Wolf | Linux statt Windows | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 318 Seiten

Wolf Linux statt Windows

Der einfache Umstieg für alle
1. Auflage 2026
ISBN: 978-3-8421-1226-1
Verlag: Vierfarben
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection

Der einfache Umstieg für alle

E-Book, Deutsch, 318 Seiten

ISBN: 978-3-8421-1226-1
Verlag: Vierfarben
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection



Wer Windows bedienen kann, kann auch Linux bedienen!

Einfach umsteigen! Erfahren Sie, wie Sie ganz ohne Vorkenntnisse von Windows auf Linux wechseln. Schritt für Schritt lernen Sie, wie Sie Linux auf Ihrem vorhandenen System installieren, einrichten und im Alltag nutzen. Sie erhalten einen Überblick über die wichtigsten Anwendungen für Internet, E-Mail, Office, Medien und Cloud und entdecken, wie einfach sich weitere Programme installieren lassen. Praxisnahe Tipps zu Datenschutz und Sicherheit sowie KI-Anwendungen und geeignete Alternativen zu bekannten Windows-Programmen begleiten Sie sicher durch den Umstieg. Ade Cloud-Zwang, hallo mehr Freiheit am eigenen Rechner!

  • Linux nutzen ohne Vorwissen!
  • Alles, was man täglich braucht: Internet, E-Mail, Office, Medien, Cloud & KI und Spiele
  • Sicher durchstarten mit Linux: kein Cloud-Zwang, mehr Datenschutz

Aus dem Inhalt:

  • Ende von Windows 10, Windows-Alternativen und Gründe für den Umstieg
  • Linux installieren und sicher ausprobieren
  • Die neue Oberfläche verstehen und anpassen
  • Programme finden und installieren, Alternativen zu Windows-Programmen
  • Internet, E-Mail, Office, PDFs, Drucken und Scannen
  • Multimedia: Musik, Videos, Fotos und Streaming
  • Cloud-Dienste und KI-Werkzeuge unter Linux nutzen
  • Dateien, Ordner, USB-Sticks und Netzlaufwerke im Griff
  • Updates, Sicherheit, Backups und Datenschutz
Wolf Linux statt Windows jetzt bestellen!

Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


  Vorwort ... 11

  1.  Warum überhaupt Linux? ... 13


       Eine Alltagssituation: »Ihr System wird bald nicht mehr unterstützt« ... 13

       Der Lebenszyklus von Windows ... 14

       Windows und die Frage der Kosten ... 18

       Datenschutz und Kontrolle ... 19

       Der zentrale Gedanke der Nutzung eines Betriebssystems ... 21

       Hardware länger nutzen ... 22

       Linux ohne Mythos ... 24

       Linux ist keine Wunderlösung ... 25

       Was können Sie von diesem Buch erwarten? ... 26

  2.  Was ist Linux heute wirklich (und was nicht)? ... 27


       Linux und sein Image ... 27

       Typische Vorurteile über Linux ... 30

       Desktop ist nicht gleich Server ... 36

       Linux 2006 vs. Linux 2026 ... 38

       Warum Zorin OS besonders gut für Windows-Umsteiger geeignet ist ... 41

       Linux heute: ein ganz normales Betriebssystem ... 44

  3.  Vorbereitung: Der sichere Umstieg ... 45


       Erst einmal durchatmen -- nichts überstürzen ... 45

       Backup: Die wichtigste Vorbereitung ... 46

       Einfache Backup-Möglichkeiten für Windows- und Mac-Nutzer ... 48

       Speicherplatz für Zorin OS freimachen ... 50

       Dual-Boot oder kompletter Umstieg? ... 52

       Linux ohne Installation testen (Live-System) ... 53

       Zorin OS als virtuelle Maschine verwenden ... 54

       Alte Geräte sinnvoll weiter nutzen ... 55

       Die 7 häufigsten Fehler beim Linux-Umstieg ... 55

  4.  Installation ohne Angst ... 59


       Bevor wir beginnen ... 59

       Was wir für die Installation brauchen ... 60

       Installationsmedium erstellen ... 61

       Virtuelle Maschine vorbereiten (optional) ... 67

       Den USB-Stick bzw. die USB-Festplatte starten ... 69

       Der erste Bildschirm nach dem Start ... 72

       Linux nur ausprobieren (Live-System) ... 73

       So installieren Sie Zorin OS ... 74

       Der erste Start von Zorin OS ... 84

       Internetverbindung einrichten ... 85

       Updates durchführen ... 89

  5.  Die neue Oberfläche kennenlernen ... 93


       Ankommen: Der erste Eindruck ... 93

       Wie der Linux-Desktop »denkt« ... 94

       Zorin-Menü, Taskleiste und Programme ... 95

       Fenster und Multitasking ... 103

       Mehr Ordnung mit virtuellen Desktops ... 105

       Fenster nebeneinander anordnen (Window Tiling) ... 109

       Multi-Touch-Gesten nutzen ... 114

       Oberfläche und Design von Zorin anpassen ... 115

  6.  Programme sicher und einfach installieren ... 119


       Programme installieren, ein vertrautes Prinzip ... 119

       Das Software Center -- Programme finden und installieren ... 120

       Zentrale Updates für System und Programme ... 125

       Programme deinstallieren ... 127

       Typische Programme finden ... 129

       Warum viele Programme kostenlos sind ... 130

  7.  Dateien, Ordner und Laufwerke: Wo ist mein C:? ... 133


       Der Dateimanager von Zorin OS ... 133

       Die Ordnerstruktur von Linux verstehen ... 136

       Externe Laufwerke und USB-Sticks ... 140

       Andere Orte ... 142

       Windows-Partition nutzen (NTFS) ... 143

       Mit Dateien und Ordnern arbeiten ... 145

       Superuser: Arbeiten mit Administratorrechten ... 150

       Eigene Dateien übertragen ... 152

       Themes in Zorin OS installieren ... 155

  8.  Internet, E-Mail und Cloud im Alltag ... 159


       Der Webbrowser -- Ihr Zugang zum Internet ... 159

       Web-Apps: Webseiten wie Programme nutzen ... 164

       Online-Konten und Cloud-Integration ... 168

       E-Mails lesen, schreiben und verwalten ... 172

       Datenschutz im Alltag ... 176

  9.  Office und produktives Arbeiten ... 193


       Texte, Tabellen und Präsentationen: Die LibreOffice Suite ... 193

       Die Brücke schlagen: Microsoft-Dateien nutzen ... 198

       Arbeiten mit PDFs ... 202

       Drucker und Scanner im Home-Office ... 209

       Hardware anschließen und loslegen ... 213

10.  KI unter Linux: Möglichkeiten und Grenzen ... 221


       KI im Browser: Der unkomplizierte Einstieg ... 221

       KI-Apps: ChatGPT, Claude und Co. als Desktop-Anwendungen? ... 226

       Lokale KI: Ihr PC denkt selbst ... 228

       KI im Alltag: Bilder, Texte und Workflows ... 234

       Datenschutz vs. Bequemlichkeit: My Computer, my Rules ... 239

11.  Multimedia und tägliche Aufgaben ... 241


       Musik, Video und Streaming ... 241

       Fotos verwalten und bearbeiten ... 246

       Videoschnitt: Vom Urlaubsvideo bis zum Blockbuster ... 252

       Gaming: Spielspaß ohne Windows ... 260

12.  Software aus der Windows-Welt ... 269


       Alternativen statt 1-zu-1-Kopien ... 269

       Wenn es ein bestimmtes Programm sein muss ... 271

       Ältere Windows-Anwendungen unter Zorin OS ... 272

       Windows virtualisieren ... 278

13.  Angekommen: Linux als Alltagssystem ... 287


       Warum Linux nicht »optimiert« werden muss ... 287

       Lernkurve, Geduld und realistische Erwartungen ... 288

       Zorin OS auf Pro upgraden ... 291

       Backups unter Zorin OS erstellen ... 292

       Windows beim Dual-Boot entfernen ... 295

14.  Das Terminal: Keine Angst vor der Kommandozeile ... 299


       Der grundlegende Umgang mit dem Terminal ... 300

       Software installieren, deinstallieren und updaten ... 302

       Was Sie nicht können müssen ... 306

       Nachwort: Willkommen in der Freiheit! ... 310

  Stichwortverzeichnis ... 312


Der Lebenszyklus von Windows


Ein Betriebssystem ist kein Produkt, das einmal installiert wird und dann für immer unverändert bleibt. Es wird über Jahre hinweg gepflegt, erweitert und aktualisiert. Irgendwann erreicht jedoch jede Version das Ende ihres Lebenszyklus. Das ist auch bei Windows so.

