E-Book, Deutsch, 468 Seiten
Winter Master's Playground
1. Auflage 2018
ISBN: 978-3-86495-359-0
Verlag: Plaisir d'Amour Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection
E-Book, Deutsch, 468 Seiten
ISBN: 978-3-86495-359-0
Verlag: Plaisir d'Amour Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection
Master's Playground … Die Skandal-Rockband!
Er singt von dominantem Sex und devoten Frauen: Der Dominus Scott Marshall lebt aus, wovon seine Songs handeln. Dem Frontman der erfolgreichen Rockband Masters Playground liegen die Groupies reihenweise zu Füßen und er lässt selten etwas anbrennen oder eine Session aus. Das Leben könnte nicht besser laufen!
Nach Beendigung ihrer Tournee kehrt die Band zurück nach Los Angeles. Doch während der Abschlussparty wird Scott verhaftet. Der Vorwurf lautet Körperverletzung und sexuelle Nötigung. Scott braucht dringend Hilfe, und so kontaktiert Scotts Manager die beste Strafverteidigerin der Stadt.
Vor Jahren wurde Kitty Jordan das Herz gebrochen, denn ihr Freund ließ sie für seine Musikkarriere sitzen. Kitty wurde erfolgreiche Anwältin, doch verzeihen konnte sie ihrem Ex nie. Plötzlich brechen die alten Wunden wieder auf, als der Manager von Scott Marshall Kitty kontaktiert, denn Scott ist niemand anderes als Kittys einstige große Liebe. Obwohl er sie damals so verletzt hat, glaubt sie an seine Unschuld und übernimmt widerwillig den Fall.
Hinter den Vorwürfen gegen den Rockstar steckt jedoch viel mehr, und auch die alten Gefühle kehren zurück.
Old flames die hard, it feels like a new start.
Ein Rockstar-BDSM-Romance der Autorin der Erfolgsromane "Liebessklavin" und "Die Zähmung der Wildkatze".
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
Kapitel 1
She was a plaything Ready to do almost anything Yearning for a lover that could break her heart Tear her apart Longing for a pain, so sweet and innocent Someone who gets physical and violent Till she is in tears, wanting even more Something that you really will adore. Die Atmosphäre in der Halle war elektrisierend, als Scott Marshalls Reibeisenstimme ertönte und den Megahit des Jahres anstimmte. Tausende sangen den Refrain mit und er hielt bloß noch das Mikro in die Menge. Die Band hinter ihm rockte das Stück und die Fans drehten fast durch. Kreischende junge Frauen streckten sich über die Absperrung, als der Frontmann die Hand in ihre Richtung streckte. Alle wollten ihn berühren, und er genoss es in vollen Zügen, während die Securitymänner wirklich Not hatten, die hysterischen Fans zurückzuhalten. Es war die letzte Show einer langen US-Tour und die dritte Zugabe an diesem Abend. Master’s Playground hatte in diesem Jahr mit ihrem aktuellen Album Kneel unzählige Preise abgeräumt, und das Jahr war noch nicht zu Ende. Jeder ihrer Texte war provokant und handelte von dominantem Sex und devoten Frauen. Ihre Art von Rockmusik traf den Zeitgeist, und die Hallen, in denen sie in den letzten Monaten gespielt hatten, waren alle restlos ausverkauft gewesen. Viele ihrer Titel hatten es auf die schwarze Liste geschafft, einige Radiostationen weigerten sich vehement, selbst ihre harmloseren Stücke zu spielen, und jedes Album erhielt den in der Musikbranche höchst begehrten Jugendgefährdend-Stempel. Trotzdem, oder gerade deswegen, hatte sich das aktuelle Album inzwischen millionenfach verkauft. In der Presse wurden sie als Skandalrocker bezeichnet und Scott Marshall lebte dieses Image aus. Er ließ nie etwas anbrennen, besonders nicht, wenn sich ihm devote Groupies anboten, um eine Nacht mit ihm zu verbringen und sich ihm sexuell zu unterwerfen, so wie er es in seinen selbst geschriebenen Songs erzählte. Sie sehnten sich