Winters / Shaw / Pammi | Julia Extra Band 463 | E-Book | www.sack.de
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E-Book, Deutsch, Band 0463, 450 Seiten

Reihe: Julia Extra

Winters / Shaw / Pammi Julia Extra Band 463


1. Auflage 2019
ISBN: 978-3-7337-1284-6
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 0463, 450 Seiten

Reihe: Julia Extra

ISBN: 978-3-7337-1284-6
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



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Rebecca Winters war eine berühmte amerikanische Romanceautorin aus Salt Lake City, Utah. Ihre Heimat und ihre Lieblingsurlaubsziele in Europa dienten oft als Kulisse für ihre romantischen Liebesromane.

In ihrer 35-jährigen Schaffenszeit schrieb sie 175 Romance Novels, die weltweit fast 30 Millionen Mal verkauft wurden.

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1. KAPITEL

Giannis Gekas knurrte der Magen. Seit dem „Genuss“ des knochentrockenen Sandwichs, das seine Sekretärin ihm in einer kurzen Besprechungspause am Mittag serviert hatte, waren etliche Stunden vergangen. Frustriert nippte er an seinem Cocktail, einer Virgin Mary, und spielte mit dem Gedanken, den winzigen Selleriestängel zu verspeisen, der das alkoholfreie Getränk zierte.

Desinteressiert ließ er den Blick über die anderen Gäste im Bankettsaal gleiten. Sie schienen sich alle sehr angeregt zu unterhalten. In Giannis’ Ohren klang es allerdings nur wie ein Rauschen. Da er keine Lust hatte, sich mit Leuten zu unterhalten, die er nicht kannte und die ihn auch nicht interessierten, suchte er Zuflucht hinter einer Säule.

Wenig später beobachtete er, wie eine Frau an einem der runden Esstische Tischkarten vertauschte. Vermutlich handelte es sich um eine Angestellte der Veranstaltungsorganisation, die für den reibungslosen Ablauf des Benefizdinners mit anschließender Auktion verantwortlich zeichnete. Allerdings trug die Frau ein Abendkleid. Dann ist sie vermutlich eher ein Gast, dachte Giannis. Dafür sprach auch der verstohlene Blick, den sie gerade über die Schulter geworfen hatte.

Als Giannis kurz zuvor den Privatlift von seiner in dem exklusiven Londoner Luxushotel gelegenen Penthousesuite zum Foyer genommen hatte, hatte sein Interesse zunächst dem Sitzplan im Bankettsaal gegolten. Nach kurzer Suche hatte er seinen Namen auf dem Plan gefunden und wusste nun, an welchem Tisch er das Abendessen – hoffentlich bald – genießen konnte. Nun überlegte er, warum die Frau ihre Tischkarte neben seiner platziert hatte. So etwas war ihm schon öfter passiert. Der phänomenale Erfolg seiner auf Kreuzfahrtschiffe spezialisierten Reederei hatte ihn auf den Spitzenplatz der Liste von Europas reichsten Unternehmern katapultiert.

Schon als Teenager, der mit Touristen durch die griechische Inselwelt segelte, war er ständig von Frauen umschwärmt gewesen. Reichtümer hatte er damals noch nicht angehäuft, sah aber überdurchschnittlich gut aus. Mit achtzehn Jahren hatte er die Aufmerksamkeit zahlloser blonder Schönheiten genossen. Inzwischen war er fünfunddreißig und wählerischer.

Die Frau, die unbedingt neben ihm sitzen wollte, war zwar auch blond, aber nicht sein Typ. Er stand eher auf hochgewachsene, durchtrainierte Blondinen, so wie Lise, ein schwedisches Bikinimodel. Ihre Beziehung hatte einige Monate gehalten. Als Lise dann immer öfter vom Heiraten sprach, hatte Giannis Schluss gemacht und ihr zum Abschied ein kostbares Armband schicken lassen. Der exklusive Londoner Juwelier erledigte so etwas gern für seinen Stammkunden.

