Winters / Hewitt / Williams | Julia Extra Band 408 | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 0408, 448 Seiten

Reihe: Julia Extra

Winters / Hewitt / Williams Julia Extra Band 408


1. Auflage 2015
ISBN: 978-3-7337-0803-0
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 0408, 448 Seiten

Reihe: Julia Extra

ISBN: 978-3-7337-0803-0
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



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Rebecca Winters war eine berühmte amerikanische Romanceautorin aus Salt Lake City, Utah. Ihre Heimat und ihre Lieblingsurlaubsziele in Europa dienten oft als Kulisse für ihre romantischen Liebesromane.

In ihrer 35-jährigen Schaffenszeit schrieb sie 175 Romance Novels, die weltweit fast 30 Millionen Mal verkauft wurden.

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1. KAPITEL

Ein Freitag im Sommermonat Juli, abends um halb sieben. Und wo bin ich? dachte Kate. Natürlich im Büro!

Wieder einmal hielt sie als Letzte die Stellung, saß vor ihrem PC und betrachtete Gewinn- und Verlustangaben. Eigentlich hatte das Zeit bis Montagmorgen, aber …

Seufzend richtete Kate sich auf und dehnte ihre verspannten Schultern. Sie war siebenundzwanzig Jahre alt und sollte an einem Freitagabend eigentlich woanders sein als im Büro – auch wenn es ein ziemlich schönes Büro in einem schicken Gebäude der prestigeträchtigen Londoner Innenstadt war.

Eigentlich sollte sie sich amüsieren, mit Freunden im Hyde Park Wein trinken und den langen, heißen Sommer genießen, im Garten grillen oder einfach mit jemandem Musik hören und darüber sprechen, wie ihr Tag gewesen war.

Doch die Freunde, die Kate seit ihrem Umzug nach London vor vier Jahren gefunden hatte, konnte sie an einer Hand abzählen. Seit eineinhalb Jahren war sie nun Bilanzbuchhalterin bei AP Logistics, und seitdem sah die Sache noch düsterer aus. Sie gehörte einfach nicht zu diesen fröhlichen, lebhaften jungen Frauen, die mühelos Freunde fanden. Normalerweise dachte Kate nicht viel darüber nach, aber heute war Freitag, draußen ging der heiße Sommertag in einen lauen Abend über, und der gesamte Rest der Welt genoss das wunderschöne Wetter …

Kate ließ den Blick zur Tür ihres Büros schweifen. Der Anblick der unbesetzten Schreibtische schien sie spöttisch auf ihre Unzulänglichkeit hinzuweisen. Schnell zählte sie in Gedanken all die schönen Dinge auf, die es in ihrem Leben gab: eine tolle Stelle bei einem der renommiertesten Unternehmen des Landes, ein eigenes Büro – in ihrem Alter eine beachtliche Leistung –, ein eigenes kleines Apartment in einer annehmbaren Gegend im Westen Londons. Wie viele Frauen in ihrem Alter besaßen schon eine eigene Wohnung – in London? Natürlich musste sie noch den Kredit abbezahlen, aber immerhin … Sie war wirklich erfolgreich.

Womöglich hatte sie es nicht geschafft, ihrer Vergangenheit völlig zu entfliehen. Doch Kate hatte auch nicht das Gefühl, dass ihr Leben von ihrer Vergangenheit beherrscht wurde. Andererseits saß sie an diesem sommerlichen Freitagabend alleine bei der Arbeit. Was sagte das aus?

Kate beschloss, noch eine halbe Stunde zu bleiben und dann in ihr einsames Apartment zu fahren. Sie vertiefte sich so sehr in die Zahlen, dass sie das „Pling“ des Aufzugs und die sich nähernden Schritte kaum wahrnahm.

Konzentriert schaute Kate auf ihren Bildschirm, sodass sie den großen dunklen Mann erst bemerkte, als er sie ansprach. Vor lauter Schreck zuckte sie zusammen, und für ein paar Augenblicke war ihr sonst so souveränes Auftreten wie weggeblasen.

