Williams / WhiteFeather / Child | Baccara Collection Band 437 | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 437, 384 Seiten

Reihe: Baccara Collection

Williams / WhiteFeather / Child Baccara Collection Band 437


1. Auflage 2021
ISBN: 978-3-7515-0105-7
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 437, 384 Seiten

Reihe: Baccara Collection

ISBN: 978-3-7515-0105-7
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



BEGEHREN IN BEVERLY HILLS von SHERI WHITEFEATHER
Sie hat eine Affäre mit dem Ex, dabei gab es gute Gründe, warum Margots Ehe mit Security-Spezialist Zeke scheiterte! Und trotzdem begehrt Margot ihn genauso heiß wie früher oder sogar noch heißer - ohne Aussicht auf ein Happy End?
SECHS NÄCHTE MIT DEM SEXY BOSS von MAUREEN CHILD
Seit fünf Jahren ist Tessa in ihren Boss Noah Graystone verliebt. Genug! Doch als sie kündigt, setzt er plötzlich alles daran, dass sie ihn auf eine letzte Geschäftsreise begleitet. Geschieht endlich das, wovon sie schon so lange träumt?
PRICKELNDE KÜSSE AUF NACKTER HAUT von SYNITHIA WILLIAMS
Basketballprofi Kevin beschließt: Wenn er seine Karriere beendet, dann mit einem frechen kleinen Skandal - Nacktaufnahmen! Doch als er vor der schönen Fotografin Jasmine blankzieht, knistert es heiß. Ein erotisches Spiel beginnt ...



Sheri WhiteFeather hat schon viele Berufe ausprobiert: Sie war Verkaufsleiterin, Visagistin und Kunsthandwerkerin. All das gibt ihr für ihre Romances Anregungen, aber am meisten wird sie von ihrem Ehemann inspiriert. Er stammt von den Muskogee-Creek-Indianern ab und ist Silberschmied. Er ist sehr tierlieb, so dass in ihrem Haushalt eine ganze Menagerie untergebracht ist. Sheri und ihr Mann haben einen Sohn im Teenageralter, der Kalifornien, fast food und sein Skateboard liebt. In ihrer Freizeit besucht Sheri am liebsten indianische Powwows und Kunstgalerien, stöbert gern in Antiquitätengeschäften und geht in kleinen, ursprünglichen Restaurants essen. Die Helden in ihren Romances sind meistens moderne Krieger - wortkarg, aufrichtig, athletisch und sehr leidenschaftlich. Oft suchen sie nach ihren eigenen Ursprüngen, nach den Wurzeln ihrer Herkunft, und so verwundert es nicht, dass Sheri beabsichtigt, auch in der Zukunft über ihr Lieblingsthema, indianische Stammesgeschichte, so viel wie möglich zu schreiben. Sheri hält den Beruf der Romance-Autorin für den schönsten Job der Welt. Am Besten gefällt ihr daran, dass sie arbeiten kann, wann immer es ihr passt. Einzige Voraussetzung ist, dass ihre englische Bulldogge auf ihren Füßen liegt und zufrieden vor sich hin schnarcht.

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1. KAPITEL

Frustriert schnallte Zeke Mitchell sich ab, nachdem er seinen fast fünfeinhalbstündigen Flug damit verbracht hatte, geradezu zwanghaft über seine Ex-Frau nachzudenken. Statt froh zu sein, dass er bald wieder zu Hause war, machte er sich Stress wegen Margot Jensen!

Die Schauspielerin war nicht nur eine seiner Kundinnen in Los Angeles, sondern gelegentlich auch seine Bettgenossin. Und wichtiger noch – seine Ex-Frau. Sie hatten schon kurz nach ihrer Scheidung begonnen, wieder miteinander zu schlafen – seit fast drei Jahren inzwischen.

Eine zwanglose Affäre, wie er damals gedacht hatte.

Sporadische Treffen, bei denen es nur um Sex ging, weiter nichts.

Doch so wie es aussah, würde es damit bald vorbei sein. Margot hatte ihm nämlich gestern Abend geschrieben, dass sie inzwischen Zweifel an ihrer Affäre hatte und dringend mit ihm reden wollte.

Er stand auf, nahm sein Handgepäck aus dem Fach über seinem Sitz, verließ die Erste-Klasse-Kabine und ging zur Gepäckausgabe, um den Rest seines Gepäcks zu holen. Von dort ging er nach draußen, um nach dem Lincoln Ausschau zu halten, den er bestellt hatte. Margot hatte ihn gebeten, so schnell wie möglich zu ihr zu kommen, was ihm nur recht war. Er wollte das verdammte Gespräch nämlich endlich hinter sich bringen.

