Wolff | Dark Royal – Unberührbar | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 348 Seiten

Reihe: beHEARTBEAT

Wolff Dark Royal – Unberührbar

Von der Spiegel-Bestseller-Autorin der Katmere-Academy-Chroniken
1. Auflage 2018
ISBN: 978-3-7325-5769-1
Verlag: beHEARTBEAT
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Von der Spiegel-Bestseller-Autorin der Katmere-Academy-Chroniken

E-Book, Deutsch, 348 Seiten

Reihe: beHEARTBEAT

ISBN: 978-3-7325-5769-1
Verlag: beHEARTBEAT
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Er ist ein Spieler. Er ist eingebildet. Er ist KEIN Märchenprinz. Aber er ist ein Prinz!

Wenn du reich bist, stehen dir viele Türen offen. Aber wenn du reich und königlich bist, führen diese Türen jede Nacht in ein neues Schlafzimmer. Ich muss es wissen. Nicht umsonst nennt mich die Boulevardpresse »His Royal Hotness«. Ein Image, dem ich gerne nachkomme. Frauen auf der ganzen Welt wollen mit mir ein unanständiges Märchen erleben. .. Und als Zweitgeborener habe ich keinen Anspruch auf den Thron. Ich bin der Prinz ohne Macht ... mit allen Vorteilen.

Doch als mein älterer Bruder entführt wird, stehe ich in der Thronfolge ganz oben. Und mein Ruf bei den Frauen wird plötzlich zum Fluch. Es ist unmöglich, mir all die Thronprinzenjägerinnen vom Leib zu halten. Bei einer Gala schüttet mir dann diese Kellnerin Champagner über den Smoking - und rettet mich so vor einer aufdringlichen Heiratskandidatin.

Sie heißt Savannah. Und sie geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Aber Savannah ist nicht daran interessiert, meine Cinderella zu sein. Außerdem würde ein netter Kerl sie nicht in das ganze royale Drama hineinziehen. Glücklicherweise bin ich kein netter Kerl. Und wie sich herausstellt, bin ich vielleicht nicht einmal ihr erster Prinz ...

Romantisch, königlich, heiß: Eine Royal Romance von der Autorin der Katmere-Academy-Chroniken.

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Dark Royal - Unberührbar
Ruined - Verbotenes Verlangen
Addicted - Brennende Sehnsucht

eBooks von beHEARTBEAT - Herzklopfen garantiert.



New-York-Times- und USA-Today-Bestsellerautorin Tracy Wolff lebt in Texas und unterrichtet Kreatives Schreiben am örtlichen Community College. Sie ist verheiratet und Mutter von drei Söhnen.

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Weitere Infos & Material


Kapitel 1


Garrett

Sie sagen, ich werde mich daran gewöhnen.

Und ganz ehrlich, so schwierig sollte das doch nicht sein, oder?

Immerhin soll ich nur herumhängen, machen, was ich will, wann ich es will, und ein Leben in absolutem Luxus ohne jede Verantwortung führen …

Es ist, als wäre ein Traum wahr geworden.

Zumindest ist es das, was mir alle sagen. Dass dieses neue Leben, das ich führe – das Leben als Zweitgeborener statt als Thronfolger –, das Beste ist, was mir passieren konnte.

Schade nur, dass sich dieser Traum eher wie ein Albtraum anfühlt.

Aber alles, was in den letzten neun Monaten geschehen ist, hat sich wie ein Albtraum angefühlt.

Ich wurde entführt.

Ich wurde monatelang gefoltert und habe Monate gebraucht, um mich davon zu erholen.

Meine Familie und mein Land haben mich aus meiner Position verdrängt.

Das ist eindeutig der Stoff, aus dem Albträume sind, auch wenn dieses Leben als Playboy auf den ersten Blick gar nicht danach aussieht.

Und es kann niemand behaupten, dass ich diesen Lebensstil nicht ausprobiert habe, denn … ich habe ihn ausprobiert. Mittlerweile seit mehr als einem Monat.

In den letzten Wochen habe ich mit einem halben Dutzend Frauen geschlafen.

Habe mein eigenes Körpergewicht in Bourbon und Champagner getrunken, und das so oft, dass ich es nicht mehr zählen kann.

Ich bin in den schnellsten Autos der Welt gefahren, auf den schnellsten Rennbahnen der Welt, und habe riesige Mengen Geld für absoluten Schwachsinn ausgegeben.

Ich bin sogar von einem trendigen Reiseziel zum anderen gejettet – von Rio auf die Azoren bis nach Patagonien und, oh mein Gott, das ist so ziemlich genau am Arsch der Welt. In den letzten sechs Wochen war ich, nachdem ich wieder endgültig für gesund erklärt worden war, auf mehr Partys als in den ganzen achtundzwanzig Jahren meines Lebens. Und das will etwas heißen, denn seit ich laufen kann, waren Galas ein Bestandteil meiner Existenz. Vielleicht sogar schon vorher.