Alessandro Preda hatte jedes Mal diese Wirkung auf sie. Irgendetwas hatte dieser Mann an sich! Und das hatte nichts damit zu tun, dass er der Besitzer des Unternehmens war – zu dem noch unzählige weitere Firmen gehörten. Er war einfach … beeindruckend. Äußerst beeindruckend.

„Sir … Mr Preda, was kann ich für Sie tun?“ Kate sprang auf und strich sich mit einer Hand den grauen Rock und mit der anderen den strengen Haarknoten glatt.

Alessandro Preda, der lässig am Türrahmen gelehnt hatte, schlenderte in ihr Büro – den einzigen Raum auf diesem Stockwerk, in dem noch Licht brannte. „Erst mal können Sie sich wieder setzen, Kate. Sollte ich irgendwann königlichen Status erwerben, dürfen Sie gerne jedes Mal aufspringen, sobald ich den Raum betrete. Bis dahin ist es aber wirklich nicht notwendig.“

Kate rang sich ein höfliches Lächeln ab und nahm wieder Platz. Alessandro Preda war definitiv ein attraktiver Mann – schlank, muskulös, sonnengebräunt und einfach umwerfend sexy –, aber sie persönlich fand ihn kein bisschen anziehend. Viel zu viele Leute erstarrten vor Ehrfurcht angesichts seines Talents und seines Erfolgs, viel zu viele Frauen verwandelten sich in seiner Gegenwart zu hilflosen kleinen Mädchen, die ununterbrochen kicherten. Alessandro Preda war überheblicher, als ihm guttat. Er war attraktiv, erfolgreich und unwiderstehlich – und das wusste er auch.

Als seine Angestellte blieb Kate jedoch nichts übrig, als zu lächeln und zu hoffen, dass er nicht sehen würde, was sich hinter ihrem Lächeln verbarg.

„Sie brauchen mich auch nicht immer mit ‚Sir‘ anzureden. Habe ich Ihnen das nicht schon mal gesagt?“ Mit seinen dunklen Augen betrachtete er ihr blasses Gesicht, auf dem er noch kein einziges wirkliches Lächeln gesehen hatte, seit sie für sein Unternehmen arbeitete.

„Doch, haben Sie, ähm … Mr …“

„Ich heiße Alessandro. Das hier ist ein Familienunternehmen, und ich gestalte den Umgang mit meinen Mitarbeitern gern locker.“ Als er sich auf ihrer Tischkante niederließ, lehnte Kate sich automatisch ein wenig zurück.

Familienunternehmen? Von wegen, dachte Kate. Es sei denn, seine Familie umfasste mehrere Tausend Mitglieder, die auf der ganzen Welt lebten. „Was kann ich für Sie tun, Alessandro?“

„Ich wollte Cape einige Dokumente bringen. Wo steckt er denn? Und warum halten Sie hier ganz allein die Stellung?“

„Es ist schon nach halb sieben, … ähm, Alessandro. Die anderen sind alle schon vor einer Weile gegangen“, erwiderte Kate stockend.

Er sah auf die Uhr und sagte stirnrunzelnd: „Stimmt. Allerdings hätte ich erwartet, dass zumindest einige meiner sehr großzügig entlohnten Mitarbeiter noch hier sein würden.“ Mit zusammengekniffenen Augen sah er sie an. „Und was tun Sie noch hier?“

„Ich hatte vor, noch ein paar Finanzberichte durchzugehen. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, um produktiv zu arbeiten – wenn alle anderen schon Feierabend machen …“

Abwägend sah Alessandro sie an. Was hatte es nur mit dieser Frau auf sich? In den letzten Monaten hatte er mehrfach mit ihr zu tun gehabt und sie als fleißig und gewissenhaft erlebt. George Cape hatte sich für ihre Beförderung eingesetzt. An ihrer schnellen Auffassungsgabe war wirklich nichts zu bemängeln: Kate hatte ein Talent dafür, bei Problemen fast sofort die Ursache aufzuspüren, was im sehr komplexen Finanzbereich nicht gerade leicht war. Ja, sie war wirklich äußerst professionell, doch irgendetwas fehlte.

