E-Book, Deutsch, Band 169, 192 Seiten
Reihe: Loverboys
Wildrath Loverboys 169: Der hemmungslose Hotelboy
1. Auflage 2023
ISBN: 978-3-95985-436-8
Verlag: Bruno Books, Salzgeber Buchverlage GmbH
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
E-Book, Deutsch, Band 169, 192 Seiten
Reihe: Loverboys
ISBN: 978-3-95985-436-8
Verlag: Bruno Books, Salzgeber Buchverlage GmbH
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Als Felix nach Abschluss der Schule seine Ausbildung in einem großen Hotel beginnt, wird schnell klar, dass Koch Slobo und die Azubis Tobi und Jakob von ihm zum Einstand mehr als eine Runde Bier erwarten. Portier Patrick macht ihn nicht nur mit den Hausregeln vertraut – Felix erfährt auch, wie er durch einen Zimmerservice der besonderen Art bei allein reisenden Geschäftsmännern sein spärliches Lehrlingsgehalt aufbessern kann. Geile Gelegenheiten gibt es im Hotel genügend, wenn Felix als Aushilfskellner, in Livree am Empfang oder bei der Zimmerreinigung erste Erfahrungen sammelt. Und auch der Chef zeigt sich nicht nur an Felix' Arbeit interessiert …
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2. Männer-WG
Der Abschied von der Familie war ziemlich emotionslos, ich hatte auch nichts anderes erwartet.
Es ist ja nicht so, dass ich gänzlich aus der Welt wäre und ich bin nicht das erste Mal länger von zu Hause weg. Meine Eltern sind da ganz pragmatisch. Wenn ich mir diese Ausbildung woanders einbilde, solle ich es machen. Ich müsse aber selbst sehen, wie ich zurechtkomme, auch finanziell.
Den Führerschein haben sie mir gesponsert, meinen kleinen blauen Twingo musste ich mir selbst erarbeiten. Das war bei uns immer so: Meine Geschwister und ich haben natürlich Taschengeld bekommen, aber Geld für irgendwelche Sonderwünsche mussten wir uns erarbeiten. Das ging los mit Spülen und Putzen in der Küche, Kartoffel- oder Spargelschälen, später Tische eindecken und aushelfen in der Gaststube.
Auf dem Gästeparkplatz vor meiner neuen Arbeitsstelle ist es jetzt tagsüber relativ leer, da stelle ich mich also hin, gehe zur Rezeption. Das Empfangspersonal trägt hier einheitliche Sakkos, ein junger Mann Krawatte, eine ältere Dame ein Halstuch, alles in einer Farbe, es ist schon eine Nummer edler als unser eigenes Haus.
Der Mann am Tresen grüßt mich, ehe ich mich vorgestellt habe, gleich mit Namen. Dass ich heute schon komme ist natürlich abgesprochen, trotzdem bin ich verblüfft. »Ich gebe dem Chef Bescheid«, sagt er, und, nach einem kurzen Telefonat, »Herr Träger kommt gleich.«
Nach einigen Minuten taucht mein künftiger Chef auf. Er war auch bei meinem Vorstellungsgespräch dabei, nach ein wenig freundlichem Smalltalk stellt er mich den Rezeptionisten vor, und wir begrüßen uns noch mal.