Langsam bewegten die Gäste sich zu ihren Tischen. Das Abendessen sollte um 19.30 Uhr beginnen. Auch Giannis machte sich auf den Weg und stellte amüsiert fest, dass die Blondine die Rückenlehne des Stuhls neben seinem fest umklammerte, als befürchtete sie, jemand könnte ihr den Platz streitig machen.

Das honigblonde Haar fiel ihr in seidig schimmernden Wellen über die Schultern, und ihre Augenfarbe erinnerte Giannis an graue Regenwolken. Alles in allem war die Frau eher attraktiv als schön. Sie hatte hohe Wangenknochen und einen sehr hübschen Mund mit ausgeprägt sinnlichen Lippen, an denen Giannis Blick hängen blieb. Als sie sich nervös auf die volle Unterlippe biss, spürte Giannis den heftigen Impuls, die Zunge darübergleiten zu lassen.

Diese körperliche Reaktion überraschte ihn, war er doch gerade zu dem Schluss gekommen, die Frau wäre keinen zweiten Blick wert. Den riskierte er nun. Sie war mittelgroß, hatte eine Wespentaille und üppig gerundete Brüste und Hüften. Erregung erfasste ihn, als er den Blick nun auf dem großzügigen Dekolleté des schwarzen Seidenkleids ruhen ließ.

Sie trug keinen Schmuck. Für eine Veranstaltung, zu der die meisten Frauen sich wie Weihnachtsbäume herausputzten, war das ungewöhnlich.

„Darf ich?“ Höflich zog er den Stuhl seiner Tischnachbarin zurück, wartete, bis sie Platz genommen hatte, und setzte sich dann neben sie. „Wie’s scheint, verbringen wir den Abend gemeinsam, Miss …“ Schnell warf er einen unauffälligen Blick auf die Tischkarte. „… Ava Sheridan.“

Wachsam sah sie ihn an. „Woher wissen Sie, wie ich heiße?“

„Der Name steht auf der Tischkarte vor Ihnen“, erklärte er trocken. Ob sie ihm jetzt wohl erklären würde, warum sie die Karten vertauscht hatte?

„Ach ja, klar.“ Sie lächelte verlegen und biss sich auf die Unterlippe

Erneut reagierte sein Körper auf diesen sinnlichen Anblick.

„Freut mich, Sie kennenzulernen, Mr. Gekas.“

„Giannis.“ Er lehnte sich zurück, schenkte ihr seine volle Aufmerksamkeit und lächelte charmant.

Sofort weiteten sich ihre Pupillen – wie Giannis es erwartet hatte. Sein Charisma machte ihn unwiderstehlich, was schon seit Teenagerzeiten so war. Männer respektierten ihn und waren gern mit ihm befreundet. Doch schon so mancher Geschäftsmann hatte zu seinem Leidwesen feststellen müssen, dass sich hinter Giannis’ lässiger Art ein eiskalt kalkulierender Unternehmer verbarg, dem es ausschließlich um den geschäftlichen Erfolg ging. Die Frauen hingegen waren hingerissen von seiner maskulinen Ausstrahlung und wünschten sich, mit ihm im Bett zu landen.

Ava Sheridan bildete da offenbar keine Ausnahme. Galant hielt Giannis ihr die Hand hin, die Ava nach kaum merklichem Zögern ergriff. Als er den Kopf neigte, um einen galanten Handkuss zu platzieren, stockte ihr kurz der Atem.

Ja, sie fand ihn anziehend. Allerdings hatte Giannis nicht mit der heftigen Erregung gerechnet, die ihn erfasste. In der engen Smokinghose fühlte sich seine mächtige Erektion ziemlich unangenehm an. Gut, dass seine untere Körperhälfte vom Tischtuch verborgen war.

Weitere Gäste setzten sich an den Tisch. Man stellte einander vor, die Kellner schenkten Wein ein und servierten die Vorspeise. So wurde Giannis abgelenkt und brachte seine Libido wieder unter Kontrolle.

