lächelte wissend. „Wie konnte ich das nur vergessen?“

Spock hatte es höflich ausgedrückt. In Wahrheit hatte Kirk sich in seinem Quartier gefangen gefühlt, während er sich bemüht hatte, vollständig dem Herr zu werden, was ein gefühlt endloser Strom von administrativer Artillerie war, den Heerscharen von Flaggoffizieren, die auf der Erde im Sternenflottenhauptquartier durch die Gänge schlichen, auf ihn abfeuerten. Das Einzige, was er als noch chaotischer empfand als die letzte Schlacht der war die schiere Menge an Dingen, die von einer entnervten Sternenflotte in die Wege geleitet worden war, um die zahlreichen potenziellen Folgen dieses Zwischenfalls zu minimieren. Trotz Kirks Einmischung und der seines Schiffs und seiner Besatzung – ein im Vergleich eher kleiner Einsatz – arbeiteten die höchsten Sternenflottenränge rund um die Uhr, damit die nach wie vor brisante Situation nicht weiter eskalierte. Soweit Kirk das beurteilen konnte, war er selbst nur ein kleines Rädchen im Getriebe.

.

Es dauerte einen Augenblick, bis er begriff, dass sein Erster Offizier schweigend neben ihm stand, als warte er auf eine Antwort. „War noch etwas, Spock?“

„Ich habe Anfragen der verschiedenen Abteilungsleiter erhalten“, erwiderte der Vulkanier. „Sie möchten wissen, wann man ihnen vollen Landurlaub auf der Station gestattet.“

Kirk seufzte. Das war eine Frage, die er sich selbst schon gestellt und mehrfach an den Kommandanten der Raumstation weitergeleitet hatte. Die Antwort war immer dieselbe gewesen: „Bis wir etwas anderes erfahren, wird für keine Abteilung Landurlaub genehmigt. Nur die, die besondere Aufgaben auf der Station wahrnehmen müssen, dürfen das Schiff verlassen.“

Kirk war an Bord der Station, weil der Kommandostab der Station einen Bericht gefordert hatte. Spock war in das Computerzentrum der Station gebeten worden, wahrscheinlich um bei einer Bearbeitung des -Archivsystems zu assistieren, die vom Sternenflottenkommando angeordnet worden war. Doch als Kirk auf die Station gekommen war, hatte man ihm nur gesagt, er solle warten, bis er weitere Instruktionen bekäme. Im Augenblick hatte er keine Ahnung, mit wem er sprechen würde. Oder wann und wo das sein würde.

, nahm er an. .

Als habe er diese unangemessenen Gedanken gespürt, meldete sich Kirks Kommunikator mit einem scharfen Piepen. Er griff in die Gesäßtasche seiner Hose, zog das Gerät hervor und klappte es auf.

„Kirk hier.“

Anstelle seines Chefingenieurs Montgomery Scott oder wenigstens des Offiziers, der im Augenblick das Kommando auf der Brücke der hatte, erklang eine unbekannte weibliche Stimme.

„.“

Kirk wusste, dass die Verzögerung nicht Haysteads Fehler gewesen war. „Danke, Commander. Bitte sagen Sie Commodore DeRoché, dass ich auf dem Weg bin.“

In Wahrheit hatte er schon seit dem Moment, in dem die angedockt hatte, darauf gewartet, zum Kommandanten der Sternenbasis 12, Commodore Kwame DeRoché, zitiert zu werden. Doch erhalten hatte er den Befehl erst vor einer Stunde.

Nach einer kurzen Pause sagte Haystead: „.“

Kirk schnitt Spock eine Grimasse. Dieser schwieg. Kirk räusperte sich. „Ich verstehe....


Dayton Ward ist Star Trek-Fan seit Anbeginn der Zeit; seiner, nicht der Zeit generell. Ward diente elf Jahre im U. S. Marine Corps. Seine professionelle Autorenkarriere begann mit Geschichten, die für jede der drei "Star Trek: Strange New Worlds"-Anthologien ausgewählt wurden. Zusätzlich zu seinen verschiedensten Schreibprojekten mit Kevin Dilmore, ist Dayton der Autor des Star-Trek-Romans "In the Name of Honor" und den Science Fiction-Romanen "The Last World War" und "The Genesis Protocol". Er verfasste zahlreiche Kurzgeschichten, die im Magazin "Kansas City Voices" und der Anthologie "No Limits" aus der Reihe "Star Trek - New Frontier" erschienen. Dayton lebt mit seiner Frau, Michi, in Kansas City.



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