»Übermorgen gibt es eine Einführungsveranstaltung für alle neuen Auszubildenden, da werden Sie erfahren, was Sie wissen müssen. Jetzt muss ich Sie allein lassen, ein Termin. Aber wir haben schon eine Codekarte für Sie machen lassen, damit Sie hereinkommen. Verlust bitte sofort melden, damit sie gesperrt werden kann. Patrick, zeigst du dem neuen Kollegen bitte sein Zimmer und das Wichtigste?«
Herr Träger ist verschwunden, und der Mann von der Rezeption meint, auf dem Gästeparkplatz könne ich natürlich nicht bleiben. Er lotst mich zu anderen Stellplätzen, zeigt mir die Personaleingänge, den Pausenraum, und stellt mich allen vor, die uns über den Weg laufen – gut, dass hier jeder ein Namensschild trägt. »Ich bin Patrick. Die meisten, aber nicht alle, duzen sich hier. Du musst sehen, wie du angeredet wirst.«
Zum Schluss schleppen wir mein Gepäck zu dem Flügel mit den Personalwohnungen. »Ihr habt hier eine eigene Hausnummer mit einem Briefkasten für jedes Stockwerk. Ich hab deinen Namen schon anbringen lassen.«
»Ah, gut, danke. Wohnst du auch hier?«
»Nicht mehr, ich hab was nicht weit weg. Ich hab dir ein Zimmer ganz oben gegeben, da war ich auch, und wenn ich mich nicht sehr täusche, passt du zu den anderen da.«
»Inwiefern? Und woher kanntest du vorhin schon meinen Namen?«
»Du erinnerst dich nicht? Ich habe am Bewerbertag die Verpflegung gemacht und euch in den Pausen beobachtet.«
»Oh – sorry, ich …«
Er winkt ab, und beim Hochschleppen meines Zeugs schnaubt er: »Es gibt hier keinen Aufzug, weil dieser Flügel mal mit dem Haupthaus verbunden war, wo natürlich einer ist. Die Durchgänge wurden zugemauert und verkleidet, als man das Personal hier einquartiert hat.«
»Diese Tür musst du mit deiner Karte öffnen, meine geht hier nicht«, erklärt Patrick ganz oben, wo vom Treppenhaus eine massive Feuerschutztür in einen Flur führt, und dort dirigiert er mich zu Zimmer 304. Meine neue Bleibe. »Komm zur Rezeption, wenn was ist. Im Pausenraum ist meist jemand, und vermutlich wird auch hier bald einer aufkreuzen. Ich muss jetzt zurück. Man sieht sich!«
Man sieht dem Raum an, dass er mal ein Hotelzimmer war: Garderobe, Kofferablage, Einbauschrank, Schreibtisch, eine kleine Sitzgruppe mit zwei Stühlen. Auf dem Bett liegen Handtücher und Bettwäsche, und das war’s. Kein eigenes Bad mehr.
Das finde ich auf dem Flur. Eine separate Toilette, dazu ein Bad mit Klo, Waschbecken, Dusche, darin einiges an Handtüchern, Shampoos, Kulturzeugs. Dazu noch vier weitere Zimmer und eine blitzblank aufgeräumte kleine Küche.
Ich verräume meine Klamotten, beziehe das Bett, haue mich hin. Ich bin heute um fünf aufgestanden.
Von Stimmen im Nebenzimmer werde ich wach, da ist jetzt jemand. Ich verstehe nicht, was geredet wird, aber sehr wohl, dass es keine normale Unterhaltung ist. Da treiben es zwei miteinander, und so wie es sich anhört, sind es Männer, und so laut wie sie sind, müssen sie davon ausgehen, allein zu sein.
Eine blöde Situation.
Ich bleibe liegen. Vielleicht haben sie ja nur eine kurze Pause und verschwinden bald wieder.
Es scheint nicht so. Beide kommen ziemlich laut, »Ich spritz dich voll!«, schreit der eine, und nach einer Weile gehen Türen, es hört sich an, als ob sie in der Küche sind und hierbleiben.
Es hilft nichts, ich muss aufs Klo.
Kaum öffne ich meine Zimmertür, verstummen die Stimmen. In der Küche stehen zwei nackte junge Kerle, halten die Hände vor ihre Pimmel und starren mich entgeistert an. »Wer bist du denn?«
»Felix. Bin gerade hier eingezogen. Entschuldigt, ich muss dringend pullern.«
Als ich vom Klo zurückkomme, haben sie sich was angezogen. »Du bist der Neue, oder? Wir dachten, du kommst erst übermorgen. Ich bin Jakob, 302, und das hier ist Tobi, 301. Sorry wegen vorhin … wenn du uns gehört hast.«
»Ich bin davon wach geworden«, grinse ich ihn an, »da wart ihr schon mittendrin und ich wollte nicht stören. Aber kein Problem, echt nicht.«
»Echt kein Problem?« Jakob mustert mich.
»Echt nicht. Im Gegenteil.«
Nun haben sie verstanden. »Patrick hatte recht«, sagt der eine, und wir stoßen mit einem Bier auf meinen Einzug an.