Und jetzt bin ich hier, sonne mich auf einem Felsen neben einem abgeschiedenen See in dem kleinen Dorf Tournemire und heule mir selbst die Ohren damit voll, wie sehr ich mein neues Leben hasse. Könnte ich ein noch verwöhnterer Arsch sein?

Es ist widerlich und ich bin erbärmlich. Ganz zu schweigen davon, dass ich vollkommen nutzlos bin.

Dem Mann, dem man früher einmal die Regierung des Landes anvertrauen wollte, wird jetzt nicht einmal mehr zugetraut, dass er sich selbst unter Kontrolle hat – zumindest glaube ich, das ist der Grund, warum der Therapeut, den der König mir zugewiesen hat, darauf besteht, dass ich Medikamente gegen Angstzustände nehme. Na ja, das und die Tatsache, dass ich mich nicht einmal im königlichen Palast aufhalten darf – zumindest nicht, wenn man sich dort auf wichtige Geschäfte vorbereitet.

Das ist der verdammte Befehl des Königs.

Oh, nicht, dass er oder mein Bruder Kian mir das ins Gesicht sagen würden. Aber ich bin mir bewusst, wie oft sie mich in letzter Zeit weggeschickt haben. Und ich bin mir ebenso bewusst, welche Art von Meetings stattfinden, sobald sie mich weggeschickt haben. Möglicherweise hatte ich in den drei Monaten meines Verschwindens zu viele Aussetzer, aber mein Gehirn funktioniert besser als bei so manch anderem. Auf jeden Fall funktioniert es gut genug, um mitzubekommen, was meine Familie vorhat … selbst wenn sie es mir nicht sagen.

Ich bin zu einer Belastung geworden, jemand, dem man nicht einmal den Palastklatsch anvertrauen kann, ganz zu schweigen von Staatsgeheimnissen.

Verdammt.

Verdammt, verdammt, verdammt, verdammt, verdammt, verdammt, verdammt.

Verdaaammt.

Selbst der Tod ist besser als das hier. Aber eigentlich ist alles besser als das hier. Denn das Misstrauen meiner Familie, die erzwungene Untätigkeit und meine Nutzlosigkeit – das alles, was mein Leben jetzt ausmacht, ist eine ebenso schlimme Folter wie die Monate, die ich in dem Versteck erleiden musste, umgeben von diesen irren Gegnern der Monarchie.

Vielleicht ist es hier sogar schlimmer, denn diese Verrückten waren mir scheißegal und ich ihnen ebenfalls.

Aber meine Familie … Meine Familie, mein Land, alle halten mich für einen Verräter. Sie glauben, dass sie mir nicht mehr vertrauen können, und es gibt nichts, womit ich ihnen das Gegenteil beweisen kann.

Der Wecker in meinem Handy springt an und unterbricht mich in meinem Selbstmitleid. Ich hatte ihn mir gestellt, bevor ich mich hingelegt habe, für den Fall, dass ich einschlafe und in einem Albtraum gefangen bin, von dem ich mich allein nicht mehr befreien kann. Aber ich bin viel zu sehr damit beschäftigt, mir die ganzen Was–wäre–wenn auszumalen, um einzuschlafen. Viel zu beschäftigt, mich regelmäßig umzudrehen, damit ich keinen Sonnenbrand bekomme. Denn das ist es, worauf mein Leben reduziert wurde. Keine Meetings, keine öffentlichen Auftritte, keine wohltätige Arbeit mehr. Nur ich, eine Flasche Sonnencreme und dieser sehr, sehr unbequeme Felsen.

Vielleicht hat mich der Wecker doch noch nicht aus meinem Selbstmitleid geweckt.

Ich fange an, mir selbst mit all dem Gejammer in meinem Kopf auf die Nerven zu gehen, also schiebe ich mich von dem Felsen, anstatt mich einfach auf den Bauch zu drehen, und springe mit einem Hechtsprung in den kleinen See.

Immer wieder schwimme ich hin und her, bin entschlossen, die Dämonen in mir bis zur Erschöpfung zu treiben, wenn ich sie schon nicht besiegen kann. Um die vierunddreißigste Runde bemerke ich Aufruhr auf der anderen Seite des Sees. Und da die Verursacherin dieses Aufruhrs eine winzige rothaarige Frau mit einer kämpferischen Ausstrahlung ist, die sich mit einem Drittel meiner Wachen angelegt hat, lehne ich mich einfach zurück und genieße die Show.

Und was für eine Show das ist.

