Weber / Flint | Honor Harrington: Der Sklavenplanet | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 16, 768 Seiten

Reihe: Honor Harrington

Weber / Flint Honor Harrington: Der Sklavenplanet

Bd. 16. Roman
1. Auflage 2011
ISBN: 978-3-8387-0970-3
Verlag: Bastei Lübbe
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Bd. 16. Roman

E-Book, Deutsch, Band 16, 768 Seiten

Reihe: Honor Harrington

ISBN: 978-3-8387-0970-3
Verlag: Bastei Lübbe
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Erewhon ist nicht gut zu sprechen auf das Sternenkönigreich von Manticore, denn die Regierung High Ridge behandelt den Bündnispartner wie einen armen Verwandten. Das alte Problem, der Sklavenplanet, ist noch immer ungelöst, und es zeichnen sich bevorstehende Übergriffe der Sklavenhändler von Masada ab. Verzweifelt versucht Königin Elizabeth, die Situation zu entschärfen, und schickt Captain Zilwicki und ihre Nichte nach Erewhon. Dort angelangt, bekommen die beiden es mit Victor Cachat zu tun, einem Top-Agenten der Republik Haven, und entdecken überdies, dass die Delegation der Solaren Liga in dunkle Machenschaften verstrickt ist. Zu allem Überfluss treten nicht nur die Fanatiker von Masada auf den Plan, sondern auch noch der Audubon Ballroom - angeführt von dem skrupellosen Ex-Sklaven Jeremy X. Auftakt der Reihe über das 'Honorverse' - das Honor-Harrington-Universum

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" (S. 520-521)


»Dass das ein Haufen Fanatiker ist? Das sagen Sie mir?« Unsar Diem kreischte beinahe. Er riss den Kopf herum zu dem Mann, der auf der Brücke der Felicia III nicht weit entfernt von ihm stand. »Er wird es tun, Lassiter! Machen Sie sich bloß nichts vor!« Der Manpower-Generaldirektor des Congo-Systems, dessen Bild auf dem Display dargestellt wurde, sah den Mann an, auf den Diem wies. Dann blickte er beinahe genauso schnell wieder weg.

Das Bild ähnelte den Holofotos von Abraham Templeton so weit, wie die Verbände es erkennbar ließen, nur war das Gesicht des Masadaners zu einer Fratze der wilden Drohung verzerrt. Lassiter hatte überhaupt keine Schwierigkeiten, sich vorzustellen, dass der Irrsinnige bereit war, ein Schiff mit Tausenden an Bord zu sprengen.

»Und falls Ihnen das noch nicht genügt«, fuhr Diem höhnisch fort, »dann sehen Sie sich den Manty-Kreuzer doch einmal genau an. Die Gauntlet ist das, Sie ... Sie ...« Knapp verbiss er sich den Schimpfnamen. So wütend und verängstigt Diem war, den obersten Vertreter von Manpower Unlimited im Congo-System wollte er nicht verärgern. Kamal Lassiter stand in dem Ruf, dass er sich in seinen Entscheidungen gern von kleinlichen persönlichen Abneigungen beeinflussen ließ.

Doch der Name des Schiffes gab offenbar den Ausschlag. Lassiter schluckte, und Diem sah ihn wegblicken - vermutlich auf einen anderen Bildschirm im Signalraum der Zentrale auf Congo. Ein taktisches Display, das dem Generaldirektor sämtliche Schiffe im Congo-System zeigte. »Ist ... äh ...?« »Ja«, unterbrach ihn Diem. »Er hat das Kommando noch immer. Captain Michael Oversteegen. Sie erinnern sich vielleicht, dass er einen gewissen Ruf genießt. Und falls Sie sich fragen, ob dieser Ruf übertrieben wäre, so kann ich Ihnen aus persönlicher Erfahrung versichern, dass dem nicht so ist.

Vor nicht ganz zwanzig Stunden hat er über genau dieses Com mit mir gesprochen und zugesichert, dass er Manpower zur Verantwortung zieht, sollte der Prinzessin etwas geschehen. Er klang, gelinde gesagt, nicht sehr freundlich. Übrigens hat er mich noch einmal eigens darauf hingewiesen, dass der Eridanus-Erlass rein kommerzielle Betriebe auf Planeten in Privatbesitz nicht umfasse.« Diem trat der Schweiß auf die Stirn, während er darauf wartete, dass Lassiter endlich seine Entscheidung fällte. Dieser Schweiß zumindest war aufrichtig, mochte sonst auch so gut wie alles gefälscht sein. Der Grund für sein Schwitzen war echt - und Diem stand wirklich am Rande der Panik -, denn allenfalls in technischer Hinsicht handelte es sich um eine ›Fälschung‹. Tatsächlich konnte man sogar sagen, dass die Realität, die verschleiert wurde, noch schlimmer war als die Illusion."



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