E-Book, Deutsch, 1943 Seiten
Williams Von Drachen, Magiern und Menschen
1. Auflage 2017
ISBN: 978-3-7396-8992-0
Verlag: BookRix
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection
Gay Fantasy Romance / Gesamtausgabe
E-Book, Deutsch, 1943 Seiten
ISBN: 978-3-7396-8992-0
Verlag: BookRix
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection
Hier gibt es alle zehn Drachenbände inklusive der Bonusstorys in einem! Drachenfeuer - Liebe ist universell: Der Drachenkönig und der Prinz des Menschenreiches müssen nicht nur für sich, sondern auch für alle nachfolgenden Paare eine Welt schaffen, in der Menschen und Drachen vereint leben können. Drachenglut - Liebe bedeutet Freiheit: Ein Drache und ein ehemaliger Gladiator finden nicht nur ihre Liebe, sondern auch eine neue Heimat. Drachenhitze - Liebe überwindet alles: Alter ist kein Hindernis, aber es kann einen schon viel Geduld abverlangen. Ein Jahrhunderte alter Drache und ein minderjähriger Steppenreiter finden eine Lösung für alle ihre Probleme. Drachensiegel - Liebe findet ihren Weg: Was tust du, wenn du feststellst, dass das Schicksal dir den falschen Partner an die Seite stellt? Lest, wie Jutrier und Loreana dies handhaben. Drachenmagie - Von Liebe erweckt: Ein Drache und ein Halbmagier, der nie hätte geboren werden dürfen, beschreiten einen gemeinsamen Weg in die Freiheit. Drachengefährten: Gleich mehrere Gefährtenpaare, die das Siegel zusammenführt. Gefahren, Probleme und Familie stellen sich ihnen in den Weg. Drachensohn - Liebe braucht ihre Zeit: Wie soll man damit zurechtkommen, wenn man feststellt, dass der einem bestimmte Drache ein Kleinkind ist? Stelgard stellt sich der Situation. Drachenzauber - Die Liebe des Magiers: Rhune, der neue Herrscher der Magier, ein Mischling aus Magier, Drache und Mensch, findet seinen Gefährten in Jugger, dem Oberhaupt der Rotmagier. Spannung und Leidenschaft liegen in der Luft. Drachengeliebter - Die Liebe des Bewahrers: Marek hätte niemals gedacht in seinem Alter noch seinen Drachen zu finden. Doch beim alle fünfzig Jahre stattfindenden Treffen der Bewahrer läuft ihm Jerzy über den Weg und ihr weiterer Weg wird ein gemeinsamer sein. Das Herz des Drachen: Kann es bei Drachen eine Dreiecksbeziehung geben? Ja, wenn die beiden Drachen als Zwillinge geboren wurden. Ein Nordmann ist nicht leicht davon zu überzeugen auch einen männlichen Drachen an seiner Seite zu akzeptieren. Zusätzlich enthält diese Sammlung auch die Geschichten 'Drachenreise' und 'Perlen für den Drachen'. Viel Vergnügen beim Lesen! Dieser Lesestoff ist nur für aufgeschlossene Menschen, die kein Problem mit Sex unter Männern haben! Alle anderen: Finger Weg!
