E-Book, Deutsch, 428 Seiten
Washington Hashtag Smily
1. Auflage 2016
ISBN: 978-3-7412-5729-2
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Die großen Abenteuer des kleinen Smily
E-Book, Deutsch, 428 Seiten
ISBN: 978-3-7412-5729-2
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Das ganze Leben ist eine Geschichte - das findet Pit schon seit seiner Kindheit. Und so schreibt er diese Geschichten einfach auf. Das Leben bringt überall und andauernd neue Überraschungen - auch Dinge, die man sich oftmals nie vorzustellen vermag. Planen sollte man nichts - es kommt eh alles anders - so lebt Pit jeden Tag. Wichtig dabei ist nur, dass man den Glauben an Wunder und das Unbegreifliche nie verlieren sollte.
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Auf zum Mars!
Der kleine Smily aus der wunderschönen Stadt Hollywood schlenderte recht gelangweilt durch die Straßen seiner Stadt. An diesem merkwürdigen Tage wollte ihm so gar nichts gelingen und eigentlich wäre er ja nicht einmal in die Schule zu Mrs. Maikäfer gegangen, wenn ihm seine Mami nicht Beine gemacht hätte. Sie verstand es nämlich überhaupt nicht, dass jemand nur nach Lust und Laune handelte. Manchmal musste man eben einfach loslegen, egal, wie man sich fühlte. Und natürlich wusste das Smily recht genau. Doch er stellte sich mal wieder ganz gehörig stur – und als die Schule vorüber war, hatte er noch immer keinerlei Meinung zum Tag.
Selbst am Abend, als ihn die Mami nach seinen Erlebnissen fragte, zuckte er nur ungläubig und gelangweilt mit den Schultern und meinte trotzig, dass nichts Weltbewegendes geschehen sei. Diesmal gab´s nicht einmal eine Gutenacht-Geschichte, weil er einfach zu müde und zu lustlos war. Die Mami machte sich bereits Sorgen, dass irgendetwas mit ihrem kleinen Sohn nicht stimmte. Doch Smily ging es schon ganz gut – er hatte nur eben keine Lust.
Es musste so gegen Mitternacht sein, da hielt ein schwarzes Fahrzeug vor Smily´s Haus und drei dunkel gekleidete Männer stiegen aus. Sie klingelten mehrmals und die Mami wusste gar nicht, was geschehen war. Als sie öffnete, stellten sich die Drei vor und meinten, dass sie von der Raumfahrtbehörde kämen. Sie erkundigten sich nach Smily und baten die Mami, zusammen mit Smily gleich mit ihnen zu fahren. Die Mami wollte das natürlich absolut nicht, denn Smily schlief tief und fest und würde sich wohl nur unnötig aufregen. Außerdem musste er ja am nächsten Morgen wieder in die Schule und da musste er ausgeschlafen sein.
Einer der Männer sagte, dass bereits alles mit Mrs. Maikäfer abgesprochen sei und die Mami gern dort anrufen könnte. Das tat sie auch und Mrs. Maikäfer verhielt sich sehr geheimnisvoll. Sie hörte sich sehr verschlafen an, bestätigte jedoch die merkwürdige Absprache. Smily brauchte sie allerdings nicht mehr wecken. Der stand müde in der Tür und fragte, was geschehen sei. Die drei Männer grinsten ganz seltsam und baten ihn, doch einiges einzupacken und mit seiner Mami mit ihnen zu kommen. So richtig passte es ihm ja nicht, doch irgendwie spürte er ganz tief in sich wieder dieses aufregende Gefühl, endlich etwas Verrücktes zu erleben. Und so packte er mit seiner Mami eine große Reisetasche. Dann verließen sie mit den drei Männern das Haus und fuhren davon.
Die Reise dauerte endlos lange. Schließlich erreichten sie ein abgesperrtes Gelände. Sie mussten zwischen mehreren Wachposten hindurch und der Fahrer des Wagens zog eine Karte, die aussah wie eine Kreditkarte, aus seiner Jacke.
Einer der Wachposten steckte die Karte in ein kleines Gerät und gab dann ein Handzeichen, worauf sich das große Stahltor öffnete. Dahinter sah es aus wie in einer kleinen Stadt. Es war taghell, denn das Gelände wurde von dutzenden Scheinwerfern ausgeleuchtet. Fahrzeuge düsten an ihnen vorüber und viele Menschen liefen über die endlos scheinenden Wege. Smily staunte – wo konnten sie nur sein?
An einem riesigen Gebäude hielten sie schließlich an. Es öffnete sich erneut ein Tor und das Fahrzeug wurde automatisch ins Gebäude gefahren. Dort rollte es wie von Geisterhand bewegt in eine Box. Dann hieß es: Aussteigen!
Smily wusste nicht, wo sie sich befanden. Es musste jedenfalls ein sehr wichtiger Ort sein, der sehr gut bewacht werden musste. Anders konnte er sich die vielen Posten nicht erklären. Mit einem Lift gelangten sie nach oben. Dort liefen wieder so viele fremde Menschen umher und Smily kam sich ein wenig verloren vor, denn so mitten in der Nacht sehnte er sich eigentlich nur nach seinem stillen gemütlichen Bettchen. Auch die Mami schaute sich staunend um. Wo konnten sie nur sein?
