Wu / Klitzner | Heiltees für Körper, Geist und Seele | Buch | 978-3-86374-746-6 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 239 Seiten, Format (B × H): 164 mm x 220 mm, Gewicht: 532 g

Wu / Klitzner

Heiltees für Körper, Geist und Seele

Über 300 wirksame Rezepturen aus den traditionellen Heilkulturen Chinas und Europas
4. aktualisierte Auflage 2024
ISBN: 978-3-86374-746-6
Verlag: Mankau Verlag

Über 300 wirksame Rezepturen aus den traditionellen Heilkulturen Chinas und Europas

Buch, Deutsch, 239 Seiten, Format (B × H): 164 mm x 220 mm, Gewicht: 532 g

ISBN: 978-3-86374-746-6
Verlag: Mankau Verlag


Die einzigartige Symbiose des Heilwissens aus Ost und West

Der renommierte TCM-Arzt Li Wu und der Apotheker und Heilpflanzen-Experte Jürgen Klitzner gehen einen neuen Weg: Sie führen die beiden großen Traditionen des Heilens zusammen - die 5.000 Jahre alte chinesische Medizin und die fast 2.000 Jahre alten Kenntnisse aus der europäischen Kräuter- und Teebehandlung.

Das beiden Traditionen innewohnende, ungeheure Potenzial wollen die beiden Experten ausschöpfen: In ihrer jahrzehntelangen Zusammenarbeit haben sie untersucht, welche Heilkräuter aus Ost und West am besten harmonieren und wie die Wirksamkeit der Tees optimiert werden kann. Dabei konnten die Heilkundler feststellen, dass die chinesischen und europäischen Kräuter sich in ihrer Wirkung ergänzen, oft sogar um ein Vielfaches verstärken können.

Im ersten Teil des Ratgebers werden klassische Symptome, den Körper wie den Geist (als Ganzes) betreffend, aber auch außergewöhnliche Beschwerden beschrieben. Anschließend werden jeweils entsprechende Teerezepturen zur Vorbeugung und Behandlung empfohlen und erklärt. In einem eigenen Teil des Buches sind dann alle verwendeten Kräuter mit kurzen Erläuterungen sowie ihre Bezugsquellen aufgelistet.

Zwei traditionsreiche, bewährte Heilmethoden werden in diesem Buch zusammengeführt - sie konkurrieren nicht, sondern bilden eine neue, nie dagewesene Einheit des Heilens.

- Mit Extra-Kapiteln "Heiltees für Jugendliche" und "Heiltees im Alter"

Wu / Klitzner Heiltees für Körper, Geist und Seele jetzt bestellen!

Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Vorwort

*** Einführung in die Kräuterheilkunde

* Die Kräuterheilkunde in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM)

Die Grundlagen der Traditionellen Chinesischen Medizin

Chinesische Kräuterheilkunde in der Praxis

* Zur Geschichte der europäischen Kräuterheilkunde

Von der Antike bis zur Epoche der Klostermedizin

Die moderne Entwicklung

Warum Heilkräuter?

* Synergien zwischen Ost und West

* Wie Pflanzen heilen – die wichtigsten pflanzlichen Wirkstoffe
Wirkstoffgruppen

*** Rezepturen

* Zubereitung und Dosierung

* Beschwerden bei Erwachsenen

* Atemsystem

Asthma bronchiale

Bronchitis

Fieber

Grippaler Infekt
Hals- und Rachenentzündung

Husten

Mandelentzündung (Tonsillitis)

* Sinnesorgane

Augenentzündung

Heuschnupfen

Hörsturz, Ohrgeräusche (Tinnitus)

Nebenhöhlenentzündung (Sinusitis)
Ohrenschmerzen

Schnupfen

Sehstörungen

* Herz-Kreislauf-System

Arteriosklerose

Bluthochdruck

Blutdruck, niedriger / Durchblutungsstörungen

Herzrhythmusstörungen

Hitzschlag
Krampfadern

Nasenbluten

Ödeme (Wasseransammlungen)
Ohnmachtsanfall

Unterkühlung

Venenentzündung

* Verdauungssystem

Blähungen

Durchfall

Hämorrhoiden

Lebensmittelvergiftung

Magenschmerzen

Sodbrennen

Übergewicht

Verstopfung

* Urogenitalsystem

Blasenentzündung

Ejakulation, vorzeitige

Frigidität

Nierenentzündung

Potenzstörungen

Prostatabeschwerden /Prostatavergrößerung

Reizblase

* Gynäkologische Probleme

Ausbleibende Menstruation (Amenorrhö)

Prämenstruelles Syndrom (PMS)

Schmerzhafte Menstruation (Dysmenorrhö)
Schwache Menstruation (Hypo- und Oligomenorrhö)
Starke Menstruation (Hyper- und Polymenorrhö)