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Dachenfeuer - Liebe ist universell
Krieg herrscht in den Nordlanden. Die Menschen befinden sich in äußerster Bedrohung durch die Magier. Ein Bündnis mit den Drachen soll Hilfe und Rettung bringen. Doch als Einar, Thronfolger und Kommandeur des Menschenvolkes, in Kontakt mit den Drachen tritt, zieht dies mehr Auswirkungen nach sich, als er ahnen kann, denn er trifft dort auf Killian, sein Schicksal, sein seelenverwandter Drache. Das Glück scheint zum Greifen nahe, aber kann er es auch erkennen und ist er bereit, sich darauf einzulassen oder hindert ihn seine Pflicht als Nachfolger des Königs? Ein steiniger Weg liegt vor den Gefährten, bei dem Killian einige Überzeugungsarbeit leisten muss. Wird es letzten Endes reichen, um eine gemeinsame Zukunft möglich zu machen? Band 1 der Drachengefährten-Reihe steht unter dem Zeichen: Liebe ist universell. Begegnungen Taliqu Killian Assanii, seine Freunde nannten ihn kurz und bündig Kill, stand mit nacktem Oberkörper im Rundhof der Drachenfeste. Der König der Drachen beugte sich mit leicht gespreizten Beinen über den riesigen Ambos und bearbeitete mit gleichmäßigen Hammerschlägen seine Streitaxt. Bei den letzten Waffenübungen war er an der Waffe eines anderen Drachen hängen geblieben und hatte eine Scharte in seine Drachenaxt geschlagen. Diese musste ausgemerzt werden. Daher trennte er das Axtblatt vom Stiel, schickte Hitze in das spröde Metall und bearbeitete die Schneide mit unermüdlichen Hammerschlägen. Der Mann hatte einen schlanken, aber starken Körper, ganz auf Ausdauer ausgelegt. Seine Haut wies eine leichte Bräune auf und die schlanken flachen Muskelpartien zeigten sich bei jeder Bewegung unter der gemusterten Haut. Je älter ein Drache wurde und je mehr Erfahrungen er sammelte, desto mehr Glyphen bildeten sich auf seiner Haut. Jedes Muster auf der Haut stand für ein Ereignis im bisherigen Leben und daher vermehrten sie sich, je älter ein Feuerspucker wurde. Auf dem Drachenkörper fehlten diese Hautzeichnungen, dieser verfügte stattdessen über wehrhafte, metallharte Schuppen, die den ganzen Körper überzogen und schützten. Nur die Grundtönung blieb erhalten, hatte ein Drache blondes Haar, schimmerten seine Schuppen meistens in Sand-, Beige- oder Goldtönen. Doch die menschliche Gestalt eines Feuerspuckers entsprach eher einem farbigen Bilderbuch, zumindest mehr oder weniger. Über Kills unteren Rücken zogen sich goldfarbene Feuerzungen. Auf den Rippen unter seinem rechten Arm zeigten sich Bilder und Symbole, für jedes Erlebnis eines. Über seiner linken Brust bis hin zum Schlüsselbein wanden sich ebenfalls verschiedene Glyphen in den Farben schwarz, gold, in all seinen Varianten, und blau. Seine Beine blieben durch die robuste schwarze Lederhose bedeckt und kaum einer wusste, ob der König auch dort Hautmuster aufwies, da er über die Fähigkeit verfügte, innerhalb eines Wimpernschlages die Gestalt zu wandeln. Das rabenschwarze Haar, das in der Sonne leicht bläulich schimmerte, wehte um den starken, sehnigen Hals und einige Strähnen blieben ab und zu an seiner schweißnassen Haut kleben. Sein kantiges Kinn rundete seine ebenmäßigen Züge ab und verlieh ihm einen energischen Zug. Breite Wangenknochen und eine hohe elegante Stirn dominierten das Gesicht. Der König hatte eine lange, schmale Nase, die er oft kräuselte, wenn er komplizierten Tätigkeiten nachging, wie jetzt zum Beispiel. Bei jedem Hammerschlag murmelte er Zauberformeln, um das Metall seiner Waffe zu glätten und zu verstärken. Jede Beschwörung musste in der exakt richtigen Reihenfolge und auch in der genauen Betonung vorgetragen werden, wenn nicht entstand zwar eine gute Kampfaxt, aber keine herausragende. Ein großer, schwergewichtiger Mann von fast zwei Metern Größe überquerte den Rundhof. Seine schweren Stiefelschritte hallten auf dem mit großen, schwarzen Basaltplatten ausgelegten Platz, während er sich zügig seinem König näherte. „Kill, die Abgesandten kommen gleich“, rief der Freund des Drachenmonarchen. Die extrem tiefe und volltönende Stimme des Näherkommenden klang laut über die Freifläche, man konnte regelrecht heraushören, dass er über viel Macht und Einfluss verfügte und diese auch einzusetzen wusste, ohne laut zu werden oder gar herumzuschreien. Sein Blick hing auf seinem arbeitenden König. Noch zwei Beschwörungen, dann würde er antworten, daher übte er sich in Geduld. Manche Dinge mussten beendet werden, durften