Zehetmair | Zur Kommunikation von Risiken | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 311 Seiten

Reihe: Humanities, Social Science (German Language)

Zehetmair Zur Kommunikation von Risiken

Eine Studie über soziale Systeme im Hochwasserrisikomanagement
1. Auflage 2012
ISBN: 978-3-531-19312-0
Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Eine Studie über soziale Systeme im Hochwasserrisikomanagement

E-Book, Deutsch, 311 Seiten

Reihe: Humanities, Social Science (German Language)

ISBN: 978-3-531-19312-0
Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



?Risiken und der Umgang mit ihnen stellen zentrale Herausforderungen der modernen Gesellschaft dar. Gesellschaftliche Relevanz erlangen Risiken erst dadurch, dass über sie kommuniziert wird. Dies gilt auch für Naturrisiken wie zum Beispiel Hochwasser. Swen Zehetmair gibt am Beispiel des Einzugsgebiets der deutschen Elbe einen umfassenden Einblick in die verschiedenen Kommunikationszusammenhänge, die den gesellschaftlichen Umgang mit Hochwasserrisiken prägen und untersucht die am Hochwasserrisikomanagement beteiligten soziale Systeme. Konflikte und Kooperationen, strukturelle Kopplungen sowie die Probleme der politischen Steuerung im Hochwasserrisikomanagement werden dabei thematisiert und Herausforderungen für das Risikomanagement veranschaulicht.

Dr. Swen Zehetmair ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsbereich 'Sozioökonomie des Raumes' am Geographischen Institut der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


1;Inhaltsverzeichnis;5
2;Abbildungsverzeichnis;8
3;Tabellenverzeichnis;8
4;Abkürzungsverzeichnis;10
5;1 Einleitung;12
6;2 Hochwasser als Problem;16
6.1;2.1 Hochwasser als physisch-geographisches Problem;16
6.2;2.2 Hochwasser als soziales Problem;20
6.2.1;2.2.1 Gesellschaftliche Dimensionen des Hochwasserproblems;20
6.2.2;2.2.2 Risikokonzepte und Sichtweisen;23
6.2.3;2.2.3 Vom Sicherheitsdenken zum Hochwasserrisikomanagement?;33
6.2.4;2.2.4 Warum die systemtheoretische ‚Brille‘?;37
6.2.5;2.2.5 Fragestellungen und Aufbau der Untersuchung;40
7;3 Systemtheoretische Grundkonzepte;44
7.1;3.1 Systemtheorie als Beobachtungsinstrument;45
7.2;3.2 System und Umwelt;47
7.3;3.3 Funktionale Differenzierung als Primat der modernen Gesellschaft;49
7.4;3.4 Soziale Systeme: Gesellschaft – Organisation – Interaktion;50
7.4.1;3.4.1 Gesellschaft und ihre funktionalen Teilsysteme;51
7.4.2;3.4.2 Organisationen;54
7.4.3;3.4.3 Interaktionen;64
7.5;3.5 Netzwerke;66
7.6;3.6 Konflikt und Kooperation;69
7.7;3.7 Strukturelle Kopplungen von sozialen Systemen;74
7.8;3.8 Zum Verhältnis der verschiedenen Systemebenen;76
8;4 Kommunikation über Risiken: Systemtheoretische Risikokommunikation;81
8.1;4.1 Systemtheoretischer Risikobegriff;81
8.2;4.2 Risiko und Organisation;86
8.3;4.3 Kommunikationstheoretische Grundlagen;90
8.4;4.4 Systemtheoretische Risikokommunikation;92
9;5 Struktur der Untersuchung: Forschungsdesign, Untersuchungsgebiete und Daten;94
9.1;5.1 Forschungsdesign;94
9.2;5.2 Untersuchungsgebiete;96
9.3;5.3 Textdaten zur Beobachtung: Experteninterviews und schriftliche Quellen;99
9.4;5.4 Kleingruppen-Workshops;101
10;6 Soziale Systeme im Hochwasserrisikomanagement;104
10.1;6.1 Funktionssysteme im Hochwasserrisikomanagement;105
10.1.1;6.1.1 Ermöglichung kollektiv bindender Entscheidungen: Das politisch-administrative System;105
10.1.2;6.1.2 Vom Zahlen und Nichtzahlen im Hochwasserrisikomanagement: Das Wirtschaftssystem;122
10.1.3;6.1.3 Wenn es um Neuigkeiten geht: Die Massenmedien;127
10.1.4;6.1.4 Recht und Unrecht im Hochwasserrisikomanagement: Das Rechtssystem;135
10.1.5;6.1.5 Zensuren, Zeugnisse und Karriere: Das Bildungssystem;139
10.1.6;6.1.6 Auf der Suche nach der Wahrheit: Die Wissenschaft;142
10.1.7;6.1.7 Funktionssysteme im Hochwasserrisikomanagement: Eine Zusammenfassung;146
10.2;6.2 Politisch-administrative Organisationen;148
10.2.1;6.2.1 Differenzierung der politisch-administrativen Organisationen;148
10.2.2;6.2.2 Der Staat und seine Behörden – oder: Die Staaten und ihre Behörden;150
10.2.3;6.2.3 Verbände als Vertreter (teil-)gesellschaftlicher Interessen;183
10.2.4;6.2.4 „Zu wenig Geld“, „Unzureichende Daten“ und „mangelnde Zusammenarbeit“ – Problemfelder im Hochwasserrisikomanagement aus Si;194
10.3;6.3 Interaktionen im politisch-administrativen Bereich;204
10.4;6.4 Netzwerke im Hochwasserrisikomanagement;207
11;7 Kopplungen, Konflikte, Kooperationen: Außenkontakte sozialer Systeme;211
11.1;7.1 Strukturelle Kopplungen im Hochwasserrisikomanagement;212
11.2;7.2 Konflikte und Kooperationen im Hochwasserrisikomanagement;216
11.3;7.3 Missverständnisse durch kognitive Kompetenzen und unterschiedliche Sprachen;226
12;8 Steuerung, Intervention und Planung;230
12.1;8.1 Steuerung und Intervention systemtheoretisch beobachtet;230
12.2;8.2 Risikobewusstsein – eine Frage der Kommunikation oder des Gedächtnisses?;235
12.3;8.3 Rolle von Experten in der Politikberatung;239
12.4;8.4 Politische Planung und die Konsequenzen;242
13;9 Fazit in vier Teilen;244
13.1;9.1 Wissenschaftlicher Ertrag;244
13.1.1;9.1.1 Beitrag zur systemtheoretischen Theorieentwicklung in der Geographie;244
13.1.2;9.1.2 Erkenntnisse über das Hochwasserrisikomanagement;246
13.2;9.2 Hindernisse des Hochwasserrisikomanagements;255
13.2.1;9.2.1 Grenzen des Steuerungsansatzes im Hochwasserrisikomanagement;256
13.2.2;9.2.2 Hindernisse durch Instrumentalisierung von Hochwasserrisiken in der politischen Kommunikation;259
13.3;9.3 Folgerungen für das Hochwasserrisikomanagement;263
13.3.1;9.3.1 Exkurs: Hochwasserrisikomanagement und die Frage nach der Staatsform;264
13.3.2;9.3.2 Der Hochwasserrat als mögliches Relationalisierungsprogramm;272
13.3.3;9.3.3 Überblick über weitere Maßnahmen zur Verbesserung des Hochwasserrisikomanagements;274
13.4;9.4 Ausblick;277
14;Quellenverzeichnis Literatur;281
15;Anhang;300



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