Mittlerweile amüsierte ihn seine Reaktion auf Ava Sheridan sogar. Sie konnte den Models und Damen der Gesellschaft, mit denen er sich sonst umgab, nicht das Wasser reichen. Aber seit er vor einem Monat mit Lise Schluss gemacht hatte, war er enthaltsam gewesen. Offensichtlich zu lange …

Er beendete das Gespräch mit dem Hedgefondsmanager, der neben ihm Platz genommen hatte, und wandte sich wieder Ava zu, die ihn immer wieder verstohlen betrachtet hatte, während er sich mit den anderen Gästen am Tisch unterhalten hatte. Nun tat sie so, als würde sie sich nur für das Essen auf ihrem Teller interessieren.

Nach eingehender Betrachtung aus der Nähe gelangte Giannis zu dem Schluss, dass er Ava Unrecht getan hatte. Sie war sehr wohl schön – und das auf eine sehr natürliche Weise. Auf Make-up hatte sie fast vollständig verzichtet, und an ihren herrlich pfirsichrunden Brüsten hatte mit Sicherheit niemand herumgeschnippelt. Unter den vielen aufgedonnerten Besucherinnen, von denen vermutlich die Mehrheit schon unter dem Messer eines Schönheitschirurgen gelegen hatte, stach seine Tischnachbarin positiv heraus – wie eine kostbare Perle aus den Tiefen des Meeres.

„Darf ich Ihnen Wein nachschenken?“, erkundigte er sich schließlich mit Blick auf ihr halbleeres Glas. Nun muss sie mich ansehen, hoffte er.

Ein Knistern lag in der Luft, als sich ihre Blicke trafen.

„Nur einen kleinen Schluck, bitte“, antwortete sie leise, wobei ihre Stimme faszinierend melodisch klang. „Trinken Sie keinen Wein?“, fragte sie dann verwundert, als er die Flasche zurück in den Kühler stellte, ohne sich selbst nachgeschenkt zu haben.

„Nein.“ Er trank keinen Alkohol.

Neugierig musterte sie ihn von der Seite. „Ich habe gehört, dass sie ein sehr großzügiger Spender sind, der insbesondere Organisationen bedenkt, die sich um Familien mit Alkoholproblemen kümmern. Hat das einen besonderen Grund, Giannis?“

Ist sie etwa Journalistin? Plötzlich fiel ihm wieder ein, dass sie die Tischkarten vertauscht hatte, um neben ihm zu sitzen. Die Medien waren ständig hinter ihm her. Insbesondere das Interesse an seinem Liebesleben war groß. Vor einigen Jahren hatte ein Reporter aber eine Sache aus der Vergangenheit ausgegraben, an die Giannis auf keinen Fall erinnert werden wollte. Im Alter von neunzehn Jahren hatte er einen Riesenfehler gemacht, den sein Vater mit dem Leben bezahlt hatte. Niemals würde Giannis diese tragische Nacht vergessen.

Schnell verdrängte er die schrecklichen Erinnerungen. „Sind Sie etwa Journalistin, Miss Sheridan?“, sprach er seinen Verdacht nun laut aus.

Überrascht musterte sie ihn. „Nein. Wie kommen Sie darauf?“

Entweder war ihre Überraschung echt, oder sie war eine begnadete Schauspielerin.

„Sie haben die Tischkarten vertauscht, um neben mir sitzen zu können.“

„Ja, das stimmt.“ Verlegen senkte sie den Blick. „Aber wieso halten Sie mich für eine Journalistin?“

„Die Medien lassen nichts unversucht, um an mich ranzukommen. Besonders die Klatschpresse nutzt jede passende und unpassende Gelegenheit.“

„Ich schwöre, dass ich keine Journalistin bin.“

„Und warum wollten Sie dann unbedingt neben mir sitzen?“

Erneut biss Ava sich auf die Lippe, und Giannis starrte auf ihren Mund.

„Ich hatte gehofft, wir könnten uns unterhalten“, gestand sie leise.

Er glaubte ihr. Sie schien ziemlich verzweifelt zu sein. Neugierig geworden, forderte er sie auf: „Dann schießen Sie mal...



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