Yates / Lemmon / Sands | Baccara Collection Band 412 | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 412, 384 Seiten

Reihe: Baccara Collection

Yates / Lemmon / Sands Baccara Collection Band 412


1. Auflage 2019
ISBN: 978-3-7337-2568-6
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 412, 384 Seiten

Reihe: Baccara Collection

ISBN: 978-3-7337-2568-6
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



ZWÖLF NÄCHTE MIT DEM SEXY COWBOY von MAISEY YATES
Eingeschneit mit der Eisprinzessin! Auf der Ranch streiten Sam und Madison immer erbittert. Aber in der Blockhütte in den Bergen wird das Verlangen zwischen ihnen übermächtig. Und als am nächsten Morgen der Schneepflug kommt, hat sexy Cowboy Sam eine verführerische Idee ...
SO VERBOTEN SINNLICH von JESSICA LEMMON
Eigentlich hat Stefanie den besten Freund ihres Bruders geheiratet, um einen Skandal zu verhindern - mit einer Zweckehe für ein halbes Jahr. Doch jetzt knistert es heiß, und sie landet mit Emmett im Bett! Woher kommen bloß diese verboten sinnlichen Gefühle?
WIE ZÄHMT MAN SEINEN FEIND? von CHARLENE SANDS
Mit diesem Herzensbrecher wollte sie nie wieder etwas zu tun haben! Nur weil es um ein großes Krankenhausprojekt geht, ist Drea bereit, mit ihrem Erzfeind Mason Boone zusammenzuarbeiten. Ihr Verstand sagt: Bleib auf Abstand! Wenn Mason nur nicht so unwiderstehlich wäre ...



Schon von klein auf wusste Maisey Yates ganz genau, was sie einmal werden wollte: Autorin.
Sobald sie mit einem Stift umgehen und ihre erste Worte zu Papier bringen konnte, wurde sie von der Leidenschaft fürs Schreiben gepackt und bis heute nicht mehr losgelassen.

Von da an konnte nichts und niemand Maisey mehr vom Schreiben abhalten. Niemand? Als Maisey ihren absoluten Traummann und späteren Ehemann traf, eroberte dieser ihr Herz im Sturm und die schriftstellerischen Ambitionen rückten ein wenig in den Hintergrund.

Doch als Maisey schwanger mit ihrem zweiten Kind war, las sie ihren allerersten Liebesroman - dies veränderte alles. Wusste Maisey schon immer, dass sie Autorin werden wollte, so war sie doch bisher ziemlich ratlos, was und über welche Themen sie schreiben sollte. Aber jetzt verliebte Maisey sich auf Anhieb in das Genre Romance. Sofort wusste sie, das ist es, was sie schreiben will. Zu ihren Lieblingsautorinnen zählen Penny Jordan, Miranda Lee und Lynne Graham.

Ihr Lebensmotto, das sowohl in der Liebe wie auch im Leben eine Portion Humor unverzichtbar ist, spiegelt sich auch in ihren Romanen wider. Maisey Yates liebt es, wenn sich ihre Helden lustige Wortgeplänkel liefern.

Zusammen mit ihrem Mann - der sich im Übrigen nicht davor scheut, Windeln zu wechseln - und den drei gemeinsamen Kindern lebt Maisey Yates in Oregon.

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1. KAPITEL

„Kreative Fotografie“, murmelte Madison West, während sie einen Code eingab, um die Box zu öffnen, die den Schlüssel zu der Hütte enthielt, in der sie das Wochenende verbringen würde.

Sie blickte über die verschneite Landschaft hinweg auf ein weiteres Haus, das viel zu nah an ihrer Hütte stand. Die Aufnahmen, die die Ferienhausvermietung auf ihrer Website zeigte, hatten nicht erkennen lassen, dass sie das Grundstück mit jemandem teilen musste.

Offensichtlich waren die Bilder aus sehr ausgefallenen Blickwinkeln aufgenommen worden.

Es spielte keine Rolle. Nichts würde ihre Pläne ändern. Sie hoffte nur, dass die Nachbarn Ohrstöpsel griffbereit hatten. Denn sie würde dieses Wochenende Sex haben. Sex nonstop.

Zehn Jahre Enthaltsamkeit sollten heute Abend enden. Sie hatte endlich den einen gefunden. Keinen zum Heiraten, bloß das nicht. Liebe war für andere Menschen. Für Menschen, die mit siebzehn nicht betrogen, manipuliert und gedemütigt worden waren.

Nein, Maddy hatte kein Interesse an Liebe und Ehe. Dafür aber reichlich Interesse an Orgasmen. Und sie hatte den perfekten Mann gefunden, um dieses Bedürfnis zu befriedigen.

Den ganzen Tag, die ganze Nacht, die nächsten achtundvierzig Stunden.