Wechseljahresbeschwerden
Übermäßiger Weißfluss (Vaginitis)

* Bewegungsapparat

Arthritis
Arthrose

Gicht

Hexenschuss (lokales Lumbalsyndrom)

Ischiasbeschwerden

Muskelkater

Nackenverspannung

Osteoporose

Rheumatische Beschwerden

Rücken- und Kreuzbeschwerden
Schwindel

Tennisellenbogen/Tennisarm

Verstauchung oder Prellung

* Haut

Akne

Ekzem (Dermatitis)

Furunkel

Fußpilz

Haarausfall

Herpes simplex

Insektenstich

Nesselsucht

Neurodermitis

Sonnenbrand

Verbrennungen

Wunden

Cellulite

* Nervensystem

Depressive Verstimmungen

Erschöpfung

Kopfschmerzen

Migräne

Nervosität

Schlafstörungen

Zahnschmerzen

Angstzustände

* Beschwerden bei Kindern

Allgemeine Anmerkung zu Kinderkrankheiten und ihrer Behandlung

Erkältung/Grippaler Infekt

Bauchschmerzen

Bronchitis

Heuschnupfen

Kopfdruck/Kopfschmerz

Konzentrationsschwäche

Prüfungsangst

Albträume

Wachstumsbeschwerden

Miliaria

Stottern

Übelkeit und Brechreiz

Blasenentzündung

Hals- und Mandelentzündung

Kreislaufschwäche

Appetitlosigkeit

Bettnässen (Enuresis)

Nesselsucht

Tics

Kleinwuchs (Entwicklungsverzögerung)

* Heiltees für Jugendliche
Hormonelles Ungleichgewicht

Schweiß
Wut und Aggression
Schlafstörungen
Prüfungsangst, Überlastung und Burnout
Heißhungerattacken (Binge eating disorder), Übergewicht

* Heiltees im Alter
Appetitlosigkeit
Entzündungsprozesse
Gedächtnis und Vergesslichkeit
Nachsicht und Gelassenheit
Dünner werdendes Haar
(Verlangsamter) Stoffwechsel

*** Pflanzensteckbriefe

Chinesische Kräuter

Europäische Kräuter

Kräutertabellen

*** Anhang

Danksagung

Bezugsquellen und Adressen

Volksheilkundliches Kräuterwissen

Literaturverzeichnis

Weitere Veröffentlichungen von Li Wu

Impressum

Register


((Auszug aus dem Kapitel "Einführung in die Kräuterheilkunde"))

Synergien zwischen Ost und West

Die östlichen und westlichen Heilpflanzen sind ein Geschenk der Natur und können sich in ihrer Wirkung gegenseitig verstärken. Das Prinzip des Synergismus besteht darin, dass eine Substanz eine andere in ihrer Wirkung unterstützt oder potenziert. Die Gesamtwirkung übertrifft dabei die Summe der Einzelwirkungen. Will man einen Heiltee gegen Kopfschmerzen trinken, fügt man zum Beispiel zu den chinesischen Kräutern Rote Pfingstrosenwurzel (Chi Shao) und Saflorblüten (Hong Hua) die hiesige Weidenrinde und Gelbes Jasminkraut hinzu.So können sich die beruhigenden und schmerzlindernden Kräfte stärker und gezielter entfalten. Manche Kräuter werden durch den Synergieeffekt verstärkt, andere leichter im Körper aufgenommen. Sachgemäß angewendet, potenzieren sich die Wirkungen der Pflanzen und wirken noch spezifischer auf die jeweilige Beschwerde.

Die vorliegenden Rezepturen lassen dem Leser die Wahl: Um den Synergieeffekt zu nutzen, können die Tees auf zwei verschiedene Weisen getrunken werden. Zum einen bereitet man die chinesischen und europäischen Kräuter getrennt zu und trinkt sie nacheinander im zeitlich vorgegebenen Wechsel. In der anderen Variante stellt man sich gemäß den detaillierten Vorgaben eine chinesisch-europäische Kräutermischung zusammen, deren Absud mehrmals täglich eingenommen wird.

Aufgrund des Synergieeffektes können die Kräuter eine Kraft entfalten, die eine schnellere und länger anhaltende Wirkung erzielt als die bisherigen Anwendungen.

Wie in der Geschichte der alten Seidenstraße, der traditionellen Ost- West-Route, durch die sich östliche und westliche Weisheiten und Lehren, Ideen und Religionen befruchten konnten - so können sich beide Kulturen auch bei einem der wichtigsten Themen der Menschheit, der Heilung von Krankheiten, gegenseitig fördern und einen gemeinsamen Nutzen ziehen.

