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E-Book

E-Book, Deutsch, 272 Seiten

Warnke Gehirn-Magie

Der Zauber unserer Gefühlswelt
1. Auflage 2023
ISBN: 978-3-95803-553-9
Verlag: Scorpio Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)

Der Zauber unserer Gefühlswelt

E-Book, Deutsch, 272 Seiten

ISBN: 978-3-95803-553-9
Verlag: Scorpio Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)



Elektromagnetische Feldkräfte halten nicht nur die Bausteine unseres Körpers zusammen, diese Kräfte bestimmen auch unsere Lebensfunktionen. Ort der Kraftübertragung ist das Vakuum. Wir und andere Organismen bestehen fast vollständig aus Vakuum. Dies bedeutet, dass das Geschehen im Vakuum für das Leben weit größere Bedeutung hat als die Materie. Wille, Glaube, Gefühl scheinen im Vakuum die Weichen zur Realitätsbildung und zur Veränderung der Materie stellen zu können, auch über den Körper hinaus. »Der Mensch als hoch entwickelte quantenphysikalische Konstruktion ist maßgeblicher Teil nicht nur der Natur, sondern auch des Universums. Unser Gehirn nimmt dabei eine Schlüsselposition ein. Daraus ergeben sich völlig neue Aspekte für das tägliche Leben, für die Gesundheit genauso wie für die Medizin.« ULRICH WARNKE

ULRICH WARNKE, geboren 1945, studierte Biologie, Physik, Geografie und Pädagogik. Als langjähriger Dozent an der Universität des Saarlandes hatte er Lehraufträge für Biomedizin, Biophysik, Umweltmedizin, Physiologische Psychologie und Psychosomatik, Präventiv-Biologie und Bionik. Er ist Gründungsmitglied der Gesellschaft für Technische Biologie und Bionik e. V. sowie ein gefragter Referent. Mit seinen Forschungen zu Quantenphilosophie, Umweltmedizin und elektromagnetischen Feldern begeistert er seit Jahren eine große Fangemeinde.
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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


(Leiter Institut Physik, Berkeley-Laboratorien, Universität Kalifornien): . (Chew, 1966)

Die Existenz


Quantenobjekte existieren so lange als reine unmessbare Wahrscheinlichkeitswellen, bis ein von außen hinzutretendes Ereignis (entsprechend der Kopenhagener Deutung heißt das: Beobachtung, Messung, Resonanz, Reflexion, Verfestigung) den Zusammenbruch (Kollabierung) der Wahrscheinlichkeitswellen auslöst.

Ein Elektron hat noch niemals ein Mensch zu Gesicht bekommen, es ist ohne »Messung« eigentlich nicht existent. Diese von Menschen aufgrund von Erfahrungen postulierte Entität ist eine im Original niemals beobachtbare Welle, die völlig unbekannte Wege bei der Ausbreitung nimmt. Erst wenn sich dieser Welle ein Widerstand entgegenstellt, was bei jedem Kontakt mit einer anderen Entität der Fall ist, eben auch bei der Messung, wird, so denkt man sich und so rechnet man auch, ein Elektron aus der Welle.

Fast analog, aber doch mit völlig anderen Größen und Folgen für uns, verhält es sich mit der bis heute vollständig rätselhaften Gravitation. Sie ist ebenfalls so lange nicht existent, bis sich ein Widerstand diesem eigenartigen Phänomen entgegenstellt. In unserem heute noch gängigen Verständnis sind das Atomkerne und andere Energiewirbel. Wir kommen darauf später noch zurück.

Auch eine kleine Wasserwelle läuft so lange geräuschlos durch das Meer, bis sich am Ufer ein Widerstand entgegenstellt, etwa ein Felsen, dann wird sie geräuschvoll und löst sich auf in Wassertropfen – es rauscht und klatscht.

Wir wissen jetzt: Eine »unbeobachtete« Quantenentität existiert niemals als Teilchen, sondern höchstens als Wahrscheinlichkeitswelle.

Die Wahrscheinlichkeit beschreibt nicht das System, sondern sie ist Eigenschaft des Systems.

Andererseits wird ein Atom, solange es beobachtet wird, seinen Quantenzustand niemals ändern (, nach dem Philosophen Zenon von Elea, 5. Jahrhundert v. Chr.).

