Wieser | Salbung befreit | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 232 Seiten

Wieser Salbung befreit

Leben im Strom der Erweckung
1. Auflage 2026
ISBN: 978-3-95933-424-2
Verlag: Grace today Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)

Leben im Strom der Erweckung

E-Book, Deutsch, 232 Seiten

ISBN: 978-3-95933-424-2
Verlag: Grace today Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)



Leben im Strom der Erweckung Vom Thron Gottes fließt der Strom seiner Salbung - freigesetzt durch das Kreuz und die Auferstehung Jesu. Seit Pfingsten rüstet uns der Heilige Geist aus, als Könige und Priester in Gottes Autorität zu leben und sein Reich auszubreiten. Dieses Buch zeigt dir, wie du diese Vollmacht ergreifst, jede Last der Sünde ablegst, Heilung empfängst und Flüche in Segen verwandelst. Erlebe, wie Gottes Gegenwart dein Inneres erfüllt, dich immer wieder neu stärkt und dich befähigt, auch andere in die Freiheit zu führen. Die Salbung bricht jedes Joch und lässt dein Leben überfließen - zu Gottes Ehre. Salbung befreit ist deine Einladung in ein Leben der Freiheit, der Kraft und des Überfließens mit dem Heiligen Geist.

Gerald Wieser ist Pastor des Christuszentrums Vogelsberg sowie Gründer des Grace today Verlags und der TeamSpirit gGmbH. Er ist verheiratet mit Christina, gemeinsam haben sie zwei Kinder. Zusammen mit seiner Frau setzt er sich für die Verbreitung des Evangeliums von Jesus Christus ein.
Wieser Salbung befreit jetzt bestellen!

Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


#1_DURST


Hast du Durst, den Willen Gottes zu tun?


In Psalm 42,2 heißt es: »Wie ein Hirsch lechzt nach Wasserbächen, so lechzt meine Seele, o Gott, nach dir!« Kennst du das gleichlautende Lied? Und weiter: »Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott.«

Diese Worte sind mehr als nur ein poetisches Bild. Sie drücken eine tiefe Sehnsucht aus – ein inneres Verlangen nach Gott, das jeder von uns kennt oder zumindest schon einmal verspürt hat. Gott selbst hat diese Sehnsucht in uns hineingelegt. Beim Psalmisten war sie so stark, dass sie fast greifbar wurde. Es ist wie eine prophetische Sehnsucht, ein innerer Ruf: Ich will mehr von Gott. Ich will den lebendigen Gott erleben.

Gottes Einladung an alle


Im Alten Testament finden wir diese Sehnsucht immer wieder. Und je weiter wir Richtung Neues Testament kommen, desto klarer und direkter wird diese Offenbarung. In Jesaja 55,1–2 heißt es:

Wohlan, ihr Durstigen alle, kommt her zum Wasser; und die ihr kein Geld habt, kommt her, kauft und esst! Kommt her und kauft ohne Geld und umsonst Wein und Milch! … und eure Seele soll sich laben an fetter Speise!

Was bedeutet das? Gott spricht hier zu Menschen, die nichts haben – nicht nur materiell, sondern die innerlich leer sind. Er lädt ein: »Kommt, auch wenn ihr pleite seid, auch wenn ihr euch schwach fühlt.« Und dann gebraucht er Bilder wie Wein und Milch – Symbole für Freude und Fülle, für ein Hochzeitsfest. Gott sagt also: »Ihr könnt Freude haben, kostenlos, ohne eigenen Verdienst. Und es gibt Kraft für eure Seele, echte, göttliche Kraft.«

Und dann geht es in Vers 3 so weiter:

Neigt eure Ohren und kommt her zu mir; hört, so wird eure Seele leben! Denn ich will euch einen ewigen Bund gewähren: die zuverlässigen Gnadengüter Davids.

Gott sagt hier: »Hört mir zu. Achtet auf das, was ich sage. Nehmt mein Wort ernst – dann werdet ihr leben.« Und er verspricht einen ewigen Bund, etwas, das weit über unsere eigenen Möglichkeiten hinausgeht. Es ist ein Angebot reiner Gnade, wie damals bei David, der Gottes Güte trotz aller Fehler und Schwächen erfahren durfte.