Wie Pflanzen heilen - die wichtigsten pflanzlichen Wirkstoffe

Die Wirk- oder Inhaltsstoffe der Heilpflanzen entstehen während des Wachstums durch den Stoffwechsel der Pflanze und können für den menschlichen Organismus eine direkte oder eine indirekte Wirkung haben. Bei der indirekten Wirkung dienen sie als Transportmittel für die Wirkstoffe in den Organismus. Die Inhaltsstoffe können sich in der ganzen Pflanze befinden oder aber in einem speziellen Teil der Pflanze, wie der Rinde (Cortex), der Blüte (Flos), den Blättern (Folium), den Früchten (Fructus), dem Kraut (Herba), der Wurzel (Radix), dem Wurzelstock (Rhizoma) oder dem Samen (Semen).

Dass viele Pflanzen eine heilende Wirkung entfalten, verdanken sie ihrer sehr komplexen Zusammensetzung. So finden sich in ihnen nicht nur Gerb- und Bitterstoffe, sondern auch ätherische Öle, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sowie eine Fülle anderer Inhaltsstoffe. Seit Jahrtausenden machen sich die Menschen Pflanzen und ihre Extrakte für die Heilung und das Wohlbefinden zunutze. Heute jedoch hat man die Möglichkeit, die schon aus den alten Schriften bekannten Heilpflanzen nach wissenschaftlichen Methoden zu untersuchen und sie auf ihre Wirksamkeit zu überprüfen. Falsche Verabreichungen können damit immer häufiger ausgeschlossen werden. Damit sind die Pflanzenwirkstoffe sehr genau auf das jeweilige Beschwerdebild anwendbar und einer natürlichen Heilung steht nichts im Wege. (...)

Vor Tausenden von Jahren verfügte ein damals in China herrschender Kaiser, dass alles Wasser aus hygienischen Erwägungen abzukochen sei. Da begab es sich, dass Blätter eines Gewächses vom Wind erfasst wurden und in einem jener Töpfe mit kochendem Wasser landeten. Neugierig, wie er war, konnte der Kaiser nicht umhin, von dieser dunklen Brühe zu kosten – und fühlte sich sogleich erfrischt.

Bei dem Gewächs handelte es sich um die Pflanze Camellia sinensis, den Teestrauch – und dies, so die Legende, war die Geburtsstunde des Tees. Von dem Kaiser wird später noch zu sprechen sein. Aber auch wenn die Geschichte ins Reich der Mythenbildung gehören mag, sicher ist, dass die Ursprünge des Tees in China zu suchen sind. Zunächst nutzten ihn die Menschen vor allem als Heilmittel. Am Kaiserhof der Tang-Dynastie in der zweiten Hälfte des 1. Jahrhunderts schätzte man den Tee dann mehr und mehr als Genussmittel. Und schon bald breitete sich der Anbau der Pflanze in den umliegenden Klöstern aus, bis der Tee schließlich auch ins Ausland exportiert wurde – zunächst nach Korea und Japan und erst Anfang des 17. Jahrhunderts nach Europa.

Bereits früh ging mit dem Genuss des Tees auch eine Teekultur einher, angefangen mit den Teezeremonien in China, deren Rituale später in Japan noch weiter verfeinert wurden. Auch in Europa wird Teetrinken noch heute mit Ruhe und Entspannung assoziiert – ein bedeutender Aspekt, der die heilende Wirkung durchaus verstärken kann. Im Gegensatz zu einem Tee, der täglich getrunken werden kann, sind Heiltees jedoch keine eigentlichen Genussgetränke. Ihre zahlreichen Zutaten aus Pflanzen und auch tierischen Bestandteilen und Mineralien haben medizinische Wirkung und sollten immer nur über einen klar begrenzten Zeitraum eingenommen werden.

Doch vom Land der Tee-Entdecker ein kurzer Blick nach Europa.

Auch auf der westlichen Weltkugel haben sich unsere Vorfahren schon immer der Natur bedient, um ihre Kranken zu heilen oder ihr Wohlbefinden zu verbessern – und das vor allem durch pflanzliche Heilmittel. Durch das einfache Ausprobieren entdeckten die Menschen, welche Bestandteile die größte Wirksamkeit entfalten konnten. Im Laufe der Zeit wusste man, dass es die Blätter, Stängel, Wurzeln, das Kraut, die Blüten oder die Samen sind, die bei bestimmten Beschwerden helfen. Nicht genug kann man dabei auf die große Leistung der Klöster im frühen Mittelalter hinweisen. In unseren Breitengraden ist es vor allem den Mönchen und Nonnen zu verdanken, dass eine systematische Auflistung der Heilkräuter stattfand und die Bandbreite und Genauigkeit ihrer Wirkungen spezifiziert und erweitert wurde. Erstmals konnte die Bevölkerung mit Salben, Tinkturen und Heiltees umfassender gegen Krankheiten und Verletzungen behandelt werden. Diese Jahrtausende währende Erfahrung ließ sich auch nicht durch die im 18. Jahrhundert vorpreschende Universitätsmedizin erschüttern. Trotz der Notwendigkeit der sogenannten Schulmedizin und ihrer großen Erfolge hat die Natur ihren wichtigen Stellenwert in der Geschichte des Heilens nach einer kurzen Phase des Verdrängens wieder zurückerobert. Dank dieser Öffnung zu alternativen Heilmitteln gelangten im deutschen Raum auch asiatische Heilweisen immer mehr in den Fokus der Ratsuchenden – und mit ihnen hochwirksame Heilpflanzen, deren Anwendung in China eine jahrtausendealte Tradition hat.

