Wilson | Die Blickfang Story | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 187 Seiten

Wilson Die Blickfang Story

Paarungszeit
1. Auflage 2021
ISBN: 978-3-347-46802-3
Verlag: tredition
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Paarungszeit

E-Book, Deutsch, 187 Seiten

ISBN: 978-3-347-46802-3
Verlag: tredition
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Ein ganz normales Paar von nebenan, geht auf eine Reise durch erotische Welten wo sich die meisten vor Fürchten. Aber manchmal siegt dann doch die Neugierde und schon ist man in einer anderen Welt. Genauso erging es auch uns, wenn deine Neugierde auch größer ist als deine Angst, bekommst Du hier einen kleinen Einblick. 100% Reale Story mit viel Augenzwinkern geschrieben

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Dein Buchtitel

Die Blickfang Story

Unsere Realität war schmutziger als deine Gedanken …

Dieses Buch beruht auf wahren Begebenheiten und ist auch so passiert. Kleine Änderungen wurden nur im Bereich von Namen und Orten vorgenommen, um beteiligte Personen zu schützen oder keine Werbung für Clubs und Partys hier zu machen.

Denn es gibt zwei Regeln in der Swingerwelt. Die erste lautet: Alles kann, nichts muss. Und die zweite: Man outet sich nicht gegenseitig. Beide Dinge haben wir stets berücksichtigt.

Diese Geschichte, unsere Geschichte, ist bewusst aus der Ich-Perspektive des Mannes geschrieben, um auch eins zu eins Gedanken und Gefühle so wiedergeben zu können, wie sie wirklich aufgetreten sind. Dieses Buch wurde mit einem Augenzwinkern geschrieben und beschreibt den realen Werdegang eines nicht ganz alltäglichen Paares.

Wie alles begann. Mallorca, 1997

Eigentlich würde ich uns als das ganz normale Paar von nebenan bezeichnen, nach außen hin wirken wir für den einen oder anderen sicher recht konservativ. Wenn man es auf die Spitze treiben möchte, vielleicht sogar etwas spießig, haben wir doch alles, was man in einer netten Kleinstadt so braucht, um nicht als „Asi“ zu gelten. Wir leben in einer gepflegten Straße, in einem schönen Haus mit Garten, haben gute Jobs, ein gut erzogenes Kind und noch viele weitere Dinge, die uns als ein normales, langweiliges Paar kennzeichnen würden. Hinter jeder Tür bei uns in der Straße gibt es aber sicher noch eine andere Seite, die man nicht so gerne offen zeigt. Hinter unserer Tür wurde es aber bisweilen wirklich schmutzig.

Es fing aber alles ganz harmlos an. Kennengelernt haben wir uns am Strand von El-Arenal im Jahr 1997. Wir waren noch halbe Teenager. Ich war zarte siebzehn, als ich mit meinem Schulfreund abends am Strand saß und das Sixpack Bier, das wir uns im Supermarkt geholt hatten, gerade Dose für Dose trank und dabei den Sonnenuntergang beobachtete. Wir waren natürlich ohne Eltern auf Mallorca und hatten die Reise geschenkt bekommen, weil wir einen guten Realschulabschluss hingelegt hatten. Dies war der Deal, den jeder von uns mit seinen Eltern geschlossen hatte. Beim Einlösen und Buchen der Reise für uns blickten wir zwar in Sorgenfalten und hörten mahnende Worte der Eltern, es nicht zu bunt zu treiben, aber versprochen war nun mal versprochen. Und da mein Zeugnis nichts zu wünschen übrigließ, konnte ich auch meine Eltern etwas fordern. Also ging es jetzt darum, eine Reise auszusuchen.

Der Ort, wo es hingehen sollte, stand natürlich fest. Es musste unbedingt der Ballermann sein. Damals waren Eimersaufen und Poppen am Strand noch ohne Probleme möglich und für zwei Siebzehnjährige sehr reizvoll. Es wurde somit ein Malle für 999 DM-Angebot, was in großen Lettern an der Fensterscheibe des Reisebüros angeschlagen war. Genauer gesagt handelte es sich um zwei Wochen im 2-Sterne-Hotel mitten in El-Arenal, mit Halbpension. Die Zimmer waren 1985 das letzte Mal renoviert worden, und die Putze machte auch nicht jeden Tag an unserer Tür Halt. Aber wen kümmerte das? Wir hatten einen super Blick auf den Innenhof des Hotels, wo sich die Mülltonnen stapelten. Aber mal ehrlich – mehr hatten wir nicht erwartet, und mehr brauchten zwei junge Männer auch nicht. Es ging nur um ein Bett, um den Rausch wieder auszuschlafen und zumindest zwei geregelte Mahlzeiten, sodass man für die abendliche Discotour eine Grundlage hatte. Da wir beide schon neben der Schulzeit arbeiten gingen, hatten wir jeder 1000 DM Taschengeld dabei, um vor Ort einen auf dicke Hose zu machen. Was wollte man als Siebzehnjähriger mehr?!

Wir zwei saßen also am Meer und schauten mit einer Bierdose in der Hand der Sonne zu, wie diese langsam im Meer verschwand, als Sabine mit ihren drei Freundinnen keine drei Meter vor uns am Strand vorbei spazierte. In einem Anflug von Größenwahn und mit dem Gedanken Ey, uns kennt hier ja eh keiner rief ich den vier Hübschen zu: „Hi, Mädels! Kommt rüber, wir haben Bier hier.“

Das war im Nachhinein die wohl schlechteste Anmache, die ich je gestartet habe. Natürlich ließen uns die vier Mädels mit einem verachtenden Blick stehen und gingen weiter den Strand hinauf. Es dauerte allerdings keine fünf Minuten, bis die vier wieder zurück zu uns kamen und fragten, ob das Angebot mit dem Bier noch stehen würde. Wir nickten grinsend, und die Mädels setzten sich zu uns in den Sand. Wir verteilten daraufhin eine Runde Bier und begannen einen lustigen Smalltalk.