Auch wenn das Atom angeregt wurde, kann es nur dann in einen stabilen niederenergetischen Zustand zurückkippen, wenn »keiner hinsieht«. Das ist absolut phantastisch, aber es gibt keinen Zweifel:

Versuche der Achtziger- und Neunzigerjahre haben sowohl das unglaubliche Phänomen einer Nichtlokalität von Quantenwirkungen (es wird später beschrieben), als auch die Kollabierung der Wahrscheinlichkeitswelle und Unveränderlichkeit eines Quantenzustandes bei Beobachtung immer wieder bewiesen.

Es gibt keinen Zweifel, dass diese Phänomene auch in unserem Körper stattfinden, denn wir sind, wie alle Materie und Funktionen, Quantensysteme.

Woraus bestehen wir irdischen Lebewesen?


Herkunft unserer Bausteine

Wir bestehen aus einer nicht darstellbar großen Anzahl von Elektronen. Die Elektronen in uns sind an allem beteiligt. Es gibt keinen Aufbau in unserem Körper, keine Funktion, die ohne Elektron stattfindet. Ohne jeden Zweifel, die Elektronen haben das Sagen. Sie sind es, die dem Atomkern die Möglichkeit geben, sich mit anderen Atomkernen zusammenzutun; sie sind es, die Kräfte entwickeln, um das aufzubauen, was wir mit Materie bezeichnen; sie sind es, die der Umgebung Nachrichten zukommen lassen, um Funktionen zu koordinieren.

Die Vielfalt der Verbindungen kommt allein dadurch zustande, weil die Elektronenanzahl in den Atomen verschieden ist und weil die Ausrichtung des Spins der Elektronen unterschiedlich ist.

Woher kommen die Elektronen und die Atome, die uns aufbauen?

Alle Elektronen, die heute existieren und die uns aufbauen und funktionieren lassen, sind in Bruchteilen einer Sekunde (ca. zwischen der Zeit 0 bis zur Zeit 0,1 sec) nach dem Urknall bei der Neugeburt des Kosmos entstanden. Kein Elektron ist bis heute prinzipiell dazugekommen oder verloren gegangen. Obwohl sich Elektronen gerne für eine gewisse kurze Zeit in andere Quantenteilchen verwandeln, behalten sie doch ihre Identität. Sie sind absolut unsterblich.

Allerdings wandern die Elektronen. Zuerst waren sie mehrheitlich in Wasser und Steinen, dann zunehmend in organischer Materie: in Pflanzen, Bäumen und Tieren, und in letzter Zeit sind sie mehr und mehr im Menschen. Die Investition der Elektronen in den Menschen geht natürlich auf Kosten der angestammten früheren Plätze in der Natur.

In jeder Sekunde sterben drei Menschen, aber in dieser Zeit werden doppelt so viele geboren.

Deshalb wächst die Weltbevölkerung jedes Jahr um 100 000 000 Menschen. Die Verdoppelung der gesamten Menschheit geschieht innerhalb eines Zeitraums von weniger als 50 Jahren.

Die »lebendige Biomasse«, die der Mensch zusammenbringt, beträgt 0,25 × 1012 kg. Das sind nur 0,44 Prozent der Biomasse der Tiere und nur 0,014 Prozent der gesamten Biomasse. Die gesamte Biomasse entspricht ca. 1028 Zellen. Die gesamte Menschheit entspricht 6 × 1023 Zellen. Setzen wir die beiden Zahlen ins Verhältnis, dann bleibt für den Menschen auf dieser Erde eine Größenordnung von 60 ppM (parts per Million).

Daraus sieht man: Die Sache mit der Überbevölkerung ist zwar bisher nicht sonderlich dramatisch, denn der Mensch ist trotz seiner immensen Vermehrung auf dieser Erde bisher nur ein Spurenelement, verglichen mit der übrigen organischen Masse, aber es zeichnet sich ab, dass die Elektronen des Menschen mithilfe der entwickelten Intelligenz zunehmend die Allherrschaft beanspruchen, wobei Gut und Böse für Elektronen natürlich keine Rolle spielt – offensichtlich ist jede Erfahrung prinzipiell irgendwie nützlich.

