Wiechmann | Berlin ohne Geld | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 144 Seiten

Wiechmann Berlin ohne Geld

101 großartige Dinge, die Du in Berlin kostenlos erleben kannst
1. Auflage 2018
ISBN: 978-3-7453-0306-3
Verlag: riva
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection

101 großartige Dinge, die Du in Berlin kostenlos erleben kannst

E-Book, Deutsch, 144 Seiten

ISBN: 978-3-7453-0306-3
Verlag: riva
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection



Die neuen '... ohne Geld' Städte- und Regionen-Guides laden mit liebevoll recherchierten Tipps dazu ein, Deutschlands schönste Städte und Regionen ohne Geld neu zu entdecken. Jeder Guide wird von einem eigenen Experten aus der Region geschrieben. Kunst und Kultur, Natur, Abenteuer, Sport, Geschichte, Familienprogramm oder Müßiggang ... in den durchgehend bebilderten Rubriken entdecken Touristen und Bewohner ihre Stadt oder Region von einer ganz neuen Seite. Die pulsierende Metropole erfindet sich jeden Tag neu und ist mit kostenlosen Museen-, Theater- und Open Air-Angeboten ein Paradies für Entdecker und Stadtschlenderer.

Daniel Wiechmann wurde 1974 geboren und wuchs in Berlin auf. Nach dem Abitur wurde er an der Deutschen Journalistenschule in München zum Redakteur ausgebildet und studierte Zeitungs- und Kommunikationswissenschaften. Er arbeitet seit mehr als 15 Jahren als selbstständiger Redakteur, Autor und Texter für Verlage und Agenturen und veröffentlichte zahlreiche Unterhaltungs- und Sachbücher.
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Weitere Infos & Material


Berlin


im Steckbrief

Einwohnerzahl: 3,7 Millionen

Einwohner je km2: 4009

Auch bekannt als:

Hauptstadt, Millionenmetropole, Spree-Athen, Weltstadt mit Herz und Schnauze, arm, aber sexy,

Typisch Berlin? Wichtige Assoziationen und Vorurteile:

Mauer, Ost, West, Multikulti, Kuhdamm, Currywurst, Alexanderplatz, Hertha, Kreuzberg, Prenzlauer Berg, knorke, dufte, Hipster, Projekte, Wannsee, Spree, nüscht, Berghain, Nachtleben, BER, icke, unfreundlich, Kiez, Marzahn, Plattenbauten, Subkultur, Tiergarten. Atze, Gold-Else, Brandenburger Tor, Fernsehturm, Späti

Berlin als Playlist:

1. »Sky and Sand« – Paul Kalkbrenner (So fühlt sich eine durchtanzte Nacht im Morgengrauen an)

2. »Is mir egal« – Kazim Akboga (Die Berliner Mentalität in einem Song)

3. »Halber Mensch« – Einstürzende Neubauten (So hört es sich an, wenn Berlin nervt)

1. Singe beim Mauerpark-
Karaoke.


Mach es dir an einem lauen Sonntag auf der grünen Wiese des Mauerparks gemütlich und atme das berüchtigte Berliner Lebensgefühl in vollen Zügen ein. Der Mauerpark ist nämlich nicht nur für seinen einzigartigen Flohmarkt bekannt, sondern offenbart zusätzlich ein wöchentliches Highlight der musikalischen Art: das Mauerpark-Karaoke. Wenn der Mittag langsam anbricht, beginnt ein beinahe festivalähnliches Treiben, und das steinerne Halbrondell inmitten des Parks füllt sich Stück für Stück. Sie alle kommen, um zu erleben, wie selbsternannte Rock- und Popstars rund tausend begeisterte Zuschauer jubeln lassen. Egal, ob eingefleischter Prenzlberger, Student oder Weltenbummler: hier treffen sich Fans jeder Couleur, um skurrilen Eigenkreationen von Kulttiteln, wie »Beat it«, »Like a Prayer« oder »Knallrotes Gummiboot«, zu lauschen. Und wenn auch nicht jede Performance für Gänsehautmomente sorgt, wird doch der Mut eines jeden Teilnehmers mit tosendem Applaus und Standing Ovations belohnt. Hast du sonntags noch nichts vor, dann lass dir das Highlight der Hauptstadt nicht entgehen. Greif am besten selbst zum Mikrofon und sei dir bewusst: Der Applaus ist dir sicher.