Solange eine Windows-Version unterstützt wird, veröffentlicht der Hersteller regelmäßig Aktualisierungen. Diese schließen Sicherheitslücken, beheben Fehler und sorgen dafür, dass das System weiterhin zuverlässig funktioniert.

Nach einigen Jahren stellt Microsoft die Unterstützung für eine bestimmte Windows-Version ein. Ab diesem Zeitpunkt erscheinen keine neuen Sicherheitsupdates mehr. Zwar funktioniert der Computer technisch gesehen weiterhin. Programme starten weiter, und Dateien lassen sich öffnen, aber bekannte Sicherheitslücken werden nicht mehr geschlossen.

Dadurch entsteht für viele Nutzerinnen und Nutzer eine auf den ersten Blick widersprüchlich wirkende Situation. Der Computer selbst ist oft noch vollkommen einsatzfähig. Trotzdem wird ein Wechsel empfohlen. Nicht, weil der Computer versagt, sondern weil die Software nicht mehr gepflegt wird.

Ein weiterer Aspekt ist, dass neue Windows-Versionen häufig höhere technische Anforderungen mit sich bringen. So müssen Prozessoren bestimmte Funktionen unterstützen, der Arbeitsspeicher und der Speicherplatz werden stärker beansprucht, und manchmal verlangt das System sogar spezielle Sicherheitschips oder Firmware-Funktionen. Dadurch können Geräte, die technisch noch gut funktionieren, diese Anforderungen plötzlich nicht mehr erfüllen.

Abbildung 1.1     Im extremen Fall wird ein Upgrade von Windows 10 auf Windows 11 aufgrund der Hardware nicht mehr unterstützt.

Die Nutzungsdauer eines Geräts hängt also nicht nur von der Hardware ab, sondern auch von den Entwicklungszyklen der Software.

Das Interesse an Linux wächst oft dann, wenn der Support einer Windows-Version endet. Bei Windows 10 war das am 14. Oktober 2025 der Fall.

Windows- Version

Veröffentlichung

Ende Sicherheitsupdates

Unterstützungsdauer

Windows XP

2001

8. April 2014

ca. 13 Jahre

Windows Vista

2007

11. April 2017

ca. 10 Jahre

Windows 7

2009

14. Januar 2020

ca. 10 Jahre

Windows 8

2012

12. Januar 2016

ca. 3 Jahre

Windows 8.1

2013

10. Januar 2023

ca. 10 Jahre

Windows 10

2015

12. Oktober 2027

ca. 10 Jahre

Windows 11

2021

noch aktiv

laufend

Tabelle 1.1     Übersicht über den Lebenszyklus von Windows-Versionen

Die Übersicht zeigt ein klares Muster: Windows-Versionen werden meist etwa zehn Jahre lang unterstützt.

Hinzu kommt, dass sich die Hardwareanforderungen von Windows in den vergangenen Jahren spürbar verändert haben. Während frühere Windows-Versionen in der Regel auch auf älteren Computern installiert werden konnten, hat sich das mit Windows 11 geändert. Für die Installation werden bestimmte technische Voraussetzungen verlangt, die von vielen älteren Geräten nicht erfüllt werden.

Dazu gehört unter anderem ein TPM 2.0-Chip, der zusätzliche Sicherheitsfunktionen bereitstellt. Außerdem werden nur noch bestimmte, vergleichsweise »neue« Prozessoren unterstützt. Auch die Sicherheitsfunktion »Secure Boot« der Systemfirmware gehört inzwischen zu den festen Anforderungen.

Abbildung 1.2     Der Lebenszyklus verschiedener Windows-Versionen. In der Regel endet der offizielle Support nach etwa zehn Jahren.