nach der perfekten Mischung aus zärtlicher Liebe und knallhartem dominanten Sex. Und für sie war er der romantische Sadist ihrer Träume. Scott war erst kürzlich als einer der fünf Sexiest Man Alive gekürt worden und seine Fotos tauchten in allen Klatschblättern der Staaten auf. Selbst für das Magazin Playgirl hatte er sich ablichten lassen und innerhalb von einer Stunde nach Erscheinen war das Heft landesweit ausverkauft gewesen. Er liebte diese Aufmerksamkeit, doch noch mehr liebte er es, Songs zu schreiben, Musik zu machen und die glücklichen Gesichter der Fans zu sehen, die sich in jedem seiner Songtexte persönlich angesprochen fühlten. Besser konnte das Leben gar nicht laufen. Nach der Show gönnten sich die Bandmitglieder eine kleine Verschnaufpause im Backstagebereich, bevor es zum Meet & Greet mit einigen Hardcorefans ging. Autogramme schreiben, Gespräche führen, bekannte Gesichter wiedersehen, Fotos machen, das Übliche eben. Scott war überwältigt davon, wie viele der Leute ihnen in den letzten Monaten hinterhergereist waren, nur um an jeder Show teilnehmen zu können. Manche von ihnen waren Fans der ersten Stunde, und es kam ihm tatsächlich so vor, als würde er alte Bekannte wieder treffen. Auch seine Bandmitglieder – insbesondere Styles, sein Drummer – liebten dieses Bad in der Menge. Grinsend posierte Styles mit einer Gruppe weiblicher Fans in knappen Outfits, die es offensichtlich darauf anlegten, ihn aufs Hotelzimmer begleiten zu wollen. Alle in der Band waren noch Singles, bis auf Caleb, den Bassisten. Er hatte vor circa einem Jahr erst seine große Liebe Tamara in einer herrlichen klischeebehafteten BDSM-Zeremonie geheiratet, die sogar von einem einschlägigen SM-Magazin auf mehreren Seiten gefeatured worden war. Allerdings wusste die Öffentlichkeit nicht, dass Caleb, der Einzige in der Band war, der sich nicht als Dominus bezeichnete und auch recht wenig mit dem Lifestyle zu tun hatte. Er hatte sich unsterblich verliebt und das Gefühl war gegenseitig. Caleb und Tamara gaben ein perfektes und glückliches Paar ab, und manchmal, wenn Scott sie beobachtete, dann spürte er tief im Inneren, dass auch er sich nach etwas Festen in seinem Leben sehnte. Allerdings war das gar nicht so einfach, denn sein Privatleben war seit Beginn der Musikkarriere praktisch vollkommen auf der Strecke geblieben. Es mangelte natürlich nicht an Anwärterinnen; unter den Groupies gab es viele devoten Frauen, die sich nichts sehnlicher wünschten, als Master Scotts Gespielin zu sein. Doch er wusste, dass sie entweder nur das Image liebten, das er verkörperte, oder von seinem Reichtum magisch angezogen wurden. Es war selten, jemanden in dieser Branche kennenzulernen, der auch hinter die Fassade des Rockmusikers blicken wollte. Cale Attkins stieß zum Meet & Greet dazu. Der Bandmanager forderte Scotts Aufmerksamkeit, der gerade von einem hübschen weiblichen Fan in Beschlag genommen worden war. Scott lachte, packte sie an der Kehle und presste seine Lippen fest und fordernd auf ihren Mund. Das Mädchen war wie hypnotisiert und ihre Wangen röteten sich. Scott zwinkerte ihr zu, löste sich von ihr und folgte seinem Manager in eine ruhigere Ecke des Raumes. Cale gratulierte ihm zu ihrer grandiosen Show. „Die Leute sind ausgerastet. Die Tour war bisher die erfolgreichste, die wir gemacht haben. Einfach geil! Ich bin total von den Socken. Für nächste Woche habe ich einige Interviews klargemacht und das Studio ist auch schon gebucht. Ich hoffe du hast ein paar heiße Songs mitgebracht.“ Scott grinste seinen Manager an und schüttelte den Kopf. „Hast du jemals erlebt, dass ich nicht geschrieben habe?“ Cale verneinte und lachte laut auf. „So muss das sein.