Alle Protonen und Neutronen sind 1 msec nach dem Urknall aus einer Quarkbrühe heraus als Erstarrung gebildet worden. Diese Kernteilchen sind die Bausteine heutiger Materie. Auch sie leben quasi unendlich lange.

Die Quarks und die Leptonen sind wiederum Bausteine der Kerne aller Materie. Sie sind bereits 1 psec (Picosekunde 10–12 sec) nach dem Urknall entstanden. Wir brauchen uns um Quarks nicht zu kümmern, sie werden nur durch gewaltsame Einflussnahme freigesetzt, aber normalerweise nicht in uns.

Ca. 2080 Sekunden nach der Zeit null entstanden die Wasserstoffatome, die zwar ca. 93 Prozent aller Atome des Universums darstellen, in uns aber nur die Hälfte aller Atome ausmachen. Auch Wasserstoffatome sind nahezu unsterblich: Sie existieren nach heutiger Erkenntnis ca. 1031 Jahre, eine Zahl, die unvorstellbar groß ist; zum Vergleich: unser Weltall ist ca. 1018 Sekunden alt.

Die nächsthäufigen Elemente im Universum und im Organismus sind Sauerstoff (zu 99,76 Prozent mit 8 Protonen und 8 Neutronen) und Kohlenstoff. Auch Kohlenstoff hat eine unendlich lange Lebensdauer. In der Häufigkeitsskala folgt mit Abstand Stickstoff. Außer Phosphor und Schwefel, die in Größenordnungen von 300 Atomen pro 1 Million vorliegen, sind alle anderen Elemente nur noch in Spuren verteilt.

Wir bestehen also aus Elementen des Urknalls, und sicher haben unsere Bausteine bereits mehrere Supernovae mitgemacht und waren Bausteine vieler Menschen vor uns oder Bausteine von Pflanzen, Tieren, Steinen.

Wären Elektronen und Atomkerne fähig zur umfassenden Informationsspeicherung, dann würden sie die gesamte Evolution des Universums kennen.

Die Bausteine in uns bauen uns nicht nur auf, sondern sie sind auch beteiligt an der Aufgabe, uns funktionieren zu lassen.

Was wir mit Biochemie bezeichnen, ist nichts anderes als wiederum Übertragung unterschiedlicher Kräfte mithilfe elektromagnetischer Schwingungen verschiedener Frequenzen (also verschiedener Quantenenergien), ausgehend von Elektronenansammlungen.

Bindungen zwischen 2 Teilchen besitzen, entsprechend ihrer Energie, eine sehr verschiedene Lebensdauer; Bindungsenergien von:

0,9 eV: mittlere Lebensdauer 0,1 sec

1,5 eV : mittlere Lebensdauer 1,3 Jahre

1,8 eV (Bindungen der DNA): mittlere Lebensdauer

30 000 Jahre

Wenn wir etwas fühlen, indem wir die Fingerkuppen auf den Tisch klopfen, dann empfinden wir zweifellos die Wechselwirkungen zwischen den Elektronenwolken unserer Fingerkuppen und den Elektronenwolken des Tisches. Die Elektronenwolken kommunizieren mithilfe von Photonen.

Wir fühlen also die elektromagnetischen Kraft-Wechselwirkungen der Photonen. Wir spüren den Widerstand der elektromagnetischen Bindungskräfte zwischen den Atomen und den Molekülen. Der Tisch ist fest – d.h. die Bindungen sind stärker als der Druck aufgrund meiner Molekülbindungen in meinem Finger.

Wir spüren außerdem die Wärme z.B. der Haut. Wieder sind es elektromagnetische Schwingungen, die mich das spüren lassen, was wir mit dem Begriff Wärme bezeichnen. Diesmal haben die Quanten nur eine andere...


ULRICH WARNKE, geboren 1945, studierte Biologie, Physik, Geografie und Pädagogik. Als langjähriger Dozent an der Universität des Saarlandes hatte er Lehraufträge für Biomedizin, Biophysik, Umweltmedizin, Physiologische Psychologie und Psychosomatik, Präventiv-Biologie und Bionik. Er ist Gründungsmitglied der Gesellschaft für Technische Biologie und Bionik e. V. sowie ein gefragter Referent. Mit seinen Forschungen zu Quantenphilosophie, Umweltmedizin und elektromagnetischen Feldern begeistert er seit Jahren eine große Fangemeinde.



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