Sie war mit einem Koffer voller Dessous und vier Flaschen Wein bewaffnet. Zur Hölle mit den Nachbarn. Sie hatte zwar auf etwas mehr Abgeschiedenheit gehofft, aber sei’s drum.

Maddy öffnete die Tür und trat ein. Dann schaute sie sich um und atmete erleichtert auf. Zumindest die Einrichtung entsprach ihren Erwartungen. Auch wenn die Hütte kleiner war, als sie auf den Fotos gewirkt hatte. Sie konnte nur hoffen, dass das nicht ein düsteres Omen für den Rest ihres Abends war.

Energisch schüttelte sie den Kopf. Darum würde sie sich jetzt ganz bestimmt keinen Kopf machen. Es gab auch so schon genug zu bedenken, wenn man beabsichtigte, nach einem Jahrzehnt sein Zölibat zu beenden.

Christopher würde gleich eintreffen, also sollte sie besser schon mal nach oben gehen und die Inszenierung vorbereiten. Maddy machte sich auf den Weg ins Schlafzimmer und holte das Spitzen-Teil aus dem Koffer, das sie für den Anfang ausgewählt hatte. Es war rot, was sehr gut an ihr aussah, wenn auch etwas offensichtlich. Doch sie zielte ja auch auf das Offensichtliche ab.

Christopher war nicht ihr Freund. Und er würde es auch nicht werden. Er war ein sehr netter Vertreter, der mit Vitamin-Zusatzpräparaten für Pferde handelte. Sie hatte ihn vor einigen Wochen kennengelernt, als er auf die Ranch der Wests kam, um seine Produkte zu verkaufen. Sie hatte ein paar davon für ihre Pferde erworben, dabei waren sie erst ins Plaudern, dann ins Flirten gekommen.

Normalerweise beendete Maddy die Sache sofort, wenn sich aus einem Gespräch ein Flirt entwickelte. Bei ihm hatte sie es nicht getan. Vielleicht, weil er etwas Besonderes war. Vielleicht, weil zehn keusche Jahre einfach viel zu lang gewesen waren. Egal, aus welchem Grund, sie hatte jedenfalls weiter mit ihm geflirtet.

Sie waren auf einen Drink ausgegangen, und sie hatte ihm erlaubt, sie zu küssen. Was viel mehr war, als sie irgendeinem anderen Mann in den letzten Jahren gestattet hatte. Es erinnerte sie daran, wie sehr sie das Küssen einmal genossen hatte. Und kaum war sie daran erinnert worden … nun ja.

Er hatte um ein weiteres Date gebeten. Sie hielt dagegen, dass eine körperliche Begegnung ohne irgendwelche Verpflichtungen doch viel besser wäre.

Natürlich hatte er zugestimmt. Weil er ein Mann war.

Doch es sollte nicht in der Stadt passieren. Sie wollte nicht riskieren, dass sie mit ihm in einem Hotel gesichtet wurde oder dass jemand seinen Wagen vor ihrem Haus auf dem Grundstück ihrer Eltern entdeckte.

So war die Idee von einem Wochenende im Ferienhaus entstanden.

Sie streifte ihre Kleidung ab und schlängelte sich in das hautenge Spitzenkleid, das kaum ihren Hintern bedeckte. Dann lockerte sie ihr blondes Haar und trug einen Lippenstift auf, der farblich zu ihren Dessous passte.

Natürlich würde sie in diesem Outfit nicht die Tür öffnen.

Sie zog ihre lange Jacke wieder an und betrachtete sich kritisch im Spiegel. Es war lange her, dass sie sich für einen Mann so aufreizend gekleidet hatte. Gewöhnlich war sie darum bemüht, Männer auf Abstand zu halten.

„Nicht heute Abend“, murmelte sie. „Heute Abend nicht.“

Sie lief die Treppe hinunter, schaute aus dem Fenster und sah nichts außer einem Truck, der vor dem kleinen Haus auf der anderen Seite des Weges parkte, und dem Schnee, der immer dichter und schneller fiel.

Normalerweise schneite es nicht in Copper Ridge, Oregon. Man musste schon in die Berge fahren – so wie sie es heute getan hatte – um Schnee zu haben. Für sie war es ein Vergnügen, wenn auch ein kaltes. Aber das war perfekt, denn schon bald sollte ihr heiß werden.

Sie summte vor sich hin und schaute weiter nach draußen, während sie auf Christopher wartete. Sie überlegte, ob sie ein Kondom hätte mit nach unten nehmen sollen. Ja, das hätte sie tun sollen.

Also lief sie wieder nach oben, immer zwei Stufen auf einmal nehmend, und war dankbar, dass sie noch allein war, denn ihr Gerenne sah alles andere als sexy aus. Sie wühlte in ihrer Tasche, fand die Kondome und kehrte damit ins Erdgeschoss zurück.

