Wünsche | Prüfungsvorbereitung Bilanzbuchhalter | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 403 Seiten

Reihe: Business and Economics (German Language)

Wünsche Prüfungsvorbereitung Bilanzbuchhalter

Gezielt das lernen, was in den IHK-Prüfungen verlangt wird
3.Auflage 2007
ISBN: 978-3-8349-9314-4
Verlag: Gabler Verlag
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Gezielt das lernen, was in den IHK-Prüfungen verlangt wird

E-Book, Deutsch, 403 Seiten

Reihe: Business and Economics (German Language)

ISBN: 978-3-8349-9314-4
Verlag: Gabler Verlag
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Prüfungsvorbereitung Bilanzbuchhalter bietet angehenden, kurz vor der Prüfung stehenden Bilanzbuchhaltern eine klare, kompakte Anleitung zur Prüfungsvorbereitung unter Berücksichtigung der maßgeblichen Rechtslage. So finden Sie:
- detaillierte Informationen über die Anforderungen in den 7 schriftlichen Prüfungsgebieten
- methodische Hinweise zur optimalen Vorbereitung
- Übungsaufgaben zu den für die Prüfung besonders relevanten Themen, mit kommentierten Musterlösungen, sowie weiteren Recherche-Hinweisen. Insbesondere der Steuerrechtsteil ist aktualisiert. Er beinhaltet umfangreiche Musteraufgaben insbesondere auch zu den Schwerpunktthemen des Umsatzsteuerrechts.
- Das zusätzliche Aufgabenverzeichnis hilft Ihnen, besonders schwierige Themen ganz gezielt zu trainieren.
Die 3., aktualisierte Auflage wurde hinsichtlich der neuen Gesetze und geltenden Verordnungen und Vorschriften überabeitet.
Parallel zum Buch können Sie Rechtsänderungen über einen kostenlosen Online-Aktualisierungsservice abrufen.

Manfred Wünsche ist seit einigen Jahren erfolgreich in der Prüfungsvorbereitung zum Bilanzbuchhalter tätig. Er kennt all die Lern- und Verständnisschwierigkeiten hinsichtlich der fachtheoretischen Anforderungen an seine angehenden Prüflinge, als auch die Tücken in den Formulierungen der Prüfungsfragen selbst.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


