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Ihr Team von Sack Fachmedien
E-Book, Deutsch, Band 1, 328 Seiten, Format (B × H): 153 mm x 227 mm
Reihe: Grundlagen des Strafrechts
Zaufal Was kann ein strafrechtlicher Tatbestand leisten?
1. Auflage 2018
ISBN: 978-3-8452-8802-4
Verlag: Nomos
Format: PDF
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)
Die Bestimmtheit von Strafnormen als hermeneutisch-methodisches Problem im Verfassungsstaat
E-Book, Deutsch, Band 1, 328 Seiten, Format (B × H): 153 mm x 227 mm
Reihe: Grundlagen des Strafrechts
ISBN: 978-3-8452-8802-4
Verlag: Nomos
Format: PDF
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)
Die zunehmende Normierung von Vorbereitungs- und Gefährdungsdelikten bedeutet die Vorverlagerung der Strafbarkeit vor die eigentliche Rechtsgutsverletzung. Sie ist Folge einer wachsenden Verunsicherung der Gesellschaft und des dadurch eingeleiteten strafrechtlichen Paradigmenwechsels vom freiheitlichen Schuld- zum sicherheitsstaatlichen Steuerungsstrafrecht. Dieser Wechsel geht einher mit einer zunehmenden Unschärfe des tatbestandlichen Unrechts. Mit rechtsphilosophischen Mitteln wird anhand der Staats- und Strafrechtskonzepte von Kant, Feuerbach und Hegel das Wesen des Strafrechts im Verfassungsstaat umrissen. Die Leistungsfähigkeit des strafrechtlichen Tatbestandes wird hinterfragt und dessen Unbestimmtheit als eine dem Verfassungsstaat entgegenstehende Überdehnung des Strafrechts aufgezeigt. Abschließend wird auf Wege einer rechtsstaatlich tragfähigen Interpretation sicherheitsstaatlich motivierter Tatbestände hingewiesen.
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1;Cover;1
2; 1 Einleitung;17
2.1; 1.1 Ausgangsposition;17
2.2; 1.2 Bedeutung des strafrechtlichen Tatbestandes;17
2.2.1; 1.2.1 Tatbestand als Angelpunkt der Strafrechtspraxis;17
2.2.2; 1.2.2 Infragestellung des Deduktionsverständnisses;18
2.2.3; 1.2.3 Rechtsstaat und Bestimmtheitsgebot;19
2.3; 1.3 Gegenstand des Strafrechts?;21
2.3.1; 1.3.1 Entformalisierungstendenzen im Strafrecht;21
2.3.2; 1.3.2 Einholung des Strafbegriffs in der Norminterpretation;22
2.4; 1.4 Ziele und Vorgangsweise;23
3; 2 Staat und Strafe bei Immanuel Kant;25
3.1; 2.1 Einleitung;25
3.1.1; 2.1.1 Überblick und Ansatzpunkt;25
3.1.2; 2.1.2 Das vernünftige Subjekt: Zwei-Welten-Dichotomie;26
3.1.2.1; 2.1.2.1 Moralische Person: Zurechnung der Handlung (Freiheit);26
3.1.2.2; 2.1.2.2 Dialektik: Begrenztheit der theoretischen Erkenntnis;30
3.2; 2.2 Hauptteil: Staat als objektiv praktische Realität der Freiheit;32
3.2.1; 2.2.1 Bedingungen: Gewaltenteilung und apriorische Gesetze im Staat;33