einfach nicht unterbrochen werden. Wenige Augenblicke später beendete der Schmiedende diesen Arbeitsschritt und blickte zu seinem Kommandeur hinauf. Rotaran überragte ihn um fast einen halben Fuß und brachte auch mindestens hundert Pfund mehr auf die Waage. Trotzdem gewann der König jeden Zweikampf. Aus diesem Grund war er auch König und kein anderer, keine geerbte Würde, nein, eine verdiente. Nur starke Feuerspucker errangen die Königwürde, doch nur ein kluger Drache konnte sich anschließen auch als Regent halten. Freunde und Verbündete waren ein absolutes Muss und hier stand sein engster und loyalster Freund und sein größter Verbündeter. „Sie wollen ein Bündnis“, merkte der Kommandeur an und sein Blick wurde fragend. „Was sie wollen und was sie bekommen ist nicht immer dasselbe“, antwortete der Schlankere. Doch sein Blick erhielt einen nachdenklichen Charakter. Leicht neigte er den Kopf von links nach rechts, wobei sein löwenmähnenartiges Haar im Wind leicht wehte. „Was denkst du, ist ein Bündnis zu diesem Zeitpunkt sinnvoll?“ Rotaran brummte kehlig und antwortete mit Bedacht: „Die Menschen kennen wir, sie sind berechenbar, besonders unter diesem König. Ihre Herrschaft ist stabil, keine Kriege untereinander und sie halten auch mit uns Frieden. Sie verlangen nichts und mischen sich nicht ein. Doch von den Magiern wissen wir nichts, außer dass sie die Menschen in ihrer eigenen Heimat unterjochen und deren Land besetzten wollen. Und da wir dieses Land gleichberechtigt teilen ist es fraglich, ob wir sie ignorieren können, sollten die Menschen den Krieg verlieren.“ Kill nickte. Rotaran hatte ausgiebig darüber nachgedacht und kam zum selben Schluss wie er auch. Ein Bündnis wäre sinnvoll, aber war es überhaupt möglich? „Wir werden sehen müssen, ob ein Bündnis machbar ist. Wen schicken sie?“ „Einar Keawar, den Kommandeur der nördlichen Truppen.“ Rotarans Worte waren neutral vorgebracht, aber Einar zählte auch unter den Drachen zu den bekannten und einschätzbaren Größen in den Menschenreichen. Der erstgeborene Sohn des Menschenkönigs Uralen befehligte das stehende Heer des Nordens seit nunmehr fünfzehn Jahren und dies äußerst erfolgreich. Der einunddreißigjährige Krieger verzeichnete eine ganze Reihe von phänomenalen und herausragenden Siegen. Die Nordmänner stellten das stehende Heer, die Männer des Südens trainierten im Winter an den Waffen und versorgten das Land über Sommer mit Lebensmitteln. Nur in Kriegszeiten hoben die Südländer Truppen als Verstärkung für die Nordmänner aus. Diese Arbeitsteilung funktionierte nicht nur, nein, sie befriedigte perfekt die Bedürfnisse der ganzen Bevölkerung. Es gab keinerlei Unstimmigkeiten unter den Kommandeuren, dem Sohn und dem Schwiegersohn des Königs. Beide galten als fähige Männer und bewältigten ihre Aufgaben stets erfolgreich. Seit deren Einsetzung in ihre Ämter durch den König verringerte sich die Rivalität unter den Nord- und Südmännern drastisch und die Zusammenarbeit verstärkte sich enorm. Diese Erfolge entsprachen der aktuellen Lage in den Menschengebieten, und gefährdeten nicht die Magier die Reiche vom Osten her, wäre ihre Welt perfekt. Doch die Bedrohung bestand. Auch Killian wusste um die Verdienste des Gesandten und dachte einen Moment nach. Er wollte einen Bund, denn nichts verabscheute ein Drache mehr als Veränderung. Nun, die fliegenden Echsen konnte man nicht als unflexibel bezeichnen, sie verfügten durchaus über die Fähigkeit sich anzupassen, doch aufgrund ihrer hohen Lebenserwartung taten sie es nicht gerne. Killian war über hundertfünfzig Jahre alt und sein Freund Rotaran noch zwanzig Jahre älter. Sie gehörten nicht zu den Alten, denn diese erreichten oft ein Alter von tausend oder mehr Jahren. Jedem Drachen war bewusst, dass das Leben aus Veränderungen bestand und doch wollten sie gerne die im Moment bestehenden Verhältnisse erhalten. Keiner wusste, wie ein Zusammenleben mit den Magiern aussehen könnte und ehrlich gestanden wollten sie es auch nicht herausfinden. Nickend blickte Killian wieder zu seinem Truppenführer auf. „Ich werde mitgehen und sehen wie es läuft.“ Die wohlklingende Stimme des Königs klang entschieden und beeindruckte ebenso, wie seine Gestalt. Man hörte dem astreinen Tenor an, dass er extrem gut singen konnte. Wenn er es tat, dann weinten die Anwesenden vor Rührung und Ehrfurcht, doch er tat es eher selten. Rotarans Antwort bestand aus einem Stirnrunzeln und sein Blick ging fragend über das...