Sie betrat gerade den Wohnbereich, als die Lampen anfingen zu flackern und dann erloschen. Plötzlich schien alles in dem Haus unnatürlich still, und auch wenn sie es sich vermutlich einbildete, so hatte sie doch das Gefühl, als wäre die Temperatur um ein paar Grad gesunken.

„Willst du mich veräppeln?“, sagte sie in die Dunkelheit.

Keine Antwort. Nichts als ein fast unmerkliches Knarren im Haus. Vielleicht war es der Schnee auf dem Dach. Vielleicht würde es einbrechen. Das würde passen.

Das war die Strafe für ihre Annahme, sie könnte normal sein und Sex haben.

Ein Schauder lief ihr über den Rücken, und sie zuckte zusammen.

Plötzlich verwandelte sich ihre hoffnungsvolle und schwungvolle Stimmung in eine trostlose. Das war definitiv nicht das beste Zeichen.

Nein. Das würde sie nicht zulassen. Sie würde nicht in Selbstmitleid versinken. Das hatte sie zehn Jahre lang getan.

Madison glaubte nicht an irgendwelche Zeichen. Absolut nicht. Sie glaubte an Sicherungen, die bei schlechtem Wetter durchbrannten, wenn überlastete Heizungen in alten Häuser zu hart arbeiten mussten. Ja, daran glaubte sie. Sie glaubte auch, dass sie auf Christopher würde warten müssen, damit er das Problem löste.

Sie seufzte und machte sich auf den Weg zu der Küchenzeile. Sie legte die Kondome auf die Theke, schnappte sich ihre Tasche und holte das Handy heraus. Als sie sah, dass sie kein Netz hatte, zog sie eine Grimasse.

Hatte sie tatsächlich gedacht, die schlechte Netzabdeckung könnte einen Ort wie diesen attraktiv machen? Dass es schön wäre, wenn sie und Christopher von der Außenwelt abgeschnitten wären, während sie sich hier vergnügten?

In diesem Moment kam ihr diese Vorstellung verdammt dumm vor. Zumal sie wegen des Stromausfalls auch das Telefon im Haus nicht nutzen konnte. Sie war also vollkommen von der Außenwelt abgeschnitten.

„Oh, nein“, sagte sie. „Ich spiele die ersten fünf Minuten in einer Krimiserie mit. Ich werde mit einer Axt ermordet werden. Und ich werde als wiedergeborene Jungfrau sterben.“

Sie machte ein finsteres Gesicht und starrte aus dem Fenster. Noch immer keine Spur von Christopher. Aber das Haus gegenüber schien Strom zu haben.

Sie presste die Lippen aufeinander, nicht erfreut bei dem Gedanken, ihren Nachbarn zu stören. Oder ihren Nachbarn zu treffen, denn sie hatte die Stadt in der Absicht verlassen, anonym zu bleiben und keinen Menschen zu sehen.

Sie zog den Gürtel ihrer Jacke fester zu und ging nach draußen.

Leise über die Kälte fluchend, legte sie den Weg zwischen den beiden Häusern zurück. Einen Moment blieb sie vor der größeren Hütte stehen, die hell erleuchtet war und mollig warm wirkte. Offensichtlich war dies die Premium-Unterkunft. Während ihre vermutlich von Nagetieren bewohnt war, die wichtige Leitungen durchgebissen hatten.

Sie schnaubte und klopfte an die Tür. Während sie wartete, trat sie von einem Fuß auf den anderen, um sich warm zu halten. Sie wollte nur Christopher anrufen und herausfinden, wann er ankommen würde, und, falls es noch lange dauerte, eventuell ihren Nachbarn bitten, ihr dabei zu helfen, die Stromversorgung in Gang zu bringen. Oder ihr zumindest zu helfen, ein Feuer zu entzünden.

Die Haustür wurde geöffnet, und Madison blieb das Herz stehen. Der Mann, der dort stand, war groß, so groß, dass sie ihm gerade bis zur Mitte des Oberkörpers reichte. Er hatte breite, muskulöse Schultern und eine schmale Taille. Es war die Art von Körper, die nicht durch Training, sondern harte körperliche Arbeit entstand.

Dann schaute sie nach oben. Gerade Nase, kantiger Kiefer, kurzes braunes Haar und dunkle Augen, deren Blick noch härter war als seine Muskeln. Und viel zu vertraut.

„Was machst du denn hier?“

Sam McCormack biss verärgert die Zähne zusammen, als Madison West die Frage stellte, die ihm selbst auf den Lippen lag.

„Ich habe das Haus gemietet“, antwortete er, bat sie aber nicht hinein. „Ich könnte dir dieselbe Frage stellen.“

Sie trat weiter von einem Fuß auf den anderen, hielt die Arme vor dem Körper verschränkt. „Und du würdest...



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