Winters | Tears of Tess - Buch 4 | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 4, 336 Seiten, Format (B × H): 135 mm x 215 mm

Reihe: Tears of Tess

Winters Tears of Tess - Buch 4


1. Auflage 2019
ISBN: 978-3-86552-754-7
Verlag: Festa Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection

E-Book, Deutsch, Band 4, 336 Seiten, Format (B × H): 135 mm x 215 mm

Reihe: Tears of Tess

ISBN: 978-3-86552-754-7
Verlag: Festa Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection



Die heiß erwartete Fortsetzung der TEARS OF TESS-Serie. Es gab warnende Hinweise: Schon am Abend, als Q mit Tess in einem Restaurant aß, fühlte er sich beobachtet. Später dringen Gangster in ihr Hotelzimmer ein und verschleppen Q ... »Ich schlang die Arme um seinen Hals und zog seinen Mund auf meinen. Die Rolle der ungebrochenen Sklavin, die Quincy Mercer nicht fortschicken konnte, schenkte mir Trost. Ich gab ihm alles. Aber es reichte nicht.« Verrucht, heiß, ergreifend. Jedes Buch von Pepper Winters ist eine gewaltige Reise voller Schmerz und Leidenschaft.

Pepper Winters stammt aus Neuseeland und ist eine der erfolgreichsten Autorinnen der Dark Romance. Sie schreibt finstere, brutale Liebesgeschichten, in denen die Heldin viel Leid durchlebt. Oh, und Sex ... Ihre Bücher sind voller Sex. Verrucht, heiß, ergreifend. Jedes Buch von Pepper Winters ist eine gewaltige Reise voller Schmerz und Leidenschaft.
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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Kapitel 1

TESS

Verwoben, verworren, auf ewig verknüpft,

unsere Seelen ineinander verschlungen,

unsere Dämonen, unsere Monster zusammen gerungen.

Verneige dich vor mir, ich verneige mich vor dir –

endlich frei sind wir

Es konnte nicht wahr sein.

Das kann es nicht.

Ich konnte es nicht glauben.

Das tue ich nicht!

In dem Moment, als die Tür mit einem Klicken ins Schloss fiel und mir den Blick auf Q versperrte, fühlte ich mich, als würde ich mich auflösen. Als wäre ich zerbrochen. Als würde mir der andere Teil meiner Seele fehlen.

Ich kam nicht damit klar, dass mir etwas so Fundamentales entrissen wurde, konnte nicht mehr denken. Ich war wie erstarrt, hörte in meinem Kopf immer wieder den Schuss, den Kampf, den niemals endenden Satz des Schreckens: Dein verfluchtes Leben, natürlich.

Sie wollten ihn töten. Er war gegangen, damit ich es nicht mit ansehen musste. Er war gegangen, um mich zu beschützen. Immer beschützte er mich – ohne Rücksicht auf seine eigene Sicherheit.

Wut.

Ich hatte noch nie zuvor eine so intensive Mischung aus Wut und vollkommener Hilflosigkeit gespürt.

Ich sollte ihnen nachjagen! Los!

Ich raufte mir die Haare, riss sie mir beinahe aus. Mein Herz hämmerte, pumpte reine Qual durch meine Brust. Mein Instinkt schrie mich an, eine Waffe zu finden und loszurennen. Aber ich musste bei klarem Verstand bleiben.

Sie werden ihn töten!

Aber daran war überhaupt nichts klar.

Los! Ich konnte ihnen nicht nicht nachjagen. Obwohl ich absolut nutzlos war – ein emotionales Wrack, dessen nahezu perfektes Leben gerade völlig in sich zusammengestürzt war. Das Schicksal hatte mir einmal mehr alles genommen – und erinnerte mich wieder daran, dass ich mittellos war, obwohl Q mich so reich gemacht hatte.

Ich konnte nicht nur dastehen und zusehen, wie er den ultimativen Preis bezahlte. Ich würde nicht zulassen, dass Q sich selbst opferte. Ich würde ihnen nachjagen. Ich ballte die Fäuste und rannte zur Tür.

»Tess. Warte!«

Ich drehte den Kopf und schaute einem blutüberströmten Mann in die Augen, der sich mühevoll aufrappelte.

