E-Book, Deutsch, 256 Seiten
Weiss / Schnell / Ates Zwischen den Generationen
2014
ISBN: 978-3-658-03123-7
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Transmissionsprozesse in Familien mit Migrationshintergrund
E-Book, Deutsch, 256 Seiten
ISBN: 978-3-658-03123-7
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Dieser Band rückt innerfamiliäre Transmissionsprozesse in Familien mit Migrationshintergrund in den Mittelpunkt. Die Beiträge untersuchen innerfamiliäre Weitergabe in den Bereichen Sprache, Bildung und Mobilität, Heirat und Kontakte bis hin zu Werte, Tradition und Religion. Wandel und Kontinuität zwischen den Generationen nehmen dabei eine Schlüsselstellung ein. Die hier präsentierten Forschungen zeigen in einer ausgewogenen Verbindung von quantitativen und qualitativen Fallstudien, wie intergenerationale Dynamiken die Konturen der Lebenswege und Erfahrungen der Nachfolgegenerationen von MigrantInnen bestimmen und die individuellen Lebensverhältnisse und Chancen außerhalb des Elternhauses beeinflussen. Sie ermöglichen es darüber hinaus, Langzeit-Effekte der Einwanderung in der Aufnahmegesellschaft aufzudecken und theoretische Überlegungen zum Integrationsverlauf zu überdenken.
Hilde Weiss ist Professorin am Institut für Soziologie der Universität Wien.Philipp Schnell ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Stadt- und Regionalforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.Gülay Ate? ist Nachwuchswissenschaftlerin am Institut für Soziologie der Universität Wien.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Inhalt;5
2;Einleitung: „Wie die Eltern, so die Kinder?“ Zur Bedeutung familiärer Transmission im gesellschaftlichen Integrationsprozess;7
2.1;1. Warum Familie und Generationen?;7
2.2;2. Die Beiträge in diesem Band;9
2.3;3. Ausblick;17
2.4;Literatur;19
3;I Sprache, Werte, Religion: Ethnische Identitäten im Mainstream;21
3.1;Eine Sprache und ein Pass als Erbe: Mehrsprachigkeit bei Enkelkindern von ImmigrantInnen in der Schweiz;22
3.1.1;1. Einleitung;22
3.1.2;2. Forschungsstand, Hypothesen und Methodik;24
3.1.2.1;2.1 Forschungsstand und Hypothesen;24
3.1.2.2;2.2 Methodik;26
3.1.3;3. Ergebnisse und Interpretation der Daten;27
3.1.3.1;3.1 Herkunftssprachliche Kenntnisse und Sprachgebrauch der dritten Generation;27
3.1.3.2;3.2 Einflussfaktoren auf den Gebrauch der Herkunftssprache;29
3.1.3.2.1;3.2.1 Familienbezogene Faktoren;29
3.1.3.2.2;3.2.2 Familienexterne Faktoren;34
3.1.3.2.3;3.2.3 Der Einfluss der Schule und des institutionellen Diskurses;37
3.1.3.2.4;3.2.4 Der Einfluss des lokalen sprachlichen Umfelds;38
3.1.3.3;3.3 Bedeutung von Herkunftssprache und Mehrsprachigkeit für die dritte Generation;40
3.1.3.3.1;3.3.1 Affektive, symbolische Bedeutung der Herkunftssprache;41
3.1.3.3.2;3.3.2 Identitäre Funktionen der Herkunftssprache;42
3.1.4;4. Synthese;43
3.1.5;Literatur;45
3.2;Intergenerationale Werteähnlichkeit, Distanz zu gesellschaftlichen Mainstream-Werten und subjektives Wohlbefinden von MigrantInnen;47
