West | Bestsellerautorin: Annie West | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 496 Seiten

Reihe: eBundle

West Bestsellerautorin: Annie West

eBundle
1. Auflage 2015
ISBN: 978-3-7337-8836-0
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

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E-Book, Deutsch, 496 Seiten

Reihe: eBundle

ISBN: 978-3-7337-8836-0
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



KOMM MIT MIR NACH KRETA
Als Sophie hört, was Costas Paladimis zutiefst bedrückt, gibt es für sie keine Frage: Sie wird mit ihm nach Kreta fliegen! Denn nur sie kann seine kleine Tochter, die an Leukämie erkrankt ist, retten. In seiner weißen Villa findet Sophie in Costas' Armen das große Glück - und Eleni wird wieder gesund! Schon glaubt sie an die Erfüllung all ihrer Wünsche, aber dann gefährdet Costas grenzenlose Eifersucht ihre junge Liebe ...
TAUSENDUNDEINE NACHT MIT DIR
Scheich Rafiq befreit Belle aus den Händen ihrer Entführer und bringt sie in seinem märchenhaften Palast in Sicherheit. Auf den ersten Blick ist die schöne Archäologin fasziniert von dem attraktiven Herrscher des exotischen Inselreichs, kann sich seiner erotischen Ausstrahlung nicht entziehen. Doch so sehr es zwischen ihr und Rafiq knistert, auf eine romantische Liebeserklärung wartet die heiß verliebte Belle vergebens. Stattdessen verlangt Rafiq plötzlich, dass sie ihn heiratet. Eine reine Vernunftehe, weil die Sitten seines Landes es so verlangen ...
IM BANN DER GEFÜHLE
Wie ein Blitz trifft Alessandro Mattani die Erkenntnis auf dem Maskenball: Die hübsche Brünette dort - er kennt sie! Er weiß genau, wie ihre Küsse schmecken, wie ihr seidiges Haar duftet, wie zärtlich sie sein kann ... Irgendwann früher muss es gewesen sein, vor dem schrecklichen Unfall, der jede andere Erinnerung in ihm auslöschte. Nur mit Mühe kann er sein Verlangen bezähmen. Doch als er seine Maske abnimmt und Carys Wells anspricht, entdeckt er in ihren Blicken nicht etwa den Zauber geteilter süßer Erinnerungen. Sondern Wut und Angst - warum? Was hat er ihr bloß getan?



Annie verbrachte ihre prägenden Jahre an der Küste von Australien und wuchs in einer nach Büchern verrückten Familie auf. Eine ihrer frühesten Kindheitserinnerungen besteht darin, nach einem Mittagsabenteuer im bewaldeten Hinterhof schläfrig ins Bett gekuschelt ihrem Vater zu lauschen, wie er The Wind in the Willows vorlas. So bald sie lesen konnte, entdeckte sie die Welt der Romane für sich. Sie verschlang Abenteuerromane und bestaunte die Märchen Illustrationen. In ihren Gedanken, war sie eine der tanzenden Prinzessinen, Rapunzel, eine schlafende Schönheit und natürlich Cinderella. Ausflüge in die Bücherei wurden zu einem regelmäßigen Vergnügen, bei dem sie ferne Welten entdecken und sich in tagträumen verlieren konnte, in denen sie die Heldin in einer der Geschichten spielt. Durch ihre Familie wurde Annie nicht nur ermutigt eine Leidenschaft für Bücher zu entwickeln, sondern sie brachten ihr auch bei das Reisen und den australischen Busch zu lieben. Oft schaffte sie es alle drei Dinge zu kombinieren. Auf ihren Wanderungen und beim Zelten hatte sie immer einen Roman mit im Gepäck. Schon früh wurde sie verrückt nach Liebesromanen. In ihrer Jugend verbrachte sie viele lange Nachmittage damit mit ihrem besten Freund Tennis zu spielen. Zwischen den schier endlosen Sätzen auf kochend heißem Kies, wankten sie zu dem Haus ihres Freundes, um sich wieder zu erholen. Dieses Haus war vollgestopft mit Büchern. Alle mit der markanten Rose auf dem Cover. So geschah es, dass Annie Liebesromane für sich entdeckte und seitdem nicht mehr davon loskam. Glücklicherweise fand sie ihren eigenen romantischen Helden, während sie auf der Universität studierte. Trotz dieser schönen Ablenkung vollendete sie ihr Studium mit Auszeichnung. Außerdem hatte sie weiterhin das Glück viel reisen zu können. Als Rucksacktourist durchstreifte sie Ägypten und Griechenland, trampte durch Neuseeland, bestaunte Sehenswürdigkeiten in Europa und lebte eine Zeit lang in Deutschland. Annie verließ die Universität ohne konkreten Karriereplan in der Tasche zu haben und nahm eine Stelle im öffentlichen Dienst an. Die beste Vorbereitung für einen Autor! In ihrem ersten dauerhaften Job, verbrachte sie sechs Wochen damit den Regierungs Beschaffungsleitfaden Korrektur zu lesen. Jedes. Einzelne. Wort. Davon. Den Text eines Romans zu kontrollieren macht eindeutig mehr Spaß. Für mehrere Jahre schrieb, berichtigte, änderte und verbesserte Annie Regierungspläne, Kabinettentwürfe und Berichte für das ...