»Wer ist denn in den anderen Zimmern?«
»305 ist zurzeit leer. 303 hat Slobo. Er ist Koch. Wohnt hier, weil es günstig ist. Er spart auf einen eigenen Schuppen daheim in Kroatien. Wenn er dicke Eier hat, macht er mit, nur als Top natürlich. Oder er lässt uns zusehen, wenn er duscht. Slobo ist voll okay.«
»Also seid ihr nicht fest zusammen, oder wie?«
»Wir? Nein, wir ficken nur zusammen. Wieso?«
»Jakob, du checkst es nicht!«, schaltet sich Tobi jetzt ein. »Merkst du nicht, was er will? Sieh dir seine Hose an!« Er hat recht. Da ist was zu sehen.
Wir sind dann zu Tobi gegangen. Sein Zimmer ist etwas größer und hat ein Doppelbett, auf dem wir nackt und mit geschwollenen Rüben lümmeln.
»Worauf stehst du?«, fragt Tobi, und als ich zögere, ergänzt er: »Sag jetzt nicht, du hast noch nie …«
»Doch, ich hab schon. Aber noch nie zu dritt.«
»Keine Lust? Verliebt gewesen?«
»Weder noch. Keine Gelegenheit.«
»Na, dann wird’s Zeit! Lutsch mal meinen!« Tobi scheint der Aktivere der beiden zu sein und hält mir seinen Steifen vor die Nase. Er ist wie der von Nico, kein Riese, aber ganz ordentlich. Ich lecke und sauge an seiner Stange, derweil macht sich Jakob über meine her. Seine Zunge bespielt meinen Pilzkopf, er macht das echt gut. Tobi fickt mich jetzt hart ins Maul, Jakob krault meine Eier, steckt mir nun auch noch einen nassen Finger ins Loch, und da passiert’s, mir kommt es schon und Jakob kriegt meine Soße zu schlucken.
Er behält meinen Dödel im Maul, während er sich einen abrubbelt, auch Tobi wichst sich nun, beide spritzen sie ab auf meinen Bauch.
»Sorry. Ich wollte noch nicht. Aber …«
»Du hattest noch nie einen Dreier. Wissen wir schon. Kein Problem. Was denkst du, wie froh wir sind, dass einer wie du hier ist!«
Sie zeigen mir im Flur an einer Pinnwand den Dienstplan, in dem die Arbeitszeiten eingetragen sind. »Damit jeder weiß, wann einer vielleicht schläft. Also Türen nicht knallen und im Flur leise sein. Wenn du Besuch kriegst, sag vorher Bescheid. Damit wir nicht in Unterhose oder auch ohne hier rumlaufen. Und wir nutzen hier diese Anhänger vom Hotel für die Türen. Rot, ›Bitte nicht stören‹, ist klar, Grün, ›Bitte Zimmer machen‹, heißt, du bist ansprechbar, und wenn da nichts hängt, ist einer einfach nicht da. Im Bad bedeutet grün, einer ist vielleicht unter der Dusche, aber es kann sich ja trotzdem ein anderer rasieren oder Zähne putzen. Außerdem ist das Klo im Bad nur zum Pinkeln zu benutzen. Im Sitzen! Wir putzen schließlich selbst. Und jetzt ist es halb drei, wir können Essen gehen, komm!«
Der Pausenraum in der Nähe der Hotelküche, den mir Patrick vorhin schon gezeigt hat, ist zugleich Kantine. »Ab zehn gibt es hier die Reste vom Frühstücksbuffet. Und die Köche machen auch für die Belegschaft was«, erklärt Tobi. »Nachmittags, wenn das Mittagsgeschäft vorbei ist, und am späteren Abend. Es richtet sich immer auch danach, was übrig geblieben ist, aber in der Regel ist es gut. Und für Azubis umsonst.«
Das Essen ist gut, ja, es herrscht reger Betrieb, wobei die meisten Leute schnell wieder verschwinden, sobald sie fertig sind. Patrick setzt sich zu uns, dazu zwei Mädchen, die auch im Personaltrakt wohnen und meinen, ich müsse heute Abend unbedingt in den Keller runterkommen.
Nachdem die beiden weg sind, erklärt Jakob: »Der Keller ist im Prinzip für alle Azubis, wird aber hauptsächlich von denen, die hier wohnen, genutzt.«
»Überleg dir eine Ausrede, wenn sie dich anbaggern«, ergänzt Patrick, ehe er aufbricht.
Verdattert sehe ich ihm hinterher, und Jakob bemerkt meine Verwirrung. »Patrick weiß Bescheid. Er sieht es...