3.2.1.1; 2.2.1.1 Die metaphysische Einteilung der Staatsidee: Gewaltenteilung und -vereinigung;33
3.2.1.2; 2.2.1.2 Der Staat als Erscheinung: Der Mensch als Normsetzer;35
3.2.1.2.1; 2.2.1.2.1 Gesellschaftsvertrag: Begründung des freiheitlichen Staates;39
3.2.1.2.2; 2.2.1.2.2 Erlaubnisgesetz: Die Vermittlung von Vernunft und Geschichte;41
3.2.1.3; 2.2.1.3 Strafrecht und Verfassungsrecht: Kategorische Imperative a priori;42
3.2.1.4; 2.2.1.4 Strafrecht als Staatsrecht;45
3.2.2; 2.2.2 Wechselseitiger Zwang als Symbol des Rechtsgesetzes für den Verstand;48
3.2.2.1; 2.2.2.1 Die Typik des Sittengesetzes: Regel für die Urteilskraft;48
3.2.2.2; 2.2.2.2 Wechselseitiger Zwang als Symbol;49
3.2.2.3; 2.2.2.3 Thomas Hobbes: Legitimität von Zwang qua Autorität;52
3.2.2.4; 2.2.2.4 Verwechslung von Symbol und Schema: Mystizism der praktischen Vernunft;53
3.2.3; 2.2.3 Strafe als Symbol der Strafwürdigkeit und Bestrafung als Charakterismus;55
3.2.3.1; 2.2.3.1 Strafe als symbolische Vermittlung von Natur und Freiheit (quia peccatum est);56
3.2.3.2; 2.2.3.2 Äquivalenz des Symbolischen: Talionsprinzip;58
3.2.3.3; 2.2.3.3 Verwechslung von Symbol und Charakterismus: Die Strafe als Ausgleich?;61
3.2.3.4; 2.2.3.4 Präventive Strafgesetze: Empirism der praktischen Vernunft;64
3.2.4; 2.2.4 Verbrechen;65
3.2.4.1; 2.2.4.1 Rechtsfriedensstörung: Angriff auf ein Rechtsgut;65
3.2.4.2; 2.2.4.2 Strafrecht: Austilgbare Verbrechen als Setzen einer Ausnahme;68
3.2.4.3; 2.2.4.3 Staatssicherheit und Normgeltung: keine Strafrechtsgüter;70
3.2.4.4; 2.2.4.4 Kein Strafrecht: Nicht austilgbare Verbrechen gegen den Staat;72
3.2.5; 2.2.5 Die Rechtsprechung;73
3.2.5.1; 2.2.5.1 Gerichtliche Zurechnung (quia peccatum est);73
3.2.5.1.1; 2.2.5.1.1 Laienrichter: Entscheidung über die Vernunftwidrigkeit der Handlung;75
3.2.5.1.2; 2.2.5.1.2 Gerichtshof: Begründung der Entscheidung mit dem positiven Gesetz;77
3.2.5.2; 2.2.5.2 Die Begründungs- und Rechtfertigungsfunktion des positiven Normtextes im Verfahren;80
3.2.5.3; 2.2.5.3 Die Bestrafung als präventives Mittel und Bestätigung der Gesetze (ne peccetur);83
3.2.5.4; 2.2.5.4 Begnadigung als Machtspruch;85
3.3; 2.3 Schluss;86
3.3.1; 2.3.1 Positives Strafrecht als Konstruktion des Handlungsaprioris im rechtlichen Zustand;86
3.3.2; 2.3.2 Kein Rückschluss von der Bestrafung auf die begriffliche Strafe;89
3.3.3; 2.3.3 Fallprüfungsschema: Orientierung an Begründung;90
3.3.4; 2.3.4 Zufällige Gerechtigkeit, verdeckte Form der Herrschaft;92
3.3.5; 2.3.5 Sein als logisches und reales Prädikat;95
4; 3 Staat und Strafe bei Paul Johann Anselm von Feuerbach;97
4.1; 3.1 Einleitung;97
