Westendorf | When We Burn Like Ice | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 395 Seiten

Westendorf When We Burn Like Ice

Knisternde New Adult Enemies to Lovers Romance in einem cozy Kleinstadt-Setting
22001. Auflage 2022
ISBN: 978-3-646-60955-4
Verlag: Impress
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Knisternde New Adult Enemies to Lovers Romance in einem cozy Kleinstadt-Setting

E-Book, Deutsch, 395 Seiten

ISBN: 978-3-646-60955-4
Verlag: Impress
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



»Rome Hayes ist mein größter Feind und gleichzeitig mein größter Ansporn nicht aufzugeben.« Maeve hasst Rome abgrundtief, und das schon lange. Doch leider braucht sie den sehr erfolgreichen und verflucht attraktiven Profi-Eiskunstläufer. Eigentlich hat sie in ihrem Leben keinen Platz für Männer - erst recht nicht für Rome -, ist sie doch damit ausgelastet, für ihre Familie zu sorgen. Als aber das Jahrgangstreffen ihrer Highschool bevorsteht, schleicht er sich zurück in ihr Leben. Nur mit ihm zusammen hat sie die Chance, den Wettbewerb im Eiskunstlaufen an Heiligabend zu gewinnen. Angetrieben durch eine Wette wagt Maeve den Schritt aufs Eis und riskiert damit alles, auch ihr Herz ... Eine verschneite Kleinstadt, eine verhängnisvolle Wette und eine funkensprühende Feindschaft, die auf dem Eis befeuert wird. Eine Enemies to Lovers Romance, die von der ersten bis zur letzten Seite überzeugt! //»When We Burn Like Ice« ist ein in sich abgeschlossener Einzelband.//

Marie Westendorf ist eine junge, deutsche Autorin, die, seit sie denken kann, romantische Geschichten schreibt. Wenn sie nicht gerade vor dem Laptop sitzt, verbringt sie ihre Zeit mit einem guten Buch, ihrer Familie oder ihren Freunden oder arbeitet als Ergotherapeutin. Mit dem Kopf voller Ideen vergeht allerdings kaum ein Tag, am dem sie nicht an ihre Protagonist*innen denkt.
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Kapitel 1


Erschöpft lasse ich die Langhantel wieder auf den Boden sinken. Meine Muskeln sehnen sich nach neuer Energie, die ich wohl erst in einigen Stunden erlangen werde, wenn ich müde ins Bett falle.

Ein Ächzen entfährt mir, ehe ich mein Handtuch schnappe und es mir über die Schulter werfe.

»Starke Leistung«, meine ich bewundernd und schenke Jim, dem Hünen, ein Grinsen. Er ist einer der vielen Stammgäste hier im Studio, was mich aber auch nicht verwundert, da es das einzige in Masons Valley ist.

Er lacht heiser, bevor er sich von der Hantelbank erhebt. »In ein paar Jahren schaffst du das auch«, meint er. »Hartes Training zahlt sich aus.«

Skeptisch werfe ich einen Blick auf seine muskulöse Statur, bevor ich meine Arme ausstrecke und zweifelnd den Kopf schüttele. »Ich denke nicht einmal im Traum daran, in ferner Zukunft so ausgeprägte Muskeln zu haben. Leider fehlt mir dazu das genetische Los«, halte ich dagegen.

Jim lacht, dann hebt er zum Abschied die Hand. »Wir sehen uns, Kleine. Pass auf dich auf, ja?«

Ich schenke ihm ein warmes Lächeln. »Mach’s gut!«

Er nickt, dann wendet er mir den Rücken zu und stolziert breitbeinig in Richtung der Umkleidekabinen.

Während ich meine Trinkflasche vom Boden aufhebe, wird die Musik auf der Gerätefläche laut gedreht. Marco, der Inhaber des Studios und ein ebenso großer Muskelprotz wie Jim, zwinkert mir zu, als ich ihn fragend ansehe. Das ist mein Zeichen, mich ebenfalls auf den Weg nach Hause zu machen.