Heute kann jeder entscheiden, wie und wann er die Wirkung der Heilkräuter für sich nutzen möchte. Sie können ergänzend oder alternativ eingesetzt werden, vorbeugend oder im akuten Krankheitszustand.

Mit diesem Buch kann jeder einen heilenden Tee für sich finden. Die Liste der Beschwerden und Symptome zeigen dem Leser, welche Mittel am besten wirken. Bei schweren, lang anhaltenden oder unklaren Symptomen und auch dann, wenn nach einer Woche der Behandlung noch keine Besserung eingetreten ist, sollte immer ein Heilpraktiker oder Arzt zurate gezogen werden.

Beachtet man jedoch alle Hinweise auf Indizierung und Dosierung, steht der schonenden Heilung mit den Früchten der Natur nichts mehr im Wege.

(Vorwort der Autoren)


Wu, Li
Li Wu (geb. 1966) ist Professor der Traditionellen Chinesischen Medizin. In Deutschland ist er als Heilpraktiker zugelassen und betreibt mit großem Erfolg eine Naturheilpraxis in München. Seine außergewöhnliche Begabung wurde schon früh erkannt und ließ ihm die Ausbildung am weltberühmten Shaolin-Kloster in der chinesischen Provinz Henan zuteilwerden, die er dann später mit einem Medizinstudium an der Universität Peking fortsetzte. In Deutschland studierte Li Wu Psychologie und Germanistik an der Universität in Passau.
Li Wu ist zudem Qi-Gong-Meister, Professor an der Yunnan University of Traditional Chinese Medicine, Professor und Doctor of Acupuncture and Oriental Medicine (DAOM) an der University of East-West-Medicine California, Gründer und Leiter des Naturheilkundlichen Forschungsinstituts München sowie Vorstandsmitglied des chinesischen Huang-Han-Medizinerverbandes.

Klitzner, Jürgen
Jürgen Klitzner, geboren 1942, studierte Pharmazie an der Universität Freiburg (Breisgau) und erhielt 1971 seine Approbation als Apotheker. Sein besonderes Interesse gilt naturheilkundlichen Themen (auch botanisch/biophysikalisch); er hat als Co-Autor verschiedene medizinisch-pharmazeutische Ratgeber veröffentlicht (u. a. bei Weltbild, Südwest und Knaur) und führte rund zehn Jahre lang ein wissenschaftliches Beratungsbüro.

Li Wu ist Professor der Traditionellen Chinesischen Medizin. In Deutschland ist er als Heilpraktiker zugelassen und betreibt mit großem Erfolg eine Naturheilpraxis in München. Seine außergewöhnliche Begabung wurde schon früh erkannt und ließ ihm die Ausbildung am weltberühmten Shaolin-Kloster in der chinesischen Provinz Henan zuteilwerden, die er dann später mit einem Medizinstudium an der Universität Peking fortsetzte. In Deutschland studierte Li Wu Psychologie und Germanistik an der Universität in Passau.
Li Wu ist zudem Qi-Gong-Meister, Professor an der Yunnan University of Traditional Chinese Medicine, Professor und Doctor of Acupuncture and Oriental Medicine (DAOM) an der University of East-West-Medicine California, Gründer und Leiter des Naturheilkundlichen Forschungsinstituts München sowie Vorstandsmitglied des chinesischen Huang-Han-Medizinerverbandes.

Jürgen Klitzner studierte Pharmazie an der Universität Freiburg (Breisgau) und erhielt 1971 seine Approbation als Apotheker. Sein besonderes Interesse gilt naturheilkundlichen Themen (auch botanisch/biophysikalisch); er hat als Co-Autor verschiedene medizinisch-pharmazeutische Ratgeber veröffentlicht (u. a. bei Weltbild, Südwest und Knaur) und führte rund zehn Jahre lang ein wissenschaftliches Beratungsbüro.



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