4.1.1; 3.1.1 Feuerbach: Liberaler Kantianer oder Vertreter des Sicherheitsstaates?;97
4.1.2; 3.1.2 Hinwendung zum positiven Recht – Interpretation und Institution;98
4.1.3; 3.1.3 Überblick;98
4.2; 3.2 Hauptteil: Gesetzlichkeitsprinzip im Sicherheitsstaat;99
4.2.1; 3.2.1 Zweck des Staates: Die Garantie der inneren Sicherheit;99
4.2.2; 3.2.2 Strafrecht im Sicherheitsstaat: Generalprävention;100
4.2.2.1; 3.2.2.1 Straftheoretische Begründung des Gesetzlichkeitsgebots: psychologischer Zwang;100
4.2.2.2; 3.2.2.2 Feuerbachs Strafgesetz: Ein „kategorischer Imperativ“ im Sinne Kants?;102
4.2.2.2.1; 3.2.2.2.1 Verwechslung von Metaphysik und empirischer Rechtspraxis;102
4.2.2.2.2; 3.2.2.2.2 Das Strafgesetz als Schema eines Ursache-Wirkungs-Zusammenhangs;104
4.2.2.3; 3.2.2.3 Die Zurechnungslehre Feuerbachs;105
4.2.2.4; 3.2.2.4 Zusammenfassung: Funktion des Gesetzlichkeitsprinzips im Sicherheitsstaat;107
4.2.3; 3.2.3 Hinwendung zum positiven Recht: Institution und Interpretation;108
4.2.3.1; 3.2.3.1 Exkurs: Vom Vernunftrecht zu den naturrechtlichen Kodifikationen;108
4.2.3.2; 3.2.3.2 Zur Interpretationsbedürftigkeit von Strafgesetzen;109
4.2.3.3; 3.2.3.3 Die Kritik am „Kleinschrodischen Entwurf“ (1804);110
4.2.3.3.1; 3.2.3.3.1 Abkehr von der Gesetzgebungstechnik der Carolina und richterlicher Willkür;111
4.2.3.3.2; 3.2.3.3.2 Gesetzesverständnis – Auslegung und Analogie;113
4.2.3.3.3; 3.2.3.3.3 Das Auslegungsmonopol der Gesetzeskommission als „dritter Kraft“;115
4.2.3.4; 3.2.3.4 „Bemerkungen über das Formelle der Gesetzgebung u. ihr Verhältniß zur Doctrin“ (1809);117
4.2.3.4.1; 3.2.3.4.1 Gesetzesmaterialien;118
4.2.3.4.2; 3.2.3.4.2 Gesetzeskommission;119
4.2.3.5; 3.2.3.5 Rechtsstaatliche Problematiken;119
4.2.3.5.1; 3.2.3.5.1 Die Autoritätsfunktion der Gesetzeskommission bei der Norminterpretation;119
4.2.3.5.2; 3.2.3.5.2 Unscharfer Gesetzesbegriff: Definition über Zweck- und Folgenerwägungen;120
4.3; 3.3 Schluss;121
4.3.1; 3.3.1 Heteronom-konditionierende Disziplinierung;121
4.3.2; 3.3.2 Psychologische Zwangstheorie: Normativer Schuldbegriff;122
4.3.3; 3.3.3 Überhöhung des positiven Gesetzes;123
5; 4 Staat und Strafe bei Georg Wilhelm Friedrich Hegel;125
5.1; 4.1 Einleitung;125
5.1.1; 4.1.1 Vorbedingungen;125
5.1.2; 4.1.2 Überblick;127
5.1.3; 4.1.3 Die Selbstsetzung des Rechtsbegriffs;127
5.1.3.1; 4.1.3.1 Der Mensch als „Existenz aus Freiheit“;130
5.1.3.2; 4.1.3.2 Freiheit und Anerkennung;132
5.1.3.3; 4.1.3.3 Recht als „Sittlichkeit“: Verwirklichung von Sittlichkeit als Zweck staatlichen Handelns;132
5.1.3.4; 4.1.3.4 Vernunft als kritisches Moment der Rechtspflege;135
5.1.3.5; 4.1.3.5 Geschichtlichkeit von Staat und Recht;138