Franco! Heilige Scheiße, ich hatte ihn völlig vergessen. Ich blieb stehen und schwankte zwischen der Tür und der Entscheidung, dem einzigen Mann zu helfen, der mich vielleicht retten konnte. Er war an Qs Seite gewesen, als sie nach mir gesucht hatten. Er hatte die Ressourcen, das Wissen.

Ich weigerte mich, den Blick von der Tür abzuwenden – von der grauenvollen Tür, die mich von der Liebe meines Lebens trennte, während sie mit einer Kugel im Oberschenkel davongeschleppt wurde.

Erneut schoss ein quälender Schmerz durch meinen Körper, als ich daran dachte, was mit ihm passieren könnte. Das konnte nicht sein. Nicht Q. Ich würde es nicht zulassen.

Er darf nicht sterben! Nicht jetzt.

Dann hilf Franco. Er ist deine einzige Hoffnung.

Frische Wut erhitzte meinen Körper, als ich mir meiner eigenen Sterblichkeit bewusst wurde. Ich konnte die Männer verfolgen, versuchen, die Heldin zu spielen, und mich schreiend und kreischend von hinten auf sie stürzen … aber letzten Endes war alles, was ich damit erreichen würde, dass sie Q noch früher erschossen – und mich gleich mit.

»Komm, hilf mir hoch«, befahl Franco. »Was immer dir auch durch den Kopf geht – hör auf damit. Es ist nicht so schlimm, wie du denkst.« Seine tiefe Stimme riss mich aus meiner ungläubigen Trance und zog mich wieder zurück auf die Erde.

Meine Finger umkrallten den Stoff des Kleides, als ich herumwirbelte. »Nicht so schlimm, wie ich denke? Nicht so schlimm?« Ich taumelte auf ihn zu. »Sie haben ihn mitgenommen, Franco. Sie haben ihn aus meinen Armen gestohlen und auf ihn geschossen.« Meine Augen brannten, aber es strömten keine Tränen. Ich wollte schreien, bis meine Kehle blutete. Ich wollte jedes einzelne dieser verfluchten Dreckschweine töten, die mir das eine genommen hatten, ohne das ich nicht leben konnte.

Ich kann nicht.

Du musst.

Alles, was Q für mich getan hatte, um mich zu heilen, stand kurz vor dem Einsturz. Mein Turm, den ich nach Teneriffa eingerissen hatte, ließ seine zerbrochenen Ziegel erzittern und versuchte, sich aus Schutt und Asche wieder aufzurichten und mich zu sich zu holen.

Aber das würde ich nicht zulassen. Nicht diesmal. Diesmal würde ich nicht das Opfer sein. Diesmal würde ich gewinnen.

Franco rollte sich zur Seite und hievte sich wackelnd auf ein Knie. Schuldgefühle brachen über mich herein, weil ich ihm nicht längst geholfen hatte, aber meine Füße waren auf dem Teppich wie festgenagelt. In mir herrschte das reinste Chaos. So viele widersprüchliche, schreckliche Gedanken schossen mir durch den Kopf, während mein Körper und Geist ausfochten, was ich tun sollte.

Ich hatte mich noch nie so gefühlt. So verloren, wütend und gelähmt vor Angst. Als Opfer war mir die Wahl zu kämpfen in dem Moment genommen worden, als sie mich gefangen hatten. Aber als diejenige, die zurückblieb, blieb mir eine Wahl, blieben mir Entscheidungen – Hoffnung.

Aber dann schlug die Angst zu und vernichtete alle Hoffnung. Was, wenn ich die falsche Entscheidung traf? Was, wenn ich Franco zutraute, mir zu helfen, obwohl sich das Fenster, in dem wir Q retten konnten, längst geschlossen hatte? Ich spielte Roulette mit Qs Leben, ganz egal welche Entscheidung ich traf.

Handeln.

Ich musste irgendetwas unternehmen.

Aber das Einzige, wozu ich in der Lage schien, war, eine Statue zu spielen, während endlose Szenarien durch meinen Kopf rauschten, die alle ein schreckliches Ende nahmen.

Ich rannte Q nach, nur um ihn in der Lobby mit einer Kugel in der Stirn zu finden.

Ich rannte Q nicht nach, und sie schickten eine Lösegeldforderung, woraufhin es nur noch galt, einen simplen Austausch zu arrangieren.

Ich jagte Q nach, nur um mit anzusehen, wie er gefoltert wurde – und das alles nur meinetwegen.