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1. KAPITEL

Costas stellte den Motor ab und betrachtete das Haus. Es war ein moderner Bungalow in einem Vorort von Sydney, ein schlichter massiver Bau, der jedoch allem Anschein nach in letzter Zeit vernachlässigt worden war. Postwurfsendungen quollen aus dem Briefkasten, und der Rasen hätte dringend gemäht werden müssen.

Stirnrunzelnd stieg Costas aus dem Auto. Obgleich der nicht geleerte Briefkasten vom Gegenteil zeugte, war er sicher, dass sie zu Hause war. Wenigstens war sie es gewesen, bevor er vor knapp dreißig Stunden Athen verlassen hatte. Sie nicht anzutreffen wäre eine Katastrophe, und Costas schob jeden Gedanken daran beiseite. Es stand zu viel auf dem Spiel, diese Reise durfte kein Misserfolg werden. Es war seine letzte Chance.

Er streckte sich und versuchte, seine verkrampften Schultermuskeln zu lockern. Wie immer war er erster Klasse geflogen, hatte aber dennoch nicht schlafen können. Die ständige Anspannung, unter der er nun schon so lange litt, war nicht für einen Moment von ihm gewichen. Seit drei Tagen hatte er nicht geschlafen und so gut wie nichts gegessen. Und bevor er von dieser Frau nicht bekam, was er wollte, würde er sich auch keine Ruhe gönnen – weder sich selbst noch ihr.

Es dauerte nur wenige Sekunden, die Straße zu überqueren, das niedrige Gartentor zu öffnen und den Zementweg zum Haus entlangzugehen. Costas klingelte und blickte missfällig über die kleine verkommene Terrasse hin zu den Spinnweben in den Ecken des vorderen Fensters. Offenbar war sie keine gute Hausfrau. Und das überraschte ihn gar nicht.

Gereizt klingelte er noch einmal. Wie konnte sie nur so selbstsüchtig sein? Aber jetzt würde er ihr zeigen, dass sich ein Costas Palamidis nicht abschütteln ließ.

Costas postierte den Finger auf dem Klingelknopf. Das unaufhörliche Läuten hallte durchs Haus. Gut! Diesen Lärm konnte niemand lange aushalten. Das würde sie in Bewegung bringen.

Trotzdem musste sich Costas noch etliche Zeit gedulden, bevor er drinnen eine Tür zuschlagen hörte. Dann fingerte jemand ungeschickt am Türschloss herum. Seine Anspannung stieg. Jetzt konnte sie ihm nicht mehr ausweichen. Und wenn sie sich erst einmal gegenüberstanden, würde ihr gar nichts anderes übrig bleiben als das zu tun, weshalb er gekommen war. Costas dachte daran, wie oft er bei ihr angerufen und dringend um einen Rückruf gebeten hatte. Nicht ein einziges Mal hatte sie sich gemeldet. Er atmete tief durch. Es würde ihm seine ganze Selbstbeherrschung abverlangen, sein Anliegen noch mit Freundlichkeit vorzubringen. In Anbetracht ihrer Missachtung war er allerdings eher in der Stimmung, auf alle Nettigkeiten zu verzichten und ihr stattdessen ummissverständlich zu drohen.