Die Propheten weisen auf Jesus hin


Alles, was die Propheten im Alten Testament gesagt und vorbereitet haben, weist auf Jesus hin. Sie kündigten den ewigen Bund an, den Jesus schließen würde. Schon damals war klar: Dieser Bund würde die Gnadenzusagen Gottes bringen – die Zusagen, die einst David gegeben wurden. Über David heißt es: Der Geist Gottes war auf ihm, und die Herrschaft sollte nicht von seinem Haus weichen. David war ein Vorläufer von Jesus, aus seiner Linie stammte der Messias. Doch im Kern geht es nicht nur um David – es geht um Jesus selbst. Auf ihm ruht die Herrschaft, wie Jesaja sagt: »Die Herrschaft ruht auf seiner Schulter« (Jes 9,5). Der Geist des Herrn ruht auf ihm (Jes 11,2).

Und all das, sagt der Prophet, soll mit Jesus und dem Heiligen Geist auch dir gehören – umsonst, kostenlos. Du musst es nur empfangen. Du musst durstig sein, wie ein Hirsch nach frischem Wasser.

Frisches Wasser


In der Bibel ist Wasser oft ein Bild für den Heiligen Geist. In Jesaja 44,3 wird das ganz deutlich:

Denn ich werde Wasser auf das Durstige gießen und Ströme auf das Dürre; ich werde meinen Geist auf deinen Samen ausgießen und meinen Segen auf deine Sprösslinge.

Und Jesus selbst sagt:

Und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand geben … Ich komme zu euch … An jenem Tag werdet ihr erkennen, dass ich in meinem Vater bin und ihr in mir und ich in euch. — Johannes 14,16.18.20

Das Wasser, das Gott gibt, ist also sein eigener Geist – der Heilige Geist. Das übersteigt fast unser menschliches Denken und Verstehen. Jesus sagt: »Ich gebe euch einen Beistand, den Tröster. Es ist gut, dass ich weggehe, denn so kann ich euch den Heiligen Geist senden. Ich lasse euch nicht als Waisen zurück.«

Und dann war es so weit, Pfingsten kam. Der Heilige Geist wurde ausgegossen; die Kraft Gottes kam auf alle, die Jesus nachfolgten.

Der Heilige Geist – die Person in uns im neuen Bund


Das Entscheidende dabei ist: Der Heilige Geist ist nicht nur eine Kraft oder ein Gefühl. Er ist eine Person, Teil der göttlichen Dreieinigkeit. Und dieser Geist wohnt in uns. Paulus schreibt: »Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist« (Röm 5,5). Das, wonach die Menschen im Alten Testament so sehr dürsteten, ist heute Realität. Wir haben empfangen, wovon David nur geträumt hat. Ist das nicht gewaltig? David hätte sich gewünscht, in unserer Zeit zu leben, um das sehen zu dürfen!

Der ewige Bund, den Gott in Jesus geschlossen hat, ist heute Realität. Jedes Mal, wenn du das Abendmahl feierst, bekennst du: Ich bin Teil dieses neuen Bundes. Deine Sünden sind vergeben. Du bist gerecht gesprochen. Keine Verdammnis liegt mehr auf dir, egal, welche Sünden zu in deinem Leben begangen hast. Christus ist für deine Sünden gestorben. Er hat dich gerecht gemacht. Das ist der neue Bund – das ist jetzt deine Wirklichkeit. Die Gnadenzusagen von Jesus sind gültig: Er hat die Macht, er regiert, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter.

Der Heilige Geist verändert alles


Die Kraft Gottes ist eine Person, die in dir wohnt. Deshalb brauchst du keine Angst zu haben, denn »die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus« (1Joh 4,18). Wir dürfen den Heiligen Geist nicht in ein kleines, kontrolliertes Christsein einsperren. Er will wirken – durch dich. Er will dich leiten, dir zeigen, was er tun will.

Der Heilige Geist verändert dein ganzes Leben. Nach der Bekehrung gilt nicht einfach: Jetzt glaube ich an Jesus, und mal sehen, wie es weitergeht. Nein, alles ist neu! Plötzlich wohnt Gott, der das Universum erschaffen hat, in dir. Wenn wir diese Kraft vernachlässigen, stolpern wir durchs Leben. Doch wenn wir den Heiligen Geist ehren, ihn annehmen und wirken lassen, verändert er unser Denken, unsere Entscheidungen und unser ganzes Handeln.

Er gibt dir Mut, Menschen die Hände aufzulegen, damit sie Heilung und Befreiung empfangen. Er schenkt dir prophetische Einsichten, Weisheit und Erkenntnis, damit du Worte aussprichst, die nur Gott wissen kann – und das alles, um ihm die Ehre zu geben.