Immer sonntags: Karaoke im Mauerpark

Standort: Gleimstr. 55 • Öffnungszeiten: 24 Stunden zugänglich • Wie kommt man hin? U2 Eberswalder Straße • Weitere Informationen und Termine: www.mauerpark.info

2. Erliege dem Charme der
Berliner Hausboote.


Wirklich offen steht Berlin dem Thema Hausboot nicht gegenüber. Nicht einmal 100 Hausboote sind in Berlin offiziell gemeldet. In Städten wie Amsterdam gibt es mehr als 2000 schwimmende Häuser. In London sind es sogar mehr als 3000. Welchen Charme das Wohnen auf dem Wasser hat, lässt sich zum Beispiel in den kleinen Kanälen nahe der Tiergartenschleuse erleben. Gemütlichere Dachterrassen wird man in Berlin kaum finden. Auch auf dem Landwehrkanal, dem Flutgraben oder direkt an den Ufern der Spree liegen zahlreiche Hausboote vor Anker. Hier mitten in der City sind sie jedoch oft zu ansprechenden Bars oder Restaurants umfunktioniert worden. Auch ganz schön.

Standort: verschiedene

Coole Hausboot-Bars am Flutgraben

3. Bestaune die Architektur
im Jacob-und-Wilhelm-
Grimm-Zentrum.


Unmittelbar hinter der Georgenstraße befindet sich mit dem Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum ein wahrlich gigantischer Koloss. Während die Bibliothek ganze acht Etagen umfasst, erstreckt sich der weitläufige Lesesaal über vier podiumartige Stockwerke. Im Zentrum des kühlen wie auch modernen Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrums sind ganze 250 Arbeitsplätze angelegt, in denen Besucher in Ruhe lesen, lernen und arbeiten können. Komplettiert wird der lichtdurchflutete Komplex durch verspielte Leseterrassen, eine Mediathek, eine Zeitschriftenleselounge sowie einen Mutter-Kind-Bereich. Um ein besseres Verständnis für die Baugeschichte sowie der Nutzungsmöglichkeiten des Gebäudes zu vermitteln, werden in regelmäßigen Abständen kostenlose Führungen durch das Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum angeboten, die in der Regel zwischen 9 und 10 Uhr stattfinden. Die Teilnehmerzahl der rund einstündigen Führung ist auf maximal 20 Personen begrenzt. Eine Anmeldung ist im Voraus erforderlich.

Grimm-Zentrum: Raum für großartige Gedanken

Standort: Geschwister-Scholl-Str. 1-3 • Öffnungszeiten: Mo-Fr 8-24 Uhr, Sa/So 10-22 Uhr • Wie kommt man hin? S- und U-Bahn Friedrichstraße • Weitere Informationen: www.ub.hu-berlin.de/de/standorte/jacob-und-wilhelm-grimm-zentrum/jacob-und-wilhelm-grimm-zentrum

4. Entspanne beim Boule
am Paul-Lincke-Ufer.


Boule ist mehr als nur eine bloße Freizeitbeschäftigung, es ist ein Lebensgefühl. Das weiß auch die Kreuzberger Szene und frönt am Paul-Lincke-Ufer dem Spiel, welches ganz entspannt und ohne große Worte funktioniert. Zwischen viel Grün findet man hier gleich drei belebte Bouleplätze, die ein beinahe französisches Flair erzeugen. Zwischen Forster und Liegnitzer Straße sind sowohl die Bouleplätze als auch die umliegenden Bänke beinahe stetig besetzt. Neben eingefleischten Profis, die gerne mal mit einem Maßband zugange sind, sind auch Anfänger stets willkommen und werden von den »alten Hasen« fachkundig in die Kunst des Spiels eingewiesen. Kein Wunder, dass die gemeinsame Leidenschaft viele Spieler über Jahre verbindet und an diesem Ort immer wieder neue Freundschaften entstehen. Nach einer ausgiebigen Partie kann man fernab vom Straßenlärm ein Picknick auf den grünen Wiesen genießen oder es sich mit einer Flasche Wein auf einer der umliegenden Bänke gemütlich machen. Bei besonders schönem Wetter lädt zudem das Ufer ein, dem ein oder anderen Straßenmusiker bei einem Bier zu lauschen oder den Abend in einem der nahe liegenden Cafés ausklingen zu lassen.