Endlich wurde die Tür geöffnet, und Costas erstarrte. Sein Blick fiel auf eine junge Frau, eindeutig nicht diejenige, die er suchte, aber … du lieber Himmel! Das Herz schlug ihm bis zum Hals, Schweiß trat ihm auf die Stirn, und er fühlte ein unangenehmes Kribbeln im Nacken. Costas glaubte das Gespenst seiner vor wenigen Monaten verstorbenen Frau zu sehen.

Die Frau besaß dieselben klassisch schönen Gesichtszüge, dieselben großen Augen, die schmale Nase, den schlanken Hals … Ein, zwei Sekunden lang erlag er der Sinnestäuschung, dann meldete sich sein gesunder Menschenverstand. Diese Frau war ein Mensch von Fleisch und Blut, kein Gespenst, das ihn aus der Vergangenheit heimsuchte.

Und jetzt nahm er auch die feinen Unterschiede wahr: Fotini hatte dunkle Augen gehabt, diese hier schimmerten goldbraun. Costas sah den volleren Mund, dessen Lippen einen perfekt geschwungenen Bogen bildeten. Sein Blick fiel auf ihr zerzaustes schwarzes Haar mit dem kastanienbraunen Schimmer, die zerknitterte Bluse und den verrutschten schwarzen Rock. Zweifellos hatte die Frau gestern Abend ausschweifend das Ende der Woche gefeiert und war wohl noch in ihrer Berufsbekleidung zusammengebrochen. Er registrierte abschätzig ihr blasses Gesicht, die dunklen Schatten unter den Augen, die ihn ausdruckslos anstarrten und fragte sich, ob bei ihren Exzessen nur Alkohol floss oder auch andere Drogen eine Rolle spielten.

Doch was kümmerte ihn das? Ihr Anblick irritierte ihn, weil er zu viele Erinnerungen wachrief, aber Costas hatte keine Zeit, sich damit zu beschäftigen. Ihn interessierte nur die Frau, derentwegen er um die halbe Welt gereist war.

„Ich suche Christina Liakos“, sagte er.

Sie sah ihn benommen an.

War sie nüchtern genug, um ihn zu verstehen? „Ich suche Christina Liakos“, wiederholte er auf Griechisch und bemerkte, wie die junge Frau sich Halt suchend an den Türrahmen klammerte, sodass ihre Fingerknöchel weiß hervortraten. „Ich bin gekommen, um mit Christina Liakos zu sprechen“, versuchte er es noch einmal auf Englisch. „Bitte sagen Sie ihr, dass sie Besuch hat.“

Anscheinend wollte sie etwas erwidern, doch die junge Frau brachte kein Wort heraus. Sie schluckte krampfhaft. Ihre Augen wirkten unnatürlich groß. „Oh nein!“, flüsterte sie schließlich. Und im nächsten Moment wandte sie sich um und verschwand im Haus.

Ohne zu zögern ging Costas hinein und schloss die Tür hinter sich. Die Hand vor den Mund gepresst, taumelte die junge Frau in ein Zimmer am Ende des Flurs. Offensichtlich hatte sie es am vergangenen Abend stark übertrieben und litt nun unter den Folgen.

Erneut hatte Costas ein entsetzliches Déjà-vu, ausgelöst durch die erschreckende Ähnlichkeit mit Fotini. Aber mit einem oberflächlichen Partygirl, das sich Exzessen hingab und seinen Körper zugrunde richtete, konnte er kein Mitleid empfinden.

Costas sah sich suchend um. Aber er spürte, dass außer ihm und der jungen Frau niemand hier war. Es dauerte nur wenige Minuten, bis er das Haus abgesucht hatte. Es war sauber und gemütlich eingerichtet. In Wohnzimmer und Küche allerdings sah es wie auf einem Schlachtfeld aus. Überall standen Flaschen, Gläser und Teller mit Essensresten. Auf der Arbeitsfläche warteten Stapel schmutziger Teller auf den Abwasch. In der Spüle standen dicht gedrängt Gläser. Kanapees und Salate waren nicht weggeräumt worden und verdarben in der Hitze.