3.2.1;1. Einleitung;47
3.2.2;2. Der Forschungsstand zur intergenerationalen Werteähnlichkeit;48
3.2.3;3. Migrationshintergrund/Minderheitenstatus und intergenerationale Werteähnlichkeit;49
3.2.4;4. Intergenerationale Werteähnlichkeit und subjektives Wohlbefinden;50
3.2.5;5. Gesellschaftliche Mainstream-Werte und subjektives Wohlbefinden;52
3.2.6;6. Das Bildungsniveau der Eltern als Kontrollvariable;53
3.2.7;7. Deutschland und Israel als Untersuchungskontexte;54
3.2.8;8. Untersuchungsdesign;55
3.2.8.1;8.1 Datenbasis;55
3.2.8.2;8.2 Messinstrumente;56
3.2.9;9. Ergebnisse;58
3.2.10;10. Zusammenfassung und Diskussion;62
3.2.11;Literatur;66
3.3;Der Wandel religiöser Glaubensgrundsätze in muslimischen Familien – Säkularisierungstendenzen bei der 2. Generation?;68
3.3.1;1. Einleitung: Religion im Migrationskontext;68
3.3.2;2. Stichprobe und Forschungsdesign;70
3.3.3;3. Religiosität im Generationenwandel;71
3.3.3.1;3.1 Konzept und Operationalisierung;71
3.3.3.2;3.2 Beschreibung und Intensität des Wandels „religiöser Grundsätze“;71
3.3.4;4. Hintergründe und Hypothesen zum religiösen Wandel;75
3.3.5;5. Diskriminierung, religiöse Identifikation und Zugehörigkeit;83
3.3.6;6. Diskussion der Ergebnisse;88
3.3.7;Literatur;89
3.3.8;Anhang;91
3.4;Religiöse Praktiken bei muslimischen Familien: Kontinuität und Wandel in Österreich;92
3.4.1;1. Einleitung;92
3.4.2;2. Sozialisationstheoretische Vorüberlegung im Kontext von Religion und Migration;93
3.4.3;3. Forschungsfragen;96
3.4.4;4. Kontinuität und Wandel innerhalb der Familie;98
3.4.4.1;4.1 Religiöse Selbsteinstufung;98
3.4.4.2;4.2 Religiöse Praktiken: Beten und Moscheebesuche;99
3.4.4.3;4.3 Rituelle Dimension bei Eltern und Kind;101
3.4.5;5. Faktoren der intergenerationellen Weitergabe von religiöse Praktiken;102
3.4.6;6. Ergebnisse;104
3.4.7;7. Lineare Weitergabe versus gelebte Praxis;106
3.4.8;Literatur;108
3.5;Transmission von Partnerpräferenzen bei muslimischen Familien in Österreich;110
3.5.1;1. Einleitung;110
3.5.2;2. Eltern und Freunde als entscheidende Instanzen im Transmissionsprozess von Partnerpräferenzen;112
3.5.2.1;2.1 Vertikale Transmission: Eltern und die Herkunftsfamilie;113
3.5.2.2;2.2 Horizontale Transmission: Freundschaftsnetzwerke;114
3.5.3;3. Muslime in Österreich;115
3.5.4;4. Datenbasis und Operationalisierung;116
3.5.5;5. Ergebnisse: Zwischen Kontinuität und Wandel;120
3.5.6;6. Diskussion und Resümee;127
3.5.7;Literatur;129
4;II Projekt Migration: Statusgewinn, Überwindung von Armut oder Stagnation?;132
4.1;Die intergenerationale Weitergabe von Armut bei MigrantInnen zweiter Generation;133
4.1.1;Einleitung;133
4.1.2;1. Armut und deren intergenerationale Weitergabe;135
4.1.3;2. Die intergenerationale Weitergabe von Armut in der Migrationssituation;140
4.1.4;3. Datensatz und Operationalisierung;143
4.1.5;4. Deskriptive Analysen;145
4.1.6;5. Multivariate Analysen;149
4.1.7;Zusammenfassung und Fazit;155