Sie ist ein echter Hitzkopf – mag sein, dass ich mehrere hundert Meter von dem Tumult entfernt bin, aber ihre Körpersprache, die laut »Verpiss dich« ruft, ist schwer zu übersehen. Ebenso wenig wie ihre obszönen Gesten. Ganz zu schweigen von dem atemberaubenden Körper und den langen roten Korkenzieherlocken. Ich kann ihr Gesicht kaum erkennen, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass es zu dem Rest von ihr passt, und das fasziniert mich mehr, als ich zugeben will.

Sie fasziniert mich mehr, als ich zugeben will.

Und da das schon lange nicht mehr vorgekommen ist, schwimme ich zum Ufer des Sees und wate aus dem Wasser. Gerade in dem Moment, in dem sie zu Samuel sagt: »Verpiss dich! Das hier ist ein öffentlicher Park.«

Er bleibt ruhig und erklärt, dass in den nächsten Stunden kein Zugang zum Park besteht, aber sie will davon nichts hören. Sie wirft ihm noch ein paar weitere Beleidigungen an den Kopf, während er einfach nur dasteht und unangenehm berührt das Gesicht verzieht. Anschließend sagt sie noch einmal ihren Spruch über öffentliche Parks auf, die für die Öffentlichkeit gedacht sind und daher nicht nur einer einzigen Person gehören können.

Technisch gesehen ist das nicht ganz richtig, denn alle Parks in Wildemar gehören dem Staat und meine Familie ist der Staat. Aber angesichts des amerikanischen Akzents dieser heißen kleinen Schnitte bin ich mir ziemlich sicher, dass ich mit dieser Information nicht bei ihr punkten werde. Also behalte ich es für mich und gehe gelassen auf die beiden zu.

Das macht den Rest meiner Leibwächter ziemlich nervös – ich kann sehen, wie Bryce, der in der Nähe der Bäume steht, sein Gewicht unruhig von einem Fuß auf den anderen verlagert. Bastian kann ich nicht sehen, aber ich weiß, das muss ich auch gar nicht. In den sechs Wochen, seit er an meiner Seite ist, hat er seine Waffe kaum losgelassen. Ich bin mir sicher, dieser Zusammenstoß lässt seinen Finger noch näher an den Abzug wandern …

»Schon okay, Samuel«, sage ich, als ich näher komme, und hebe meine Hände, um den anderen beiden Sicherheitsleuten zu bedeuten, zurückzubleiben. Bryce wirft mir einen wütenden Blick zu, folgt aber meinem Befehl.

Samuel nicht. Er sieht nicht einmal wirklich zu mir, bewegt sich aber ein wenig nach rechts, damit er mir Rückendeckung geben kann. Ich bin mir aber nicht ganz sicher, wovor, denn der Rotschopf trägt nur einen lila Bikini und Flip–Flops – darunter lässt sich keine Waffe verstecken. Oder etwas anderes … Gott sei Dank.

Denn sie ist heiß. Wirklich heiß, nein, sie ist HEISS. Sie ist zwar klein – höchstens etwas über einssechzig, wenn sie aufrecht steht –, aber sie hat an genau den richtigen Stellen ein paar üppige Kurven. Sogar so pralle Kurven, dass ich mich unwillkürlich frage, wie lange es wohl noch dauert, bis ihr entrüstetes Schnauben die beiden Kugeln aus ihrem knappen Bikini–Oberteil hüpfen lässt.

Diese Vorstellung ist der einzige Lichtblick an diesem ansonsten beschissenen Tag, und ich wünsche mir sehnlichst herauszufinden, ob ihre Nippel die gleiche zartrosa Farbe haben wie ihr voller Schmollmund.

Hinter mir kann ich Bastians Schuhe auf dem steinigen Boden hören, er kommt näher, und ein rascher Seitenblick zu Bryce zeigt mir, dass auch er sich nähert. So viel also dazu, dass meine Befehle befolgt werden. Ich hebe wieder die Hand, um ihnen zu bedeuten, dass sie stehenbleiben sollen, aber sie ignorieren mich. Mag sein, dass ich ein Prinz bin, aber wenn es um meine Sicherheit geht, machen meine Leibwächter alles, was sie für nötig halten, selbst wenn das meinen eigenen Wünschen widerspricht.

Vor allem, wenn es meinen Wünschen widerspricht … die drei sind wirklich ein verdammt eigensinniger Haufen. Aber ich bin mir sicher, dass genau das der...


Wolff, Tracy
New-York-Times- und USA-Today-Bestsellerautorin Tracy Wolff lebt in Texas und unterrichtet Kreatives Schreiben am örtlichen Community College. Sie ist verheiratet und Mutter von drei Söhnen.

New-York-Times- und USA-Today- Bestsellerautorin Tracy Wolff lebt in Texas und unterrichtet Kreatives Schreiben am örtlichen Community College. Sie ist verheiratet und Mutter von drei Söhnen.



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