Das muss ja eine tolle Party gewesen sein, dachte Costas gereizt. Aber wo war Christina Liakos? Er musste sie unbedingt finden, in ihrer Hand lag seine Zukunft.

Costas fand die junge Frau im Badezimmer, wo sie noch immer mit den Folgen ihrer Übelkeit kämpfte. Bei ihrem Anblick blieb er wie angewurzelt stehen. Nicht etwa aus Taktgefühl, weil er sie in einer Situation beobachtete, in der sie vielleicht lieber allein wäre. Nein, es war der Anblick ihres Pos und ihrer langen wohlgeformten Beine, der ihn erstarren ließ. In dem engen schwarzen Rock und der hauchdünnen schwarzen Strumpfhose sah beides unwiderstehlich aus.

Lächerlich!, sagte sich Costas. Niemand konnte sexy sein, während er sich übergab. Nicht einmal eine so schöne Frau wie diese.

Die Übelkeit ließ nach, doch Sophie zitterte so heftig, dass sie sich kaum aufrecht halten konnte. Ihr Kopf fühlte sich an, als hätte jemand einen eisernen Ring um ihn gespannt.

„Hier.“

Sie öffnete mühsam die Augen und nahm undeutlich den nassen Waschlappen wahr, den der Fremde ihr entgegenhielt. Dann sah sie seine Hand. Eine große, kräftige, tief gebräunte Hand und erkannte gleichzeitig den Ärmel eines teuren Anzugs, unter dem eine schneeweiße Manschette mit eleganten goldenen Manschettenknöpfen leuchtete. „Ich … kann nicht“, flüsterte Sophie. Sie hatte nicht die Kraft, nach dem Waschlappen zu greifen.

Der Mann hinter ihr sagte etwas auf Griechisch, was Sophie nicht verstand, aber es klang wie ein Fluchen. Dann legte er ihr den Arm um die Taille, zog sie an sich und wischte ihr mit dem nassen Waschlappen über Stirn, Wangen und Mund.

Sie erinnerte sich, wie sie die Tür aufgemacht und in ein grimmiges Gesicht gesehen hatte, in Augen, die ihr dunkler als die schwärzeste Nacht vorkamen. Und die eine Mischung aus mühsamer Höflichkeit und kaum zu beherrschender Wut und Feindseligkeit ausstrahlten. Aber am meisten hatte sie seine überwältigende Männlichkeit beeindruckt.

Keine Frau würde einen Mann wie ihn vergessen – ein arroganter Macho, aber dabei sündhaft sexy.

Von Müdigkeit überwältigt, ließ Sophie den Kopf an seine Brust sinken. Sobald er weg ist, gehe ich zurück ins Bett, dachte sie matt.

„Ich habe gefragt, was Sie genommen haben! Sagen Sie es mir!“

Langsam wurde ihr bewusst, dass er mit ihr sprach. „Was sagen?“ Allmählich wurde die Übelkeit besser, und Sophie begann, sich fast wieder wie ein Mensch zu fühlen, nur war alles so verschwommen.

„Haben Sie Drogen genommen? Oder Tabletten?“

Tabletten. Ja, sie hatte zwei Tabletten genommen. Oder waren es drei gewesen? Sophie nickte. „Schlaftabletten.“

Erneut hörte Sophie, wie der Fremde seinem Ärger auf Griechisch Luft machte. Dieser Mann hatte wirklich ein aufbrausendes Wesen.

„Können Sie allein stehen?“

„Natürlich.“ Aber als er sie losließ, musste sie sich am Waschbecken festhalten, um nicht hinzufallen. Erleichtert spürte sie, dass er ein paar Schritte von ihr wegging. In ein paar Minuten würde sie wieder zu Kräften gekommen sein, und dann würde sie ihn bitten zu gehen. Sie war dankbar für seine Hilfe, aber sie wollte, dass der Fremde endlich das Haus verließ.

Wieso war die Dusche an? Sophie drehte sich um und bereute es sofort. Ihr wurde so schwindlig, dass sie Mühe hatte, aufrecht stehen zu bleiben,...



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