Wie sich herausstellte, feierte Sabine mit ihren Freundinnen ihren 21. Geburtstag. Da die vier Mädels augenscheinlich ganz okay waren und praktischerweise auch noch im selben Hotel wohnten, zogen wir den kompletten Urlaub über zusammen los. Sabine und ich merkten nach anfänglicher Skepsis dem anderen gegenüber, dass wir wohl doch nicht so doof waren, wie jeder vom anderen zuerst gedacht hatte. Sie war eigentlich für mich die hochnäsige und etwas eingebildete Hamburger Göre, die oftmals nur ein müdes Lächeln für meine kleinen Witzchen hatte. Sie empfand mich ihrerseits als eine Art Ruhrpott-Proll, was mich schon sehr traf. Jetzt muss man sagen, dass der Hamburger an sich etwas unaufgeklärt ist, wo jetzt der Ruhrpott endet und das Rheinland anfängt. Ich fühlte mich aber durch ihre Aussage in meiner Ehre beleidigt. Schließlich wohnte ich in einer Kleinstadt, von der man die Domspitzen aus ohne Probleme sehen konnte. Wer da von Ruhrpott sprach, konnte in Erdkunde immer nur weg gewesen sein zum Kreide holen. Diese Anfangs-Zänkereien haben wir aber recht schnell hinter uns gelassen Wieder Zuhause angekommen, blieben wir in einem lockeren Kontakt. Da es 1997 mit den Handys noch nicht so weit her und telefonieren auch vom Festnetz aus noch teuer war, schrieben wir uns regelmäßig Faxe auf Thermopapier, die man nicht aufbewahren musste, weil dieses Papier eh nach kurzer Zeit wieder verblasste. Wir verstanden uns aber auch nonverbal weiterhin recht gut, sodass wir uns zu meinem 18. Geburtstag im November für ein langes Wochenende wiedertrafen. Sie besuchte mich zuhause, und ich holte sie mit meinem gerade erworbenen Führerschein und dem dazu neuen Auto in Düsseldorf vom Bahnhof ab. Wir verbrachten ein tolles, langes Wochenende in Köln und Umgebung, und ich versuchte ihr alles so gut zu zeigen, wie es nur ging.

Leider musste ich mir eingestehen, dass ich viele Strecken noch nie allein mit dem Auto gefahren war, sondern immer nur als Beifahrer bei den Eltern. Und so kam es vor, dass wir uns doch das eine oder andere Mal in Köln verfuhren. Natürlich habe ich mir das nicht anmerken lassen und bin solange gekurvt, bis ich wieder eine Straße kannte, die uns ans Ziel führte. Da Sabine sich ja noch weniger auskannte als ich, musste ich nur immer so tun, als ob ich Herr der Lage wäre, dann würde es schon nicht auffallen. Heute fährt man ja fast keinen Meter mehr ohne Navi, aber zu der Zeit fand man diese nur in 100.000 DM teuren Autos aus der Oberklasse, und so einen Wagen besaß ich natürlich nicht. Ab diesem Wochenende wurde es dann sexuell auch langsam interessant, denn bisher war der ganze Kontakt eher platonisch und freundschaftlich geblieben. Man mag es nicht glauben, aber im Urlaub war außer ein wenig Flirten nichts gelaufen zwischen uns. Normalerweise kannte ich das gar nicht von mir, so zurückhaltend zu sein.

Mir muss wohl echt etwas an Sabine gelegen haben, sonst hätte ich das gar nicht platonisch so lange durchgezogen. Der erste Sex ging zwar eher in die Hose, da nachts um drei Uhr plötzlich meine Mutter in der Tür zu meinem Zimmer stand und gucken wollte, was das für Geräusche im Haus waren. Aber wir ließen uns davon nur kurz beirren und nutzten dieses Wochenende noch vermehrt, um uns in allen Belangen besser kennenzulernen. Dabei wurde es dann auch von Mal zu Mal besser, und meine Mutter hatte auch nicht mehr den Drang, jedem Geräusch im Haus nachgehen zu müssen.

Zwei Monate später, im Januar 1998, trat ich meine vierjährige Dienstzeit bei der Bundeswehr an, zu der ich mich verpflichtet hatte. Da sich das mit Sabine in den nächsten Wochen und Monaten weiter verdichtete und ich eh von da an kaum noch zuhause war, weil die Kaserne auch in Norddeutschland lag, nutzte ich die Gelegenheit und fuhr gar nicht erst Richtung Rheinland, sondern verbrachte mit Sabine oftmals die Wochenenden in Hamburg. Da es für uns beide die große Liebe war und nicht nur wir von unseren Eltern oftmals genervt waren, sondern auch unsere Eltern von zwei von rosa Brille und Hormonüberschuss geplagten Kindern die Nase voll hatten, zog ich wenige Monate später ganz zuhause aus, Richtung Hansestadt, wo ich mit Sabine meine erste eigene Wohnung in Hamburg Bahrenfeld bewohnte.

Gemeinsames Leben und auf zu neuen Ufern

Die Wohnung war weder besonders schön, noch war sie modern oder gar renoviert, aber es waren 52 qm Freiheit pur in einem hässlichen, gelben Klinkergebäude mit acht Parteien. Wir wohnten ganz oben rechts. Das Waschbecken im Bad hatte zwei Wasserhähne, einen auf der linken Seite und einen auf der rechten Seite des Waschbeckens. Links kam kaltes...



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