4.1.8;Literatur;157
4.2;„Sie wollten nur das Beste für uns!“ Intergenerationale Transmissionsprozesse in Migrationsfamilien mit Trennungserfahrungen von Eltern und Kindern;163
4.2.1;1. Einleitung;163
4.2.2;2. Intergenerationale Transmission in Migrationsfamilien;165
4.2.3;3. Transmissionsprozesse in Trennungssituationen von Eltern und Kindern;169
4.2.4;4. Trennungssituation A: Kinder bleiben im Herkunftsland Migrations- und Familiengeschichte der Familie Carlos;171
4.2.5;5. Trennungssituation B: Kinder werden ins Herkunftsland geschickt;177
4.2.6;6. Ambivalenz von Trennungssituationen;183
4.2.7;7. Fazit und Schlussfolgerungen;184
4.2.8;Literatur;185
4.2.9;Anhang;187
5;III Familienbeziehungen und Kommunikation: Brüche und Kontinuitäten zwischen den Generationen;189
5.1;Transmission und Wandel in mehrgenerationalen Migrationsfamilien;190
5.1.1;1. Einleitung;190
5.1.1.1;1.1 Die Problemstellung;190
5.1.1.2;1.2 Die Methode – warum Biographieforschung?;192
5.1.2;2. Geschlechtsspezifische Differenzen bei den Nachkommen von GastarbeiterInnenfamilien in Deutschland;195
5.1.3;3. Das Phänomen scheinbarer Re-Traditionalisierung junger Frauen in der dritten Generation und die Wahl potentieller Heiratspartner ausdem Herkunftsland der Großeltern;199
5.1.4;4. Schlussbemerkungen: Re-Traditionalisierung oder Trans-Nationalisierung in der dritten Generation?;208
5.1.5;Literatur;209
5.2;Die Bedeutung islamisch-religiöser Alltagspraktiken für weibliche Bildungsverläufe – ein Dreigenerationenvergleich;212
5.2.1;1. Einleitung;212
5.2.2;2. Theoretischer Rahmen und Forschungsstand;213
5.2.3;3. Kurzporträts zum Migrationskontext der Familie Bayram;219
5.2.4;4. Biografische und intergenerationale Rekonstruktionen;221
5.2.4.1;4.1 Berivan Bayram1te: Die Nachholende – Religion als Möglichkeitsraum für Bildungsprozesse;221
5.2.4.1.1;4.1.1 Der formale Bildungsweg;221
5.2.4.1.2;4.1.2 Die religiöse Entwicklung;221
5.2.4.2;4.2 Berrin Bayram2te: Die Bildungsaufsteigerin – Religion als Distinktionsmerkmal;223
5.2.4.2.1;4.2.1 Der formale Bildungsweg;223
5.2.4.2.2;4.2.2 Die religiöse Entwicklung;226
5.2.4.3;4.3 Betül Bayram3te: Die religiös Vorbildliche – Religion als Abgrenzungsmittel;228
5.2.4.3.1;4.3.1 Der formale Bildungsweg;228
5.2.4.3.2;4.3.2 Die religiöse Entwicklung;229
5.2.5;5. Schlussfolgerungen;231
5.2.6;Literatur;234
5.3;Die Eigenlogik traditionaler Sozialbeziehungen und ihre Folgen für intergenerationale Transmissionsprozesse;237
5.3.1;1. Einleitung;237
5.3.2;2. Diskussion der Idealtypen von Sozialbeziehungen;238
5.3.2.1;2.1 Rollenförmige und funktional diffuse Sozialbeziehungen;238
5.3.2.2;2.2 Traditionale oder „positionale“ Sozialbeziehungen;241
5.3.3;3. Fallbeispiele;245
5.3.3.1;3.1 Frau Abbouda;245
5.3.3.2;3.2 Herr Melek;247
5.3.4;4. Zusammenfassung und Diskussion: Die Bedeutung des Konzeptes positionaler Sozialbeziehungen für das Verständnis intergenerationalerTransmissionsprozesse;251
5.3.5;Literatur;253
6;Autorenverzeichnis;255




