E-Book, Deutsch, 275 Seiten
Wolff / Göbel Digitalisierung: Segen oder Fluch
1. Auflage 2018
ISBN: 978-3-662-54841-7
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Wie die Digitalisierung unsere Lebens- und Arbeitswelt verändert
E-Book, Deutsch, 275 Seiten
ISBN: 978-3-662-54841-7
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Dieses Buch befasst sich mit der digitalen Revolution und ihren Auswirkungen auf unsere Arbeits- und Lebenswelt. Die Autoren zeigen anhand anschaulicher Beispiele auf, wie die Digitalisierung unsere Arbeitsplätze und unser privates Umfeld verändert, welche Gefahren damit verbunden sind, aber auch welche Zukunftschancen darin liegen.Dieses Buch wird Sie interessieren, wenn Sie die Gefahren und Potenziale von Big Data und modernem Marketing sowie die notwendigen Hintergründe zur IT-Sicherheit und zum Datenschutz kennen möchten, an '4.0' in Mittelstand und Industrie interessiert sind und zu den Visionen eines zukünftigen Gesundheits- und Bildungswesens mitgenommen werden wollen.Dabei sind keine fachlichen Vorkenntnisse in Informationstechnologie oder verwandten Gebieten erforderlich. Der Inhalt ist für ein fachfremdes, allgemeines Publikum geschrieben, das die technologischen Hintergründe der Digitalisierung verstehen möchte, um die Veränderungen im eigenen Umfeld verstehen und einordnen zu können. Mehr noch, da die Digitalisierung keinen Halt vor einer Berufsgruppe oder einem privaten Bereich macht, ist das Werk letztendlich für alle von Bedeutung.
Prof. Dr.-Ing. Dietmar Wolff studierte während einer 12-jährigen Bundeswehrzeit Maschinenbau an der Universität der Bundeswehr Hamburg und war dort anschließend wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Regelungstechnik am Institut für Automatisierungstechnik. Nach seiner Promotion im Bereich Bildverarbeitung und Mustererkennung und verschiedenen Projekten zur Softwareentwicklung mit der Firma Beiersdorf in Hamburg wechselte er 1999 in die Industrie. Es folgten sechs Jahre als IT-Berater, Projektleiter und Prokurist bei der MACH AG, einem Unternehmen, das sich auf Software und Beratung in den Bereichen Finanzen, Prozesse und Personal für öffentliche Auftraggeber spezialisiert hat. 2005 wurde er Geschäftsführer eines auf die Gesundheitswirtschaft (Behinderten-, Alten-, Kinder-/Jugendhilfe und angrenzende Bereiche) spezialisierten Software- und Beratungshaus, der MICOS GmbH, und verantwortete dort die Bereiche Vertrieb, Beratung, Produktmanagement, Softwareentwicklung und Support. Professor Wolff ist Mitbegründer und ehrenamtlicher Vorstand des Fachverbands Informationstechnologie in Sozialwirtschaft und Sozialverwaltung (FINSOZ). Er hat an Positionspapieren zur intersektoralen Pflege im Rahmen von E-Health und zur Digitalisierung der Sozialwirtschaft und an verschiedenen Standardisierungs- (u.a. Strukturmodell für die Entbürokratisierung der Pflege) und Gesetzgebungsverfahren (u.a. Bürokratieentlastungsgesetz 2) mitgewirkt. Er ist Mitglied der Kongressbeiräte der conhIT und der ConSozial. An der Hochschule Hof ist Professor Wolff seit 2015 Inhaber einer Professur 'Informations- und Kommunikationssysteme für betriebliche Aufgaben'. Er forscht zur Usability von Pflegesoftware und zur Versorgung einer von den demografischen Entwicklungen heute schon besonders betroffenen Region am Institut für Informationssysteme (iisys) der Hochschule Hof. Als Vizepräsident Lehre der Hochschule Hof verantwortet er die Prozesse der Systemakkreditierung und leitet die beiden Projekte zur Einführung einer integrierten Software zur Abbildung aller Kernprozesse der Hochschule und zur Digitalisierung der Lehre. Prof. Dr. Richard Göbel schloss sein Studium der Informatik an der Technischen Hochschule in Darmstadt 1982 mit dem Diplom ab und promovierte 1988 an der Universität Kaiserlautern im Bereich der Künstlichen Intelligenz