5.2; 4.2 Hauptteil: Der substantielle Staat;140
5.2.1; 4.2.1 Der Staat;140
5.2.1.1; 4.2.1.1 Die bürgerliche Gesellschaft als Ort formeller Rechtsstaatlichkeit;140
5.2.1.2; 4.2.1.2 Substantieller Staat als Fundierung und Zielrichtung der bürgerlichen Gesellschaft;143
5.2.1.2.1; 4.2.1.2.1 Die Erscheinungswelt des Sittlichen;143
5.2.1.2.2; 4.2.1.2.2 Institutionelle Bedingungen;144
5.2.1.2.3; 4.2.1.2.3 Individuelle Bedingungen;146
5.2.1.3; 4.2.1.3 Gewalten im substantiellen Staat;148
5.2.1.4; 4.2.1.4 Die Institution als Namen behaltendes Gedächtnis;154
5.2.2; 4.2.2 Der Verbrechens- und Strafbegriff;155
5.2.2.1; 4.2.2.1 Verbrechen und Strafe im abstrakten Recht;155
5.2.2.1.1; 4.2.2.1.1 Verbrechen;156
5.2.2.1.2; 4.2.2.1.2 Strafe als Vergeltung;158
5.2.2.1.3; 4.2.2.1.3 Problematik;159
5.2.2.2; 4.2.2.2 Verbrechen und Strafe in der bürgerlichen Gesellschaft;161
5.2.2.2.1; 4.2.2.2.1 Verbrechen als „objektiv-Unendliches“: Angriff auf ein Rechtsgut;161
5.2.2.2.2; 4.2.2.2.2 Verbrechen als Anerkannt sein wollen in einer konkreten rechtlichen Welt;162
5.2.2.2.3; 4.2.2.2.3 Die Strafrechtsinstitution;164
5.2.2.2.4; 4.2.2.2.4 Die Zufälligkeit der Identität von „eigenem Gesetz“ und „positivem Gesetz“;165
5.2.2.3; 4.2.2.3 Verbrechen und Strafe im substantiellen Staat;168
5.2.2.3.1; 4.2.2.3.1 Verbrechen als „Selbstwiderspruch“ des Willens: der „gewalttätig-böse Wille“;169
5.2.2.3.2; 4.2.2.3.2 Strafe als „Vergeltung“ und „Versöhnung“;170
5.2.2.4; 4.2.2.4 Begriff und Modalität der Strafe im Strafverfahren;172
5.2.2.4.1; 4.2.2.4.1 Symbolisch-geistige Gestalt des Begriffs und Wirklichkeit der Modalität;172
5.2.2.4.2; 4.2.2.4.2 Verwechslung von Begriff und Modalität: Wertgleichheit? Zwang?;174
5.2.2.4.3; 4.2.2.4.3 Spezial- und generalpräventive Überlegungen und zwangsweiser Vollzug;178
5.2.2.5; 4.2.2.5 Abgrenzung von einer absoluten Straftheorie;181
5.2.3; 4.2.3 Sicherheit als Thema des Rechts- und Verwaltungsstaates;183
5.2.3.1; 4.2.3.1 Polizei als Hilfe der Rechtspflege und polizeiliche Strafgerechtigkeit;183
5.2.3.2; 4.2.3.2 Die „ungestörte Sicherheit“ (§ 230) als Thema der Strafrechtspflege?;185
5.2.3.3; 4.2.3.3 Fazit: Strafrecht im Dienste der Gefahrenabwehr?;186
5.2.4; 4.2.4 Konsequenzen für die Strafrechtsinterpretation;187
5.2.4.1; 4.2.4.1 Strafrecht als Selbstzweck: Begriffslogischer Zusammenhang von Verbrechen und Strafe;187
5.2.4.2; 4.2.4.2 Strafgesetze als Inhaltsbedingungen der Freiheit: Interpretation und Analogie;190
5.2.4.3; 4.2.4.3 Bestimmung des Rechts als politisch-sittliches Handeln, das Zutrauen ermöglicht;193
5.2.4.4; 4.2.4.4 Ausrichtung der „bunten Rinde“ der staatlichen Gesetze auf den „inneren Kern“ hin;195