Entspannung pur am Paul-Lincke-Ufer

Standort: Paul-Lincke-Ufer 13 • Öffnungszeiten: 24 Stunden zugänglich • Wie kommt man hin? U8 Schönleinstraße

5. Begrüße den Sommer bei
der Fête de la Musique.


Liebhaber guter Musik erleben alljährlich am 21. Juni eine Tradition, welche sich weltweiter Beliebtheit erfreut: Auf der Fête de la Musique wird in rund 540 Städten der Sommer auf eine besonders ausgelassene Weise eingeläutet. Bands, Orchester und Solisten geben ihr Können ohne jede Gage zum Besten und tauchen Parks, Straßen und Restaurants in ein Meer aus Klängen und Beats. Ihren Ursprung hat die Fête de la Musique in Frankreich, wo im Jahre 1982 der damalige Kulturminister Jack Lang dazu aufrief, den 21. Juni ganz der Musik zu widmen. Da sämtliche Ballungszentren Berlins in das Festival involviert sind, findet jeder Begeisterte in einem Kiez seiner Wahl ein passendes Konzert. Neben einer Vielzahl langjähriger Kooperationspartner reihen sich jährlich immer neue Szenebars und Clubs in das Sammelsurium vertretener Locations ein. Der Berliner Dom, das Nikolaiviertel, die Junction Bar, Mein Haus am See oder der Victoriapark sind nur einige der mehr als 100 vertretenen Topadressen.

Sommer, Sonne, Fête de la Musique

Standort: verschiedene Standorte in ganz Berlin • Termin: 21. Juni, 16 Uhr bis Open End • Weitere Informationen: www.fetedelamusique.de

6. Besuche eine kostenlose
Tanzstunde im Café Keese.


Mit seinen schier unendlichen Kombinationsmöglichkeiten zählt der Discofox zu den beliebtesten und kreativsten Tänzen überhaupt. Wann immer du einen Abstecher nach Berlin machst und Abwechslung zu den dröhnenden Elektro- oder Hip-Hop-Bässen der Clubs suchst, solltest du dem Café Keese einen Besuch abstatten. Das 1966 eröffnete Tanzlokal versprüht noch heute den Charme der Siebziger- und Achtziger-Jahre. Wunderbar: die nach wie vor existierenden Tischtelefone! Das Café Keese zieht in erster Linie ein reiferes Publikum an, jedoch sind Menschen jeden Alters willkommen, um ihrer Tanzleidenschaft nachzugehen. Neben abwechslungsreichen Themenabenden wie dem »Tanz in den Mai« oder dem »Tanz in den Herrentag« ist im Café Keese vor allem der Dienstag besonders. An diesem Tag lädt das Café Keese zwischen 19 und 20.30 Uhr zu einer kostenlosen Tanzstunde ein, bei der Freunde des Discofox ordentlich die Hüften kreisen lassen können.

Endlich wieder Discofox! Im Café Keese

Standort: Bismarckstr. 108 • Öffnungszeiten: Do/So/ Mo 15-19.30 Uhr, Fr/Sa/Mi 19.30-3 Uhr, Di 19-3 Uhr • Wie kommt man hin? U2 Deutsche Oper • Weitere...


Daniel Wiechmann wurde 1974 geboren und wuchs in Berlin auf. Nach dem Abitur wurde er an der Deutschen Journalistenschule in München zum Redakteur ausgebildet und studierte Zeitungs- und Kommunikationswissenschaften. Er arbeitet seit mehr als 15 Jahren als selbstständiger Redakteur, Autor und Texter für Verlage und Agenturen und veröffentlichte zahlreiche Unterhaltungs- und Sachbücher.



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