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Ihr Team von Sack Fachmedien
E-Book, Deutsch, Band 562, 304 Seiten
Zimmermann Distinktion durch Sprache?
1. Auflage 2017
ISBN: 978-3-8233-9144-9
Verlag: Narr Francke Attempto Verlag
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Eine kritisch soziolinguistische Ethnographie der studentischen Mobilität im marktwirtschaftlichen Hochschulsystem der mehrsprachigen Schweiz
E-Book, Deutsch, Band 562, 304 Seiten
Reihe: Tübinger Beiträge zur Linguistik (TBL)
ISBN: 978-3-8233-9144-9
Verlag: Narr Francke Attempto Verlag
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Mehrsprachigkeit gilt als Pfeiler der 'Schweizer Identität'. Universitäten halten sich in der Lehre jedoch ans Territorialitätsprinzip; Vorlesungen erfolgen in der lokal gesprochenen Sprache, was Studierende aus anderen Sprachregionen der Schweiz überfordern kann. Die Autorin ergründet, welcher Stellenwert der Sprache in Diskursen und Praktiken zukommt, die mit der intranationalen studentischen Mobilität über schweizerische Sprachregionen hinweg einhergehen. Mittels einer Ethnographie erfasst und interpretiert sie, wie in der sich wandelnden Hochschullandschaft der Wunsch nach Mobilität kreiert und legitimiert wird und wie Mobilität und damit verbundene Herausforderungen bewältigt werden. Die soziolinguistischen Daten zeichnen ein komplexes Bild der aufeinander einwirkenden universitären Akteure in einem mehrsprachigen Land und erhellen exemplarisch das Spannungsfeld zwischen zelebrierter Mehrsprachigkeit und praktizierter 'Einsprachigkeit' sowie daraus hervorgehende Ungleichheiten.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Inhalt;6
1.1;Dank;10
1.2;1?Einleitung;12
1.3;2?Seit jeher der Bildung wegen in die Ferne;16
1.3.1;2.1?Die Hochschullandschaft – damals und heute;18
1.3.1.1;2.1.1?Die Entstehung und Entwicklung der Universitäten in Europa – ein Längsschnitt in Kürze;19
1.3.1.1.1;Die ersten Universitates im christlichen Europa: 1180???–???1400;19
1.3.1.1.2;Humanismus, Konfessionalisierung und Aufklärung und die Universität: 1400???–???1790;22
1.3.1.1.3;Die sich wandelnde Universität der Moderne (1790???–???1990);25
1.3.1.1.4;Universitäten um die Wende vom 20. ins 21.???Jahrhundert (1990–);30
1.3.1.1.5;Fazit;33
1.3.1.2;2.1.2?Bildungsmobilität in der Schweiz von den universitären Anfängen bis heute;33
1.3.1.3;2.1.3?Die aktuelle Binnenmobilität der Schweizer Studierenden: einige Zahlen;41
1.3.1.3.1;Französischsprachige Kantone;45
1.3.1.3.2;Deutschsprachige Kantone;46
1.3.1.3.3;Zweisprachige Kantone;47
1.3.1.3.4;Dreisprachiger Kanton Graubünden;48
1.3.1.3.5;Italienischsprachiger Kanton Tessin;49
1.3.1.3.6;Zusammenfassung;51
1.3.2;2.2?Theoretisch-methodischer Rahmen;52
1.3.2.1;2.2.1?Forschungsstand, -lücken und mögliche Ergänzungen;52
1.3.2.2;2.2.2?Positionierung;57
1.3.2.3;2.2.3?Forschungsfragen, Daten und Methodologie;59
1.3.2.4;2.2.4?Theoretische Konzepte;64
1.3.2.4.1;2.2.4.1?Mobilität;65
1.3.2.4.2;2.2.4.2?Politische Ökonomie;71
1.3.2.4.3;2.2.4.3?Ideologie;74
1.4;3?Methodologische Grundlage;80
1.4.1;3.1?Datenerhebung;80
1.4.1.1;3.1.1?Von der „mono-sited“ zur „multi-sited“ Ethnographie;81
1.4.1.2;3.1.2?Die anderen und ich oder ich und die anderen: zu meiner Rolle und den Beziehungen im „heimischen“ Feld;86
1.4.1.3;3.1.3?Ethische Überlegungen;92
1.4.1.4;3.1.4?Meine Daten und deren Produktion;96
1.4.1.4.1;3.1.4.1?Notizen aus dem Feld;100
1.4.1.4.2;3.1.4.2?Institutionelle Dokumente;103
1.4.1.4.3;3.1.4.3?Interviews;104
1.4.2;3.2?Datenanalyse: ethnographisch, interaktionell, diskursiv und kritisch;109
1.4.2.1;3.2.1?Anwendung der analytischen Ansätze;114
1.4.2.1.1;3.2.1.1?Analyse der Notizen und Aufnahmen aus dem Feld;114
1.4.2.1.2;3.2.1.2?Analyse der institutionellen Dokumente;116
1.4.2.1.3;3.2.1.3?Analyse der Interviews;118
