Winkelmann / Rogalski | BWLight für Gesundheitsberufe | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 232 Seiten

Winkelmann / Rogalski BWLight für Gesundheitsberufe

Plan-Do-Check-Act für Klinik und Praxis
1. Auflage 2021
ISBN: 978-3-456-96132-3
Verlag: Hogrefe AG
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Plan-Do-Check-Act für Klinik und Praxis

E-Book, Deutsch, 232 Seiten

ISBN: 978-3-456-96132-3
Verlag: Hogrefe AG
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Patientenversorgung erfordert heute mehr als medizinisches Fachwissen. Wer in Klinik oder Praxis Verantwortung trägt, benötigt betriebswirtschaftliche Kompetenzen – hier setzt dieses Fachbuch an. Die Autor*innen Winkelmann und Rogalski vermitteln, wie Therapeut*innen, Pflegende und Ärzt*innen ihre Rolle als Manager*in im Sinne des CanMEDS-Rollenkonzepts ausfüllen können.

Der PDCA-Zyklus – Planen, Durchführen, Überprüfen, Anpassen – bildet den methodischen Rahmen. Entlang dieser vier Phasen werden 48 Management-Instrumente vorgestellt: von der SWOT-Analyse über das Ishikawa-Diagramm bis zur FMEA. Jedes Werkzeug wird auf zwei Seiten erläutert, ergänzt durch Praxisbeispiele, Checklisten und Vorlagen – ein Nachschlagewerk, das im Arbeitsalltag sofort anwendbar ist.

Das Buch richtet sich an Fachkräfte im Gesundheitswesen, die keine betriebswirtschaftliche Ausbildung mitbringen, jedoch Prozesse optimieren, Qualität sichern und ihre Einrichtung zukunftsfähig aufstellen möchten. Die Inhalte sind verständlich aufbereitet und wissenschaftlich fundiert. Die Verbindung von Theorie und Versorgungsrealität baut Berührungsängste vor ökonomischen Themen ab.

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Zielgruppe


Mitarbeitende in den Gesundheitsberufen, Ergotherapie, Physiotherapie, Gesundheitsmanager_innen in Klinik und Praxis, Qualitätsbeauftragte, Studierende der Gesundheitsberufe, Gesundheitsökonom_innen

Weitere Infos & Material


1;Inhaltsverzeichnis;7
2;CanMEDS – Die Zukunft im Gesundheitssystem;9
3;Einleitung: BWL in Gesundheitseinrichtungen;13
4;1 Phase: Plan – Planen, Entwerfen;17
4.1;1.1 Plan – Übersicht der Instrumente;21
5;2 Phase: Do – Pilotieren, Ausprobieren, Durchführen;79
5.1;2.1 Do – Übersicht der Instrumente;81
6;3 Phase: Check – Überprüfen, Analysieren;117
6.1;3.1 Check – Übersicht der Instrumente;119
7;4 Phase: Act – Anpassen, Modifizieren, Reagieren;175
7.1;4.1 Act – Übersicht der Instrumente;177
8;Fazit;229
9;Weiterführende Literatur;231
10;Autorinnen;233


Blitzlicht

Synonyme
Kurzevaluation, Rückmeldung, sprachliches Beleuchten eines Aspekts

Überblick
Ein Blitzlicht ist eine Momentaufnahme der augenblicklichen Stimmung, Befindlichkeiten oder Meinungen. Vorangestellt wird der zu beleuchtende Aspekt (z. B. aktuelle Erwartungen, Wünsche oder Konflikte, Gruppenklima). Jeder Anwesende äußert sich kurz spontan.

Mehrwert
Mit einem Blitzlicht bezieht man die Mitarbeitenden ein und verbessert dadurch langfristig Zufriedenheit und Zusammenarbeit. Es bietet eine Plattform, deren Erwartungen und Wünsche zu erfragen bzw. zu verbalisieren und ihnen die Gelegenheit für Rückmeldungen zu geben. Es deckt momentane, hinderliche Konflikte auf, thematisiert Blockaden und macht Eindrücke und Wahrnehmungen transparent.

Vorgehen
1) Regeln festhalten
– Nur eine Person spricht.
– Aussagen werden nicht kommentiert.
– Alle beteiligen sich.
2) Ich-Botschaften senden (Feedback-Regeln, siehe S. 130)
3) Start mit einer Frage oder einem Statement
4) Teilnehmende äußern sich nacheinander kurz und präzise
5) Unklarheiten hinterfragen und ggf. diskutieren

Fazit: Schlussfolgerungen für weiteres Vorgehen ableiten und festhalten.


Rahmenbedingungen
Teilnehmerzahl: Moderierende, sinnvoll bei maximal 15 Teilnehmende
Dauer: Je nach Anzahl der Teilnehmenden rund 10 Minuten
Material: Ggf. Metaplankarten, Metaplanwand

Anwendungsbeispiele
Vor, während und nach Projekten
Als Zwischenbilanz und Tagesauswertung
Zur Transparenz aktueller Stimmungslagen
Als Kurzevaluation einer Veranstaltung (z. B. Tag der offenen Tür)

Tipps & Tricks
Schaffen Sie einen „Raum“ dafür (bspw. einen Stuhlkreis). Es soll nur ein Aspekt konkret formuliert werden. Das gelingt mit der Aufforderung an die Teilnehmenden, nur „ein Wort“ oder „einen Satz“ zu sagen. Unterstützen Sie dieses Vorgehen mit einem „Talking Stone“, einem Gegenstand, der von einer Person zur anderen weitergereicht wird. Nachfolgend sollen die Wünsche und Erwartungen abgefragt werden. Eine Variante dafür ist das nonverbale Blitzlicht, bei dem die Antwort pantomimisch erfolgt. Oder Teilnehmende wählen statt nur eines „Talking Stone“ aus einer Sammlung verschiedener Gegenstände aus und verbinden ihr Blitzlicht damit.



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