Der Heilige Geist – unser geistlicher »Turbolader«


Kürzlich war ich in Berlin unterwegs, und das war eine echte Herausforderung: Der Turbolader meines Autos hatte einen Defekt. Immer wieder fiel er aus und ich musste anhalten, den Motor abschalten und neu starten. Aber ich konnte ja nicht ständig stehen bleiben. Ohne Turbolader konnte ich nur noch sehr langsam beschleunigen, musste mich auf der rechten Spur halten und im Windschatten von Lastwagen fahren, um das Tempo überhaupt zu halten. Zum Glück hat meine Werkstatt das Problem später gefunden und das defekte Teil ersetzt. Jetzt funktioniert der Turbolader wieder – und ich kann die volle Kraft des Motors wieder nutzen.

Genau so ist es, wenn wir ohne den Heiligen Geist leben. Wir sind unterwegs, ja, wir sind Christen – aber es fehlt die Kraft. Wir strampeln uns ab, »fahren ganz rechts«, müssen uns vielleicht von anderen mitziehen lassen. Das ist mühsam. Der Heilige Geist aber ist unser geistlicher »Turbolader«. Er bringt die Kraft Gottes in dein Leben, damit es nicht bei Anstrengung und Tradition bleibt. Ohne ihn wird Christsein schnell zu Religion, und davon hat Jesus uns befreit.

Umgang mit Enttäuschungen


Vielleicht hattest du Erwartungen, die bitter enttäuscht wurden – im Beruf, in der Familie, in einer Freundschaft. Und wie reagieren wir oft? Wir sind frustriert, traurig, vielleicht wütend. Manche bringen es laut zum Ausdruck, andere verkriechen sich in Bitterkeit. Wird es zu viel, kann es sogar in eine Depression führen, weil nur noch das Negative hängen bleibt.

Genau dieses Muster beschreibt Paulus, wenn er über das Leben ohne Gottes Kraft spricht: Das ist das fleischliche Leben, das sind die Werke des Fleisches – Feindschaft, Streit, Eifersucht, Zorn, Selbstsucht (Gal 5,19–21). Genau so reagieren wir, wenn wir uns einfach treiben lassen, wenn wir aus unserer eigenen, menschlichen Kraft leben: »Ich wurde übergangen. Ich wurde enttäuscht. Mir wurde Unrecht getan.« Das klingt menschlich, ja – aber es ist ein Leben ohne »Turbolader«, ohne die Kraft des Heiligen Geistes.

Der Heilige Geist aber gibt uns eine ganz andere Strategie: »Die Frucht des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung« (Gal 5,22–23). Wenn der Heilige Geist in dir wirkt, verändert sich, wie du auf Enttäuschungen reagierst. Bitterkeit wird ersetzt durch Liebe. Unruhe wird ersetzt durch Frieden. Das ist nicht einfach Selbstkontrolle – das ist die Kraft Gottes, die in dir lebt.

Durst nach mehr – Leben im neuen Bund


Die Frage ist immer: Habe ich wirklich diesen Durst wie der Hirsch? Singe ich nur das Lied oder habe ich wirklich Durst, den Willen Gottes zu tun? Möchte ich unter diesem neuen Bund auch so leben, wie Gott es möchte? Sollen die Gnadenzusagen, die Jesus mir übertragen hat, sichtbar werden?

Man landet letztlich immer am gleichen Punkt, an dem man sich entscheiden muss, was man will. Willst du nach dem Fleisch leben – und wenn du enttäuscht wurdest, schlägst du eben zurück, fährst deine Stacheln aus und verhältst dich so, wie du meinst, dass es dir...


Wieser, Gerald
Gerald Wieser ist Pastor des Christuszentrums Vogelsberg sowie Gründer des Grace today Verlags und der TeamSpirit gGmbH. Er ist verheiratet mit Christina, gemeinsam haben sie zwei Kinder. Zusammen mit seiner Frau setzt er sich für die Verbreitung des Evangeliums von Jesus Christus ein.



Ihre Fragen, Wünsche oder Anmerkungen
Vorname*
Nachname*
Ihre E-Mail-Adresse*
Kundennr.
Ihre Nachricht*
Lediglich mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.
Wenn Sie die im Kontaktformular eingegebenen Daten durch Klick auf den nachfolgenden Button übersenden, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Ihr Angaben für die Beantwortung Ihrer Anfrage verwenden. Selbstverständlich werden Ihre Daten vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können der Verwendung Ihrer Daten jederzeit widersprechen. Das Datenhandling bei Sack Fachmedien erklären wir Ihnen in unserer Datenschutzerklärung.