5.3; 4.3 Schluss;197
5.3.1; 4.3.1 Dialektisches Denken und Teleologie;197
5.3.2; 4.3.2 Nulla poena sine lege, sine culpa im substantiellen Staat;200
5.3.3; 4.3.3 Probleme und Defizite von Hegels Rechts- und Staatsphilosophie;202
6; 5 Konsequenzen: Strafrecht als kulturelle Praxis der Vernunft im Staat;204
6.1; 5.1 Ziel des Kapitels und Vorgehensweise;204
6.2; 5.2 Was kann ein strafrechtlicher Tatbestand (nicht) leisten?;204
6.2.1; 5.2.1 Vertikale Gewaltenteilung und prozedurale Rationalität (Kant);204
6.2.2; 5.2.2 Problematiken der Kantrezeption;206
6.2.2.1; 5.2.2.1 Neukantianismus: Normativierende Strömungen;207
6.2.2.2; 5.2.2.2 Instrumentelle Vernunft, Werturteil als Willensakt (Kelsen);208
6.2.2.2.1; 5.2.2.2.1 Interpretation als Willensakt des Rechtsanwenders;208
6.2.2.2.2; 5.2.2.2.2 Rechtfertigungsproblem;209
6.2.2.2.3; 5.2.2.2.3 Naturalistischer Reduktionismus;210
6.2.2.3; 5.2.2.3 Diskurstheorie, zyklische Rechtsproduktion (Habermas);211
6.2.2.4; 5.2.2.4 Subjektive Teleologien: Objektive Teleologie als Korrektiv bei Kant?;215
6.2.3; 5.2.3 Staatliche Gewalten als abhängige Momente einer Totalität;216
6.2.3.1; 5.2.3.1 Gemeinsamer Handlungshorizont der Staatsgewalten (Montesquieu);216
6.2.3.2; 5.2.3.2 Strafrecht als „politisches Recht“ (Savigny);219
6.2.3.3; 5.2.3.3 Problematik substantialisierter horizontaler Gewaltenteilung (Schmitt);221
6.3; 5.3 Bestimmtheit von Strafnormen als hermeneutisch-methodisches Problem;224
6.3.1; 5.3.1 Setzung und reflexive Einholung der Grundlagen;224
6.3.1.1; 5.3.1.1 Volk und Verfassung;225
6.3.1.2; 5.3.1.2 Strafnormen;227
6.3.1.3; 5.3.1.3 Subjektive Teleologien und objektive Teleologie;229
6.3.2; 5.3.2 Bestimmung des Rechts in Verfahren: Aufweis des verwirklichten Begriffs;232
6.3.2.1; 5.3.2.1 Prozeduralisierung der Volkssouveränität: Bindung an Norm und Institution;232
6.3.2.2; 5.3.2.2 Gemeinsamer Horizont: Die Strafnorm als verwirklichter Begriff (Typus);235
6.3.2.3; 5.3.2.3 Strafverfahren als legitimer Ort des Politischen und performatives Geschehen;240
6.3.2.4; 5.3.2.4 Die Leistungsfähigkeit des Tatbestandes;244
6.3.3; 5.3.3 Verkennung der Verfassung als Objektivitätsbezug: Flucht in die Kanonisierung juristischer Methode;246
6.3.3.1; 5.3.3.1 Bedeutungsidealismus;247
6.3.3.2; 5.3.3.2 Heteronomes Bindungsschema: Herrschaft;248
6.3.3.3; 5.3.3.3 Deutung: Autonomie des Rechtssystems;250
6.3.3.4; 5.3.3.4 Kritik systemtheoretischer Analyse;251
6.3.4; 5.3.4 Die Straftat als normative Konstruktion?;252
6.3.4.1; 5.3.4.1 Der Straftatbegriff als Argumentationsschema;252
6.3.4.2; 5.3.4.2 Normativer Schuldbegriff als Restbegriff;254