Genervt fragte er sich, was er eigentlich erwartet hatte. Dass die Affäre mit seiner Ex für immer so weitergehen würde? Früher oder später müsste sie enden. Aber vielleicht konnte er Margot ja dazu überreden, ein letztes Mal mit ihm zu schlafen …

Verdammt! Warum hatte sie nur eine so starke Wirkung auf ihn? Warum bekam er sie nicht aus dem Kopf?

Während er seine Gedanken an sie zu verdrängen versuchte, ließ er den Blick über die am Bordstein parkenden Autos schweifen, um nach dem Lincoln Ausschau zu halten. Menschen eilten an ihm vorbei. Einige davon musterten ihn interessiert, aber so etwas war er mit seinen eins fünfundneunzig Körpergröße und seiner muskulösen Statur gewohnt.

Viele Leibwächter waren eher unscheinbar, sodass sie in der Menge untergingen. Nicht so Zeke – abgesehen von seiner Körpergröße wirkte er auch noch ziemlich exotisch: Väterlicherseits floss sowohl Blut des Stammes der Choctaw als auch samoanisches Blut durch seine Adern.

Als er den Wagen entdeckte, stieg er ein und war schon kurz darauf unterwegs zu den Hollywood Hills, wo Margot wohnte. Ihr früheres gemeinsames Haus in Redondo Beach hatten sie verkauft, doch er wohnte nicht weit davon entfernt am Meer.

Eine Dreiviertelstunde später kam er bei Margot an – einem eleganten, von einem schmiedeeisernen Zaun umgebenen Haus im spanischen Kolonialstil. Er bat den Fahrer zu warten und stieg aus, um den Code für das Tor einzutippen. An der Haustür klingelte er. Er hatte zwar einen Schlüssel, benutzte ihn aber nur beruflich, nicht privat.

Ihm und seinem Partner gehörte Z-One-Security – eine Firma mit mehr als dreihundert Angestellten, die weltweit für den persönlichen Schutz berühmter Menschen sorgte. Wenn sie einen neuen Auftrag bekamen, verbrachte Zeke immer etwas Zeit mit seinen neuen Kunden, machte sich mit ihrem Lebensstil vertraut und bereitete sein Team entsprechend vor.

Margot öffnete ihm die Tür. Sie sah sehr weiblich und verführerisch aus in ihrer losen Bluse und weiten Jeans. Ihm fiel auf, dass ihre Fingernägel unterschiedlich lackiert waren. Sie hatte schon immer einen etwas eklektischen Modestil gehabt und kleidete sich je nach Stimmung anders. Heute ließ ihr Outfit auf eine gewisse Unsicherheit schließen. Ob er sich das zunutze machen konnte?

Sie lächelte nervös. „Hi, Zeke.“

„Hey, Margot.“ Er erwiderte ihr Lächeln bewusst nicht. Er ärgerte sich auch so schon genug darüber, dass er sie immer noch wollte.

Sie hatte ihre wilden roten Locken zu einem lockeren Pferdeschwanz zusammengebunden, sodass ihr ein paar Strähnen ins Gesicht fielen. Ihre leuchtend blauen Augen verliehen ihr etwas Unschuldiges und ihre Grübchen etwas Schelmisches. Diese Kombination hatte ihr in ihrer Kindheit gute Dienste geleistet, als sie in der Sitcom The Kid Years eine altkluge Tochter gespielt hatte. Inzwischen spielte sie dieselbe Rolle als Erwachsene in der Fortsetzung The Grown-up Years.

Und an genau dieser Rolle war ihre Ehe gescheitert.

Als sie zusammengekommen waren, war ihre Schauspielkarriere schon längere Zeit beendet gewesen, doch schon kurz nach ihrer Hochzeit hatte sie sie wieder aufgenommen. Zeke hatte sich damals verraten und verkauft gefühlt, weil er nie eine berühmte Frau gewollt hatte. Er war mit einer berühmten Mutter aufgewachsen und hatte immer darunter gelitten. Nur die Leibwächter hatten für Stabilität gesorgt. Sein Berufswunsch hatte daher schon früh festgestanden.

Margot brauchte Gott sei Dank nicht viel Schutz. Abgesehen von den üblichen Online-Provokateuren hatte sie keine Probleme. Aber um keine Risiken einzugehen, hatte er eine Crew zusammengestellt, die ihre Social-Media-Accounts und die Aufzeichnungen ihrer Überwachungskamera überprüfte, um im Notfall sofort reagieren zu können.

Ihm war bewusst, dass er gerade gefilmt wurde. Nicht, dass das eine Rolle spielte. Seine Angestellten gingen davon aus, dass seine Besuche bei ihr rein professionell waren. Er hatte selbstredend keiner Menschenseele erzählt, dass sie noch miteinander schliefen. Nur seine Schwester wusste davon, aber nicht von ihm, sondern von Margot, mit der sie schon seit ihrer Jugend befreundet war.