Wenn Marco und seine Freunde sich in knappen Tops und Shorts auf der Fläche ausbreiten, könnte man meinen, dass das Testosteron förmlich von der Decke trieft. Da ich kein Verlangen danach habe, anderen in meiner freien Zeit beim Trainieren zuzusehen, mache ich mich auf den Weg, um Saige zu finden.

Ich marschiere rüber in den Teil des Studios, wo sämtliche Cardiogeräte aufgebaut sind.

Meine beste Freundin erkenne ich schon von Weitem. In einem hautengen Sportoutfit steht sie auf dem Laufband und joggt, was das Zeug hält, während ich es vorziehe, in weiten Shirts und einer langen Hose zu trainieren, damit die Stellen meines Körpers versteckt werden, die ich am liebsten loswerden möchte. Außerdem trage ich lieber Schwarz. Das Neonpink von Saiges Outfit leuchtet so stark, dass das grelle Licht an der Decke reflektiert. Neben ihr läuft Colton, unser bester Freund, der sich ihrem Tempo angepasst hat, sodass sie synchron nebeneinanderlaufen.

Die Chemie zwischen den beiden ist besonderer, als dass es einfach nur eine Freundschaft sein könnte. So synchron, wie sie laufen, verhalten sie sich auch außerhalb des Studios. Manchmal habe ich das Gefühl, vor Eifersucht vergehen zu müssen, und ich glaube, dass sie zu viel Zeit damit verschwenden, an ihrer Freundschaft festzuhalten. Beide streiten jeden Fakt ab, der beweist, dass sie mehr als platonische Gefühle füreinander empfinden. Nicht nur unabhängig voneinander, sondern auch wenn sie zusammen sind und wieder einen dieser eindeutigen Momente teilen, bei denen mein Herz vor Sehnsucht ganz schwer wird.

»Hey«, sage ich lächelnd und unterbreche ihr Gespräch.

Saige dreht ihren Kopf in meine Richtung. »Du bist schon fertig«, stellt sie fest. »Willst du heute nicht so lange?«

Ich zucke mit den Schultern und beanspruche das Gerät neben ihr mit meinem Handtuch, um nach einer kurzen Pause wenigstens noch ein bisschen zu laufen. »Marco und seine Freunde veranstalten mal wieder ein Kräftemessen«, teile ich ihr mit und lehne mich ihr gegenüber an die Fensterbank, bevor ich meine Trinkflasche öffne und direkt ansetze. Der Schweiß rinnt mir den Rücken herunter und ich sehne mich nach einer heißen Dusche, um die Spuren des Tages abzuwaschen. Draußen ist es bereits stockduster und für Mitte November sind die Temperaturen dieses Jahr außergewöhnlich schnell gefallen.

Sie brummt und nickt. Dabei wippen ihre schwarzen langen Haare, die sie zu einem hohen Zopf gebunden hat, hin und her.

Als sie nicht weiter auf mich eingeht, fällt mein Blick auf Colton und mein Herz zieht sich schreckhaft zusammen. »Was ist denn mit dir passiert?«, frage ich schockiert und trete näher, um ihn zu inspizieren. Davon lässt er sich aber nicht stören. Während ich ihn besorgt betrachte, läuft er entspannt weiter. In seinem Gesicht ist keine Regung zu sehen. Auch nicht, als ich noch näher komme. Das Areal rund um sein linkes Auge ist lila und so stark geschwollen, dass er mich aus einem verkleinerten Auge ansieht, während das andere im Vergleich dazu beinahe unnatürlich groß wirkt.

»Scheiße, Colton. Was zur Hölle ist passiert?«

Er winkt ab. »Nicht der Rede wert. Lucas Turner hat Saige dumm angemacht und daraufhin das Feuer eröffnet«, brummt er und seine Antwort ist ein weiterer Grund, dass mein Herz sich vor Schreck zusammenzieht. Sein entnervter Ton trifft mich unerwartet, aber ich nehme es ihm nicht übel. Als ich Saige ansehe, um mich zu versichern, dass er okay ist, schüttelt sie kaum merklich mit dem Kopf.

.

»Was habt ihr heute noch vor?«, fragt Colton dann und wechselt galant das Thema.