Wird Linux ohne den TPM 2.0-Chip automatisch unsicherer?


Ist ein Computer ohne diesen TPM-Chip automatisch unsicher? Und wie ist das bei Linux? Tatsächlich kann auch Linux mit einem TPM-Chip arbeiten. Viele Linux-Systeme unterstützen diese Technik und können sie beispielsweise für die Festplattenverschlüsselung oder andere Sicherheitsfunktionen nutzen. Der Chip ist also keineswegs nur für Windows gedacht. Der Unterschied liegt darin, dass Linux diesen Chip nicht zwingend voraussetzt. Das Betriebssystem kann auch ohne TPM sicher betrieben werden. Sicherheitsfunktionen wie Benutzerrechte, Systemupdates, Verschlüsselung oder Firewall-Mechanismen sind davon unabhängig. Für die meisten privaten Linux-Nutzer*innen spielt das Vorhandensein eines TPM-Chips im Alltag keine Rolle – ein fehlender Chip macht das System nicht automatisch unsicher.

Die Folge ist, dass ältere Computer, die technisch noch einwandfrei funktionieren und für alltägliche Aufgaben vollkommen ausreichen würden, offiziell nicht mehr auf die aktuelle Windows-Version aktualisiert werden können. Dadurch entsteht für ihre Besitzer eine schwierige Situation. Der Rechner arbeitet zwar weiterhin zuverlässig, doch die empfohlene Softwareversion lässt sich nicht mehr installieren.

Realistische Laufzeiterwartung mit Linux


Auch Linux ist kein System für die Ewigkeit. Linux-Distributionen werden regelmäßig weiterentwickelt. Deshalb gibt es Versionen, die nur für einen bestimmten Zeitraum gepflegt werden. In dieser Zeit erhalten sie Sicherheitsupdates und Verbesserungen. Danach wird ein Umstieg auf eine neuere Version empfohlen. Ein wichtiger Unterschied liegt in der Flexibilität. Oft lassen sich neue Versionen direkt aus dem laufenden System heraus installieren, ohne dass der Computer komplett neu eingerichtet werden muss. Zudem bleiben ältere Geräte oft länger nutzbar, da Linux in vielen Fällen geringere Anforderungen an die Hardware stellt.

Linux ist also keine Garantie dafür, dass ein Computer unbegrenzt lange aktuell bleibt. Es bietet jedoch oft mehr Möglichkeiten, die Lebensdauer eines funktionierenden Geräts sinnvoll zu verlängern.

Genau hier zeigt sich ein grundlegender Mechanismus der modernen Softwareentwicklung: Ein Computer wird heute nicht mehr deshalb ersetzt, weil er seine Aufgaben nicht mehr erfüllen kann. Der Wechsel erfolgt in der Regel, weil neue Software bestimmte technische Voraussetzungen verlangt, die ältere Geräte nicht mehr erfüllen.

Der Lebenszyklus bei macOS


Ein ähnlicher Effekt zeigt sich auch bei Apple-Computern: Ältere Macs erhalten nach einigen Jahren keine neuen macOS-Versionen mehr, obwohl sie für viele Alltagsaufgaben noch...


Wolf, Jürgen
Jürgen Wolf ist seit über 20 Jahren Autor und seit mehr als 10 Jahren passionierter Digitalfotograf. Seine Buchthemen sind Bildbearbeitung, Fotografie, Webentwicklung, Betriebssysteme und Programmierung. Und egal welches Thema: Bei jedem Buch ist es sein Ziel, auch komplexe Zusammenhänge klar und verständlich zu erklären.



Ihre Fragen, Wünsche oder Anmerkungen
Vorname*
Nachname*
Ihre E-Mail-Adresse*
Kundennr.
Ihre Nachricht*
Lediglich mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.
Wenn Sie die im Kontaktformular eingegebenen Daten durch Klick auf den nachfolgenden Button übersenden, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Ihr Angaben für die Beantwortung Ihrer Anfrage verwenden. Selbstverständlich werden Ihre Daten vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können der Verwendung Ihrer Daten jederzeit widersprechen. Das Datenhandling bei Sack Fachmedien erklären wir Ihnen in unserer Datenschutzerklärung.