Nachdem einer der Männer mit einer jungen Frau hinter einem langen Tresen gesprochen hatte, erhielt er einen Schlüssel. Den gab er der Mami und meinte, dass sie sich alle am nächsten Morgen gegen 7 Uhr an der Rezeption treffen würden. Schließlich beschrieb er noch, wie die beiden zu ihrem Zimmer kämen. Sie verabschiedeten sich und Smily hopste hinter seiner Mami der Aufzugstür entgegen.
Es war ein wirklich gemütliches Zimmer, in welchem sie die Nacht verbrachten. So ruhig und angenehm hatten sie es sich gar nicht vorgestellt.
Am nächsten Morgen warteten sie wie verabredet an der Rezeption. Ein Mann im schwarzen Anzug erschien und sagte ziemlich korrekt:
Der Angesprochene nickte und der Mann bat Smily und seine Mami, ihm zu folgen. Sie liefen durch etliche Flure an dutzenden Räumen vorüber. Allein hätten sie sich mit Sicherheit verlaufen. Vor einem Zimmer mit der Aufschrift: blieben sie stehen. Der Mann klopfte und schob dann Smily und die Mami ins Zimmer, während er sich freundlich empfahl.
Hinter einem großen Schreibtisch saß ein Mann in einem blauen Overall. Überall an den Ärmeln des Overalls konnte Smily merkwürdige Sticker entdecken. Sie zeigten die gleichen Symbole, die er draußen auf den Fluren und vor dem Gebäude gesehen hatte. Das musste das Zeichen der Weltraumbehörde sein. Aber was wollten sie von ihnen?
, rief der Mann freundlich,
Smily blieb vor Schreck der Mund offenstehen. Und seine Mami musste sich erst einmal auf einen der herumstehenden Stühle setzen. Smily konnte es einfach nicht fassen – er sollte zum Mars fliegen? War das wirklich so oder wurde er nur veralbert? Er wollte es genau wissen und fragte:
Damit verzog er sein Gesicht, sodass es aussah, als sei er misstrauisch und nicht besonders guter Laune. Doch Jack, der Commander meinte nur, dass alles mit der Schule abgesprochen sei. Es fehlte nur noch sein eigenes Einverständnis und natürlich das der Mami. Smily drehte sich zu seiner Mami um. Die wusste gar nicht, wie ihr geschah. Ihr kleiner Sohn sollte nun also zum Mars fliegen – das konnte sie nicht so einfach entscheiden. Immerhin war das ja auch sehr gefährlich und wenn etwas passierte, würde sie sich große Vorwürfe machen. Doch der Commander zerstreute all ihre Bedenken. Er meinte, dass sie sich das alles noch überlegen könnten.
In den nächsten Tagen wollte er es dann aber wirklich wissen. Er war sehr nett und verstand gut, dass dies alles sehr viel für Smily und seine Mami war. Und so erklärte er den beiden den genauen Verlauf der Mission. Smily würde einer gründlichen Ausbildung unterzogen, bei welcher er alles lernte, was zu einem Raumflug nötig sei. Dann würde man den Flug testen und schließlich würde er mit der Crew zum Raumschiff gebracht. Seine Mami würde im Städtchen der Weltraumbehörde leben und den gesamten Flug am Monitor mit verfolgen können. Sie würde überall mit dabei sein, sodass sich Smily niemals einsam und verlassen fühlte.
Das alles hörte sich sehr gut an. Und insgeheim wollte Smily all das unbedingt erleben. Doch nach außen tat er so, als benötigte er eine gewisse Bedenkzeit. Der Commander Jack lächelte jedoch so sympathisch, dass auch Smily´s Mami nicht mehr gar so viele Bedenken hatte. Die beiden begaben sich in ihr Zimmer zurück und sprachen sehr lange miteinander. Smily war ziemlich aufgeregt und wollte unbedingt mit auf den Flug. Seine Mami hingegen zögerte noch eine Weile mit ihrer Entscheidung. Sie sagte, dass sie erst einmal sehen müsse, wie die Ausbildung verlief. Wenn ihrem kleinen Sohn nichts dabei passierte, dann wäre sie vielleicht einverstanden. Darauf einigten sie sich und teilten es dem Commander schließlich mit. Der war einverstanden und die Ausbildung begann.
Smily musste so einiges ertragen und beinahe schien es, als würde er schlappmachen. Doch insgeheim sah er stets seinen mutigen Papa vor sich und wusste genau, dass er es durchhalten würde.
Die Tage vergingen und die beiden hatten sich schon so richtig gut eingelebt. Smily hatte die Crew kennengelernt. Und Jack, den verständnisvollen Commander kannte er ja schon. Zu ihm hatte Smily großes Vertrauen und Jack zeigte ihm so manche nützlichen Tricks, die im Weltraum wichtig waren.
Der Tag des Starts rückte näher – Smily und seine Mami konnten nun auch das Raumschiff begutachten. Dazu mussten sie durch etliche Tunnel laufen, bis sie schließlich in einem riesigen Raum standen, in welchem unzählige Leute an noch viel mehr Computern saßen. Überall leuchteten bunte Lichter und an der Stirnseite befand sich eine riesige Bildwand. Es war beinahe wie im Kino und als Smily...