»Arbeit«, sage ich und zucke mit den Schultern. Ich schätze es, dass er fragt, obwohl meine Antwort jeden Tag dieselbe ist.

Er nickt und schenkt mir ein mitleidiges Lächeln, das ich nicht benötige, bevor er sich an Saige wendet. Automatisch leuchten seine Augen gleich ein kleines bisschen stärker, als er sie in Augenschein nimmt. Noch eine Sache, die jeden Tag gleich ist.

»Ich wollte einen Film schauen«, sagt Saige und blickt ihren besten Freund an. »Möchtest du mir Gesellschaft leisten?«

Er lacht. »Klar, wieso nicht? Wenn du mir erlaubst, dass ich mich schnell abdusche, bevor wir verschwinden?«

Saige nickt und schon stoppt er mit einem Knopfdruck das Laufband und wird langsamer. Dann bleibt er stehen, greift nach seiner Flasche und sieht mich an. »Und du? Wie lange musst du heute?«

»So lange, bis der letzte Gast verschwunden ist. Ich mache heute zu. Jackson ist nicht in der Stadt und somit habe ich die Verantwortung«, erkläre ich stolz, denn jeder weiß, wie viel die beste Bar in Masons Valley ihrem Besitzer bedeutet. Es kommt nicht oft vor, dass er die Stadt verlässt. Meistens trifft man ihn dreihundertvierundsechzig Tage des Jahres im Shades.

»Welch eine Ehre«, bemerkt Colton und grinst.

»Was er wohl vorhat?«, fragt Saige daraufhin und blickt Colton an. Dieser zuckt aber nur mit den Schultern.

»Frag mich nicht. Jackson ist zwar so etwas wie mein Schwager, aber das bedeutet nicht, dass ich über alles im Bilde bin. Vielleicht kannst du Mom ausquetschen«, antwortet er lachend und hebt abwehrend die Hände.

Coltons Schwester Jenna und Jackson sind seit Ewigkeiten zusammen. Jeder in Masons Valley wartet nur noch darauf, dass die beiden endlich heiraten. Doch keiner der beiden hat sich anmerken lassen, wann es denn so weit sein könnte. Was ich beeindruckend finde bei all dem gesellschaftlichen Druck, der auf sie ausgeübt wird.

»Wie dem auch sei«, sage ich, um den Spekulationen ein Ende zu setzen. »Bin ich die Einzige, die sich nicht abgöttisch auf das Jahrgangstreffen freut? So lange ist unser Abschluss nun auch noch nicht her, dass ich bereits jetzt so große Sehnsucht nach den Menschen verspüre, die mich erstens nicht leiden können und die ich zweitens nicht leiden kann.«

Saige lacht. Lauthals und echt. »Du bist immer so optimistisch.«

»Nur deswegen sind wir befreundet. Ich brauche jemanden, der mich aus meinen schlechten Gedanken befreit«, sage ich und strecke ihr die Zunge raus.

Colton verdreht bloß die Augen, grinst aber. »Ich bin gespannt, wie es wird«, sagt er.

Gerade als ich etwas sagen will, betreten zwei weitere Personen die Fläche. Ich halte inne. Eine davon gehört ausgerechnet zu denen, die ich nicht sehen wollte.

»Jetzt könnte es spannend werden«, höre ich Colton sagen, doch meine Aufmerksamkeit liegt nicht länger bei ihm und Saige.

Ich schaue auf einen Hinterkopf, der mir so vertraut erscheint, dass es mich beinahe erschreckt. Braune Haare, die unfrisiert aussehen, obwohl ich mir sicher bin, dass sie heute Morgen zu großer Wahrscheinlichkeit so gestylt worden sind. Ein breiter Oberkörper und Muskeln an den Oberarmen, dessen Wölbungen und Einkerbungen sicherlich nicht vom Faulenzen kommen.

Rome Hayes war schon immer verflucht gut aussehend, doch in den letzten Jahren, in denen er nicht in der Stadt war, hat er sich deutlich verändert. Seine Figur ist noch definierter, als sie es zum Zeitpunkt unseres...



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