„Willst du nicht reinkommen?“

Nickend betrat er ihr Haus. Im Spiegel im Flur sah er sich in seinem dunklen Anzug und der grau gestreiften Krawatte. Auf Geschäftsreisen zog er es vor, sich klassisch zu kleiden. Sobald er zu Hause war, würde er jedoch Surfershorts anziehen.

Sie gingen ins Wohnzimmer. Zeke betrachtete das Sofa, setzte sich jedoch nicht. Margot genauso wenig. Stattdessen trat sie nervös von seinem Fuß auf den anderen. Wie immer war die Atmosphäre zwischen ihnen spannungsgeladen und erotisch aufgeheizt.

„Kann ich dir etwas anbieten?“

Es juckte ihn in den Fingern, sie an sich zu ziehen und sie zu küssen. Und sie anschließend ins Schlafzimmer zu tragen und es wild mit ihr zu treiben. „Was hast du denn im Haus?“

„Kaffee, Wasser, Bier – was du willst.“

Er hob eine Augenbraue. „Was ich will?“, fragte er gedehnt. „Ich glaube, das weißt du ganz genau.“

Sein etwas plumper Annäherungsversuch schien seine Wirkung nicht zu verfehlen, denn für einen Moment sah Margot aus, als werde ihr schwindlig. Doch dann riss sie sich sichtlich zusammen. „Ich habe nicht um dieses Treffen gebeten, damit wir …“

„Ich weiß, aber es ist schon eine Weile her, dass wir …“

Zeke war eine gefühlte Ewigkeit auf Reisen gewesen und hatte es kaum erwarten können, Margot wiederzusehen. „Sechs Monate genau genommen.“

„Stimmt, aber das war vor Liams Adoption.“

Zeke hatte sich schon gedacht, dass sie wegen ihres achtjährigen Sohns mit ihm reden wollte. Er hatte den Jungen bisher zwar noch nicht persönlich kennengelernt, aber viele Fotos von ihm gesehen.

Ehrlich gesagt war es schmerzlich für ihn, dass Margot inzwischen Mutter war. Früher einmal hatten sie gemeinsame Kinder gewollt, aber da waren sie auch noch total verliebt ineinander gewesen. Seitdem war eine Menge passiert.

Zeke räusperte sich. Er wusste nicht, was er sagen sollte. Auch Margot schwieg, aber diese Situation war bei ihnen nichts Ungewöhnliches. Sie schienen kein normales Gespräch mehr miteinander führen zu können. Nur im Bett hatten sie keine Probleme, achteten jedoch darauf, sich ansonsten voneinander fernzuhalten. Nach dem Sex gingen sie immer getrennte Wege – wie zwei Fremde nach einem One-Night-Stand.

Plötzlich verspürte er das Bedürfnis nach einem kalten Getränk. „Falls dein Angebot noch gilt, hätte ich gern ein Bier.“

„Gern.“ Sie senkte den Blick zu seinen Lippen und fuhr sich mit der Zungenspitze über ihre eigenen. „Ich könnte auch etwas zu trinken vertragen. Ich hole mir ein Wasser. Bin gleich zurück.“

Zeke sah ihr hinterher, als sie fast fluchtartig das Wohnzimmer verließ. Sie versuchte offensichtlich, ihre gegenseitige sexuelle Anziehungskraft zu überspielen, aber leider verminderte das sein Verlangen nach ihr kein bisschen.

In der Küche musste Margot erst mal tief durchatmen. Warum fiel es ihr nur so schwer, ihre Affäre mit Zeke zu beenden? Warum begehrte sie ihn nur so?

Sie füllte ein Glas mit Wasser und trank es halb leer. Sie musste das Gespräch mit ihm irgendwie hinkriegen und sich komplett von ihm lösen. Es tat ihr nicht gut, immer noch mit ihm zu schlafen. Außerdem musste sie sich auf ihren Sohn konzentrieren.

Ihr Adoptivsohn war gerade in der Schule. Er war ein guter Schüler – intelligent und anpassungsfähig. Er hatte früh lernen müssen, sich anzupassen, denn vor seiner Adoption hatte er es nicht leicht gehabt. Er hatte bei verschiedenen Pflegefamilien gelebt, sich aber immer nach einer festen Familie gesehnt.

Und jetzt hatte er Margot. Eigentlich hatte sie nie den Wunsch gehabt, allein ein Kind großzuziehen, doch als sie Liam bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung für Pflegekinder kennengelernt hatte, hatte sie sofort eine Verbindung zu ihm gespürt – das seltsame Gefühl, dass sie füreinander bestimmt waren.

Früher einmal hatte sie das auch von Zeke gedacht, aber die Scheidung hatte sie eines Besseren belehrt. Ihre Affäre...



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