1;Vorwort;6
2;Inhaltsverzeichnis;8
3;Aufgabenverzeichnis;12
4;Einleitung;16
5;VOLKS- UND BETRIEBSWIRTSCHAFTLICHE GRUNDLAGEN;20
5.1;1 Überblick;22
5.1.1;1.1 Die Prüfungsinhalte;22
5.1.2;1.2 Lernstrategien und Literaturhinweise;23
5.2;2 Volkswirtschaftslehre;24
5.2.1;2.1 Wirtschaftsordnung und Wirtschaftspolitik;24
5.2.2;2.2 Markttheorie und Wettbewerbspolitik;29
5.2.3;2.3 Konjunkturtheorie und Stabilitätspolitik;37
5.2.4;2.4 Geldtheorie und Geldpolitik;47
5.2.5;2.5 Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung;50
5.2.6;2.6 Außenwirtschaftstheorie und - politik;63
5.3;3 Betriebswirtschaftslehre;68
6;RECHT;74
6.1;1 Überblick;76
6.1.1;1.1 Die Prüfungsinhalte;76
6.1.2;1.2 Lernstrategien und Literaturhinweise;77
6.2;2 Rechtsgrundlagen;78
6.2.1;2.1 Rechtsfähigkeit und Geschäftsfähigkeit;80
6.2.2;2.2 Rechtsgeschäfte;80
6.2.3;2.3 Verträge;81
6.2.4;2.4 Vertretung;89
6.2.5;2.5 Verjährung;90
6.2.6;2.6 Kaufmannseigenschaft und Handelsfirma;91
6.3;3 Kaufvertragsrecht;92
7;EDV, INFORMATIONS- UND KOMMUNIKATIONSTECHNIKEN;109
7.1;1 Überblick;110
7.1.1;1.1 Die Prüfungsinhalte;110
7.1.2;1.2 Lernstrategien und Literaturhinweise;111
7.2;2 Hardware;112
7.2.1;2.1 Erweiterungskarten;114
7.2.2;2.2 Schnittstellen für Peripherie- Geräte;115
7.2.3;2.3 Modem, ISDN und Netzwerk;117
7.2.4;2.4 Bildschirmarbeitsplatz;121
7.2.5;2.5 EDV und BWL;123
7.3;3 Software;126
7.3.1;3.1 Grundlegende Begriffe;126
7.3.2;3.2 Struktogramm;132
7.3.3;3.3 Datenbank;136
7.4;4 Datensicherheit;140
7.4.1;4.1 Datenschutz;140
7.4.2;4.2 Datensicherung;142
7.5;5 Internet;146
8;BUCHFÜHRUNG UND BUCHHALTUNGSORGANISATION, JAHRESABSCHLUSS UND JAHRESABSCHLUSSANALYSE;151
8.1;1 Überblick;152
8.1.1;1.1 Die Prüfungsinhalte;152
8.1.2;1.2 Lernstrategien und Literaturhinweise;153
8.2;2 Fallgebundene Aufgaben;154
8.2.1;2.1 Methodische Hinweise;154
8.2.2;2.2 Aufgaben zur Aktivseite der Bilanz;158
8.2.3;2.3 Aufgaben zur Passivseite der Bilanz;176
8.3;3 Nicht-fallgebundene Aufgaben;184
8.3.1;3.1 Eigenkapitaldarstellung und Ergebnisverwendung;184
8.3.2;3.2 Gesamtkostenverfahren und Umsatzkostenverfahren;189
8.3.3;3.3 Anlagenspiegel;192
8.4;4 Jahresabschlussanalyse;198
8.4.1;4.1 Strukturbilanz;198
8.4.2;4.2 Kapitalflussrechnung ( Cash- Flow- Rechnung);204
8.4.3;4.3 Betriebswirtschaftliche Kennzahlen;216
9;STEUERRECHT UND BETRIEBLICHE STEUERLEHRE;225
9.1;1 Überblick;226
9.1.1;1.1 Die Prüfungsinhalte;226
9.1.2;1.2 Lernstrategien und Literaturhinweise;227
9.2;2 Abgabenordnung;228
9.2.1;2.1 Betriebsprüfung;230
9.2.2;2.2 Fristen;232
9.2.3;2.3 Steuerliche Nebenleistungen;233
9.2.4;2.4 Einspruch;234
9.2.5;2.5 Haftung des Erwerbers;234
9.3;3 Einkommensteuerrecht;236
9.3.1;3.1 Einkommensteuer;236
9.3.2;3.2 Lohnsteuer;247
9.3.3;3.3 Körperschaftsteuer;253
9.4;4 Gewerbesteuerrecht;264
9.5;5 Umsatzsteuerrecht;274
9.5.1;5.1 Unternehmereigenschaft;275
9.5.2;5.2 Leistungsart und Leistungsort;276
9.5.3;5.3 Bemessungsgrundlage und Höhe der Steuer;280
9.5.4;5.4 Entstehen der Umsatzsteuer;281
9.5.5;5.5 Vorsteuerabzug;281
9.5.6;5.6 Meldungen an das Finanzamt;282
9.5.7;5.7 Musteraufgaben Umsatzsteuer;282
10;KOSTEN- UND LEISTUNGSRECHNUNG;311
10.1;1 Überblick;312
10.1.1;1.1 Die Prüfungsinhalte;312
10.1.2;1.2 Lernstrategien und Literaturhinweise;313
10.2;2 Kostenartenrechnung;314
10.3;3 Kostenstellenrechnung;324
10.4;4 Kostenträgerrechnung;334
10.4.1;4.1 Kalkulation ( Kostenträgerstückrechnung);334
10.4.2;4.2 Betriebsergebnisrechnung;346
10.5;5 Plankostenrechnung;354
11;FINANZWIRTSCHAFT DER UNTERNEHMUNG UND PLANUNGSRECHNUNG;361
11.1;1 Überblick;362
11.1.1;1.1 Die Prüfungsinhalte;362
11.1.2;1.2 Lernstrategien und Literaturhinweise;363
11.1.3;1.3 Finanzwirtschaftliche Formeln;363
11.2;2 Investitionsrechnung;368
11.2.1;2.1 Statische Verfahren der Investitionsrechnung;370
11.2.2;2.2 Dynamische Verfahren der Investitionsrechnung;373
11.2.3;2.3 Vergleich statische und dynamische Verfahren;377
11.3;3 Finanzierung;380
11.3.1;3.1 Finanzierungsbedarf;381
11.3.2;3.2 Außenfinanzierung;386
11.3.3;3.3 Innenfinanzierung;396
11.3.4;3.3 Termingeschäfte;400
11.4;4 Finanzplanung;402
12;Sachwortverzeichnis;408