“ Gerade wollte Cale das Ende des Fantreffens verkünden, als Master Black dazwischenfunkte. „Hey Leute, wir gehen jetzt noch auf die Abschlussparty der Tour, wer hat Bock?“ Das ließ sich niemand zweimal sagen. Natürlich waren die Fans dabei und Cale konnte nichts dagegen tun. Master Black lud jeden Teilnehmer des Meet & Greet ein, und Scott erkannte sofort, warum. Der Gitarrist der Band hatte es auf zwei sehr süße Mädchen abgesehen, die genau seinem Geschmack entsprachen: kaum bekleidet, langes dunkles Haar und rasante Kurven, die regelrecht zum Spielen einluden. Er selbst hatte sich vorgenommen, am heutigen Abend allein ins Bett zu gehen. Die Tour hatte ihm zugesetzt, und jeden Tag an einem anderen Ort aufzuwachen, war nicht gerade entspannend gewesen. Außerdem hatte Scott sich während der Tour bereits ordentlich ausgetobt und es war einfach Zeit für eine Pause. Er würde sich nicht allzu lange auf der After-Show-Party aufhalten, denn er war froh, wieder Heimatboden unter den Füßen zu haben und endlich in seinem eigenen Bett schlafen zu können. Sosehr er den Trubel um seine Person und die Aufmerksamkeit genossen hatte, sehnte er sich jetzt nach ein paar Tagen Ruhe ohne kreischende Fans und Menschenmassen. Mit dem Tourbus fuhren sie zur Party, die in der Villa eines Produzenten der Plattenfirma in den Hollywood Hills stattfand. Der Bus schaffte die schmalen Kurven nur mit Mühe, und das letzte Stück mussten die Partygäste doch noch zu Fuß laufen, weil die Straße einfach zu eng war. Grölend und johlend erreichten sie das Anwesen, wo die Party schon eine Weile im Gang war. Als die Band das Haus betrat, wurde sie mit großem Beifall empfangen, und einige Musikkollegen gratulierten ihnen zur erfolgreichen Tour und dem Award für das beste Rockalbum des Jahres, den sie erst kürzlich erhalten hatten. Je später es wurde, desto ausgelassener verhielten sich die Gäste. Einige hatten ihre Klamotten von sich geworfen und vergnügten sich zu zwei, zu dritt oder auch mit mehreren im Pool. Scott wusste, worauf es langsam, aber sicher hinauslaufen würde. Die begonnene Orgie wirkte verlockend. Eine Hand voll Frauen buhlten regelrecht um seine Aufmerksamkeit, doch so richtig wollte er nicht in Stimmung kommen. Nicht mal das niedliche und willige schwarzhaarige Geschöpf, das sich gerade vor ihn kniete und sich ihm mit einem zuckersüßen Lächeln anbot, reizte ihn. Die letzten Monate hingen ihm in den Knochen. Es war wirklich Zeit, nach Hause zu gehen. „Sorry, Babe, es war eine lange Tour und ich bin echt durch.“ Scott sah ihr die Enttäuschung an, und er war überzeugt davon, dass sie ein wunderbares Spielzeug für sein Vergnügen gewesen wäre. Er schmunzelte, erhob sich aus dem Sessel und zog sie mit sich empor. Sie senkte den Blick. „Bist du sicher?“ Scott zögerte, wägte er für einen kurzen Moment ab, vielleicht noch zu bleiben. Nein, er war wirklich vollkommen erledigt, was sowieso keine gute Ausgangsposition für eine Session mit einer süßen devoten Maus war. Normalerweise würde er sich eine solche Gelegenheit nicht entgehen lassen, aber er war bereits seit nahezu achtzehn Stunden auf den Beinen, und dermaßen übermüdet konnte er die Verantwortung nicht übernehmen. Er küsste ihre Stirn. „Vielleicht ein anderes Mal.“ Als sie ging, schmollte sie ein wenig, und es tat ihm leid, die Kleine mit diesem herrlichen Knackarsch enttäuscht zu haben, doch es war trotzdem die richtige Entscheidung gewesen. Scott verabschiedete sich von Cale und seinen Bandmitgliedern, dankte dem Produzenten für die gelungene Party und machte sich aus dem Staub. Der persönliche Fahrer von Cale bot ihm an, ihn nach Hause zu...