zum Dr. rer. nat. In 1988 und 1989 leitete Professor Göbel die Gruppe Entwurfssysteme bei der AID GmbH. Danach folgten acht Jahre beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt als wissenschaftlicher Angestellter und Projektleiter, verantwortlich für verschiedenste Projekte im Bereich der Informationssysteme. In Rahmen dieser Tätigkeit hatte Professor Göbel auch die Koordination verschiedener internationaler Projekte, wie zum Beispiel dem Catalogue Interoperability Experiment (CINTEX), einem Gemeinschaftsprojekt der wichtigsten Raumfahrteinrichtungen, übernommen. Seit 1997 lehrt Professor Göbel an der Hochschule Hof im Lehrgebiet Multimediale Informationssysteme. Aktuell ist er Mitglied des Fakultätsrats Informatik, des Senats und des Hochschulrats der Hochschule Hof. Seit 2010 ist Professor Göbel wissenschaftlicher Leiter des Instituts für Informationssysteme(iisys) an der Hochschule Hof. Professor Göbel ist Mitglied von Programmkomitees unterschiedlicher internationaler Konferenzen sowie Gutachter für europäische, nationale und regionale Forschungsprogramme in den Bereichen der Informationssysteme und der zivilen Sicherheitsforschung.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Vorwort;5
1.1;Digitalisierung – fit für die Welt;5
1.2;Literatur;9
2;Über die Herausgeber;10
3;Herausgeber;12
4;Autoren;13
5;Inhaltsverzeichnis;14
6;1: Der Weg zur Industrie 4.0 für den Mittelstand;17
6.1;1.1 Einführung, Definition und Fokus;18
6.2;1.2 Sinn und Ziel der Digitalisierung;18
6.3;1.3 Verantwortlichkeiten bei der Digitalisierung;19
6.3.1;Produktion, Logistik und IT-Abteilung;20
6.3.2;Einkauf und Vertrieb (Sales);20
6.3.3;Controlling;21
6.3.4;Personal (Human Resources);21
6.4;1.4 Potenziale und Risiken;22
6.4.1;Potenziale und Risiken von Technologien;22
6.4.2;Potenziale und Risiken auf Unternehmensbasis;28
6.5;1.5 Ausgewählte Bausteine einer digitalen Agenda;36
6.5.1;Voraussetzungen für eine Digitalisierung schaffen;36
6.5.2;Verantwortung übernehmen und digitale Kompetenz schaffen;37
6.5.3;Digitalen Standort bestimmen;38
6.5.4;Kooperationen und Partnerschaften auswählen;38
6.5.5;Zukunftstechnologien für das eigene Unternehmen identifizieren und auswählen;39
6.5.6;Konkrete Projekte identifizieren;40
6.6;1.6 Zusammenfassung und Ausblick;40
6.7;Literatur;43
7;2: Industrie 4.0;45
7.1;2.1 Was ist Industrie 4.0?;46
7.1.1;Die Vision;46
7.1.2;Die Theorie;47
7.1.3;Die Praxis;48
7.2;2.2 Die Einzelaspekte von Industrie 4.0;50
7.2.1;Planung und Struktur;50
7.2.2;Aufgaben und Ziele;51
7.2.3;Was ist also neu?;53
7.3;2.3 Potenziale und Risiken der einzelnen Aspekte;54
7.3.1;Schnittstellen;54
7.3.2;Attribute/Daten;55
7.3.3;Planungsziel;57
7.4;2.4 Fallstudien;57
7.4.1;Würth iBin, Würth ORSY, Amazon Dash Button;58
7.4.2;MyFoam;59
7.4.3;Spreadshirt;61
7.4.4;Fernwartung;63
7.4.5;Kaeser Sigma Air Utility;65
7.4.6;Kennzahlensysteme;66
7.5;2.5 Risiken der Entwicklungen;67
7.6;2.6 Zusammenfassung;68
7.7;Literatur;68
8;3: IT-Sicherheit, Rollen- und Rechtemanagement 4.0;70
8.1;3.1 Rollen- und Rechteverwaltung allgemein;71
8.1.1;Aufgabenzuweisung;71
8.1.2;Datenzugriff;71
8.2;3.2 Aktuelle Herausforderungen;72
8.3;3.3 Ein Lösungsansatz;73
8.3.1;Organisationsserver aus der Außensicht;74
8.3.2;Organisationsserver aus der Innensicht;77
8.3.3;Umsetzung des Konzepts;81
8.4;3.4 Papierlose Verwaltungsprozesse auf der Basis von C-ORG;83
8.4.1;Anforderungen;83
8.4.2;Umsetzung;84
8.5;Literatur;86
9;4: Big Data;88
9.1;4.1 Begriffsklärung;89
9.2;4.2 Überblick;90
9.2.1;Cluster Computing;90
9.2.2;Datenbanken;94
9.3;4.3 Potenziale;101
9.3.1;Tools im Rahmen der Volltextsuche;102
9.3.2;Datenbanken für spezielle Datentypen;104
9.3.3;Datenanalyse;107
9.4;4.4 Risiken;110
9.5;4.5 Ausblick;112
9.6;4.6 Zusammenfassung;113
9.7;Literatur;114
10;5: Datenschutz 4.0;115
10.1;5.1 Recht und Industrie 4.0;116
10.2;5.2 Wettbewerbsrecht 4.0;117