Ihre grünen Augen wirkten sehr wachsam, der sinnliche Mund war stets zusammengepresst, die Frisur streng und ordentlich. Nachdenklich betrachtete Alessandro die weiße, bis zum Hals zugeknöpfte Bluse mit den langen Ärmeln, mit der Kate ihren Körper geradezu versteckt hielt. Niemand hätte bei Kates Anblick vermutet, dass die Temperaturen draußen hochsommerlich waren. Er hätte wetten können, dass sie eine Strumpfhose trug.

Normalerweise umgab sich Alessandro mit Frauen, die ihre Reize nur allzu gerne zur Schau stellten. Ms Kate Watsons strenge Aufmachung stand dazu in einem krassen Gegensatz. Und genau das reizte seine Neugier.

Als Alessandro das letzte Mal mit ihr zusammengearbeitet hatte – an einer komplizierten Steuersache, mit der sie sich offenbar besser auskannte als ihr in letzter Zeit etwas abwesend wirkender Vorgesetzter George Cape –, hatte er versucht, etwas mehr über sie herauszufinden und ihr ein paar Fragen gestellt, nach ihren Hobbys und Interessen. Sie hatten sich Essen bestellt und höflich geplaudert.

Die meisten Frauen erzählten Alessandro alles über sich, sobald er auch nur einen Funken von Interesse zeigte. Sie blühten dann geradezu auf. Bei Kate Watson keine Spur davon. Sie hatte ihn mit ihren grünen Augen kühl angesehen und die Unterhaltung immer wieder geschickt auf neutrale Themen gelenkt, ohne auch nur das Geringste über sich preiszugeben.

„Sind Sie immer so spät noch hier?“

Alessandro saß nach wie vor auf ihrem Tisch und war ihr somit viel zu nahe. Er nahm einen gläsernen Briefbeschwerer in Form eines Goldfischs in die Hand und drehte ihn zwischen den Fingern herum.

„Nein, natürlich nicht“, versicherte Kate. Aber viel zu oft.

„Nein? Nur heute? Obwohl heute der heißeste Tag des Jahres ist?“

„Ich mag heißes Wetter nicht besonders.“ Sie senkte den Blick und ärgerte sich plötzlich über die leise Kritik, die in seiner amüsierten Stimme mitschwang. „Es macht mich immer so müde.“

„Kein Wunder, wenn man langärmelige Blusen und gestärkte Röcke trägt“, stellte Alessandro fest und legte den Briefbeschwerer wieder hin.

„Sie können mir gerne die Dokumente dalassen, ich werde sie George geben, wenn er in zwei Wochen aus dem Urlaub wiederkommt.“

In zwei Wochen! Ich fürchte, die Sache hat leider nicht Zeit, bis Cape uns wieder mit seiner Anwesenheit beehrt.“ Alessandro stand auf, klatschte einen Stapel Papiere auf ihren Tisch, stützte sich auf und neigte sich zu ihr.

„Ich habe Watson Russell gefragt, ob er etwas über die Unregelmäßigkeiten in der Zuliefererkette unserer Freizeitzentren weiß, die an der Küste entstehen. Er sagte, das sei von Anfang an Capes Projekt gewesen. Stimmt das?“

„Ja, ich glaube schon“, antwortete Kate ausweichend.

„Sie glauben das?“, hakte Alessandro nach.

Sie atmete tief ein und versuchte vergeblich, sich nicht von ihm beeindrucken zu lassen. Doch der große muskulöse Mann mit dem tiefschwarzen Haar, der sich so nahe zu ihr beugte, ließ ihr Herz heftig schlagen. Ihr Mund fühlte sich plötzlich ganz trocken an, und ihre Handflächen wurden...



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