Aufgabe Einkommensteuer (S. 223-224)
Die Otto Braun KG, Tiefenthal, ist ein mittelständischer Hersteller von Spezialwerkzeugen für die Automobilproduktion. Otto Braun, 55 Jahre, ist Komplementär der Otto Braun KG mit einem Gewinnanteil laut Gesellschaftsvertrag von 60 %, sein Sohn Fritz Braun und seine Frau Irma Braun sind Kommanditisten mit Gewinnanteilen von jeweils 20 %. Der vorläufige Jahresüberschuss der Otto Braun KG betrug im letzten Kalenderjahr 100.000 €.

1. Der geschäftsführende Komplementär Otto Braun erhält laut Gesellschaftsvertrag eine monatliche Tätigkeitsvergütung in Höhe von 5.000 €, die im vergangenen Geschäftsjahr als Personalaufwand verbucht wurde.

2. Ein im Eigentum der Otto Braun KG stehendes Grundstück mit einem als Bürogebäude genutzten Gebäude am Ortsrand von Tiefenthal wurde zum Ende des Geschäftsjahres an den Kommanditisten Fritz Braun zu einem Preis von 300.000 € veräußert. Der Erwerber beabsichtigt, das Grundstück zu privaten Wohnzwecken zu nutzen. Die Buchwerte betrugen zum Zeitpunkt der Veräußerung:

Grund und Boden 60.000,00 €

Gebäude 160.000,00 €

Die KG hat eine entsprechende Rücklage gem. § 6b EStG gebucht. Nach dem Gutachten eines vereidigten Sachverständigen betrug der Verkehrswert für Grund und Boden und Gebäude zum Zeitpunkt der Veräußerung insgesamt 320.000 €.

3. Am 1. Juli des vergangenen Geschäftsjahres hatte die Otto Braun KG zur Finanzierung einer Erweiterung der Produktionsanlage ein Darlehen in Höhe von 200.000 € zu einem Zins von 6 %, Laufzeit 5 Jahre, Auszahlung 90 Prozent, aufgenommen und das Damnum sofort als Betriebsausgabe gebucht.

4. Die KG hatte bei Anna Braun, der Tochter des Komplementärs, ein mit 6 % verzinsliches Darlehen in Höhe von 50.000 € aufgenommen. Ende April des vergangenen Geschäftsjahres hat Anna Braun die Rechte aus dem Darlehen ihrem Bruder Fritz mit Urkunde unentgeltlich zugewandt. Die KG hat am Ende des Jahres Zinsen in Höhe von 1.000 € an Anna Braun und in Höhe von 2.000 € an Fritz Braun überwiesen.

5. Im Laufe des vergangenen Geschäftsjahres wurde von Mitarbeitern der Otto Braun KG eine Software zur verbesserten Qualitätskontrolle entwickelt. Otto Braun hatte dazu die Software QualCon 5.0 privat erworben und den Mitarbeitern zur Weiterentwicklung zur Verfügung gestellt. Der Kaufpreis betrug 400 €. Die Nutzungsdauer ist mit vier Jahren anzusetzen. Nach den Berechnungen des Controllers sind bei der Weiterentwicklung Personalkosten in Höhe von 4.560 € angefallen. Die Kosten für Testläufe wurden auf 2.570 € geschätzt.

6. Der Komplementär Otto Braun erlitt auf der Fahrt zum Steuerberater mit dem betrieblichen PKW auf regennasser Straße einen Unfall mit Sachschaden. Er ließ die Reparatur in einer nahegelegenen Vertragswerkstatt auf eigene Kosten durchführen. Die Rechnung der Werkstatt belief sich auf 2.668 € (inkl. Umsatzsteuer). Dem Komplementär wurde der Betrag von der KG ausbezahlt und als Entnahme gebucht.

7. Das seit Beginn des vergangenen Geschäftsjahres von der Otto Braun KG genutzte Bürogebäude hatte die Kommanditistin Irma Braun vor einigen Jahren von ihrem Vater geerbt und seit Jahresbeginn an die Otto Braun KG vermietet. Die Miete von 5.000 € monatlich wird von der Otto Braun KG als Aufwand gebucht. Der Bauantrag für das Gebäude war im Herbst 1985 gestellt worden. Der Verkehrswert des Gebäudes betrug zum Beginn des letzten Geschäftsjahres 250.000 €. Der Bodenanteil ist mit 20 Prozent anzusetzen.



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