Liebe Besucherinnen und Besucher,
aufgrund unseres Sommerfestes sind wir am 03. September 2026 bis 14 Uhr erreichbar. Am 04. September 2026 sind wir wieder wie gewohnt für Sie da. Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Ihr Team von Sack Fachmedien
E-Book, Deutsch, 50 Seiten
Willems Konzern Kommune: Steuerung kommunaler Unternehmen
1. Auflage 2012
ISBN: 978-3-86341-626-3
Verlag: BACHELOR + MASTER PUBLISHING
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
E-Book, Deutsch, 50 Seiten
ISBN: 978-3-86341-626-3
Verlag: BACHELOR + MASTER PUBLISHING
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Thomas Willems wurde 1981 in Mönchengladbach geboren. Nach Abschluss einer Ausbildung zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel begann der Autor mit einem nebenberuflichen Studium der Wirtschaftswissenschaften. Dieses schloss er im Jahr 2011 erfolgreich ab. Berufliche Erfahrungen sammelte er als Buchhalter und Controller im Großhandel, der Industrie und bei einer Körperschaft des öffentlichen Rechts, für die er noch heute in verantwortungsvoller Position im Bereich Buchhaltung/Controlling tätig ist. Durch seinen beruflichen Werdegang entwickelte der Autor eine besondere Affinität zum öffentlichen Bereich und begann, sich intensiv mit der Problematik der kommunalen Steuerung auseinanderzusetzen.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Konzern Kommune. Steuerung kommunaler Unternehmen
;1
1.1;Inhaltsverzeichnis
;3
1.2;Abbildungsverzeichnis
;5
1.3;Abkürzungsverzeichnis
;6
1.4;1. Einleitung
;7
1.5;2. Beteiligungscontrolling im Konzern Kommune
;9
1.5.1;2.1. Beteiligungscontrolling
;9
1.5.2;2.2. Konzern Kommune
;10
1.5.2.1;2.2.1. Gebietskörperschaft
;11
1.5.2.2;2.2.2. Organisationseinheiten
;11
1.5.2.3;2.2.3. Probleme bei der Steuerung des Konzerns Kommune
;12
1.6;3. Differenzierung strategisches und operatives Controlling
;13
1.7;4. Aufgaben des Beteiligungscontrollings
;15
1.8;5. Organisation des Beteiligungscontrollings
;17
1.8.1;5.1. Hierarchische Einordnung
;17
1.8.2;5.2. Zentrale oder dezentrale Organisation
;18
1.9;6. Konzernleitbild
;20
1.10;7. Konzernziele
;21
1.11;8. Instrument des Beteiligungscontrollings
;22
1.11.1;8.1. Balanced Scorecard (BSC)
;22
1.11.1.1;8.1.1. Grundlagen der BSC
;22
1.11.1.2;8.1.2. Perspektiven einer Balanced Scorecard im kommunalen Bereich
;22
1.11.1.3;8.1.3.Messgrößen und Ursache-Wirkungsketten
;23
1.11.1.4;8.1.4. Implementierung einer BSC (Balanced Scorecard)
;24
1.11.1.5;8.1.5. Fazit zur BSC
;25
1.11.2;8.2. Kommunaler Konzernabschluss
;25
1.11.2.1;8.2.1. Entwicklung des Rechnungswesens
;25
1.11.2.2;8.2.2. Konsolidierung
;26
1.11.2.3;8.2.3. Kennzahlen des Konzernabschluss
;28
1.11.2.4;8.2.4. Benchmarking von Kommunen
;29
1.11.2.5;8.2.5. Segmentberichterstattung
;30
1.11.2.6;8.2.6. Kritische Würdigung
;30
1.11.3;8.3. Der Beteiligungsbericht als Instrument des
Beteiligungscontrollings
;31
1.11.3.1;8.3.1. Ausgangslage
;31
1.11.3.2;8.3.2. Der Bericht
;32
1.11.3.3;8.3.3. Fazit zum Beteiligungsbericht
;33
1.11.4;8.4. Public Corporate Governance
;34
1.11.4.1;8.4.1. Grundlagen
;34
1.11.4.2;8.4.2. Public Corporate Governance Kodex
;34
1.11.4.3;8.4.3. Fazit Public Corporate Governance
;36
1.11.5;8.5. Weitere Instrumente
;37
1.11.5.1;8.5.1. Strategische Instrumente
;37
1.11.5.2;8.5.2. Operative Instrumente
;38
1.12;9. Zusammenfassung und Ausblick
;40
1.13;Literaturverzeichnis
;41
1.14;Anhang
;47
1.15;Der Autor
;50
Textprobe: Kapitel 2.1, Beteiligungscontrolling: Das Beteiligungscontrolling ist ein Teilbereich des allgemeinen Controllings, für das unterschiedliche Definitionen in der Literatur zu finden sind. Einen Überblick geben Anton Burger und Philipp R. Ulbrich, die darauf hinweisen, dass häufig die Betonung auf der Koordinationsaufgabe liegt, während Erfolgsbemessung und Unterstützung der dezentralen Einheiten weitgehend unberücksichtigt bleiben. Klaus Ade definiert das Beteiligungscontrolling im Kommunalbereich als: 'Ein Instrument zur Unterstützung der Verwaltungsführung bei der Steuerung ihrer Beteiligungsunternehmen, durch den Aufbau und die Pflege eines Planungs-, Kontroll- und Informationssystems'. Nach Thomas Barthel hat 'das Beteiligungscontrolling eine Unterstützungs- und Koordinationsfunktion sowie Informations- und Innovationsfunktion in den entscheidungs- und zukunftsorientierten Führungsaufgaben der Konzernmutter innerhalb der einzelnen Phasen der Planung, Realisation und Kontrolle'. Die Auswahl an Definitionen zeigt, dass diese unterschiedlich ausfallen. In der vorliegenden Arbeit wird der Definition von Thomas Barthel gefolgt, da diese das kommunale Beteiligungscontrolling sehr umfassend beschreibt. Die Begriffe Beteiligungsverwaltung, -management und -controlling werden teilweise synonym verwendet. Daher müssen diese differenziert werden, bei der Beteiligungsverwaltung handelt es sich um eine reine Verwaltung des Besitzes i. S. einer Übernahme bestimmter Verwaltungstätigkeiten in Form einer Geschäftsstelle. Das Beteiligungsmanagement integriert bewusst die operativen und strategischen Aktivitäten in die Kommune und wird dabei vom Beteiligungscontrolling mit Planung und Kontrolle unterstützt. Die Beteiligungsverwaltung wird auch oft als Organisationseinheit des Beteiligungsmanagements angesehen. 2.2, Konzern Kommune: Der Begriff 'Konzern' kommt aus der Privatwirtschaft und ist im § 18 AktG definiert: 'Sind ein herrschendes und ein oder mehrere abhängige Unternehmen unter der einheitlichen Leitung des herrschenden Unternehmens zusammengefasst, so bilden sie einen Konzern'. Zwischen den Unternehmen besteht ein Über- und Unterordnungsverhältnis, die Konzernmutter ist hierbei das herrschende und die Konzerntöchter sind die abhängigen Unternehmen. Im öffentlichen Bereich hat der Konzern eine ähnliche Struktur wie in der Privatwirtschaft, diese wird in folgender Abbildung dargestellt.