6.3.4.3; 5.3.4.3 Der strafrechtliche Handlungsbegriff;257
6.3.4.3.1; 5.3.4.3.1 Keine Frage alternativer Handlungsmöglichkeiten;257
6.3.4.3.2; 5.3.4.3.2 Aufarbeitung von Realität und Reflexion;258
6.3.4.3.3; 5.3.4.3.3 Recht als freie Selbstbestimmung im handelnden Miteinander;258
6.3.4.3.4; 5.3.4.3.4 Konstruktion oder Konstitution von Wirklichkeit;260
6.3.5; 5.3.5 Methodenbezug und Gesetzesverständnis in der Rechtspraxis;262
6.4; 5.4 Die Staatlichkeit des Strafrechts und seine Kritik;265
6.4.1; 5.4.1 Herausforderung;265
6.4.2; 5.4.2 Hermeneutische Dialektik;267
7; 6 Applikation: Rechtsstaat oder Sicherheitsstaat?;270
7.1; 6.1 Einleitung;270
7.2; 6.2 Problemanzeige;270
7.2.1; 6.2.1 Vorfelddelikte;270
7.2.2; 6.2.2 Strafrecht als materielles Feindstrafrecht?;271
7.3; 6.3 Strafrecht als Kontingenzmanagementssystem?;273
7.3.1; 6.3.1 Das Volk als „populus“;273
7.3.2; 6.3.2 Verantwortung für Zukünftiges: Abkehr vom strafrechtlichen Handlungsbegriff;275
7.3.3; 6.3.3 Entsubjektivierung: Verunmöglichung von Schuld und Strafe;276
7.3.4; 6.3.4 Umbau des Staatskonzeptes: Verfassungsrechtliche Veränderungen;277
7.3.5; 6.3.5 Entgrenzung des Strafrechts;278
7.4; 6.4 Unbestimmtheit der Norm, Unbestimmtheit des Rechts;280
7.4.1; 6.4.1 Subjektive Teleologie des Gesetzgebers ohne objektiv-teleologische Rückfrage;281
7.4.2; 6.4.2 Materielle Souveränitätsteilung im Strafrecht?;282
7.4.3; 6.4.3 Finale Programmierung: Zielbestimmung statt Handlungsunrecht;282
7.5; 6.5 „Öffentlicher Friede“ als argumentatives Scharnier im Sicherheitsstaat?;283
7.5.1; 6.5.1 Der Begriff des öffentlichen Friedens;283
7.5.2; 6.5.2 Empirischer Aufweis der Diskursgrundlage: performativer Selbstwiderspruch;284
7.5.3; 6.5.3 „Eignung zur Störung“: Vorverlagerung, materielle Gefahrenabwehr;286
7.5.4; 6.5.4 Versuch teleologischer Reduktion;287
8; 7 Schlussfolgerungen;290
8.1; 7.1 Überblick;290
8.1.1; 7.1.1 Strafrecht bei Kant und Hegel in Abgrenzung zu Feuerbach;290
8.1.2; 7.1.2 Vorfelddelikte: Sicherheitsstaatliches Strafrecht;292
8.2; 7.2 Unbestimmtheit des Tatbestands als Unbestimmbarkeit des Rechts;293
8.2.1; 7.2.1 Unbestimmtheit;293
8.2.2; 7.2.2 Unbestimmbarkeit;293
8.2.3; 7.2.3 Öffentlicher Friede;294
8.3; 7.3 Aufgabe der Rechtsprechung: Rechtsstaatliche Präzisierung;294
8.3.1; 7.3.1 Objektiv-teleologische Reduktion;295
8.3.2; 7.3.2 Verfassungskonforme Interpretation;297
8.3.3; 7.3.3 Analogieverbot und „nulla-poena“-Grundsatz;299
8.3.4; 7.3.4 Zusammenfassung;303
8.4; 7.4 Abschluss: Kritische Rechtsanwendung als Ort substantieller Staatlichkeit;304
9; 8 Literaturverzeichnis;307
10; 9 Anhang;325
10.1; 9.1 Zusammenfassung;325
10.2; 9.2 Abstract;326