10.2.1;Besonderheiten von digitalen Plattformen;117
10.2.2;Relevanter Markt auch bei Unentgeltlichkeit der Leistung;118
10.2.3;Fusionskontrolle von Start-up-Unternehmen;118
10.2.4;Die Übernahme von WhatsApp durch Facebook;120
10.2.5;Verhinderung von Lock-in-Effekten;123
10.3;5.3 Datenschutz 4.0: Vom Abwehrrecht zur Datensouveränität;126
10.3.1;Rechtlich relevante Formen der Datennutzung;126
10.3.2;Daten als Entgeltsubstitut;127
10.3.3;Der Dateninhaber als Souverän seiner Daten;128
10.4;5.4 Lösungsmodelle;129
10.4.1;Verbraucherschutz als Lösung von Informationsasymmetrien;129
10.4.2;Hierarchie der Nutzungszwecke;130
10.4.3;Klassifizierung nach Nutzungssphären;131
10.4.4;Klarheit und Wahrheit im Wettbewerb;131
10.5;5.5 Offene Fragen des Rechtsrahmens 4.0;133
10.6;5.6 Zusammenfassung und Ausblick;135
10.7;Literatur;136
11;6: Marketing 4.0;138
11.1;6.1 „Marketing 4.0“: Die Revolution in der Kundenansprache;139
11.2;6.2 Überblick;141
11.3;6.3 Potenziale von Marketing 4.0;142
11.3.1;Targeting;142
11.3.2;Die Technologie des Trackings als Herausforderung im Targeting;145
11.3.3;Programmatic Marketing;148
11.3.4;Digitaler Vertrieb im stationären Handel: Vom Location-based Marketing zum Proximity Marketing;150
11.3.5;Marketing Automation;153
11.3.6;Geschäftsmodell 4.0: Plattformökonomie;157
11.4;6.4 Risiken;160
11.5;6.5 Ausblick;161
11.6;Literatur;162
12;7: Gesundheit 4.0;164
12.1;7.1 Kurze Einführung in das deutsche Gesundheitssystem;166
12.2;7.2 Definition von „4.0“ und „Digitalisierung“ für den Gesundheitsbereich;170
12.3;7.3 Überblick verfügbarer Digitalisierungstechnologien im Gesundheitsbereich;173
12.3.1;eHealth-Technologien;174
12.3.2;Smart-Health-Technologien;184
12.4;7.4 Potenziale der Digitalisierungstechnologien im Gesundheitsbereich;187
12.4.1;Potenziale von eHealth;188
12.4.2;Potenziale von smart Health;189
12.4.3;Potenziale durch das Zusammenwachsen von eHealth und smart Health zu Big Data;189
12.5;7.5 Risiken der Entwicklungen im Gesundheitsbereich;191
12.6;7.6 Ausblick auf die weitere Digitalisierungsentwicklung im Gesundheitsbereich;194
12.7;7.7 Sozialwirtschaft 4.0 als Teilbereich von Gesundheit 4.0;196
12.8;7.8 Zusammenfassung;197
12.9;Literatur;198
13;8: Hochschule 4.0;203
13.1;8.1 Definition Hochschule 4.0;204
13.1.1;Die Rolle der Hochschule heute;205
13.1.2;Digitalisierung an der Hochschule;210
13.2;8.2 Verfügbare Technologien;213
13.2.1;Massive Open Online Courses (MOOCs);213
13.2.2;Open Educational Resources (OER);216
13.2.3;Makerspaces und kreative Räume;217
13.2.4;Digital Badges;218
13.2.5;Learning Analytics;219
13.2.6;Augmented Reality und Virtual Reality;220
13.2.7;Digitale Kollaborationstools;221
13.3;8.3 Potenziale;222
13.3.1;Gesellschaftliche Potenziale;223
13.3.2;Potenziale für die Lehre bzw. die Hochschulen;225
13.3.3;Potenziale für die Studierenden;227
13.3.4;Potenziale für die Arbeitgeber;228
13.4;8.4 Risiken der Entwicklung;229
13.4.1;Rechtliche Rahmenbedingungen;229
13.4.2;Hochschulinterne Risiken;232
13.5;8.5 Ausblick;233
13.6;Literatur;233
14;9: Privatleben 4.0;236
14.1;9.1 Was bedeutet Digitalisierung im Privatleben?;238
14.2;9.2 Aspekte der Digitalisierung in Beispielen;239
14.2.1;Digitales Einkaufen;239
14.2.2;Digitales Bezahlen;240
14.2.3;Digitale Paketzustellung;241
14.2.4;Zusammenfassung;242
14.3;9.3 Potenziale der Technologie – wann ist „smart“ wirklich smart?;242
14.3.1;Vernetzung und M2M-Kommunikation;243
14.3.2;Natürliche, barrierearme Interaktionsformen;244
14.3.3;Offene und vernetzte mentale Modelle;246
14.3.4;Kontexterkennung und Lernen;248
14.3.5;Zusammenfassung;249
14.4;9.4 Wie funktioniert smart?;251
14.4.1;Semantische Technologien;251
14.4.2;Neuronale Netze und Deep Learning;252
14.5;9.5 Risiken;254
14.6;9.6 Die Krone der Digitalisierung: smarte Roboter;256
14.7;9.7 Zusammenfassung;261
14.8;Literatur;261
15;Stichwortverzeichnis;264