1.4.3;3.3?Abschliessende Bemerkungen zur Datenerhebung und -analyse;119
1.5;Die Konkurrenz im Schweizer Hochschulsystem;120
1.5.1;4.1?Die Annäherung von Bildung und Wirtschaft;122
1.5.1.1;4.1.1?Marktwirtschaftliche Prinzipien in Gesetzestexten im Schweizer Hochschulsystem;125
1.5.1.2;4.1.2?Gesetzes- und somit wettbewerbskonforme Praktiken an Schweizer Universitäten;128
1.5.1.2.1;4.1.2.1?Statistische Daten als Orientierung für Werbepraktiken;129
1.5.1.2.2;4.1.2.2?Die Vorteile der jeweiligen Zahlen: die Qualität der Quantität;132
1.5.1.2.3;4.1.2.3?„Studieren, wo andere Ferien machen“: an Bekanntem anknüpfen;136
1.5.1.2.4;4.1.2.4?„Zukunftsweisend seit 1855“: Die historische Basis der vielversprechenden Zukunft;141
1.5.1.2.5;4.1.2.5?„Die Chemie stimmt an der Uni Bern!“: Narrative und performative Bezeugungen gegenwärtiger Studierender;143
1.5.1.2.6;4.1.2.6?Sprache(n) als Werbeinstrument und -strategie;145
1.5.2;Mehrwert versprechen und Bedürfnisse schaffen;151
1.5.2.1;4.2.1?Aussicht auf eine sichere Zukunft dank Sprache und studentischer Mobilität;152
1.5.2.2;4.2.2?Aussicht auf sprachliche und soziale Unterstützung in der Mobilitätssituation;159
1.5.3;4.3?Abschliessende Bemerkungen;167
1.6;Wie studentische Mobilität legitimiert wird;169
1.6.1;5.1?Tessiner GymnasiastInnen und ihre Sicht auf Mobilität und Sprache;170
1.6.1.1;5.1.1?Die Weichenstellung der Zukunft beginnt in der Vergangenheit: das Belegen des Schwerpunktfachs im „Liceo“ als Element der diskursiven Konstruktion der Studienwahl;173
1.6.1.2;5.1.2?Eine tertiäre Ausbildung im Tessin: eine legitimationsbedürftige Option;179
1.6.1.3;5.1.3?Die sichere Zukunft: Die heutige Entscheidung für übermorgen;184
1.6.1.3.1;5.1.3.1?Die Vorteile für später und gegenüber andern;185
1.6.1.3.2;5.1.3.2?Vom institutionellen Prestige zum eigenen Prestige;188
1.6.1.4;5.1.4?Zwischenüberlegungen;189
1.6.2;Wie TessinerInnen studentische Mobilität rationalisieren;191
1.6.2.1;5.2.1?Die Mobilität vom Tessin weg und ins Tessin zurück;192
1.6.2.2;5.2.2?„Forse meglio che io vada a scegliermi una professione dove cercano persone“ : Die Studienwahl im Hinblick auf den Arbeitsmarkt;198
1.6.2.3;5.2.3?„Prima ho scelto la scuola“: Die Wahl der vorteilhaften Institution;203
1.6.2.4;5.2.4?„Ho già parlato tedesco a casa da quando sono bambina“: Zuhause Gelerntes als Argument für die Studienwahl;208
1.6.2.5;5.2.5?Der Wert der Sprachen: Sprachideologisch gefärbte Studienwahl;213
1.6.2.6;5.2.6?Zwischenüberlegungen;220
1.6.3;5.3?Abschliessende Bemerkungen;221
1.7;Wie studentische Mobilität herausfordert und dennoch zu bewältigen ist;223
1.7.1;Herausforderungen in der Mobilitätssituation;224
1.7.1.1;6.1.1?Herausforderungen im Zusammenhang mit fehlenden Sprachkompetenzen;226
1.7.1.2;6.1.2?Herausforderungen aufgrund der ungewohnten Situation am Studienort;229
1.7.1.3;6.1.3?Zwischenüberlegungen;230
1.7.2;6.2?Der Tessiner Studierendenverein in Bern und dessen historische Situierung;231
1.7.2.1;6.2.1?Das Bewältigen sich verändernder Herausforderungen im sozialen Raum des Vereins;237
1.7.2.2;6.2.2?Der zweckmässige Support zur Bewältigung anfänglicher Herausforderungen;239
1.7.2.3;6.2.3?Identitäre Verunsicherung – und wie der Verein diese bewältigt oder ihr vorbeugt;247
1.7.2.4;6.2.4?Stabilisierende Beziehungen inner- und ausserhalb des Vereins;257
1.7.2.5;6.2.5?Zwischenüberlegungen;258
1.7.3;6.3?Abschliessende Bemerkungen;260
1.8;7?Distinktion durch Sprache? Diskussion und (erste) Schlussfolgerungen;263
1.8.1;7.1?Der variable Stellenwert von Sprachen im Kontext studentischer Mobilität;264
1.8.2;7.2?Ausblick;270
1.8.3;Abstract in English;274
1.8.4;Abstract in deutscher Sprache;275
1.9;Literaturverzeichnis;277
1.9.1;Verwaltungstexte;301
1.10;Tabellenverzeichnis;304
1.11;Abbildungsverzeichnis;305
2;Abbildungsverzeichnis;0
3;Tabellenverzeichnis;0