Sie hatten ihn meinetwegen mitgenommen.

»O mein Gott.« Warum hatte ich das nicht erkannt? Ich war so dumm. Ich hatte das getan. Ich hatte sein Leben zerstört. Ruiniert. Zertrümmert. Ein Schluchzen baute sich in mir auf, so mächtig und dröhnend laut, dass ich wusste, es würde mich zerreißen, wenn ich es losließ.

Arme schlangen sich um mich, rissen mich an ein metallisch riechendes Hemd und einen wunden, gebrochenen Körper. Franco drückte mich fest an sich. Ein Fels, an den ich mich klammern konnte, um nicht im Elend zu ertrinken.

»Es ist meinetwegen. Es ist meine Schuld.«

»Natürlich ist es deine Schuld.«

Ich riss die Augen auf. Er stimmte mir zu! Ich konnte es nicht mehr ertragen. Ich kauerte mich zusammen, umschloss den Knoten der Qual in meinem Herzen und wünschte mir, ich würde sterben.

Franco drückte mich noch fester an sich. »Es ist deine Schuld, dass er glücklich ist. Es ist deine Schuld, dass er endlich seine Vergangenheit akzeptiert und sich auf eine Zukunft freut, vor der er sich nicht mehr verstecken muss.« Er zuckte zusammen und ein Schauer schüttelte seinen Körper. »Das hier wäre mit dir und ohne dich passiert, Tess. Du hast erst einen Bruchteil der Männer gesehen, die in dieser Branche tätig sind. Aber Q kennt Tausende. Er hat persönlich mit ihnen zu Abend gegessen und Geschäfte mit ihnen abgeschlossen. Er wurde in eine Welt aufgenommen, zu der man ein Leben lang gehört und in der jedes Fehlverhalten den Tod bedeutet. Ja, dass er so skrupellos nach dir gesucht hat, hat dazu geführt, dass sie schneller erkannten, wer Q wirklich war, aber es wäre ohnehin dazu gekommen. Irgendwann.«

Er löste sich von mir und blickte in meine finsteren Augen. »Aber wenn es passiert wäre, wäre er nicht dort gewesen, wo er heute ist. Er hätte nicht so hart gekämpft wie jetzt, wo er diese Liebe hat, die ihm Kraft gibt.« Francos Smaragdaugen wurden weicher. »Wenn sie gekommen wären, um ihn zu holen, ohne dich an seiner Seite, dann hätte er sich gegen sie gewehrt – natürlich. Aber letzten Endes hätte er aufgegeben. Weil er aus irgendeinem verdrehten Grund glaubt, er hätte es verdient.«

Ich schüttelte den Kopf. »Das hat er nicht …«

»Du kennst ihn – zumindest die Seiten an ihm, die er dich sehen lässt. Aber ich bin schon seit neun Jahren bei ihm. Und glaub mir, wenn ich dir sage, dass er sein Leben immer in dem Wissen gelebt hat, dass er jung sterben wird. Er hat es nie offen ausgesprochen, aber er hat sein ganzes Leben entsprechend geplant, Tess. Er hatte einfach nicht die Kraft, gegen das anzukämpfen, was in ihm lauert.«

Mein Herz fühlte sich an, als wäre es völlig durchlöchert, weil all das Gute darin ausgehöhlt worden war. Nur Q konnte diese Löcher wieder füllen und es spielte keine Rolle, welche Entscheidung ich traf, weil die Folgen stets dieselben sein würden. Ich würde ihn zurückholen. Genau wie er mich gerettet hatte. Ich konnte mir den Luxus potenzieller Zweifel und Verdrängung nicht erlauben. Es war Zeit zu gehen.

Ich hielt mein zerfetztes Kleid zusammen und riss mich von Franco los. Er geriet ein wenig ins Schwanken und mein Blick fiel...


Winters, Pepper
Pepper Winters stammt aus Neuseeland und ist eine der erfolgreichsten Autorinnen der Dark Romance. Sie schreibt finstere, brutale Liebesgeschichten, in denen die Heldin viel Leid durchlebt. Oh, und Sex … Ihre Bücher sind voller Sex.

Verrucht, heiß, ergreifend. Jedes Buch von Pepper Winters ist eine gewaltige Reise voller Schmerz und Leidenschaft.



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